Posts by Fendtman

    Preisliste 1958


    Grundausrüstung

    F12GH 5178 DM

    F12HL 5198 DM


    Zur Grundausrüstung war jedoch bereits ein Aufschlag von 720 DM (GH) bzw. 700DM (HL) aufzurechnen lt. Liste für

    Anlasser, Belastungsgewichte, Differentialsperre, Ölbadluftfilter, Öldruckanzeige mit Warnlampe, Vorglühanlage beim GH, höhenverstellbaren Sitz,

    Zapfwelle hinten.


    Ein kleiner Auszug aus dem Zubehör, für beide identisch:

    - Pekoverdeck 490 DM dazu Rückwand 47 und seitliche Verkleidung 76

    - Anhängeschiene starr (ohne Kraftheber) 63

    - Reifen 5.00-16 für 90DM

    - Reifen 9-24 für 140 DM

    - Stundenzähler 58

    - Gitterräder 325 bzw. 545 je nach Reifengröße

    - Handablage 140

    - Handhubwerk 205

    - Handlampe 12

    - Hydraulik 990

    - Mähaufzug 150

    - Ackerscheine für Hydraulik 42

    - Kotflügelsitz 12 (ohne Holz) oder 21 mit Holz

    - Tankanzeige 11

    - Kühlerdecke 6

    - Thermometer 20

    - Lenkradsperre 18


    Für einen Frontlader konnte man nochmals ca. 2000DM rechnen ohne Arbeitsgeräte


    Der F12GT (11/1958) lag im Grundpreis bei 5970, es war jedoch wie beim F12GH/HL zur Grundausrüstung schon selbiger Aufschlag von 780 DM fällig.


    Die Aufpreise für das Zubehör kurz umrissen

    - Vollhydraulik für Zwischenachsgeräteaushub 1295DM

    - Ladepritsche 395

    - Kippanschluss 65

    - Aufbockvorrichtung 35

    - Sitzkissen mit Lehne 16

    - Riementrieb 130

    - Gerätezapfwelle nach vorn 165

    - Superkriechgang 185

    - Mähwerk 770


    Und dann gibt's noch die ganzen Anbaugeräte …

    In den Bremsbelägen ist normal ein Kontakt eingesteckt. Wenn der Belag verschlissen ist, berührt der Kontakt die Scheibe, schließt den Stromkreis und die Warnlampe geht an.


    Guck mal von oben auf den Sattel, wenn der Kontakt im Belag steckt, kommt da das Kabel raus

    Hi,


    zum Problem 1 kann ich nicht viel sagen … wenn alles geht, sind auch die richtigen Birnen eingesetzt damit der Stromverbrauch passt?


    2.

    War bei unserem LSA vor dem Kühler nähe Batterie angebracht


    3.

    Sieht mir dem Stecker nach, nach einem Kabel für die Bremsbelag-Verschleißanzeige der Kardanbremse aus.


    Gruß

    Quote

    Mit Altöl einreiben... Ist aber auch nicht so das Nonplusultra... :/;)

    Absolut keine Option =O


    Quote

    Was ist mit dieser komischen schwarzen Reifenfarbe? Die die Betrüger immer nehmen um alte Reifen neu zu machen?

    Kenne ich nicht?!


    Bei Lack auf Kunststoff bin ich immer etwas skeptisch.

    Habe immer die Befürchtung, dass dieser sich teils löst und hinterher alles schlimmer aussieht als vorher.


    Bei den Kotflügeln z.B. konnte ich ja mit Heißluft und folgend Kunststoffpflege gute Ergebnisse erzielen.

    Evtl. gibt es ja für die Kunststoffart des Tanks auch ein "Wundermittel" welches eine optische Aufwertung bringt?

    Der Holzwagen lässt sich verdammt pelzig ziehen ;)


    Hat jemand noch eine Lösung für den ausgeblichenen Tank ?


    Heißluftfön und alle Wundermittel die ich habe helfen nicht.


    Sonax Kunststoff-Neu habe ich an einer unauffälligen stelle probiert. Sieht erst einmal 1a aus, lässt sich aber zu leicht zerkratzen ... sieht fürchte ich nach kurzer Zeit schlecht aus.

    Ich werfe mal wieder paar Bilder ein... am Wochenende musste der 512er wieder hart ran ;)


    Vom Kabinenhimmel noch ein Bild im Ist-Zustand.

    An der Dachluke rechts werde ich nochmals ran gehen, der Rest ist finde ich ganz okay.


    Die nächsten zwei Baustellen sind dann einmal Lackarbeiten und Druckluftbremse.


    An den hinteren Kotflügeln hatte es der Vorbesitzer gut gemeint und aufgrund von (üblichen) Steinschlägen teils großzügig den Pinsel geschwungen, auch auf den schwarzen Verbreiterungen. Die Verbreiterungen werden wohl lackiert, die Kotflügel selbst bin ich mit 800 und 2000 Wasserschleifpapier zu Leibe gerückt, folgend mit einer Exzenterpoliermaschine und verschiedenen Pads und Pasten etc.... wird schon halbwegs. Die Kunststoffverbreiterungen zum Abschluss liegen schon neu bereit :). Die Bilder sind leider sehr dürftig, aber ich denke im letzten kann man schon erkennen das man Glanz her bekommt.


    An der Druckluft schwächelt wohl das Anhängerbremsventil oder der Part der Vorsteuerung.

    Je leichter gebremst wird, desto schlechter öffnet die Bremse der Wägen ... d.h. bei einer stärkeren Bremsung öffnet der Wagen sofort, beim lediglichen antippen der Bremse reagiert der Wagen, öffnet aber nicht mehr.

    Quote

    Ohne bilder schwer zu sagen!


    aber 7.500 € ist ein günstiger fairer Preis.


    Du triffst mit erster Aussage den Nagel auf den Kopf ... und die zweite Äußerung muss ich leider als Quatsch hinstellen.

    Man kann schier überhaupt nichts sagen, ohne die Maschine wirklich gesehen und geprüft zu haben.


    Bisher ist doch nur bekannt, dass es ein 10s mit Allrad und Frontlader ist, dessen Reifen schon nahe der Schmerzgrenze sind und der Hobel stolze 14500 Stunden!!! auf der Uhr hat.


    Über den Zustand der Technik hat man noch überhaupt kein Wort gehört.

    Wie steht es um die Vorderachse nach langjährigen Frontladereinsatz, um die Lenkung, Motor, Getriebe, Bremsen, wie sind die Blechteile.

    Was kostet der fällige Satz Reifen wenn man nicht auf gebrauchten Schrott mit 10% Restprofil zurückgreift?


    Wenn hier Fakten geschaffen sind, kann man über einen Wert reden...

    Die Maschine kann für Alter und Stunden 1a dastehen und den aufgerufenen Preis rechtfertigen - es kann aber auch ein Hobel sein dessen Wert eher beim Schrottgewicht zu suchen ist:/

    Hi,


    die kontroversen Meinungen habe ich durchaus im Web vorher gelesen und auch abgewogen.


    Es ist halt schwierig die Empfehlungen von professionellen, evtl. gewerblichen Aufbereitern herunter zu brechen um selbiges bei 1-2 Anwendungen im Jahr zu erzielen. Alternative natürlich einen Dampf-Reiniger leihen... hatte ich keinen Bock.


    Bislang habe ich z.B. Sitzpolster, Verkleidungsteile mit Stoff und Fußmatten mit der normalen Druckluftpistole ausgeblasen, dies macht nun eben die Tornador.

    Den Dreck hätte ich dann also auch vorher ins Material gedrückt ...


    Diese Paarung von unterfränkischen rötlichen Staub und Hydrauliköl am Dachhimmel, hat sich von der normalen Druckluftpistole nicht beeindrucken lassen.

    Die Tornador hat hier allein trocken schon ein echt gutes Bild hinterlassen. Jetzt wurde der Spaß eben nochmals nass mit Reinigungskonzentrat behandelt und der Himmel sieht nun 99% wie neu aus ... das Ergebnis hat meine Erwartungen übertroffen.


    Ich will das Ding nicht bewerben, habe auch keine große Erfahrung mit anderen Geräten etc. - aber meinen Zweck hats erfüllt ;)

    Quote

    Servus, hat der dann wirklich ein 8 Gang Fendt Getriebe? Meiner hat nämlich inkl. Rückwärtsgang nur 5.

    Kannst du mir sagen wo ich evtl. den Kriechgang finde?

    Der F18G hat Serie das ganz normale Fendt Getriebe mit 4V+1R.


    Egal ob nun ZF oder Fendt-Getriebe, es war als Option immer ein Vorschaltgetriebe erhältlich, welches die Gangzahl doppelte und je nach Ausführung die Geschwindigkeit weiter reduzierte, oder erhöhte. Das Getriebe hatte dann eben einen zusätzlichen Schalthebel und 8V+2R, jedoch natürlich keine H-Schaltung.


    Die Modelle mit H6 etc. in der Bezeichnung hatten eben ein Getriebe mit H-Schaltung und 6V+2R, dies wurde im 18G jedoch nicht verbaut.


    Die Vorschaltgetriebe sind eher seltener anzutreffen, wenn dein Ross also keinen zweiten Schalthebel hat, dann ist es nur die Standardversion.

    Guck auf meiner Homepage unter Tiefbauschlepper


    Von dieser einfachen hydraulischen Betätigung gibt es zig Umbauten ...


    Baas hatte auch scheinbar in Kat 2+3 Schwingen mit zwei Kippzylindern damals schon

    Bisschen putzen ...


    Beim Vorbesitzer hatte es einmal einen Hydraulikschlauch zerrissen und durch die geöffnete Heckscheibe hat der Dachhimmel vom 512er hinten etwas abbekommen. Diese Stellen waren durch die rötlichen Staubanhaftungen leicht erkennbar.


    Vor einiger Zeit hat ein trockener Durchgang mit der Reinigungspistole schon viel gebracht, heute wurde der Spaß mit Reinigungslösung gemacht, bin zufrieden.


    Auch aus Polstern (Luftsitz, Fußmatten, etc.) bläst das Ding wirklich 1a den Dreck raus.... kein Vergleich zu einer normalen Druckluftpistole.

    Hi,


    den Gedanken hatte ich auch mit der Kurbelwelle ... selbiges vor Jahrzehnten in der Nähe bei einem Favorit LS passiert sowie auch bei einem Unimog.

    Ohne wirkliche Vorwarnung Kurbelwelle durch.

    Hi,


    eine Ferndiagnose ist schwierig...

    Die Einspritzpumpe hat mit einem Kompressionsverlust nichts zu tun...


    Wo und was schwitzt die Einspritzpumpe?


    Die Pumpe hat einen eigenen kleinen Ölhaushalt und ist nicht an die Motorschmierung angebunden.

    Nachdem die Pumpe intern undicht werden kann und somit Diesel ins Schmieröl mischt, ist es von Zeit zu Zeit angebracht die Suppe zu wechseln bzw. den Ölstand zu prüfen.


    Nachdem deine Pumpe undicht ist, könnte ich mir auch vorstellen das kein Öl mehr drin ist und diese bereits trocken läuft ... daher könnte die Funktion beeinträchtigt sein und z.B. die Drehzahlregelung nicht mehr klappen... solch einen Fall hatte ich schon.


    Plan B... die Pumpe verliert Diesel und wo Diesel raus kommt, könnte auch Luft eindringen...


    Wo was an der Pumpe siehst du hier ... deine Pumpe hat normal keine extra Füllöffnung, daher nimmst du den Entlüftungsfilter ab (reinigst den gleich) und füllst hier bis Überlauf Ablass Motoröl nach.


    Wenn das die Ursache war, wäre das doch einfach, günstig und schön ... wenn nicht, bin ich Pessimist und glaube nicht an die einfache Lösung.


    Was macht die Motorentlüftung?

    Hat der Dampf oder Ölausstoß über diese die letzte Zeit ungewöhnlich zugenommen?

    Das letzte mal wo wir dieses undefinierte Klappern am Motor gesucht haben ... war letztendlich ein Kolbenring gebrochen ... kann natürlich aber auch alles andere mögliche sein.

    Quote

    Gibt es unserer Schlepper eigentlich auch mit einer Umkehrschaltung für die Zapfwelle? Hab das bei anderen älteren Nicht-Fendt Knochen im Netz schon öfter gesehen.

    Mir wäre jetzt kein Schlepper bekannt, welcher die Drehrichtung der Heckzapfwelle umschalten kann ... :/

    Nur eine Wegezapfwelle könnte dies wohl bewirken, nur müsste man dann eben mit dem Spalter und eingelegter Wegezapfwelle rückwärts fahren?!


    Ne Wegezapfwelle wird fürn 100er wohl eher Option gewesen sein, sollte er normal nicht haben.

    Das ist halt die Krux am Kegelspalter ... nicht ungefährlich und wenn sich ein Stamm fest frisst, hat man manchmal zu Kämpfen.


    Lösungen mit Umkehrgetriebe halte ich für wenig Praktikabel ... bis der Spaß aufgesteckt ist, hat man das Holz wohl auch so raus.