GT 250er stellt sich vor

  • Guten Abend in die Runde,


    nachdem ich mich bereits an einem Thread beteiligt habe und in den letzten Tagen schon sehr viel Interessantes für mich gefunden habe, möchte ich mich und meinen GT 250 kurz vorstellen.


    Vor etlichen Jahren (1988 - mit damals 26 Lenzen) habe ich angefangen den nötigen Brennholzvorrat selbst zu werben - so nennt man das bei uns.


    Von Anfang an habe ich diejenigen beneidet, die schon Schlepper (und teilweise Holzspalter) nutzen konnten. Damals wurde natürlich der Wunsch geweckt mir auch "irgendwann einmal" derlei Geräte anzuschaffen.


    Eine Zeit lang habe ich Ende der 90er Jahre mit einem Hanomag R16 geliebäugelt - der war wirklich noch sehr gut erhalten - habe es dann aber doch wieder verworfen.


    Später konnte ich 4 Winter lang dann einen GT 225 von einem Bekannten nutzen und seither bin ich von diesem Konzept einfach überzeugt. Schlepper und Transport-Pritsche in einem ist meiner Meinung nach - zumindest für meine Zwecke - einfach IDEAL.


    Mein GT sollte dann auf jeden Fall ein Verdeck haben - auch wenn er damit dann nicht mehr in die Garage passen würde. Der 225er war mir doch etwas zu schwach und hatte auch keinen Schnellgang - somit hätte es ein 231 mit S werden müssen.


    Diese waren aber in gebrauchsfähigem Zustand zum Zeitpunkt der Anschaffung recht teuer gehandelt und deshalb habe ich noch etwas draufgelegt und mich für einen 250er entschieden - eine eigene Halle hätte ich auch für den 231er bauen müssen.


    Natürlich denkt ihr jetzt "Und? Wie sieht er denn aus?" - also bekommt ihr mal zwei Bilder von meiner "altersgerechten Arbeitshilfe" :-)


    Für die GT 250er Freunde unter euch habe ich dann selbstverständlich auch schon die Bitte um Hilfe zu einem Problem.


    Näheres dazu dann in einem eigenen Thread.


    Viele Grüße


    Markus

  • Hallo und herzlich Willkommen im Forum.


    An sich ein schöner 250er GT den du hast. Er hat ja sogar Fronthydraulik. Und ein Verdeck hast du auch.


    Die Pritsche mit Reling sehe ich zum ersten mal, aber da wird sich der "Konstrukteur" schon was dabei gedacht haben, evtl. zur Ladungssicherung??


    Die hinteren Reifen sind aber sehr nahe zum Kotflügel, oder täuscht das auf den Bild?


    Wie lange hast du den GT schon?

  • Hallo feinstaub08,


    den GT habe ich Ende 2017 gekauft - mehr oder weniger so, wie er abgebildet ist. Neben der Möglichkeit ihn auf eigener Achse in ca. 1,5 Stunden nach Hause fahren zu können waren natürlich die Front-Hydraulik, die bereits überarbeitete Pritsche mit Riffelblech (Höhe bis Oberkante Reling ist 50cm) und das Edelstahlblech auf der Kabine von großer Bedeutung. Die Kupplung hatte der Vorbesitzer auch schon machen lassen.


    Die Fronthydraulik hat kein eigenes Steuergerät und wurde vom Vorbesitzer nachgerüstet. Er hat hierzu einfach einen Absperrhahn so verbauen lassen, dass man entweder die Pritsche heben kann oder die Arme der Fronthydraulik. Eine Zapfwelle ließ dich dann aber aus Platzgründen nicht mehr unterbringen. Er meinte er muss eine halbe Stunde einfach fahren um in den Wald zu kommen und hat sich die Hydraulik vorne eigentlich nur für den Transport des Holzspalters anbauen lassen. Im Wald wurde dann der Anhänger abgestellt, der Holzspalter nach hinten umgebaut, gespalten und gleich aufgeladen.


    Die hinteren Räder sind meiner Meinung nach mal gegeneinander getauscht worden um die größtmögliche Spurbreite zu bekommen - vorne wurde auch auf "Maximum" gestellt. Das hat leider den Nachteil, dass sich die seitlichen Bordwände nicht senkrecht nach unten klappen lassen - siehe Bild mit den Motorsensen. Könnte ich zwar korrigieren, aber da wo ich hin muss "ist nicht Alles eben" und da bin eigentlich froh drum die größere Spurbreite zu haben. Zum Beladen hänge ich dann einfach die entsprechende seitliche Bordwand aus.


    Und vermutlich um noch etwas "Speed" heraus zu kitzeln wurde die größtmögliche Bereifung gewählt.


    Da ich mittlerweile aus "Altersgründen" und vor allem weil ich ein "Schreibtischtäter mit dünnen Unterärmchen" bin das Holz auf 66cm schneide, kommen mir die 1,35 cm Innenmaß der Pritsche sehr zu gute ...



    ... aber die "alten" Meter-Scheite kann ich Dank der Pritschenlänge von 2m auch noch gut abtransportieren ...



    ... und da passt dann schon was drauf. Natürlich ginge auf einen Anhänger mehr, aber den muss ich dann das ganze Jahr über trocken unterstellen können UND im Wald dann rangieren :-(


    Deswegen finde ich das Konzept mit der Pritsche einfach genial.


    Viele Grüße


    Markus

  • Hallo Markus,


    Also einen Holzsplater, egal ob stehen oder liegend auf der Vorderachse rumfahren halte ich nichts von.


    Dafür ist die Vorderachse des GT´s zu klein dimensioniert. Ich selber transportiere das Holz eher auf einen alten "Gummiwagen" da ist die Ladehöhe geringer und ich bring mehr Holz drauf. Ich nehme in der Regel das Holz was ich geschlagen habe gleich mit. Bei uns sind aber eher Kiefernwälder verbreitet, das geht ein wenig einfacher wie die Buchen bei dir auf den Bild. Vorne in der Pritsche liegt eigentlich nur mein Werkzeug.


    Ab und zu habe ich zwischen Traktor und Hänger eine Seilwinde dabei. Da kann man den Hänger auch dran machen obwohl das eigentlich auf öffentlichen Straßen nicht erlaubt ist.


    fendt-oldtimer.de/wcf/index.php?attachment/45480/