Mein neuer Freund - Farmer 5S

  • Nene, Erstzulassung 74, Bj muss ich anhand der Fgst-Nr. nochmal eroieren.

    Ich habe für knapp 30km etwa 1h 20 Minuten gebraucht. Spricht auch für 22 kmh.... Tja, da werde ich wohl nochmal forschen müssen, wenn ich ihn wieder hab.

    Beste Grüße
    --------------------------------------------
    Fehlt dem Auspuff seine Klappe,
    war der Ast wohl nicht von Pappe!

  • Hallo,


    wenn da keine Kupplung rutsch, die TK richtig funktioniert UND der Schnellgang drin war dan gibt es nicht viele technische Möglichkeiten ausser:


    In dem Schlepper, das würde aber dann eher für einen "106er" deuten (wenn es ein Farmer 5S wäre dann sollte da in den Papieren "FW 268" stehen), könnte

    da usrpünglich ein Motor mit 3400 Kubik (D225-4) drin gewesen sein welcher bei ca. 2400 1/min seine Leistung hat. Wenn da jetzt aber ein D 226-4 (4160 Kubik) drin ist dann erreicht der

    seine Leistung bei einer Drehzahl von etwa 2150 1/min..nicht wahr? Bei ursprünglichem Getriebe läuft der dann natürlich langsamer! Das kommt aber rechnerisch auch nicht so ganz hin. Sehr komisch diese Sache.

    Anhand der Motornummern solte sich das aber herausfinden lassen.


    Gruß Uli



  • Moin,


    Hauke hat den Schnellgang laut seiner Beschreibung sehr wohl schon getroffen, oder gibt es noch mehr Gänge außer dem S-Gang die ohne Untersetzungsgetriebe laufen? Eher nicht, zumal er ja auch schrieb, dass beim Wechsel von schnell auf langsam kein Unterschied bei der Geschwindikeit feststellbar war.


    Wurde da mal ein komplett anderes Getriebe eingebaut?


    Überprüf mal, ober der Trakormeter tatsächlich die richtige Drehzahl noch anzeigt. Kann ja auch sein, dass der zuviel anzeigt und der Motor deutlich weniger Touren macht.


    Gruß

    Kai

  • Danke für die weiteren Hinweise...


    Der S-Gang müsste das wohl schon gewesen sein, wie Krake schon schreibt. Außerdem würde er im 5. (der ja neben dem S liegt) nur etwa 12km laufen, und im Rückwärts - nun ja, eben rückwärts. Im 6. würde er laut Traktormeter theoretisch 21 laufen - aber der ist ja "hinten rechts", sollte also nicht mit dem S vorne Mitte verwechselbar sein. Ob da nun ein großer Geschwindigkeitsunterschied zwischen 6. und S ist muss ich nochmal messen, wenn ich den Trecker wieder zurück habe. Dann werde ich mal die Geschwindigkeiten aller Gänge, sowie die Motordrehzahl messen.

    TK und Kupplung arbeiten korrekt, Festbremsdrehzahl liegt bei etwa 1300-1400 Upm, stinkt auch nach langer Fahrt nix...

    Das Getriebe scheint original, Nummern werde ich dann auch noch mal erfassen. Motor müsste eigentlich noch der 225er sein, auch das werde ich zu Ostern dann überprüfen.

    Es müsste auf jeden Fall ein 5S sein: in den Papieren steht FW 268 S. Auf dem Typenschild ist 268 01 56XX eingeschlagen, demnach also auch 5S (lt. Wikipedia).

    Nebenbei habe ich der Firma Fendt mal eine freundliche Mail geschrieben, ob sie noch Informationen/ Dokumentationen über die damals gebauten Trecker haben, vielleicht bekomme ich da ja eine Antwort...


    Gruß,

    Beste Grüße
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    war der Ast wohl nicht von Pappe!

  • Hallo!


    Der Farmer 5 S hatte die Fahrgestellnummern bis 268/01/4000 mit dem Motor 225-4.

    Ab der Fahrgestellnummer 268/01/4001 bis 268/01/8300 Farmer 106S mit Motor 225-4.

    Ab 268/01/8301 bis 268/01/11951 Farmer 106 S mit Motor D226-4.

    Ab 268/01711952 Farmer 106 S oder LS (268/05/xxxx) mit Motor D226-4.2


    mfg


    Wolfgang

  • Moin,


    1400U/min als Festbremsdrehzahl erscheint mir sehr hoch. Grober Richtwert sind glaube ich 1100U/min. Falls das bei den Farmern anders ist, ok wäre mir neu. Aber in dem Drehzahlbereich 1300-1400 möchte ich persönlich schon ne voll kraftschlüssige TK nutzen. Vielleicht mal etwas Öl auffüllen oder gleich komplett wechseln, wird ja eher selten gemacht.


    Aber gut, das hilft dir bei deiner Thematik ja nicht weiter.


    Achja, überprüfe mal die Maximalgeschwindigkeit ganz klassisch über exakt abgefahrener Strecke und Zeitmessung. Damit wir mal wissen, wie schnell der Trecker tatsächlich ist. Die ollen Tafeln, GPS, Navi... sind ja nicht geeicht und haben immer Abweichung, mal mehr mal weniger.


    Gruß

    Kai

  • Hmm, Ich sehe das schon. Interessant, dass er im Schein trotzdem als 5S drinsteht. War man sich wohl bei Fendt damals auch nicht ganz einig... Aber scheint ansonsten ja ziemlich baugleich zu sein...


    TK schaue ich nochmal in der BA nach dem Richtwert...


    Wenn er dann zu Ostern wieder bei mir ist, werde ich mal nen Stück weg abmessen und Zeiten Stoppen...

    Drehzahl mittels Stroboskop und weißer Markierung an der Riemenscheibe oder so....

    Beste Grüße
    --------------------------------------------
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  • Hallo,


    bei einer so hohen Frestbremsdrehzahl von bis zu 1400 1/min kann es sein das die TK immer Schlupf hat!


    Was diese Eintragungen im Brief betrifft so ist da wichtig das die mit dem Fahrzeug übereinstimmen. Und wenn da FW 268S drin steht und auch auf dem Schlepper das gleiche steht (Fahrgestellnummern) wäre da erstmal in Ordnung! (ausser es hätte da jemand die Typenschilder neu angebracht was wir jetzt aber nicht annehmen wollen..) Im Brief steht ja das Erstzulassungsdatum und nicht das Baujahr..oder? Und wenn FW 268S für 5S und 106S steht wäre es eh egal..oder?


    Gruß Uli

  • Moin,


    Ja, Papiere stimmen mit Schlepper überein.

    In der BA steht maximal 1.100 als Festbremsdrehzahl, optimal 1000 Upm. Da werde ich dann mal den Ölstand korrigieren bzw. wechseln, div. Ölwechsel will ich eh nochmal durchführen. Aber dass er deshalb die "normale" Schnellganggeschwindigkeit ohne Last nicht erreicht, kann ich mir eigentlich nicht so ganz vorstellen.


    Irgendwo schrieb hier neulich jemand von einer Ölmischung aus 10W40 und 15W40 für die TK? Laut Anleitung sollen 4,7l normales Motoröl SAE 10 dort rein. Das wäre ja ein Einbereichsöl - ein reines 10W40 oder 15W40 müsste aber doch auch zufriedenstellende Ergebnisse erzielen?


    Wie schon geschrieben, vor Ostern gibt's meinerseits keine neuen Erkenntnisse, dann werde ich mal berichten...


    Gruß

    Beste Grüße
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  • Moin,


    Ostern ist um, und ich habe mich mal etwas dem Trecker widmen können...

    Positive Nachricht vorweg - Motor ist jetzt dicht. :thumbsup:

    Einziger Wehmutstropfen: er fährt bloß 22 im Schnellgang... soll wohl eine Wunsch-Sonderausführung anstelle von Kriechgängen zum Geldsparen gewesen sein. Aber damit werde ich wohl leben müssen. Weiß da jemand was drüber?

    Ansonsten wirklich seeehr schöner Trecker!

    Erster Schritt, schon bei der Überführung - Geschwindigkeit messen. Verwendet habe ich den Abstand zwischen den Strassenleitpfosten (50m) und ein hochpräzises GPS-Gerät aus der Seefahrt. Mit beiden Methoden konnte ich 22,1 km/h ermitteln.

    Festbremsdrehzahl pendelte zwischen 1400 und 1600 (!) Touren bei - wie sich später herausstellte - 3,9 von 4,7 Litern Öl in der TK.


    Also als erstes mal Turbokupplung Öl ablaufen lassen, neu befüllen, mit SAE10, davon etwa 4,7 bis 4,8 Liter aufgefüllt (das Loch ist aber auch winzig... :pinch:), dann lief sie auch schon über. Zugeschraubt, Bremsprobe. 1100 bis 1200Upm Festbremsdrehzahl. Also nochmal was nachkippen. Aber da hatte ich die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Man sollte das Öl erstmal einen Augenblick abstehen lassen, eh man den Stopfen wieder herausdreht :!:Ist dem nicht so, kommt das Öl unter Druck lustig herausgesprudelt - schöner Schweinkram. Nachdem sich die Suppe dann irgendwann beruhigt hatte (in der Zwischenzeit Motoröl gewechselt) nochmal 0,3 Liter nachgefüllt, dann lief sie wieder über. Ich schätze mal ich habe also insgesamt etwa 4,7 - 4,9 Liter aufgefüllt (war ja was übergeschäumt), dann ist sie voll, und weiter nach oben (im Befüllausschnitt der Kupplungsglocke) kann ich den Stopfen nicht drehen.

    Beim drehen der TK dann noch ein kleiner Schreck - einer der "Lüfterflügel" hat wohl schon mal irgendwann eine Ecke eingebüßt... Naja, lässt sich nicht ändern. Hörbar unwuchtig läuft er trotzdem nicht.


    Meiner läuft laut Navi 38 und hat hinten auch 34er drauf, daher kann ich mir 22 nicht wirklich vorstellen

    Also nun - neue Probefahrt bei einer Festbremsdrehzahl von etwa 1100-1200Upm. Wieder exakt 22,1km/h. Ok, um ehrlich zu sein konnte ich mir auch nichts anderes vorstellen, aber die Hoffnung stirbt bekanntermaßen ja zuletzt. 38 - das wäre schön... 28 oder 30 fände ich aber auch schon toll. aber 22? Da braucht man ja gar nicht schalten... Nun ja, muss ich wohl erstmal mit leben...

    könnte


    da usrpünglich ein Motor mit 3400 Kubik (D225-4) drin gewesen sein welcher bei ca. 2400 1/min seine Leistung hat. Wenn da jetzt aber ein D 226-4 (4160 Kubik) drin ist dann erreicht der

    seine Leistung bei einer Drehzahl von etwa 2150 1/min..nicht wahr?

    Auf dem Motorblock ist D225-4 eingeschlagen, Traktormeter zeigt eine Höchstdrehzahl von 2500Upm an, nachgemessen habe ich noch nicht, kommt vom Geräusch her aber hin.

    Die Höchstgeschwindigkeiten sind in allen Gängen proportional geringer als lt. Tabelle/Traktormeter.

    Demnach muss also entweder die Übersetzung im Verteilergetriebe, im Ausgleichsgetriebe oder in den Portalen "verkehrt" sein - oder? Vom Äußeren des Getriebes her ist es jedenfalls das richtige, stimmt mit WHB und BA überein. Nummern habe ich natürlich vergessen zu notieren. Kriechgang hat er keinen, aber im ersten Gang erliegt man trotzdem dem Geschwindigkeitsrausch, schätze mal das sind bloß einige 100 m/h.

    Ach und nochmal: Ja, den Schnellgang habe ich gefunden!!!!! Wirklich. Echt jetzt. Kein Quatsch.


    So, das war aber noch nicht alles, was ich über Ostern bestellt habe. Kupplung eingestellt, 10er-"Bolzen" am Ausrückhebel außen ersetzt (da war wohl seit 10.000h ne 8er Schraube drin, die sah entsprechend verorgelt aus...); ESP mal das Öl-Diesel-Gemisch abgelassen, denn die lief schon über, anschließend frisches Öl nachgekippt, bis das auslaufende Gemisch wieder dicker wurde.

    Das Hydrauliksteuergerät vom Frontlader leckte von Stunde zu Stunde mehr, also kurzerhand abgebaut. Hinten ist ein drehbahrer Rohrabgang angeflanscht, der eingebaute O-Ring war viel zu klein =O. Ein passender war bei dem besorgten Dichtsatz für das Steuergerät natürlich nicht bei, also erstmal suchen gegangen, im Chaos was passendes gefunden, eingebaut. Ansonsten hab ich nichts neu abgedichtet, der Rest sah noch "zu gut" aus. Dabei dann gleich noch ein zusätzliches DW eingebaut. Ging recht einfach, so soll das doch sein. Und was soll ich sagen - das ganze ist jetzt vorerst dicht. Mal sehen wie sich das nun unter Last verhält.

    Fotos hab ich mal wieder kaum welche gemacht, Handy stürzt immer ab beim Fotografieren....


    Steuergerät abbauen, alte Stehbolzen entfernen, neues mit "Schrauben für 3. Lage" befestigt, 30Nm Anzugsmoment eingehalten. Vom fertigen kein Bild mehr, da lag das Handy schon in die Ecke geschleudert.


    Einstellkette am FL angebastelt...

    Der Ausklinkhebel ist leider nicht original, die Konstruktion funktioniert nur bedingt. Hat da mal jemand ein Bild vom originalen Mechanismus? Der ist ja weiter unten gelagert und man muss am Hebel ziehen und nicht drücken...


    Ansonsten habe ich noch vieeel mehr gemacht, aber nix an diesem Trecker, gehört also nicht hier her...


    Soweit erstmal...

    Gruß... 8)

    Beste Grüße
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  • Moin,


    Aldebuecher : Vielen Dank, klasse, gleich mal gespeichert :D. Dann weiß ich ja schon, dass ich bei Gelegenheit mal die Halterung 53 nachbauen muss, dann sollte der Mechanismus vielleicht auch besser funktionieren - und einfacher, als den kompletten Hebel neu zu bauen. In meiner BA ist eben noch die alte Hebel-Variante zum "dran Ziehen" abgebildet...

    Auch die Entriegelungshebel sind noch mal fällig, das händische Herausheben von Schaufel und co. ist gerade für eventuelle "schwächere Bediener" eher ungeeignet... ok, schlechte Ausrede. Wenn man halt zu faul zum Absteigen ist... :/


    Aber erstmal soll er mal ein wenig laufen und zeigen, dass alles so intakt ist, wie es mir erscheint... Ist das ätzend, wenn man immer Wochenlang so weit weg ist und sich von narzistischen, selbstüberzeugten, fast schon welterschaffenden, halbgöttlichen Professoren vollsülzen lassen muss. Zum Glück sind nur wenige so, aber das reicht :wacko:

    Beste Grüße
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  • Von mir mal wieder ein erfrischendes Moin!


    So ein langes Wochenende ist echt klasse, da kommt man mal voran...


    Erster Schritt war die Reinigung des Ölbadluftfilters. Viel Öl war nicht mehr drin, dafür umso mehr Schlamm. Bremsenreiniger einige Minuten einwirken lassen und anschließendes Auswaschen der Wanne hat sich jedenfalls gelohnt. Den Einsatz habe ich gründlich in Diesel gespült, der war nicht ganz so schlimm mit der altbekannten Kruste verklebt...

    Anschließend stand der Anschluss des zweiten Steuerventils an. Habe dafür L12-Verschraubungen und DN8-Schläuche genutzt. DN10 wäre mir zwar lieber gewesen, da hatten wir aber keine passenden Armaturen auf Lager... also doch DN8er Schläuche abgemessen und passgenau gepresst. Dabei stellte sich heraus, dass die Anschlüsse auf den Nachbausteuergeräten so blöde angebracht sind, dass man anschließend die Steuergeräte, die weiter in Richtung Grundplatte liegen, nicht mehr vollständig betätigen kann, da die Hebel nun an die neuen Verschraubungen anstoßen. Nachdem nach unten zu wenig Platz ist, ist ein Anschluss jedoch nur nach oben möglich, also mussten die alten Hebel (MHR und Steuerventil 1) an den entsprechenden Stellen etwas ausgeschliffen werden...X(

    Halbwegs vernünftige Griffe für die beiden Steuerventilhebel ließen sich im Keller auftreiben, der eine hat aber leider ein fest angebautes Messingrohr, dass muss nochmal mit etwas Epoxydharz am Hebel fixiert werden, aufkeilen alleine reicht nicht ganz aus, da hat man den Knauf ständig in der Hand.


     


    Apropos Knauf... Sollte noch jemand einen solchen vom Zapfwellenhebel rumfliegen haben, der möge bitte Laut geben, meiner ist irgendwie in den letzten Wochen abhanden gekommen... Fragt mich nicht wie und wo... aber der nackte Hebel ist echt blöd.


    Nächster Schritt war ein Hydraulikölwechsel. Die alte Brühe hab' ich abgelassen und den Filter ausgebaut. Leider habe ich ein Foto vergessen - aber wenn ich schreibe, dass ich einen Pinsel und 5 Liter Diesel verschlissen habe, um Dreck, Lackreste, Metallabrieb und und und zu entfernen, dann sagt das wohl genug aus... Der Entlüftungsfilter obendrauf ließ sich leider nicht mehr einfach entfernen, muss erstmal bleiben. Beim Auffüllen stutzte ich dann mal wieder... Laut Anleitung sollen da 13 bis 15 Liter rein, mit FL und Hydraulikbuchse hinten. Bei 11 Litern war aber Schluss (nach Entlüften der Anlage), Einfüllöffnung erreicht, mehr ging nicht... Das Kontrollauge war auch schon nach etwa 6 Litern halb geflutet, nicht erst nach 7,5... Vielleicht liegt da der Hund mit der niedrigen Geschwindigkeit begraben? Falsches Zwischengetriebe mitsamt Gehäuse?

    Kann einer was mit der Nummer anfangen? Vom Gussdatum her kommt das bei Bj. 74 ja hin...




    Dann stand der Sitz auf dem Zettel; da ich ja eher ein Fliegenschiss in der Landschaft bin, trohnte ich immer hoch oben auf dem stramm eingestellten Sitz und kam kaum an die Pedale, jedes Loch hat mich regelrecht vom Hocker gehauen. Nachdem schon bei der Abholung die Rohrzange gescheitert war, und auch eine halbe Dose Technolit Rostlöser nix löste, und WD40 ebenso abtropfend scheiterte, habe ich die Federn mit zwei Schraubzwingen entspannt, den Holspannstift ausgetrieben und den Griff von der Gewindestange gelöst. Anschließend die Mutter angeschnitten und anschließend runtergedreht. Gewindestange noch schnell nachgeschnitten, dick eingefettetet und eine neue Mutter aufgedreht und dann alles wieder zusammengebaut. Ist das bequem geworden! Herrlich...

    Vorher: Hinterher (Nicht schöner, aber funktional...):

     


    Da die Motortemperatur auch bei Vollfahrt nicht über 56° stieg, mal den Thermostaten ausgebaut. Der macht leider weder Bypass, noch Kühler dicht, der hängt wohl irgendwo in einer Zwischenstellung. Nachdem auch hier Rostlöser, WD40 und ein Bad in Landmaschinenreiniger erfolglos waren und leichte Schläge lediglich die Formschönheit angepasst haben, habe ich ihn bis auf weiteres erstmal wieder eingebaut. Da brauch ich wohl auch mal Ersatz...

    Das alte Kühlwasser war auch ein wahrer Traum in braun, nach einer halben Stunde Spülen wurde es dann endlich klar... und ja, der Frostschutz ging in die artgerechte Entsorgung, erst das reine Rost-Wasser-Gemisch durfte auf dem Hofplatz verdunsten :S Also alles umweltgerecht, und kein Eisenmangel mehr für die paar Unkräuter in den Betonritzen.

    Wie auf dem Bild ansatzweise zu erkennen, hat der Küler kein Luftleitblech um den Lüfter - hat da jemand Erfahrungen bezüglich der verringerten Kühlleistung? Außerdem ist der Kühler nur unten auf zwei Gummielementen angeschraubt - weiter oben konnte ich auch keine Befestigungsmöglichkeiten entdecken. Gehört das so? Kommt mir etwas wabbelig vor. Der Kühler wurde vom Vorbesitzer ja mal ersetzt...


    Dann hab ich mir noch meine Forke zurechtgebastelt, zwei neue Buchsen reingeschweißt (die alten waren völlig fertig und schief und krumm), dazu zwei neue Zinken gegönnt.



    Dazu gabs dann noch eine schöne grüne Werkzeugkiste.....



    Bisschen leicht auf der Vorderachse mit dem Achtkreisler. Aber die Fendt-Platten sind mir zu teuer, die Grundplatte erst recht; da warte ich mal ne günstige Gelegenheit ab. Vorher gibt's ein 150er oder 200er KG-Rohr mit Beton, Schrott und Stange durch in den Frontlader eingehängt, das dürfte als günstige Variante erstmal reichen. Müssten ja auch schon an die 60-100kg bei rauskommen.


    Dann nochmal nen Strautmann 5,7t-Kipper angehängt. Elektrik für Anhängerbuchse und Rückleuchten zurechtgepfuscht, das wird aber nochmal ordentlich gemacht.


    Nach diesem ausführlichen Bericht beste Grüße aus dem Norden!

    Beste Grüße
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  • servus.

    Zapfwellenhebel hätte ich. Bitte PN

    Fendt4ever, wer fendt fährt führt...
    Hubraum ist durch nichts zu ersetzen - außer durch noch mehr Hubraum!

    Gewaltig ist des Schlossers Kraft, wenn er mit einem Hebel schafft.


    Ersatzteile Fendt Farmer 2 und 100er Reihe abzugeben - Email bei Interesse!