Posts by Fendtman

    Hi,


    der Favorit 4s hat mit Fahrgestellnummer 180/7/368 schon eine etwas höhere Nummer ... also eine reine Serienmaschine.


    Wenn wir kurz auf die Historie blicken ...

    Nummer 50-69 war die Vorserie welche um 1966 gezimmert wurde und wohl überwiegend den 225er Motor drin hatte, wenige könnten mit dem 208er gelaufen sein.


    Ab Nummer 0070 wurde dann mit der Serienfertigung begonnen, durchweg mit dem 225er Motor.

    Die Vorserie war nach meinem Stand auch schon seeehr nahe an der Serie, wenn dürften nur kleine Details unterschiedlich gewesen sein (abgesehen natürlich von Maschinen mit 208er Motor).


    Nach nun über 50 Jahren kann man es schwer bis kaum nachvollziehen warum hier nun ein Block mit "Probe" verbaut ist.


    Ich könnte mir nur zwei Geschichten zusammen reimen...., reine Vermutung ohne weiteren Hintergrund.


    Von Erzählungen heißt es, dass Gussbauteile vor weiterer Verarbeitung immer eine gute Zeit gelagert wurden.

    Nun wäre es natürlich denkbar, dass MWM nicht nur einen Block "Probe" gegossen hat sondern eine Charge. Wenn nun die Versuche durch waren, alles für gut Empfunden wurde und die Blöcke in Serie gingen, warum dann die mit "Probe" nicht verwenden?


    Variante 2.

    Fendt hat immer mal wieder Serienmaschinen herausgepickt und für Versuche eingesetzt.

    Ob der Schlepper wirklich hierfür herangezogen wurde (Erstzulassung/Halter?) und der Block irgendeine Abweichung zur Serie hat?!?


    Das für Fendt speziell Werkstofftests gemacht wurden und dann letztendlich nur eine "Serienmaschine" dahinter steckt:/ kann ich mir fast nicht denken. Die MWM Motoren liefen ja im Stationärbetrieb und anderen Maschinen, also nicht speziell für Fendt... und der "Serienwechsel" vom Favorit 4s zu 10-11-12s war ja auch unspektakulär, der 225er lief ja auch hier im 10+11s sowie folgend im 610s noch weiter.


    Wie gesagt, alles nur Spekulation... was wirklich dahinter steckt weiß man nicht.


    Eine Wertermittlung anhand von Bildern ist immer relativ unsachlich.


    Der Umstand vom Schriftzug "Probe" wird sich nur schwer klären lassen, diesen Schriftzug hat natürlich nicht jeder Schlepper ... aber es sind dann auch nur 5 Buchstaben im Guss. Für den ein oder anderen Oldtimerfreund sicherlich gefundenes Fressen um wilde Spekulationen und Gerüchte über die Besonderheit des Fahrzeugs, aber für mich persönlich nicht dramatisch wertsteigernd.


    Quote

    Du hast aber auch den großen kühler Grill das habe ich nicht!

    Der gezeigte Schlepper hat eigentlich keinen größeren Kühler, nur den unteren Lufteinlass zusätzlich.

    Dies hatten früher Vertreter der Favorit 4s Typen, es ist hier auch nur das kleine Grundgewicht vorne verbaut.

    Hat sonst auch keinerlei weitere Bedeutung.


    Quote

    Da hier ja bereits angemerkt wurde, dass bei Werkstoffprüfungen manchmal PROBE in den Block eingegossen wurde, würde ich hier bei einem Gebrauchtmaschinenkauf ganz besonders vorsichtig sein

    Naja ... wenn überhaupt ein anderer Werkstoff verwendet wurde, dann hat der nun auch 50 Jahre gehalten und sooo dramatisch gepflegt und geschont sieht dieser Schlepper nicht aus. Da würde ich eher über den üblichen Verschleiß der Bauteile durch Alter u. Laufleistung nachdenken als Sorgen um den Werkstoff ;)


    Gruß

    Haben jetzt noch die Voreilung berechnet und siehe da … jetzt wird's ganz kompliziert.


    Reine Reifensätze eines Herstellers kommen auf sehr unterschiedliche Ergebnisse.

    Kleber +0,3%
    Michelin -0,6%
    BKT +1,2%
    Vredestein +0,7%


    ei Kock lassen sich ja diverse Reifenkombinationen durchrechnen (http://app.kock-sohn.de/#voreilung)

    Bridgestone (vorne VX / hinten VT) kommt auf 2,21% oder aber eine Mischung aus Kelber+Vredestein ... dann bin ich bei gut 1,84%


    Also entweder zum BKT greifen oder aber Kleber u. Vrede kombinieren:/

    BKT ist von den "gängigen" Anbietern wohl zumeist der günstigste … natürlich kann man mit Leao, Starmaxx und Co. noch günstiger kaufen, aber was man dann halt bekommt :/


    Schwanke aktuell eher zwischen Kleber und Vredestein wobei ich mir vom Vrede Traxion+ evtl. durch seine spezielle Ausformung der Stollen im mittigen Bereich eine etwas bessere Laufruhe vorstellen könnte.


    Falls jemand konkret zum Kleber Gripker oder Traxion+ was sagen kann … gerne her damit.

    Wiederkehrendes Thema Reifen ... Qual der Wahl.


    Bei meinem Favoriten sind die Vorderreifen dem Ende nahe, ein Hinterreifen ist nun an der Flanke gerissen und hat Luftverlust.

    Wir reden über 480/65r28 sowie 600/65r38.


    Angebote liegen für Michelin, Kleber (Gripker), BKT (RT657) sowie Vredestein (Traxion+) vor.

    Michelin mit deutlich Abstand am teuersten, der Rest bewegt sich auf Augenhöhe - die Preise differieren den kompletten Satz um ca. 200 EUR.


    Auch von den angeführten Daten lt. Datenblätter sind keine großartigen Unterschiede der angebotenen Typen vorhanden, daher geht's um Erfahrungswerte aus der Praxis mit den vorgenannten Herstellern und "ähnlichen" Reifengrößen.


    Mit welchem Hersteller habt ihr die besseren Erfahrungen bzw. was würdet ihr - warum - nehmen?

    Hi,


    war ganz schön - aber wie immer zu kurz.


    Das Bild der Tankstelle ist im Samnauntal aufgenommen worden.


    Am Folgetag war dann große Rundtour angesagt ...

    - Reschenpass

    - Stilfersjoch

    - Foscagno

    - Eira-Pass

    - Livigno und durch den Munt-la-Schera Tunnel (für schlappe 12 EUR!) in die Schweiz gen Zernez

    und um die Runde zu schließen über den Albula gen Davos und über den Flüelapass zurück zur Unterkunft.


    Am Stilfserjoch wälzt sich sowieso schon alles mit Rädern hoch ... an unserem Tag war noch irgendein Radrennen und mehrere hundert Radsportler waren unterwegs :thumbdown: dafür war es in der Schweiz umso schöner.


    Zumindest hat mein Moped somit wenigstens paar KM gerissen

    Zwei Wochen "Urlaub" sind vorbei, jetzt gibt es wieder paar Bilder, ob Ihr wollt oder nicht :S


    Der Großteil vom Urlaub wurde in die Renovierung einer unserer Maschinenhallen investiert.

    Ein neues Dach war fällig, dies war der Anstoß direkt weitere Arbeiten wie verputzen und streichen in Angriff zu nehmen, dazu wollte der Dachstuhl (Nagelbinder) gereinigt werden ... die Tornador-Pistole war hier Gold wert.


    Die Kartoffeln haben bereits 2x einen massiven Befall vom Kartoffelkäfer abbekommen :cursing: man meint gerade diese elenden Viecher fallen in Scharen über Nacht ein. Im Getreide ist dieses Jahr ein stark Druck von Distel und Ackerwinde vorhanden und dem Mais wars wohl schon wieder zu trocken...


    Der kleine F12 sollte eigentlich längst schon wieder laufen... aber die Zeit ;( ... jetzt musste er seinen Platz räumen und ein anderes Quartier beziehen bis es eben weiter geht.


    Dann ging es wenigstens ein paar Tage mit dem Motorrad auf Tour, am Rückweg bei Fendt vorbei.

    Leider war das Forum für Besucher geschlossen aufgrund Schulungen, ein paar Maschinen konnten vom Gehsteig aus gesehen werden dabei u.a. ein neuer 942 und eine neue kleinere Baureihe von Ladewägen etc. ... nebenher ... an die Spritpreise im zollfreien Gebiet hätte ich mich gewöhnen können.

    Hi,


    wie bereits im oben gezeigten Bild zu sehen, die älteren Dieselross Schlepper hatten das Emblem beidseitig auf der Motorhaube, später wurden diese hinten an den Kotflügeln angebracht.


    Die drei Löcher in der Motorhaube sind gefühlt vom Abstand zueinander zu klein und daher eher nicht für das Dieselross-Emblem.

    Nachdem bereits die Baywa-Plaketten aufgenietet sind, ist also eigentlich auch ein weiteres Händlerschild auszuschließen... oft hatten die Händler damals eigene Schilder welche aufgenietet wurden.


    Kann alles mögliche dann gewesen sein... wenn nicht benötigt entweder verschweißen oder spachteln und gut ists.


    Der untere Ausschnitt ist für den Ansaugkrümmer bzw. Luftfilter, sollte so original sein.

    Heute den grauen F15 endlich einmal wieder zusammengeschraubt und ein paar Bilder gemacht.

    Ein originales Holz-Schwadbrett mit Dieselross-Schriftzug konnte ich vor einiger Zeit auch auftreiben, der zugehörige "Stab" liegt noch in der Werkstatt.


    Am Ci war langsam wirklich Handlungsbedarf an der Motorhaube da der Rost sich im vorderen Bereich an der unteren Kante stark zu schaffen gemacht hat und der Lack "Blasen" geworfen hat und dies auf beiden Seiten der Haube.


    Also diesen Bereich von Rost und Lack befreit, entfettet, mehrmals grundiert und dann mehrmals gesprüht per Dose... sieht halbwegs akzeptabel aus.


    Habe schon bei einigen Favoriten und Farmern aufgepasst, aber nie sind mir diese Bereiche als besonders anfällig aufgefallen:/

    War unsere Haube ab Werk schlecht gelackt oder waren es tatsächlich Steinschläge ?!

    Hi,


    bau das Lenkgetriebe aus und mach es auf, dann siehst du was los ist.


    Wenn das Ross ewig stand und das Öl flöten war, mag gut sein das es innen böse aussieht.


    Die Lenkwelle wird im Gehäuse in zwei Büchsen geführt, guck mal ob da Luft ist, dann hilft der neue Siri nicht viel.


    Pass auf das die Kugeln des oberen und unteren Lagers nicht abhauen, Bilder findest du auf meiner Homepage unter Hobby beim F12

    Hi,


    eigentlich sollte es auch für die 300er eine Ersatzteilliste in Papierform geben ... für meinen 500er habe ich auch eine ;)


    Bei den "neueren" Listen ist es wohl so, dass diese jedoch eher Bildkataloge sind, Teilenummern sind nicht enthalten.

    Das hilft mal beim gucken wie was zusammen gehört, aber insgesamt halt kein vollwertiger Katalog... die Empfehlung zum Paartsbook ist daher m.E. besser,

    verwende ich auch.


    Gruß

    Hi,


    interessant wäre, warum genau dieses Zahnrad ausgebaut wurde?

    Hatte wirklich nur das Zahnrad Karies (wie sieht das Gegenstück aus?) oder ist da noch viel mehr im argen?


    Ist ja doch Aufwand den Antrieb abzunehmen um das eine Zahnrad auszubauen.


    Gruß

    Hi,


    das Thema FL114 wäre eher ein eigenes Thema …


    Ich habe selbst auch einen 114rer und hatte Anfangs selbiges Thema im Kopf.

    Nach etwas Recherche waren dann grundlegend drei mehr oder minder vorhandene Probleme im Raum.


    Zum einen sind die Ölleitungen eher filigran, wenn diese Schwämmchen schon Ewigkeiten nicht mehr gereinigt wurden, also die Leitungen geöffnet waren, dann wird man mit Gefühl an die Leitungen heran dürfen.


    Zweite Frage … ob sich 40-50 Jahre alte "Schwämmchen" reinigen lassen bzw. ob es sinnig ist, normal sollte man diese wohl gleich ersetzen - nur durch was?!?!


    Und zuletzt wurde ich damals gewarnt, dass diese Schmieranlage sehr allergisch auf Luft im System reagiert, also muss unbedingt verhindert werden, dass ein Luftpolster in der Leitung entsteht und die Schmierung unterbricht … muss es wohl schon öfter gegeben haben?! … Dafür könnte man Öl mit einer speziellen Pumpe durchpumpen oder etwas "basteln".


    Ich hab es dann schlichtweg sein lassen und habe zugesehen, dass ich mir wenigstens das korrekte unlegierte Öl besorge welches für die Schmierung vorgesehen ist.


    Wenn du die Baustelle angehst, würde ich mich über paar Bilder freuen.


    Gruß

    Hi,


    in der Anleitung sollte ein Schaltplan mit drin sein, dort könnte es anhand der Kabelfarbe ersichtlich werden.


    Die Kabelbäume wurden ja nicht speziell für jeden Schlepper nach georderter Ausstattung angefertigt, sondern hatten immer für das diverse Zubehör was möglich war die Leitungen direkt mit dabei, daher ist es nicht unüblich wenn x Kabel (bei fehlender Sonderausstattung) ohne Belegung sind.


    Gruß

    Quote

    waren nicht so der Verkaufsschlager die Schmotzer Kombi glaube man konnte damit nicht nur sähen.


    Die Schmotzer-Kombi waren eben Spezialgeräte welche für Sonderkulturen bzw. insbesondere den Rübenanbau gedacht waren.

    Soweit ich weiß, wurden die Dinger schon über etliche Jahre gebaut und auch in verschiedenen Ausführungen. Es gab Maschinen mit unterschiedlichen breiten und auch verschiedene Motorisierungen.


    Über Stückzahlen ist mir nichts bekannt, natürlich nicht annähernd mit Stückzahlen von Standardmaschinen renommierter Hersteller dieser Zeit zu vergleichen, aber ganz soooo wenige waren es dann wohl doch nicht.


    Sind schon sehr speziell diese Dinger - gab auch Maschinen mit 3 Lenkrädern =)

    Preisliste 1958


    Grundausrüstung

    F12GH 5178 DM

    F12HL 5198 DM


    Zur Grundausrüstung war jedoch bereits ein Aufschlag von 720 DM (GH) bzw. 700DM (HL) aufzurechnen lt. Liste für

    Anlasser, Belastungsgewichte, Differentialsperre, Ölbadluftfilter, Öldruckanzeige mit Warnlampe, Vorglühanlage beim GH, höhenverstellbaren Sitz,

    Zapfwelle hinten.


    Ein kleiner Auszug aus dem Zubehör, für beide identisch:

    - Pekoverdeck 490 DM dazu Rückwand 47 und seitliche Verkleidung 76

    - Anhängeschiene starr (ohne Kraftheber) 63

    - Reifen 5.00-16 für 90DM

    - Reifen 9-24 für 140 DM

    - Stundenzähler 58

    - Gitterräder 325 bzw. 545 je nach Reifengröße

    - Handablage 140

    - Handhubwerk 205

    - Handlampe 12

    - Hydraulik 990

    - Mähaufzug 150

    - Ackerscheine für Hydraulik 42

    - Kotflügelsitz 12 (ohne Holz) oder 21 mit Holz

    - Tankanzeige 11

    - Kühlerdecke 6

    - Thermometer 20

    - Lenkradsperre 18


    Für einen Frontlader konnte man nochmals ca. 2000DM rechnen ohne Arbeitsgeräte


    Der F12GT (11/1958) lag im Grundpreis bei 5970, es war jedoch wie beim F12GH/HL zur Grundausrüstung schon selbiger Aufschlag von 780 DM fällig.


    Die Aufpreise für das Zubehör kurz umrissen

    - Vollhydraulik für Zwischenachsgeräteaushub 1295DM

    - Ladepritsche 395

    - Kippanschluss 65

    - Aufbockvorrichtung 35

    - Sitzkissen mit Lehne 16

    - Riementrieb 130

    - Gerätezapfwelle nach vorn 165

    - Superkriechgang 185

    - Mähwerk 770


    Und dann gibt's noch die ganzen Anbaugeräte …

    In den Bremsbelägen ist normal ein Kontakt eingesteckt. Wenn der Belag verschlissen ist, berührt der Kontakt die Scheibe, schließt den Stromkreis und die Warnlampe geht an.


    Guck mal von oben auf den Sattel, wenn der Kontakt im Belag steckt, kommt da das Kabel raus