Posts by Fendtman

    Saat und Herbstfeld ist fertig, Maschinen einwintern ist angesagt … und dabei findet sich leider immer mehr zum reparieren als man will.


    Eigentlich erhält unser Kartoffelvollernter nur eine Reinigung via Druckluft und Hand, abdampfen würde wohl den vielen Lagern mehr schaden als helfen … dieses Jahr war nach den teils feuchteren Bedingungen ein waschen "unten herum" jedoch unumgänglich... dann wurde eingewintert.


    Beim Abschmieren weigerten sich dann auch noch einige Schmiernippel, ausbauen und reinigen war angesagt … zuletzt wurden Risse an der Verstrebung des Rollbunkers beidseitig entdeckt =Oausschleifen, schweißen, lackieren war angesagt. Wer weiß ob ich das ohne Waschen entdeckt hätte...


    Am Grubber war die Halterung des Striegels gebrochen … anfahrschaden … ausrichten, schweißen, lackieren.


    Am Pflug waren eigentlich nur neue Schare und Spitzen fällig … bissl wenig … zum Glück fand sich am Tiefenanschlag am Stützrad ein verbogener Bolzen der sich sehr weigerte seine Position zu verlassen, aber mit gut zureden gings dann doch.


    Und weil das Werkzeug eh schon griffbereit liegt wurde gleich noch ein alter Steinbock-Hubwagen heim gezerrt um den vorhandenen nicht immer zwischen Halle und Hof umsetzen zu müssen. Naja was soll man von einem wohl 20-30 Jahre alten Hubwagen für stolze 20 Euro erwarten … Rolle vorne fest und die Deichsel massiv ausgeschlagen, aber die Funktion war gegeben. Also auch hier reinigen, gängig machen, Bolzen aufschweißen und mit Wasserschleifpapier den Druckkolben entrosten. Die fünf mal im Jahr wo er benötigt wird, wird er schon Dienst tun …


    Sind wir froh, dass es trotzdem nur Kleinmist ist und keine großen teuren Reparaturen.


    Der 512er ist dafür aktuell - wieder - in der Werkstatt.

    Die neuen Hinterreifen sind nicht zufriedenstellend, zumindest einer davon läuft massiv unrund und der Schlepper schaukelt wie ein Schiff … mit schwerem Anbaugerät ist bei 30kmH Ende des erträglichen. Bin gespannt was der Servicemensch des Herstellers morgen feststellt … die Werkstatt hat bei einem vorherigen Termin den mangelnden Rundlauf schon bestätigt durch Vermessen.


    Der letzte Kandidat hat es mir zum Glück leicht gemacht … :love:


    Endlich konnte ich einen Fendt Favorit von Rolly-Toys mit originaler Bereifung finden … wirklich nicht einfach da die meisten dieser "Spielzeuge" längst entsorgt wurden oder verschlissen sind.


    Der Favorit stammt aus erster Hand und war "Zweitwagen", er war nur im Dachboden im Einsatz und hat eigentlich kaum Straße/Pflaster gesehen und scheinbar auch kaum Sonne. Der Kunststoff ist wie neu, nichts brüchig und kaum ausgeblichen und auch die Reifen und Laufringe darauf sind 1a. Wirklich toll der Zustand … nach einer gründlichen Reinigung hat er schon seinen Platz im warmen gefunden :love:


    Jetzt fehlt mir nur noch ein dritter - komplett original mit Frontlader :)

    Hi,


    Ersatzteilliste gibt es, leider nur als Bildkatalog ohne Nummern, daher bedingt brauchbar.


    Lass dir nen Zugang zu Agco Partsbook ist vom Händler geben, ist optimal.


    Whb heißen Service Training und gibt's in zig Ausgaben für diverse Baugruppen. Händler kann das online als PDF abrufen. Papier muss man geduldig suchen. Ich weiß leider nicht in welchem die Bremse dabei ist.


    In der Anleitung wird zur Einstellung was beschrieben

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    Der Schlepper besitzt keinen Anlasser und hat auch keinen Zahnkranz auf der Schwungscheibe also kann man auch keinen Anlasser nachrüsten .

    Sollte grundlegend denke ich schon gehen, eben nur mit erhöhten Aufwand da die Maschine getrennt werden muss um den Zahnkranz zu verbauen.


    Sind die Glühkerzen tatsächlich defekt oder einfach ohne Funktion aufgrund der unvollständigen elektrischen Anlage?


    Ich würde einfach mal den Part der Elektrik betreffend der Vorglühanlage reparieren, vermute schwer das die Glühkerzen selbst gehen.

    Kleine Sünden bestraft der liebe Gott sofort ... "du sollst den Feiertag heiligen"


    Um die optimalen Bedingungen zu nutzen wurde auch letzten Sonntag gesät.

    Beim Anbau der Geräte vergessen den Bolzen der Fronthydraulik am Steyr zu sichern ... auf gut 6HA ist das gute Stück dann irgendwo unauffindbar verloren gegangen ;( leider auch erst bei Feierabend bemerkt. Ohne exakt passenden Bolzen keine Arbeit mit der Fronthydraulik ?(


    Händler sagt ... kein Problem, für knapp über 90 EUR gibt es Ersatz

    Kumpel sagt ... kein Problem, mach ich dir bis morgen ... und gleich zwei damit du einen Reserve hast 8):thumbsup: (DANKE !!!)


    Nachdem noch 2HA gepflügt waren und ich ein komplettes austrocknen der lehmigen Stellen vermeiden wollte, aber auch die angekündigten 4mm Regen "mitnehmen" wollte, musste der 512er ran 8)


    Die Drillkombi war natürlich absolut kein Problem für den 512er, wobei man im "Handling" die fehlende Tonne Leergewicht zum CVT schon merkt. Für den 512er dürfte die Walze gern 200kg mehr haben. Spaßfaktor dafür unschlagbar :love:


    Heute Nacht 3mm erhalten :thumbup:

    Während der Steyr am Wochenende seine Stunden vor der Drillkombi gelaufen hat, hat der 512er einen Teil der Bodenbearbeitung übernommen.... schon praktisch wenn "2 große" verfügbar sind.


    Die Zwischenfrucht aus Gelbsenf und Phacelia hatte sich Dank der zahlreichen großen und kleinen Schauer doch ganz anständig entwickelt, wobei eigentlich nur der Gelbsenf, von der Phacelia ist eher wenig aufgelaufen, evtl. ist das Saatgut zu alt gewesen. Der Spaß wurde zwischenzeitlich gemulcht und gegrubbert um Roggen folgen zu lassen.


    Mit Verweis auf das letzte Bild "von wegen Insektensterben" ...

    Diese Inserate sind nur noch nervig, seit Jahren geht dieser Mist und kein Ende in Sicht.

    Ab und an gibt es schon mal ein Schnäppchen zu machen ... nur eben nicht bei Vorkasse ohne Besichtigungsmöglichkeit.


    Den gezeigten 614er würde ich eher als real einschätzen, bei den Stunden und scheinbar Durchrostungen an den hinteren Kotflügeln ist das eher kein Schnäppchenangebot

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    Sowas sieht man nicht alle Tage.

    Wurde das von Fendt so gebaut, oder ist das Eigenbau?

    Der Schlepper ist ja prinzipiell ein ganz normaler Farmer 105s welcher Spindelmäher verpasst bekommen hat (und Frontlader und hässliche Farbe).


    Fendt hatte zwar prinzipiell insbesondere für den kommunalen Bereich eine sehr breite Palette an Zubehör (Winterdienst, Transport, Grünflächenpflege, Wegebau etc.), aber das Gro an Anbaugeräten lieferten andere Anbieter zu.


    Wer den Farmer umgebaut hat kann ich nicht wirklich sagen, nur das z.B. Tünnissen&Stocks z.B. solche Großflächen-Spindelmäher gebaut hat.

    Grundlegend werden die Spindelmäher ja nur als Anbaugeräte am Schlepper befestigt ... später wurden von T&S auch GTs auf z.T. Knicklenkung umgerüstet und als Großflächenmäher mit Spindelmähern ausgestattet.


    Gruß

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    Ich kann nur sagen das mein Dieselross, zwei Schalthebel hat .

    Der F15 und F25 wurden im Jahr 1950 ins Programm aufgenommen und beide mit dem A12 Getriebe gefertigt. Bereits gegen Herbst 1950 wurden beide Typen mit anderen Getrieben gefertigt. Während der F15 fortan als F15G gefertigt wurde mit einem Fendt eigenem Getriebe, wurde der F25 mit dem ZF-A15 Getriebe gefertigt.


    Die Getriebe sind optisch bereits an den Achsstummeln ganz einfach zu unterscheiden da das alte A12 Getriebe diese "Stummel" hat. Siehe Bild.


    Kurzum ist deiner also keiner der 300 ersten F25 mit A12Getriebe sondern bei Bj. 50 einer der in den ersten Monaten nach Umstellung gefertigten mit A15 Getriebe.


    Der zweite Schalthebel bedient das Vorschaltgetriebe welches entweder als Reduzierung oder Erhöhung der Geschwindigkeit ausgelegt wurde und die Gangzahl verdoppelte... das ist eher selten anzutreffen, ist aber unabhängig vom Getriebetyp da es dieses bei allen o.g. als Option gab.

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    Ob die Lenkung "richtig" am Tank befestigt ist

    Der Tank befestigt die Lenkung eigentlich selbst gar nicht.


    Das Lenkgetriebe bzw. der Lenkstock ist mit drei Schrauben auf der Kupplungsglocke befestigt.

    Jetzt können wie erwähnt diese drei Schrauben locker sein oder aber das Lenkgetriebe im Lenkstock.


    Das Rohr zum Lenkrad hoch ist wiederum ins Lenkgetriebe eingeschraubt, auch dies sollte fest sein.

    Dieses Rohr wird wiederum lediglich durch den Tank geführt.


    Nachdem die Durchführung im Tank etwas größer ist als das Rohr selbst, ist oben normal noch eine Kunststoffhülse um das Rohr aufgrund der Länge und Kraft etwas abzustützen ... "zu fixieren".


    Der Tank selbst ist mit Spannbändern am Tankrahmen befestigt, auch das sollte alles fest sein... und wenn das gegeben ist, kann sich hier nicht wirklich was bewegen.


    Normal berührt auch die Spurstange oder der Lenkhebel nicht den Auspuff.

    Wurde der Lenkhebel einmal abgenommen und falsch aufgesetzt, so dass es zur Berührung des Auspuff kommen kann??? ... dann wäre auch der Lenkeinschlag ungleichmäßig und auf einer Seite weiter, zur anderen kürzer.


    Die kleinen Stummel welche auf der Vorderachse aufgeschweißt sind dienen als Lenkanschläge zur Begrenzung...diese sollten auch i.O. sein damit der angedachte maximale Lenkwinkel nicht überschritten wird.


    Wenn nun natürlich irgendwo der Lenkwinkel größer als angedacht ist und Lenkstange etc. gegen Anschlag laufen und weiter Kraft eingebracht wird, dann ist es klar das aufgrund Hebelwirkung / Krafteinwirkung etc. evtl. der Tank sich etwas rührt ... dieser ist ja nur festgespannt mit seinen zwei Bändern.


    Also die Ursache herausfinden warum die Lenkung ansteht und das Beheben, wenn alles andere i.O. ist, sollte es gut sein.


    Im Bild zu sehen das Lenkgetriebe mit seiner Klemmung, innen die Führungshülse(n) der Lenkwelle.

    In den Führungshülsen wäre Spiel der Lenkwelle (die den Lenkhebel trägt und die Lenkstange drückt) denkbar, das kann aber für deine Sorgen nicht die Ursache sein (so viel Verschleiß bringt man hier nicht zusammen =) ) und Öl wäre dann auch keins mehr drin.

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    Fendt F 25 G gab es ja nur 300 mal.

    Die erste Version vom F25G welche nur 1950 gebaut wurde und das ZF-A12 Getriebe hatte, wurde 300x gebaut....


    Deine Maschine verfügt bereits über das ZF-A15 Getriebe und ist - sofern dieses original im Schlepper ist, wovon ich ausgehen - dann einer von 5914 Stück ;)

    Dennoch hat die Maschine ihren Reiz und ist sicher eine Aufarbeitung Wert.