Servus aus der Oberpfalz

  • Servus an Euch alle,


    ich möchte meine Vorstellung auch noch nachholen.

    Nachdem ich bereits ein paar Zeilen in zwei Themen zur Hydraulik geschrieben habe, wird es auch endlich mal Zeit dafür.


    Ich bin aus der Oberpfalz, genauer gesagt aus dem Landkreis Neustadt a.d. Waldnaab, und bin 40 Jahre alt.


    Mein Vater und ich haben uns im März 2017 gemeinsam einen Fendt F 231 GTS gekauft, Baujahr (EZ) 06/1973.


    Da wir umgebaut und angebaut haben und auch noch einiges im Garten herzurichten hatten, Wege/Pflaster anlegen etc., haben wir und schon länger umgeschaut und beobachtet, was so angeboten wird.


    Hat auch etwas gedauert, bis wir endlich einen gefunden haben, der nicht einfach "überlackiert" war (wollten wir explizit nicht, lieber sehe ich den wahren Zustand als dann die böse Überraschung),

    der einen Frontlader dabei hatte und einen Messerbalken, und bei dem nicht erst viel zu richten war.

    Und natürlich sollte er nicht gleich einen Lottogewinn verschlingen ;)


    Im März 2017 war es dann endlich soweit, nahezu mit Wunschausstattung:

    Peko-Verdeck, Pritsche, Frontlader, Erdschaufel, Gabel (Dunggabel), Doppelmesserbalken und original Oberlenker hinten.

    Eine Fronthydraulik hat er leider nicht, aber ich glaube fast, da würden wir heute noch suchen :D.


    Neben den kleinen Reparaturen, mal eine Feder hier und da, neue Rücklichter und vordere Blinker, ist inzwischen auch schon das eine oder andere umgebaut worden.

    Der Frontlader hat eine hydraulische Gerätebetätigung bekommen und einen per Wegeventil schaltbaren zusätzlichen Kreis für Zubehör.

    Im gleichen Zug wurde das originale Hydrauliksteuergerät durch ein Walvoil Einhebel-Steuergerät ersetzt, um den Frontlader gut bedienen zu können.

    Dazu noch Wegeventile, die wir so verbaut haben, damit wir die ganze Hydraulikbedienung einfach zwischen "vorne" und "hinten" umschalten können.

    Wir benötigen zu 95% den Frontlader, aber falls mal der Messerbalken, ein Kipper, oder der hydraulische Oberlenker zum Einsatz kommt, reicht ein Tastendruck.


    Zusätzlich haben wir eine Anhängekupplung aus einem originalen Anhängebock und einer Flanschkugel gebaut und vom TÜV alles absegnen und eintragen lassen.

    Das Ziehen eines Anhängers mit einer Kupplungskugel an der Ackerschiene war uns zu viel Risiko, Stichwort "Versicherung" und auch die Strafe weil eben nicht zugelassen.


    Aktuell beschäftige ich mich mit dem Thema "Hydraulikpumpe mit mehr Literleistung", da die originale 8 ccm/U Pumpe einfach zu schwach ist für flüssiges Arbeiten.

    Aber dafür gibt es eh schon ein eigenes Thema hier im Forum.


    Euch allen wünsche ich schon mal frohe Ostern und ruhige erholsame Feiertage.


    Viele Grüße

    Markus