Posts by Fendtman

    Insbesondere würde mich interessieren welches Fendt-Museum bitte Nr. 1 hat ...?!


    Diese Werksfotos sind zwar keine Fendt aber m.E. hochinteressante Maschinen und sicher kaum in größerer Zahl gebaut.

    Primus PD4L ... mit 48 PS noch ne Ecke größer als der F40

    Kögel KK50-60 ... auch von diesem wird es kaum viele gegeben haben.

    Ein Allgaier AP17 mit aufgebauter Pritsche ... da war aber jemand sehr erfinderisch

    Prototyp vom Alldog?! ... bei genauem hinsehen erkennt man 2 Lenkräder hintereinander?!

    Alpenland Traktor mit passendem Anhänger ... die Alpenland-Schlepper waren irgendwie speziell koppelbar mit passenden Anhängern, merkwürdige Sache


    Zum Schluss noch ein Fendt...Dieselross F9 ... beim mähen.

    Quote

    Was hat der IH, was der Fendt nicht hat? Richtig: Nichts. Null. Gar nix. Er hat noch nicht mal ne Turbomatik, Ergonomie ist schlechter, das Fendt TWS-Getriebe ist sowieso unvergleichlich.Bei einem 743XL kann man schlecht Erfahrungen eines 533 ins Spiel bringen ... ein Vergleich zwischen IH XL Reihe ist wenn zur Farmer 300 Serie angebracht.

    Naja, ganz so dramatisch muss man die Sache nicht sehen.

    Die XL´s wurden Anfang der 80ger eingeführt und waren somit die Konkurrenz zum Farmer 300LS, somit spielt die Technik schon über dem 103s.


    Klar verzichtet man bei den kleinen (und oft auch großen) XL-Typen auf die Turbokupplung, dafür hat man eine gute Kabine mit anständigem Aufstieg, guter Lüftung/Heizung und ebenen Boden, dazu ein brauchbares Getriebe mit Seitenschaltung (ZF oder?) und die "Sensodraulik" als Hydraulikregelung leistet gute Dienste. Die Steuergeräte waren etwas deplatziert rechts hinten im Eck - aber geht auch.


    Je nach Baujahr folgten auch Detailverbesserungen und 40km/h etc.

    Im Vergleich sind die IH wohl auch günstiger in der Anschaffung, Ersatzteilprobleme sollte es kaum geben und gängige Teile sollten zum moderaten Preis erhältlich sein.


    Wenn man nun zum Farmer 300 vergleicht (305/307) dann zeigt für meinen Geschmack das Zünglein der Waage deutlich Richtung Farmer, aber das will dann auch bezahlt werden.


    Egal wie ... bei einem Farmer mit über 15000 Stunden, kann man als Ersatz durchaus einen guten XL ins Auge fassen - finde ich -

    Hi,


    kann es sein, dass die Frontlader einmal Kategorie 2 und einmal 3 sind?


    Die zweier wäre schmäler, daher Zylinder außen, dreier breiter, Zylinder innen?


    Das erste Bild zeigt nen Farmer


    Beim Favorit muss man gucken welcher Motor drin ist. Der alte 210.5 Vorkammerdiesel wurde mit Frontlader glaub immer bis zur Hinterachse abgestützt, der Direkteinspritzer die Konsole wie gezeigt


    Gruß

    Hi,


    bei deinem Bj. gehe ich davon aus, dass der alte MWM 226-4TD noch verbaut ist ... dafür sollte es in Ebay Nachdrucke vom Werkstatthandbuch für kleines Geld geben. Check das mit deinem Motortyp aber sicherheitshalber ab, nicht das du schon die B-Version hast.


    Einfach nachschütten ist immer ungünstig, insbesondere wenn man nicht genau weiß, wo das Wasser hingeht ... ins Öl wandert es nicht ab?

    Schmutz im Kühler ist immer so eine Sache ...

    Kopfdichtungen okay? (steigen Bläschen im Kühler auf)

    Wärmetauscher der Heizung ist auch so ein Kandidat ... besonders wenn bei dir schon genau hier gewerkelt wurde.


    Viel Erfolg

    Gruß

    Hi,


    würde ich genauso machen.

    Die Schalter sollten Markierungen für die Steckplätze haben, so kannst du dir mit den verschiedenen Kabelfarben die Belegung gut notieren.


    Probiere mal noch vorher folgendes ...

    Die (vermutlich gelbe) Kappe mit dem Symbol ist in den Schalter eingeschraubt.

    Bei mir hält ein Schalter selbigen Typs nicht gerastet, wenn die Kappe zu weit eingeschraubt ist ... keine Ahnung, ist einfach so.

    Dreh deine Kappe mal eine Umdrehung heraus und versuche, ob er zufällig wieder hält, evtl. hast du Glück.


    Gruß

    Quote

    Das „S“ gehört da aber nicht hin

    Korrekt :)


    Ein paar Bilder noch vom 512er, dieser hat nun seine neue Bereifung erhalten.

    Nachdem für die Voreilung vom Allrad die Kombination Kleber/Vredestein am besten war, wurde diese Wahl getroffen.

    Der Preis lag nur unbedeutend über BKT, dann lassen wir das Geld in Europa ...


    Der Kunststoff am Tank hatte sich bei der Aufbereitung als sehr harte Nuss erwiesen ... alles Tipps, Tricks und Wundermittel konnten keinen schwarzen Glanz zurückbringen.


    Mangels Alternativen griff ich dann doch zu "Sonax-Kunststoff-Schwarz", ein Mittel was als Lack auf Wasserbasis zu verstehen ist und direkt aus der Flasche aufgetragen wird. Zum Auftragen ist auf der Flasche ein kleiner Schwamm montiert, wie z.B. auch bei Schuhputzmittel.


    Der erste Versuch nach Anleitung lief extrem ernüchternd.

    Mittel auftragen und mit angefeuchtetem Tuch gleichmäßig verreiben. Ergebnis war keineswegs eine gleichmäßige Einfärbung sondern sehr stark unterschiedliche Streifen, absolut unbrauchbar. Es folgten ein paar Versuche mit längeren und kürzeren Wartezeiten vor dem Verreiben... auch nicht toll.


    Die besten Ergebnisse wurden durch auftragen, warten und erneut auftragen erzielt ... wieder und wieder und wieder ..., bin eigentlich sehr zufrieden.

    Vorher/Nachher kann man z.B. zwischen den Trittstufen abgleichen....


    Gruß

    Ein paar Bilder vom Schleppertreffen im Freilandmuseum Bad Windsheim.


    Bei zig hundert Schleppern waren natürlich einige sehr interessante Maschinen dabei, ich habe mich aber natürlich eigentlich nur auf Fendt beschränkt.

    Hier waren einige schöne Exemplare dabei, unter anderem dieses mal z.B. ein schöner patinierter F40 von 1951 welcher nach der Fahrgestellnummer die Nr. 7 ist 8):thumbsup: Interessant, dass der Anlasser noch geklemmt war.


    Von den Baureihen F12, F15, 17, 20, 24, 25 waren einige Vertreter in unterschiedlichsten Zustand anwesend.


    Besonders gefreut habe ich mich, den grauen F15 wieder zu sehen … zuletzt vor zwei Jahren habe ich diesen noch mit dem Gedanken "sowas wäre toll" bewundert :)

    Hier war interessant, dass es die Nr. 455 ist und auch noch die geschraubte Bezeichnung auf der Haube ist (nicht geprägt) und das er original keinen Anlasser hat.


    Den F22 mit Prometheus-Getriebe habe ich glaub schon einmal gezeigt, seit 1938 in Familienbesitz...sowas finde ich toll.


    Kurz vor dem Ausgang stand dann noch ein FL114 in sehr ansprechenden Zustand bereit und mit "viel Zubehör" … Aufbauverkleidung, ein paar Teilen der Mähwerkshalterung und auch Hydraulik mit Handpumpe (gab es ja nur so)…. Zuhause sind wir dann drauf gekommen, dass ich den Besitzer kenne :) (beste Grüße Pascal :thumbup:)


    Das vorletzte Bild … ein Freisinger-Bär … waren auch einige Vertreten, teils in wirklich toller Patina, daher wird zur Ausnahme auch der Bär gezeigt =)


    Wer findet am letzten Bild den Fehler ?!

    Hi Tobi,


    viel Alternativen wird's nicht geben oder?

    Ausspindeln und passende Buchsen basteln oder aufschweißen und wieder passend machen?


    Wäre zum Einbau der Allradachse viel Aufwand nötig?

    Hallo Claudia,


    ist es ein F12HL (luftgekühlt) oder ein F12GH (wassergekühlt)?


    Wenn GH dann bereits die Vorglühanlage geprüft ... ohne Vorglühen geht nämlich nichts beim Kaltstart.


    Gruß Fendtman

    Quote

    Das Bild von dem Schmotzer ist doch aus dem Freilandmuseum Bad Windsheim :/

    Stimmt ... waren wir gestern wieder einmal.


    Den Einreiher-Selbstfahrer hatte ich dort jedoch noch nicht gesehen bislang

    Nachdem Alex und Johannes ein paar Bilder der Ernte eingeworfen haben, will ich auch mal...


    Der kleine Dominator hat - diesmal mit Glück - auch seine 36 Ernte überstanden.


    Vor Beginn der Ernte wurde ein neuer Fahrantriebsriemen verbaut, der alte hatte deutliche Laufspuren und einen Ausfall im Feld wollten wir nicht riskieren.

    Durch den neuen Riemen wird auch wieder eine höhere Endgeschwindigkeit erreicht.


    Während der Ernte kapitulierte dann das linke Lager des Strohhäckslers, von der Kabine aus war dies nicht bemerkbar.

    Zum Glück standen mein Senior und meine Frau zufällig am Feldrand und machten mich mit hektischem Getue auf die Rauchentwicklung am Heck aufmerksam.

    So schnell es ging wurde der Drescher vom Feld auf die Straße gefahren und als erste Maßnahme zwei Flaschen Wasser drauf ... dann die Verkleidung abbauen und weiter Kühlen, die Feuerlöscher standen schon griffbereit.


    Das war wirklich kurz vor knapp ... so heiß wie Lager und Welle waren, hätte der Dominator wohl keine weitere runde am Feld überstanden.

    Der Häcksler wurde direkt komplett neu gelagert und die Ernte ging weiter, am Freitag wurde diese Abgeschlossen.


    Eigentlich hat mir die Hitze bislang nie etwas ausgemacht, Hauptsache die Lüftung der Kabine lief und man brauchte keinen Dreck fressen.

    Bei um die 39 Grad war es jedoch schier unmöglich mit geschlossener Kabine zu fahren =O


    Die Feuerwehr musste mehrere große und kleine Flächenbrände in der Umgebung bekämpfen und auch mehrmals zu Mähdrescherbränden ausrücken, es war jedoch zum Glück bislang kein Totalverlust zu beklagen.


    Der 512er konnte nur für eine einzige Fuhre zur Mühle eingesetzt werden nachdem bedingt durch einen Riss in der Reifenflanke hinten der Luftverlust zu groß wurde ... jetzt gibt es wohl oder übel direkt einen Satz neue Reifen.


    Die ersehnte Abkühlung brachte dann gestern ein Gewitter mit lokalem Starkregen.

    Während am Hof 15mm gemessen wurden, waren es ca. 2km entfernt auf den Feldern schon 40 und im übernächsten Ort schon 52.


    Ein paar Bilder zum Thema anbei.

    Das letzte Bild fällt aus der Reihe ... es zeigt einen der wohl ersten selbstfahrenden Zuckerrübenroder von Schmotzer aus den 70ger Jahren. Ein Einreiher...

    Hi,


    der Favorit 4s hat mit Fahrgestellnummer 180/7/368 schon eine etwas höhere Nummer ... also eine reine Serienmaschine.


    Wenn wir kurz auf die Historie blicken ...

    Nummer 50-69 war die Vorserie welche um 1966 gezimmert wurde und wohl überwiegend den 225er Motor drin hatte, wenige könnten mit dem 208er gelaufen sein.


    Ab Nummer 0070 wurde dann mit der Serienfertigung begonnen, durchweg mit dem 225er Motor.

    Die Vorserie war nach meinem Stand auch schon seeehr nahe an der Serie, wenn dürften nur kleine Details unterschiedlich gewesen sein (abgesehen natürlich von Maschinen mit 208er Motor).


    Nach nun über 50 Jahren kann man es schwer bis kaum nachvollziehen warum hier nun ein Block mit "Probe" verbaut ist.


    Ich könnte mir nur zwei Geschichten zusammen reimen...., reine Vermutung ohne weiteren Hintergrund.


    Von Erzählungen heißt es, dass Gussbauteile vor weiterer Verarbeitung immer eine gute Zeit gelagert wurden.

    Nun wäre es natürlich denkbar, dass MWM nicht nur einen Block "Probe" gegossen hat sondern eine Charge. Wenn nun die Versuche durch waren, alles für gut Empfunden wurde und die Blöcke in Serie gingen, warum dann die mit "Probe" nicht verwenden?


    Variante 2.

    Fendt hat immer mal wieder Serienmaschinen herausgepickt und für Versuche eingesetzt.

    Ob der Schlepper wirklich hierfür herangezogen wurde (Erstzulassung/Halter?) und der Block irgendeine Abweichung zur Serie hat?!?


    Das für Fendt speziell Werkstofftests gemacht wurden und dann letztendlich nur eine "Serienmaschine" dahinter steckt:/ kann ich mir fast nicht denken. Die MWM Motoren liefen ja im Stationärbetrieb und anderen Maschinen, also nicht speziell für Fendt... und der "Serienwechsel" vom Favorit 4s zu 10-11-12s war ja auch unspektakulär, der 225er lief ja auch hier im 10+11s sowie folgend im 610s noch weiter.


    Wie gesagt, alles nur Spekulation... was wirklich dahinter steckt weiß man nicht.


    Eine Wertermittlung anhand von Bildern ist immer relativ unsachlich.


    Der Umstand vom Schriftzug "Probe" wird sich nur schwer klären lassen, diesen Schriftzug hat natürlich nicht jeder Schlepper ... aber es sind dann auch nur 5 Buchstaben im Guss. Für den ein oder anderen Oldtimerfreund sicherlich gefundenes Fressen um wilde Spekulationen und Gerüchte über die Besonderheit des Fahrzeugs, aber für mich persönlich nicht dramatisch wertsteigernd.


    Quote

    Du hast aber auch den großen kühler Grill das habe ich nicht!

    Der gezeigte Schlepper hat eigentlich keinen größeren Kühler, nur den unteren Lufteinlass zusätzlich.

    Dies hatten früher Vertreter der Favorit 4s Typen, es ist hier auch nur das kleine Grundgewicht vorne verbaut.

    Hat sonst auch keinerlei weitere Bedeutung.


    Quote

    Da hier ja bereits angemerkt wurde, dass bei Werkstoffprüfungen manchmal PROBE in den Block eingegossen wurde, würde ich hier bei einem Gebrauchtmaschinenkauf ganz besonders vorsichtig sein

    Naja ... wenn überhaupt ein anderer Werkstoff verwendet wurde, dann hat der nun auch 50 Jahre gehalten und sooo dramatisch gepflegt und geschont sieht dieser Schlepper nicht aus. Da würde ich eher über den üblichen Verschleiß der Bauteile durch Alter u. Laufleistung nachdenken als Sorgen um den Werkstoff ;)


    Gruß

    Haben jetzt noch die Voreilung berechnet und siehe da … jetzt wird's ganz kompliziert.


    Reine Reifensätze eines Herstellers kommen auf sehr unterschiedliche Ergebnisse.

    Kleber +0,3%
    Michelin -0,6%
    BKT +1,2%
    Vredestein +0,7%


    ei Kock lassen sich ja diverse Reifenkombinationen durchrechnen (http://app.kock-sohn.de/#voreilung)

    Bridgestone (vorne VX / hinten VT) kommt auf 2,21% oder aber eine Mischung aus Kelber+Vredestein ... dann bin ich bei gut 1,84%


    Also entweder zum BKT greifen oder aber Kleber u. Vrede kombinieren:/

    BKT ist von den "gängigen" Anbietern wohl zumeist der günstigste … natürlich kann man mit Leao, Starmaxx und Co. noch günstiger kaufen, aber was man dann halt bekommt :/


    Schwanke aktuell eher zwischen Kleber und Vredestein wobei ich mir vom Vrede Traxion+ evtl. durch seine spezielle Ausformung der Stollen im mittigen Bereich eine etwas bessere Laufruhe vorstellen könnte.


    Falls jemand konkret zum Kleber Gripker oder Traxion+ was sagen kann … gerne her damit.