Wie seit ihr zu Fendt gekommen?

  • Hallo, also bei uns zu Hause gab es eigentlich immer Deutz.

    Mein Opa hatte einen 11er, irgendwann war der zu klein, da kaufte mein Vater einen

    18er, auf dem ich Traktor fahren lernte (schalten mit Zwischen- Gas...usw.) und

    die Seilwinde (Wernerwinde) bedienen konnte. Hier an der Mosel braucht man für

    den Steilhang zu bewirtschaften eine Seilwinde.


    Anfang der 90ziger kam ich dann an die Macht (übernahm den Betrieb).

    Mittlerweile war der Traktor zu klein, hatte keine Hydraulik für eine Heckgabel um

    Paletten oder Boxen fahren zu können, somit kam der 4006 auf den Hof.

    Ein Frontlader war das nächste was dann kam.

    Nach einigen sehr unangenehmen Erfahrungen mit Maschinen in der Steillage-

    Bewirtschaftung fand ich endlich das wo nach ich schon lange gesucht habe.

    Einen 360 F e n d t GT mit SMS.

    (Seil-Mechanisierungs-System)

    Ein vollwertiger Schlepper mit vielen "Ein -Mann -Funktionen" und einem guten

    Motor.

    Deshalb mein Wahlspruch:

    Ein F E N D T zieht in den Bergen vor, mit einem guten Deutz-Motor


  • Der erste Trecker auf dem ich gesessen habe war ein 18er Deutz von meinem Vater. 1978 kahm dann ein Porsche Super F309N dazu. Da ab dem Zeitpunkt der Deutz kaum noch eingesetzt wurde, hat mein Vater den 18er verkauft. 2008 haben wir dann auf Hackschnitzelheizung umgestellt und brauchten einen größeren Trecker. Also kahm ein IHC744A. 2017 habe ich mir dann aber überlegt den abzugeben, da die Restaurationsarbeit an dem Trecker einfach zu groß war. Also begann die Suche nach etwas vergleichbarem mit ein wenig mehr Komfort. Meine Kriterien waren einfach. Allrad, Vollkabine, Heizung, Klein, Wendig und am liebsten mit Turbokupplung (da ich die vom Porsche kannte und lieben gelernt habe). Nachdem ich alle möglichen Modelle, die preislich in Frage kamen, ausgelotet hatte, Stand auf meinem Zettel nur noch Fendt.

    Kein anderer kann bei dem Baujahr (wegen der finanziellen Obergrenze) da mithalten.

    Also begann die Suche nach einem 108 LSA in gutem Zustand.

    Den habe ich jetzt und kann sagen, das ich das Beste was ich gemacht habe. Ich bin super zufrieden mit dem Schlepper.

    Gruß Michael

    Grüße vom Teutoburger Wald


    Fendt Farmer 108LSA

    Renault 551-4

    Porsche Diesel Super F309

    Zettelmeyer ZL500

    Potratz Dumper 600, 1000, 1001

    und viel Kleinkram

  • Was ist des SMS?

    Gibt's da Bilder?

  • Mein großer Bruder und ich sind auf dem Hof unseres Großonkels aufgewachsen da dieser ein unglaublich gutmütiger Mensch war und es für uns die grösste Strafe war wenn wir mal nicht zu ihm durften waren wir fast unsere gesamte Kindheit auf dem Hof.

    Auf diesem Hof wurde natürlich Fendt gefahren zum einen ein 225 GT und ein Farmer 102 .

    Vor unserer Zeit wurde der Hof von unserem Großonkel und dessen Bruder unseren Opa (den wir leider nicht kennen gelernt haben) bewirtschaftet. Und unserer Opa hatte für den Hof einen 231GT und ein Dieselross F15 gekauft .

    Die eigentlich Begeisterung hat der Farmer 102 und ein Farmer 308 von einem Nachbarn geweckt da ich auf diesen Traktoren während meiner Jungend 100er von Stunden gearbeitet habe.

    In unserem Ort werde ich zwar sehr oft blächelt ja sogar teilweise angegriffen wegen meinem Fendt Tick aber ich lasse mir dieses geile Hobby von niemanden nehmen.

  • Ich bin ja eigentlich ein Stadtmensch.Habe eine Ausbildung zum Kfz-Mechaniker gemacht und dann jahrelang Baumaschinen repariert. Alte Maschinen und Technik haben mich irgendwie schon immer gereizt.

    Irgendwann bin ich dann aufs Dorf gezogen und habe mir ein Häuschen mit Grundstück und Garage zugelegt. Mein Fendt stand jahrelang im Nachbarort neben einer Scheune im Freien. Irgendwann habe ich herausgefunden wem der Trecker gehört. Hingegangen - gefragt - gekauft.

    Am Ende wird Alles gut! Wenn noch nicht Alles gut ist, dann ist es noch nicht das Ende!

  • In unserem Ort werde ich zwar sehr oft blächelt ja sogar teilweise angegriffen wegen meinem Fendt Tick aber ich lasse mir dieses geile Hobby von niemanden nehmen.

    Die sind bloß neidisch;)

    Grüße vom Teutoburger Wald


    Fendt Farmer 108LSA

    Renault 551-4

    Porsche Diesel Super F309

    Zettelmeyer ZL500

    Potratz Dumper 600, 1000, 1001

    und viel Kleinkram

  • Diese Reaktion der Umgebung kenn ich nur allzu gut (z.T. auch aus der Familie). Und einige Leute denken heut noch, dass ich n Tick hätte, bloß weil ich mir n Traktor gekauft hab. Einfach reden lassen....

    Das ist hier nicht anders. Wir haben 3 Schlepper für 3ha Grünland und 50ster Holz im Jahr. Da schüttelt viele mit dem Kopf. Aber: Mir egal

  • Moin,ich habe meinen Fendt f 15 während meiner Arbeitszeit gefunden.

    War vor 8 Jahren mit einem Fendt Xylon 524 mit Gilbers Schlegelmulcher unterwegs und habe Böschungen gemäht.

    Als ich am Mittag den Schlegel abgefettet habe,kam ein älterer Herr vorbei und wir kamen ins Gespräch.

    Dieser sagte mir."So einen Fendt habe ich auch,bloß etwas kleiner".

    Ich fragte sofort nach dem Modell,er sagte Fendt Dieselross,das es ein f 15 war,wusste er aber nicht!

    Ich fragte sofort,ob er das Dieselross verkaufen würde und der Herr sagte sofort ja,ich brauche den nicht mehr.

    Wir sind dann 500 Meter zu seinem Hof gegangen und ich habe den Fendt erst mal bestaunt.

    Der Fendt war regelrecht mit Pröddel umpackt worden und mußte erst mal freigelegt werden.

    Nach dem freilegen,kam ein vollgestaubter F 15 zum vorschein.

    Der Zustand ,war eigentlich ganz passabel.

    Der Schalthebel war zwar abgebrochen und der Kühler leergelaufen, sonst aber alles in allem eine gute Grundlage.

    Einen Tag später,bin ich mit meinem Schwiegervater hingefahren und wir haben den f 15 zu laufen gebracht.

    Der Motor hat vorher neues Öl bekommen und wir haben mit der Kurbel das Öl langsam vorgepumt und das Kühlwasser aufgefüllt.

    Nach dem vorglühen sprang der Fendt sofort an und haben eine Probefahrt gemacht.

    Als Ersatz für den Schalthebel, haben wir ein Rohr aufgesteckt.

    Habe dann den Transport organisiert und den F 15 am nächsten Tag zu mir nach Hause geholt.

    Bei den Preisverhandlungen meinte der alte Besitzer, unter 1000 Euro geht der nicht vom Hof,so haben wir uns auf 1001 Euro geeinigt.😁

    Grüße Eggi

  • Moin


    Ich bin ganz zufällig zum Fendt gekommen denn eigentlich sind Fendt bei uns selten, Hier fährt man Deutz oder IHC. Zufällig hat mein Senior 2001 den ersten Farmer 1z gekauft. der stand dann mehr oder weniger unbeachtet in unserer Garge. Immer wenn Schnee lag haben wir Kinder Papa belagert um unsere Schlitten hinter den Trecker zu binden und durch die Felder zu bügeln.

    Das änderte sich dann als ich mit 17 dann meinen Autoführerschein hatte, den Trecker durfte ich dann ja schon alleine fahren und so bin ich ab dem 21.12.2012 durch Eis, regen und Hitze mit dem Farmer Unterwegs gewesen. Dann habe ich mir 2014 von meinem Lehrlingsgehalt den Farmer 308 gekauft und das ging dann so weiter Farmer 3s, Farmer 1z mit Frontlader, der 3s ging weg, dafür kam der 231 GT.

    2013 bin ich dann auch in den Örtlichen Treckerverein eingetreten und hatte 4 Geile Jahre, aber irgendwie hat sich der Verein dank schwieriger Menschen im Vorstand ziehmlich zerrüttet so das ich keinen Bock mehr drauf hatte und mich zurück zog, denn es gab ja noch die Klicke der Hanomagfahrer die waren mehr nach meinem Geschmack, die teilten nähmlich genau meinem Meinung wie ein Treckertreffen abzulaufen hat. Kurz um, ich war plötzlich ständig von Hanomags umgeben, davon habe ich mich aber nicht wirklich beeindrucken lassen und mir die Dinger in Ruhe beguckt. Jedenfalls hatten wir mit wechselnder Belegschaft sehr viel Spaß und nu bin ich auch ein Hanomagfahrer, das ist aber völlig egal denn ich war nie wirklich Markengebunden, für mich zählt der Spaß am arbeiten mit Oldtimertreckern vom R40 bis zum Agrostar.

    Trotzdem werde ich mich zukünftig mehr mit Autos beschäftigen müssen denn Neuwagen finde ich Schrecklich und vertrauenswürdige Old und Youngtimerwerkstätten gibt es auch nicht an jeder Ecke, Momentan bin ich jedenfalls voll im Fünfzylinderrausch:saint: Hauptsache Leistung und kein Euro 6 Müll, Elektronik muss auch nicht sein, ich entscheide selber und hasse es von Computern bevormundet zu werden. Und den Grünen mit ihrem Elektroautowahn muss auch mal Paroli geboten werden;)


    Gruß Tim

  • Hallo zusammen,


    Nun zu meiner Geschichte bzw. Fendt Historie unserer Familie.

    Bei uns begann die Mechanisierung der Landwirtschaft 1954 mit einem Wahl W12 gekauft damals von meinem Urgroßvater. Dann ging es schon zu Fendt über, da ein Guter Bekannter meines Großvaters bei der ZG Raiffeisen Technik angefangen hat als Landmaschinenmechaniker zu Arbeiten. Deshalb wurde 1966 ein Fendt Farmer 2 angeschafft, gefolgt von einem Farmer 2 DE im Jahr 1970. Im Jahr 1983 wurde von meinem Vater ein Farmer 102 S angeschafft der nur noch wenige Jahre so richtig in der Landwirtschaft Arbeiten durfte, denn 1986 gaben wir die Landwirtschaft auf. Zu diesem Zeitpunkt waren noch die 3 Fendt vorhanden, der Wahl wurde inzwischen schon Verkauft. Behalten hat man dann nur den Farmer 102 S die anderen wurden ebenfalls Verkauft. Und Ja, bis ins Jahr 2019 war der 102 S der einzigste Schlepper bei uns daheim, bis von mir im Oktober der Favorit 611 SA angeschafft wurde.

    Deshalb war meine Kindheit sehr von Fendt geprägt, und dabei ist sie auch geblieben. Nebenbei fährt mein anderer Großvater nur Deutz, sind auch Klasse Schlepper, aber ich bleib bei Fendt. ;)

  • Wie ich zu Fendt gekommen bin ? ich wurde einfach herein geboren soalng ich denken kann hatten wir zu unserm IHC 844 XL immer ein Fendt Farmer 306 LSA Turbomatik erst die erste genartion seit 2013 die letzte genartion (profilbild) Und Mittlerweile haben wir seit 2010 ein fendt 412 vario TMS also jetzt haben wir im Moment (siehe signatur) 2 Fendt und 1 MB Trac ;):thumbsup:

    Wer fendt Fährt führt Und MB Trac Power :thumbsup:<3:love:


    Unsere Fahrzeuge

    Fendt Farmer 306 LSA Turbomatik

    Fendt 412 Vario TMS

    MB Trac 1000


    Mähdrescher

    Claas Dominator 86

  • Hallo Fendt Freunde,


    also ich bin zu Fendt durch meinen Vater gekommen der hatte eine kleine Landwirtschaft die er mit zwei Pferden bewirtschaftete. In meinem Geburtsjahr 1958 kaufte er ein neues Fendt Dieselross mit 24 PS und ein Pferd wurde dann verkauft. Durch das Dieselross konnte die Landwirtschaft vergrößert und Ackerland dazu gekauft und gepachtet werden. Als Pferd und Dieselross an Ihre Grenzen kamen folgte

    dann 1969 der Farmer 2E der sich heute noch in meinem Besitz befindet. Mit dem Farmer habe ich das

    Bulldog fahren gelernt. Im Jahre 1973-77 habe dann meine Lehre zum Landmaschinenmechaniker ge-

    macht. Durch den plötzlichen Tod meines Vaters 1981 mussten wir die Landwirtschaft aufgeben und der Farmer blieb bis heute und wird auch noch weiterhin im Familienbesitz bleiben.

    Den sowas gutes wie Fendt hält nämlich für Generationen.:thumbup::thumbup::thumbup:


    Viele Grüße Erwin

  • Hallo

    Meine Fendt-Geschichte beginnt, wie bei vielen, auch schon in früher Kindheit. Anfang der 70er geboren und aufgewachsen auf einem Milchviehbetrieb, der mit einem Favorit 1 (der immer noch auf dem Hof ist), einem 231 GT und einem Favorit 610SA bewirtschaftet wurde, habe ich schon früh den GT gelenkt, wenn im Frühjahr die Zäune für die Sommerweide gesetzt, oder im Herbst wieder eingesammelt wurden, mit eingelegtem kleinen Gang, noch zu klein und schmächtig um die Kupplung zu treten. Richtig fahren gelernt habe ich allerdings erst viel später, auf dem Betrieb meines Mannes. Dort kam der erste Traktor erst Ende der 60er auf den Hof, da sein Großvater so lange an seinen geliebten und mehrfach prämierten Rottaler Warmblutpferden festhielt. Der Hof wurde mit Ford- und Deutztraktoren bewirtschaftet, bis 1997 der 1. Fendt, ein gebrauchter Farmer 200S, gekauft wurde, der auch heute noch regelmäßig Gülle aufrührt und mir bei allen kleingärtnerischen Tätigkeiten gute Dienste leistet. Er ist zu meinem absoluten Liebling geworden, weil er sich einfach super geschmeidig fahren lässt und immer zuverlässig funktioniert. Egal ob zur Arbeit oder auf den langen Strecken unserer Urlaubsfahrten :thumbsup:

    Da es nun am Hof meines Mannes keine Oldtimer gab, hielt er ab 2003 Ausschau nach einem nicht zu großen Treckerchen aus den 50ern und kam so zu seinem F12HL.

    2011 gründete sich im Nachbardorf ein Oldtimerclub. Da sind wir natürlich dabei und haben uns beide ganz schlimm mit dem Oldtimervirus infiziert ;) Die Vereinskollegen standen mehr auf Eicher, Porsche und Schlüter. Auch andere Marken waren dabei, aber wir haben die Fendt-Lücke geschlossen und so wurde das zur Vorliebe und die Fendt-Familie wuchs um einen Favorit 3A und einen Farmer 1Z, die wie der kleine 12er nur dem Hobby dienen. Als dann mein Bruder die Bewirtschaftung des elterlichen Hofes aufgab, kauften wir auch noch den Favorit 610S der neben unserem Steyr 6140 Profi und einem Deutz Agrotron 75, auch noch zum Arbeitseinsatz kommt.

    Leider ist der 231GT schon vor Jahren verkauft worden. Wäre schön zu wissen, ob der noch wo rumfährt. Falls jemand von euch einen hat, wo im alten weißen KFZ-Brief als Erstbesitzer ein Ägyd Stiglbrunner eingetragen steht, dann sagt mir doch bitte kurz Bescheid :thumbsup:


    Liebe Grüße aus Niederbayern