Posts by Fendtman

    Weiter geht's mit Reparaturen …


    Am Dominator wirkte die Bremse stark einseitig. Der Pedalweg für rechts war zu lang, während man links in leere stiefelte.

    Ein Entlüftungsversuch mittels Pedal drücken und Entlüftungsschraube öffnen brachte leider keine wirkliche Verbesserung, leider sind die Bremsleitungen auch relativ lange.


    Kurzum eines dieser günstigen Druckluft-Entlüftungsgeräte geordert mit einem Koffer voller Adapter. Das es sich bei einem Preis unter 90 EUR inkl. Versand um Chinaware handelt, muss man nicht extra erwähnen … eine Fahrt in die Werkstatt kommt aber sicher sehr schnell teurer.


    Es wäre natürlich zu einfach, wenn einer dieser mitgelieferten Adapter auch am Bremsflüssigkeitsbehälter vom Claas Dominator passend würde :wacko:.


    Mein Senior hat alle möglichen Deckel mit Schraubverschluss zusammengesammelt und siehe da … ein Deckel mit PCO28 Gewinde ist passend … kennt ihr oder? ;)

    Kannte ich vorher auch nicht, aber es handelt sich um ein Gewinde wie es wohl bei den meisten Getränkeflaschen verwendet wird.


    Es galt also einen robusten Deckel zu finden, welcher für einen Adapter geeignet ist und bei den angepeilten 1,5 bar des Entlüftungsgerätes noch Dicht hält.

    Die Lösung war dann eine Flasche Jack Daniels … naja … zumindest der Deckel davon.


    Das Entlüften der linken Seite ging relativ gut, mein Adapter war erstaunlich gut dicht, nur der Anschluss des Gerätes selbst hat etwas gesifft … naja … Chinaware.

    Mal reklamiert den Spaß … gucken wir mal.


    Nachdem die Bremse entlüftet war, wurde der Drescher erst links dann rechts aufgebockt und die Bremse jeweils nachgestellt bis ein passender und gleicher Pedalweg vorhanden war. Nach einer kurzen Probefahrt wurde auf Erwärmung kontrolliert und nochmals minimal nachjustiert.


    Jetzt gucken wir mal ob sich wieder Luft ins System schleicht bzw. wie lange dies braucht … ein Wechsel der Geberzylinder wäre relativ einfach machbar, bei den Nehmerzylindern wird der Aufwand wohl deutlich größer.


    Samstag ging es wieder in den Wald, der 512er durfte mit um die Druckluft zu testen … geht 1a.


    Die stolze Tagesausbeute ging gerade so auf den Rückewagen … eine einzige Fixlänge 5,1m, der Rest alles Brennholz :(

    Bei der Mittagspause erschien plötzlich ein Marienkäfer … mitten im Januar. :/


    Mitten im Weg musste ich dann noch ein Loch von über 50cm Tiefe zuschieben … möchte nur wissen, wer oder was hier seinen Spaß am buddeln hat:/

    Im letzten Jahr musste ich an selber Stelle bereits solch ein Loch zuschieben … evtl. gehört es einem Dachs???

    Falls ja … sorry Dachs … aber umfahren geht nicht und die Vorderachse vom Eicher überlebt sowas nicht.


    Zuletzt noch ein kleines Rätsel im letzten Bild … was macht solche Abdrücke?

    Quote

    ich habe dabei eine gammelige, ausgeleierte Ölsardine voller Mist, Silo und Mehl vor Augen.

    Von einer Maschine die Jahre nur Mischwagen betrieben hat, wäre ich auch nicht angetan ... aber wegen einem Jahr Mischwagenbetrieb nun vom schlimmsten ausgehen, braucht man auch nicht.


    Wenn er 306er nicht aus der Welt ist, fahr einfach hin und guck ihn an und prüfe ... dann hat man Fakten.


    Ich tu mich momentan zugegeben eh etwas hart mit den Preisaufrufen ... entweder die Preise haben tatsächlich etwas angezogen (da die Neumaschinen auch immer teurer werden) oder aber es sind nur noch unreale Angebote vorhanden. Die Mischung wird's sein ...


    Der hier... bietet ja eigentlich abgesehen der 2DW (statt wohl 1EW/1DW Serie) nichts an Ausstattung und 7700 Std. ist jetzt auch nicht phänomenal wenig ... wäre mir auch ein paar Scheine zu teuer. Die getauschte Regelfeder vom Hubwerk machts nicht Fett ...


    Wenn ich z.B. diesen 307 E-Farmer angucke.. ... immerhin einiges an schöner Technik mehr, wesentlich neuer und gemachter Motor.

    Ob nun Bj. 85 mit 7700 Stunden oder Bj. 95 mit 9400 Stunden ist dann auch egal.


    Der zweite 306er wäre m.E. aus dem Rennen ... über 12k Stunden und wohl Handlungsbedarf am Getriebe :thumbdown:

    Quote

    ich sprach von einsteigen um bei meinem Wunschpreis von 12000€ zu lande

    Ehrlich... wenn ein Verkäufer seinen Preis halbwegs real mit etwas Aufschlag ansetzt und der Käufer meint bei ca 50% vom erwähnten Preis das verhandeln zu beginnen... ist das m.e. keine Strategie sondern unverschämt.


    Bevor ich hier das verhandeln beginne, soll der Interessent wieder fahren

    Quote

    Dann würde ich mal mit 8000€ in die Verhandlungen einsteigen.

    Bei einem genannten Verkaufspreis von 15000 EUR und dem Nachweis von Reparaturen welche sicherlich schön im vierstelligen liegen ... muss man sicherlich ein guter Verhandlungskünstler sein um einen Preis von 8k zu vereinbaren für einen - scheinbar - grundlegend funktionsfähigen 306er ^^


    Ohne die Maschine irgendwie gesehen zu haben und zu wissen was Phase ist, kann man überhaupt keinen Kaufpreis sagen.


    Der Hobel hat gut 36 Jahre am Buckel - da wird man keine Neumaschine erwarten können und einen 306er im für das Alter durchschnittlichen Zustand wird man in der Regel kaum für 8k erhalten.


    Was zum Denken anstößt ...


    Der Schlepper hat "erst" 7700 Stunden und eine neue Vorderachse war nötig?

    Hier würde ich den Grund hinterfragen.


    - wurde die Achse schlecht gewartet und daher aufgrund hohen Verschleiß ein Austausch?

    - hatte die Achse einen unverschuldeten Schaden?

    - wurde die Achse durch einen Frontlader permanent stark gefordert?


    Der Austausch vermutlich gegen eine gute gebrauchte Achse oder?


    Der 306er wird mit Bj. 84 sicher ein analoges Traktormeter haben, der Stundenzähler war vor dem Komma nur vierstellig.


    Vorderachse war hin... Motor startet bescheiden ... Mischwagenbetrieb...

    Nicht das statt 7700 schon 17700 auf der Uhr stehen.


    Quote

    Wenn beim Verkäufer keine Handlungsbereitschaft da ist kannst du dir das schenken.

    Es könnte auch gut sein, dass der 306er aufgrund Ersatzbeschaffung vom Hof geht und ein Angebot zur Inzahlungnahme im Raum steht ... dann hat der Verkäufer einen Preis gesetzt und guckt ob etwas darüber geht, usw.


    Normal spuckt das Internet zum Farmer 300, wie man etwas prüfen sollte und wie und was, Stoff für Abende aus.


    Viel Erfolg

    Man wird ja wohl noch träumen dürfen ...


    Im Internet findet man ja inzwischen für alle möglichen Aufgaben günstige Werkzeuge zur "do it yourself - Reparatur".


    Irgendwann konnte ich der Werbung nicht widerstehen und habe mir ein günstiges Dellen-Reparatur-Set für PKWs zugelegt.

    Nachdem der 512er eine Delle an der Haubenfront hat, war der Wunschgedanke eine schnelle einfache Reparatur.


    Delle reinigen, passenden Zuganker mit speziellem Heißkleber aufkleben und härten lassen und dann ganz einfach die Delle mit dem Zugwerkzeug ausziehen, Kleber entfernen und siehe da ... wie neu.


    In der Realität lässt sich - wie eigentlich erwartet - die doch massive Schlepperhaube im Bereich der Rundung nicht beeindrucken von diesem Werkzeug.

    Beim PKW mit dünnerem Blech könnte ich mir gut denken, dass es - irgendwie - geht.


    Die Delle wurde dann mit Karosseriehämmern und Holz ausgeklopft so gut es eben ging, ist nun deutlich besser.


    Ich hätte evtl. vorher den Lack noch anwärmen sollen, dieser hat es mir mit ein paar Rissen übel genommen.

    Die Risse wurden geöffnet, loser Lack entfernt, die harten Kanten mit dem Schleifpilz gebrochen und dann mit Lack ausgetupft um Korrosion zu vermeiden.


    Die Haube hat vorne eh ein paar Kratzer welche ebenso von mir zum Korrosionsschutz getupft wurden... insgesamt ist also zwecks Optik noch Handlungsbedarf.

    Am Ci hat dies alles sehr gut geklappt, bin also guter Dinge...

    Hi,


    sorry ... jetzt verstehe ich was du mit 6. Stelle meinst :D


    Ich kenne die Fahrgestellnummern nur wie von mir angeführt, ... m.E. bestätigt sich das doch durch die Bilder vom Vorderachsblock und nun Typenschild da 184/22/004x angegeben ist und nicht 184/22x/xxx.


    Die letzten Ziffern waren doch immer die Seriennummer also Stückzahl des Typs oder ?! und nicht "nochmals" zur Unterscheidung.


    Nach dem gezeigten Typenschild wäre es m.E. ein 614s.

    Grundlegend hat sich ja nur der Motor (u. Kupplungsglocke) geändert, der Rest müsste doch geblieben sein?

    Dann passt abgesehen vom Motor das WHB ... und für den Motor sollte es sicherlich von MWM selbst ein WHB geben

    Quote

    da geht es doch um den FW 165 mit der eckigen Haube.

    Schon klar =)


    Aber weder der Schlepper ist selten, noch die Ersatzteilliste dazu.


    Es gab eben anfangs Listen rein für den Favorit 3 ... klar ... war ja nur dieser am Markt, anfangs auch nur mit dem 210.5 Motor.

    Nachdem es dann noch ein paar mit 208er Motor gab, musste es auch Listen mit diesem Motor geben bzw. wurden bei gewissenhaft geführten Unterlagen die Listen um die entsprechenden Blätter ergänzt.


    Und als der 3s folgte, war es dann ebenso ...


    Die Ersatzteillisten gibt es zwar nicht jeden Tag aber immer wieder und eine Liste mit dem 165ger ist daher m.E. auch nicht als selten anzusehen.

    Sorry ... bin evtl. nicht ganz ausgeschlafen, kann dir aber irgendwie gerade nicht folgen.


    Auf dem gezeigten Bild scheint es für mich, als wäre die echte Nummer eine 184/21 gewesen ... dies spricht für einen 612s ... über die /21 wurde eine /22 geklopft, was wiederum die Nummer für einen 614er wäre.


    Von einer 6 habe ich nichts angeführt :/


    Ich würde mir halt den Schlepper einfach gut ansehen.

    Es gibt evtl. eine logische Erklärung für diese Sache, z.B. eben Reparatur nach Bruch oder Unfall ... die "Korrektur" der Fahrgestellnummer bleibt dennoch eine unschöne Lösung.

    Am Getriebe ist normal auch ein Typenschild dran … ich glaube rechte Seite.


    Beim 614s sollte eines mit der Bezeichnung T3450 oder 3404 verbaut sein, am 612er ein 335-II, also kann man hier auch noch einen Blick draufwerfen … in die Fahrzeugpapiere kann man auch einen Blick werfen was an Bezeichnung, Fahrgestellnummer und Leistung eingetragen ist.