Posts by Fendt600

    Moin,

    das ist eine Fehlinformation. Die Ringe gibt's neu nicht mehr.

    Es gibt jedoch einen Umrüstsatz mit neuen Zahnrädern etc. auf andere Synchronringe. Kostet bei Fendt irgendwas um 2k€+ Steuer, bei Granit paar Euro günstiger.


    Die Doppel-H Schaltung gab es bei den Fix 2, Farmer 2-5S, 102-106S bis Bj 75.

    Moin,

    8t sind für nen 103er schon hartes Brot...

    6,5t dürfte er gut stemmen.

    Bleibt das Problem mit den fehlenden 6l Öl.

    Schau doch bitte mal ins Handbuch, wasda in den verschiedenen Kapiteln zum Hydrauliksystem steht. Bei meinem 106er darf ich den Öltank "überfüllen" auf 13, 14l. Was aber ja noch nicht reichen würde.

    Welchen Öltank hat Deiner? Den im Zwischengetriebe?

    Moin,

    ich empfehle aus Erfahrung, die Seiten nacheinander zu machen, wenn es keine zwingenden Gründe für ein anderes Vorgehen gibt. Beim Zusammenbau musst Du teils recht kräftig ruckeln, da kann der Rest schon mal ins wanken kommen.

    Abziehen kannst Beide Achsen bedenkenlos. Das Differential kann erst absacken, wenn Du links den Lagerdeckel abnimmst (nötig zum Wechsel des Wedis), in diesem ist der Lageraußenring des Kegelrollenlagers eingelegt. Dabei wird das Differential auch nicht gleich nach unten verschwinden. Aber hinterher sollten die Ölschmierrohre neu ausgerichtet werden. Also Hubwerk runter...

    Moin,

    was lange währt....


    Ist sicherlich eine Methode mit dem Pflügen, wenn auch nur mäßig effektiv. Willst Du die zwei Meter komplett ausgleichen, oder bloß Unebenheiten einebnen?


    Zum Einebnen (evtl. auch nach Pflug oder Grubber) empfehle ich eine Kreiselegge mit entsprechender Motorisierung davor. Dann so einstellen, dass ordentlich Erde mitgeschleppt wird, um Löcher zuzukreiseln. Mit etwas Erfahrung deutlich besser geeignet zum planieren und Glätten als jegliche Grubberarbeit.

    Moin,

    gestern habe ich mich noch mal der Kupplungsproblematik gewidmet.

    Das Trittblech ist etwa 5mm höher als bei Dir, also eigentlich noch in Ordnung.

    Dann mal den Deckel oben abgeschraubt, reingeschaut und beobachtet.

    Irgendwie kam das alles nicht hin, als wenn zu viel Spiel in der Sache wäre. Außerdem fehlten eigentlich nur drei bis vier Umdrehungen des Gabelkopfes.

    Kurzerhand mal das Kupplungspedal abgebaut.... Die Geberstange zwischen Pedal und Hebel zeigte sich am Pedal dabei erheblich verschlissen, auch das Loch am Pedal war schon recht lang. Insgesamt also bestimmt 4-5mm Spiel.

    Also kurzerhand erstmal eine neue Stange gebaut, diese wurde mit einem Gelenkkopf versehen, den wir zufällig noch hatten.

    Das ganze eingestellt - und siehe da, Leerweg passt wieder. Habe also das Schlepperchen gar nicht trennen müssen. 8):thumbup:

    Bilder folgen später noch.


    Danke nochmals für Eure Hilfe!


    Beste Grüße!

    Moin,


    einen Freilauf haben die Allradachsen nicht. Aber vielleicht kann man sich das etwa so in der Art vorstellen.

    Trotzdem hat hier noch keiner den tatsächlichen Grund für die Voreilung erklärt. Sind zwar viele positive Nebeneffekt genannt, aber das ist alles nicht ausschlaggebend!


    Zum einfachen Erklären möchte ich ein allseits bekanntes Beispiel anführen: das Fahrrad.

    Zieht ihr dort die Hinterradbremse mit allem was geht, was passiert? Genau, ihr rutscht weiter, es gibt eine Bremsspur und ihr kommt etwas ins Schlingern.

    Nun das ganze mit der Vorderradbremse... Die braucht gar nicht so feste gezogen werden - und platsch, liegt der Radler vor seinem Drahtesel auf der Straße. Soweit klar?


    Mit dem Allradantrieb verhält es sich genauso: ist die Voreilung negativ, hat man quasi permanent die Vorderachsbremse gezogen. Die freiwerdende Bremsenergie muss irgendwie im Getriebe abgefangen und in Wärme umgewandelt werden. Die Wärmeentwicklung ist allerdings nicht das eigentliche Problem...

    Das eigentliche Problem liegt in der Verwindung des gesamten Schleppers samt Antriebsstrang: Durch das Gewicht auf der Hinterachse kann auch diese keinen positiven Schlupf machen (vergleiche wieder mit dem Fahrrad! Die rutscht zwar beim bremsen, nicht aber beim Beschleunigen) und in sämtlichen Bauteilen wirkt die pure Gewalt. Bis das schwächste Glied nachgibt. Das kann ein Zahnrad, Kupplung oder bloß das Kreuzgelenk der Allradwelle sein. Jedenfalls nichts, was uns Freude bereitet.

    Auf lockerem Boden alles unbedenklich, auf Asphalt, wo die Räder kaum Schlupf haben, tödlich.


    Umgekehrt ist eine positive Voreilung dagegen unbedenklich: die Hinterachse wird gezogen, das ganze Fahrzeug gestreckt: es wird quasi die Hinterradbremse beim Fahrrad leicht gezogen. Dies kann jedoch über den Schlupf (das mitrutschen) ausgehlichen werden -


    Prinzipiell kann man sich das ganze also wie eine Sperrklinke eines Freilaufes vorstellen - nur dass dieser Freilauf nicht in der Achse sitzt, sondern der komplette Schlepper wie ein Freilauf auf der Straße fungiert.


    Ich hoffe das war anschaulich und verständlich erklärt!

    Beste Grüße!

    Danke für die Antwort!


    Ich denke, ich werde mir die optimale Ausrückposition des Pedals markieren, und dann den Abstand Ausrücklager - Gehäuseflansch ermitteln. Dieses Maß auf die andere Hälfte mit dem Kupplungsträger übertragen, sollte dann ja eigentlich eine geeignete Einstellung der drei Finger ermöglichen. So sollte das doch klappen...

    Hauptsache das ganze wird dann auch gleichmäßig.

    Mal sehen was der Samstag bringt...

    Vielen Dank Reisbauer für die detaillierten Bilder. Dann kann ich das Samstag mal nachmessen. Sollte nach Augenmaß aus dem Kopf aber hinkommen...


    F12 - ja, Belagscheibe ist neu - die alte war nicht mehr schön und sprang schon immer - der Automat und die Glocke sind unangetastet. Die sind in sehr gutem Zustand.

    An den Fingern hab ich nichts verstellt - ich war davon ausgegangen, dass über den Gabelkopf einstellen zu können. Der ist nun aber so weit raufgedreht, dass die Gewindestange schon am Hebel anstößt.


    Wie ist denn die Vorgehensweise zur Einstellung der Finger - gibt es da Anhaltspunkte oder Einstellmaße? Oder ein Schriftwerk mit Informationen?


    Eigentlich hält sich meine Motivation echt in Grenzen, die Kiste nochmals zu trennen. Ist immer echt ätzend, die zwei Wellen wieder zusammen zu kriegen. Wobei, so langsam hab ich den Dreh raus ^^


    Danke schonmal und viele Grüße

    Moin.


    Im Zuge der Kernsanierung meines 106ers musste ich feststellen, dass ich den Kupplungsleerweg nicht korrekt einstellen kann. Die Mechanik ist m.E. aber korrekt eingebaut.

    Konkret heißt dies, dass der Leerweg viel zu groß ist und die Kupplung erst auf den letzten drei cm trennt. In Verdacht habe ich das Bodenblech: da ich keine Wendeschaltung habe, dient dieses als Anschlag für das Kupplungspedal. An der Halterung dieses Bleches ist recht unfachmännisch ein Winkel untergeschweißt, der das Blech etwa 2-3cm erhöht.

    Nun stellt sich mir die Frage, ob das so gehört?


    Vielleicht könnte ja mal jemand von den 106S - Besitzern (1. Generation mit dreiteiliger Haube, auch 5S) mir ein paar Bilder von der Befestigung und der Höhe des Bodenbleches ohne Wendeschaltung am Getriebeblock machen?

    Eventuell dann auch gleich noch mal von der rechten Seite mit der Bremse.

    Das wäre wirklich hilfreich...


    Vielen Dank schon mal und


    Beste Grüße!

    Wenn Du Fragen zur Skizze oder Funktion hast, immer her damit!


    Nicht ganz unwichtig ist übrigens eine intakte Lima, ein funktionierender Öldruckschalter sowie mindestens leicht erhöhtes Standgas beim Start.

    Ein Kaltstart wird u.U. nicht so gut mit der Vorrichtung funktionieren - aber Du willst ja auch eher den betriebswarmen Motor starten, so wie ich das verstanden habe...


    Beste Grüße

    Moin,

    ja, die Heimat ist das westliche Schleswig-Holstein...

    Kosten, so ganz grob und recht großzügig - detaillierter später mal nach Wälzen des Kataloges:

    25€ für den Absteller

    25€ für das Gehäuse

    1-5€ je Relais (je nach Schaltzweck)

    Kabel, Kabeltüllen etwa 20-25€

    Etwa 10-30€ für Steckverbinder.

    + Diverse Kleinteile: Schaltkontakt für Sperrklinke, etc.

    Demnach befinden wir uns irgendwo zwischen 100 und 150€.


    Zur tatsächlichen Umsetzung müsste ich noch einmal den Schaltplan in höherer Auflösung haben (am besten das ganze Handbuch), und wissen, wie die Schnittstelle (Anschlussmöglichkeit) am Empfänger aussieht, um nachher mit der Betriebsspannung hinzukommen...

    Masse gibt es im Originalbaum nicht. Das ging über die Befestigungsschraube der Dose!

    Stell auf 20V ein, dann fängt die Anzeige beim Blinken an zu tanzen.

    Besser wäre für einen Laien eine einfache Prüflampe - eine 12V Glühbirne mit alter Fassung und zwei Drähten reicht da völlig aus.

    Kann man auch kaufen.

    Moin,

    Bei Fendt:


    rot bzw. Schwarz rot - Standlicht rechts hinten und Hänger

    Grau bzw. Schwarz grau - Standlicht links hinten und Hänger

    Grau grün - Standlicht Kotflügel vorne

    Schwarz grün - Blinker links

    Schwarz gelb - Blinker rechts

    Grün - Bremslicht

    schwarz violett - Suchscheinwerfer


    Die Farben können abweichen!

    An der Anhängerdose zweigen original die Rückleuchten ab - ab hier kannst Du also auch die Farben eventuell anpassen.

    Ich habe das Thema ja erst durch, allerdings beim Neuwickeln des Kabelbaumes ein wenig vereinheitlicht.

    Moin.

    So sollte das ganze doch funktionieren.

    Das Startsignal wird vom Bediener so lange ausgelöst, bis er der Meinung ist, der Schlepper würde ordnungsgemäß laufen. Nach Beendigung des Startsignals ist die Keilriemennotabschaltung aktiviert.


    Zum Stoppen wird das Stoppsignal gegeben.


    Um ein Starten bei eingelegtem Gang zu verhindern, wird am Schalthebel eine Sperrklinke montiert. Diese ist nicht in der dargestellten Schaltung enthalten.


    Bei Bedarf kann diese Schaltung von mir gegen Materialkostenübernahme in einem wasserdichten Gehäuse weitestgehend anschlussfertig gebaut werden. Die Materialkosten kann ich bei Bedarf gerne aufstellen.


    Solten bei einer Erstinstallation Probleme in der Funktionalität auftreten, würde ich natürlich so lange mitwirken, bis die Schaltung zuverlässig funktioniert.

    Moin,


    Ok, verstehe ich das richtig - du hast also auf diesem einen Kanal 2 Schalter jeweils mit den Stellungen 0 und 1?

    Sind diese Stellungen rastend oder tastend?

    Das sind jetzt sehr wichtige Infos für mich.


    Wie weit bist Du eigentlich vom Schlepper weg - kannst Du ihn durchgehend hören, bzw. hast du eine andere Kontrollmöglichkeit auf der Fernbedienung?

    Vielleicht könntest Du mir ja mal den Typ der Fernbedienung verraten?


    Beste Grüße