Posts by Fendt 270 VA

    Du kannst es ja mal probieren. Eine saubere Lösung ist es nicht. Wenn du die halbe Scheibe wieder montieren willst, wird das eine riesen Friemelei.

    Ich hatte versehentlich bei meinem auf einer Seite eine Scheibe mit rausgezogen, die bekommst du nur sehr schwer wieder rein. Alles demontieren und das Paket komplett montieren geht einfacher.


    Probiers aus, heb dir aber zur Not eine ganze Scheibe auf. Für den Fall dass es noch schlechter wird, kannst du ja immer noch eine ganze Scheibe wieder einlegen.

    Ich würde eine Scheibe herausnehmen und gut. Das ist nicht normal, das links und rechts 0,3 Unterschied ist. Das deutet darauf hin, dass die Lamellenkupplung unterschiedlich stark verschissen ist. Nachdem sich die Teile ja drehen, kann das praktisch nicht sein.

    Vielleicht verspannt sich deshalb die Kupplung. So etwas hatte ich noch nie.

    Hallo,


    Und noch eine Verständnisfrage: Wenn ich mit dem Lüftspalt auf beiden Seiten unter 0,45mm komme, bleibt dann der Allrad dauerhaft ausgeschaltet?


    Gruß Björn

    Ob er dauerhaft ausgeschaltet ist, kann ich nicht sagen. Wenn das Lüftspiel kleiner wird, dann schaltet der Allrad wieder "sauberer". Das Einstellen ist in der Betriebsanleitung beschrieben. Wenn der Allrad sich nicht mehr ausschaltet und nur nach einer Zeit löst, ist das Lüftspiel zu groß. Leider fehlen in meiner Betriebsanleitung die Seiten, sonst hätte ich dir die genauen Maße gegeben.

    Vielen Dank der Lobesworte. Ich habe gestern die Hobelmaschine mit meinem 270 VA in die Maschnenhalle gefahren. Die Kiste ist so schwer, dass die Neigungsverstellung nicht mehr einzuziehen ging. Der Frontlader hebt das Gewicht noch.

    Bei mir ist am Hof etwas Gefälle, da muss man schon aufpassen, dass man den Traktor nicht umkippt. Es ist aber schließlich alles gutgegangen und die Maschine steht da, wo sie hingehört.

    Wolfgang hat Recht. Ich habe einen 270VA mit Frontlader. Die Konsolen waren beim Frontlader mit dabei. Das einzige Problem war, dass der Lenkwinkel mit den orginal- Stoll Konsolen sehr eingeschränkt ist, deshalb habe ich in dem Bereich wo die Stollen der Vorderreifen sind Dreiecke von den Konsolen ausgeschnitten und nach innen versetzt. Die Bohrungen haben original gepasst, da ist nichts angepasst.


    Aufgrund der schmalen Bauweise von Weinbergschleppern passen auch die Blinker nicht mehr. Normalerweise sitzen diese außen an der Motorhaube, ich habe diese nach vorne in die Motorhaube versetzt.

    Bis auf den Riemenschutz und die Kennzeichnung der Schmierstellen mit roter Farbe ist sie fertig.


    Heute Restarbeiten:


    erster Probelauf: Unterflurwalzen mussten leicht nachkorrigiert werden, Dickenskala eingestellt

    Oberen Auswurf eingestellt

    Gummilappen am Getriebe montiert, damit die Zahnräder besser geschützt sind vor Hobelspänen

    Lackstellen ausgebessert

    heute mal keine Bilder, sondern nur ein Bericht. Gestern habe ich die Motoren montiert und angeklemmt sowie die Keilriemen aufgelegt.


    Problem 1: Vorschubmotor


    Leider habe ich beim Vorschubmotor nicht genau aufs Typenschild geschaut.

    Angeklemmt habe ich ihn in Dreieck, damit er mehr Drehmoment hat. Leider ist beim Einschalten kurz nach Anlaufen die Sicherung geflogen. :?: :?: :?: Vorsichtshalber habe ich alles nochmals überprüft und konnte keinen Fehler finden. Sicherungen rein und nochmals probiert, dann lief der Motor eine Zeit lang, wurde aber sehr heiß und wieder ist die Sicherung geflogen. :/ :/

    Dann habe ich heute nochmals nachgelesen und wurde fündig. Es gibt Asynchronmotore die man entweder in Steinmetzschaltung mit 230 V in Dreieck oder mit 400 V in Stern klemmt. Eine Stern- Dreieck Schaltung ist bei den Motoren nicht vorgesehen. Also heute alles auf Stern angeklemmt, siehe da keine Probleme, der Motor läuft so wie es sein soll. Auf dem Typenschild steht ja recht schön: Dreieck 230V, Stern 400V jeweils 50 Hz. Manchmal ist es besser nochmals genau zu lesen. So spart man sich die lange Suche nach Fehlern. Hätte ich auch gleich machen können - Problem 1 gelöst.


    Problem 2: Hobelwellenmotor


    Der Hobelwellenmotor ist ein 7,5 kW Motor im Stern- Dreieckanlauf. Ohne Last ist der Motor problemlos gelaufen so wie es sein soll, also alles eingebaut und damit alles leicht läuft, die Lager von Motor und Hobelwelle neu gefettet.

    Motor in Stern anlaufen lassen - Sicherung fliegt, Schei....e. Was ist denn da schon wieder los. Heute einen Dusspol gekauft und nochmals alles durchgemessen: Stern Dreieck- Schaltung ist richtig angeklemmt.

    Nochmals probiert, Motor läuft fast bis Enddrehzahl in Stern an, wieder fliegt eine Sicherung. Mir war klar, dass 7,5kW Leistung an einer 16 A Drehstromsteckdose knapp vom Anlaufstrom sind.

    Also an eine Steckdose mit 20 A Absicherung angeschlossen und siehe da, sie läuft. Neues Fett tritt an den Nilosringen aus. Ahhhhh, die Hobelwelle läuft leichter und altes Fett hat es herausgedrückt.

    Ich habe die Welle 5 Minuten im Leerlauf laufen lassen - passt. Lager werden nicht ganz handwarm, okay passt auch. Keine Vibrationen oder ungewöhnliche Geräusche.


    Also alles nochmals an einer 16 A Steckdose probiert - siehe da, die Maschine läuft auch jetzt bei Stern an und lässt sich problemlos auf Dreieck umschalten.

    Problem Nr. 2 gelöst.


    .... und die Moral von der Geschichte:

    1. man lernt nie aus :wacko: und es lohnt sich nochmals vor dem Anklemmen eines Motors nochmals genau zu schauen, was auf dem Typenschild steht

    2. manchmal spießt sich die Schmiere und zu viel Fett ist auch nicht gut. :/


    Jetzt kann ich beruhigt schlafen und am Wochenende noch einen Riemenschutz anfertigen, oder ich lasse mir die Bleche lasern. Mal schauen was ich noch im Halbzeuglager an Blech hab. Jetzt kann ich die letzten Lackschäden ausbessern, die beim Montieren der Schrauben sich nicht vermeiden ließen und dann ist die Maschine fertig.

    Ich habe schon an meinen elektrischen Fähigkeiten, die überschaubar sind, gezweifelt. Aber zum Glück reichts für die Hauselektrik noch. Alles gut! ;)

    Vielen Dank. Ist ja noch nicht ganz fertig. Eigentlich wollte ich heute weitermachen. Ich habe mich aber spontan unentschieden und bin mit meiner Familie zum Essen gefahren. Das war auf jeden Fall die bessere Alternative. 8o

    Heute ging es weiter mit Zusammenbauen. Allmählich sieht man wieder. dass es mal eine Hobelmaschine werden soll.

    Das Einstellen der Führungen hätte ich mir schwieriger vorgestellt. Was recht aufgehalten hat, war die Dicke richtig einstellen. Die Ritzelwelle habe ich 3x ausgebaut, da ich mir von der Kegelradstufe kein Foto gemacht habe. Hat aber schließlich mit ein bischen überlegen auch so geklappt. Die Höhenverstellung geht so butterweich, dass ich mich noch entschlossen habe einen drehbaren Ballengriff zu montieren. Man kurbelt ganz schön von oben nach unten. Abwärts gehts mit einem Finger, aufwärts muss man schon etwas kräftiger Kurbeln, aber kein Vergleich zu vorher.



    Einen halben Tag werde ich noch brauchen:


    Antriebsmotor montieren und anklemmen

    Vorschubmotor anklemmen

    Kabelkanal montieren

    Skala montieren und justieren

    Gestern gings ans Lackieren. Na ja bei dem Grundgestell wäre sehr viel Spachtelarbeit notwendig gewesen, aber das habe ich mir erspart. Man darf sehen, dass es sich um eine alte Maschine handelt.

    Heute gehts ans zusammenbauen. Ich habe gestern bereits damit angefangen und bin erst um 11 Uhr Abends aus der Werkstatt nach Hause gegangen.

    Es war noch so schön hell und am Abend wurde es erst angenehm zu Arbeiten, bis mich die Mücken aufgefressen haben.

    Auf die pauschale Frage kann man leider keine vernünftige Antwort geben. Wenn du den Motor startest, mache ein Video davon.

    Meine beiden Deutz- Motoren - es handelt sich hierbei um einen F4l-912 (bzw. F4l-912H beim GT) rußen auch während des Anlassens. Das ist normal. Wenn der Motor angesprungen ist und du ohne Last Gas gibst, darf kein Schwarzrauch erkennbar sein.


    Aber ohne Video kann man das schwer beurteilen. Wie kommst du auf dein Urteil? Ist es zuviel oder Raucht er sehr stark? Wenn der Motor normal anspringt und auch sonst keine außergewöhnliche Rauchbildung hat, würde ich mir erst mal keine Gedanken machen.

    Überholt habe ich zwar noch keine, aber ich weiß wie es geht. Ist zwar schon 30 Jahre her, aber da war es Aufgabe der Lehrbuben (damals hießen die noch so und nicht Azubis) war es die Kegelradgetriebe von den Sichelmulchern zu überholen.

    Das war ziemlich das gleiche.


    Viel verkehrt machen kannst du nicht. Das Wichtigste an der Sache ist, dass du das Zahnflankenspiel richig einstellst. Bei einem Kegelradgetriebe muss der Triebling (Ritzel) genau richtig zum Tellerrad stehen, sonst bekommst du Kantenpressung und das Getriebe ist hinüber.


    Übrigens, ich habe unten mehrere Links eingestellt, da ist auch auf einem Post ein Video dabei, da schleift einer mit der Flex am Triebling rum. Solche Leute verstehen nichts von einer Reparatur. Wer so was macht, gehört nicht in eine Werkstatt, sondern in den "Knast". So was macht man nicht!


    Wie schaut das Tellerrad aus? Haben die Zähne Macken oder sind sie noch in Ordnung. Mach mal ein Foto davon und stelle es ein, dann kann ich mehr dazu sagen.

    So wie stellt man ein Kegelradgetriebe ein:


    1. Du brauchst Tuschierpaste. Die gibts bei jedem guten Autoteilehändler. Baue alles zusammen wie es war, natürlich mit neuem Ritzel. Ritzel noch nicht ins Getriebe schrauben

    2. Streiche die Zähne des Ritzels mit Tuschierpaste ein. Normalerweise ist die Tuschierpaste blau oder rot. Es dürfen keine Metallstellen mehr durchschauen, der ganze Zahn vom Ritzel muss bedeckt sein.

    3. Baue alles zusammen und drehe am Triebling mehrere Umdrehungen nach rechts und nach links. Dann alles wieder zerlegen und schauen, wie die Abdrücke aussehen. Es muss sowohl vom Ritzel als auch vom Rad das Tragbild in der Mitte von den Zähnen liegen, dann passts.



    So muss das optimale Tragbild aussehen:


    https://www.alfaforum.de/download.php?id=2792&sid=90581e5ab3fb4e217bd604fcd1b5133a


    Wenn nicht, must du nachstellen. Das ist eine ziemliche Frimelei. Wenn mann es ein paar mal gemacht hat, dann gehts schon.


    Schau mal hier Seite 5, Beitrag von Holzmichel_67:



    und hier:


    Zahnflanken Tragbild einstellen
    Zahnflanken Tragbild einstellen Das Kegel- und Tellerrad des Differenzials ist so einzustellen dass, das Tragbild auf der…
    www.bullstuff-offroad.de


    das Bild ganz oben zeigt jeweils, wie es aussehen soll, wenn das Zahnflankenspiel richtig eingestellt ist.


    Normalerweise sollte das Tellerrad schon an der richtigen Stelle sitzen, du musst nur noch den Tiebling einstellen, entweder weiter rein oder raus. Besorg dir auf jeden Fall Passscheiben, damit du welche hast zum ausgleichen.
    Die Passscheiben müssen unter den Außenring vom Kegelrollenlager vorne. Hier welche einlegen, wenn das Ritzel näher zum Tellerrad muss, oder welche rausnehmen, wenn du weiter weg must.


    Ich an deiner Stellen würde es erst einmal zusammenbauen, wie es war, mit der gleichen Anzahl an Passscheiben und dann schauen. Recht weit kannst du vom Optimum her nicht weg sein.


    Wenn alles vom Tragbild her passt dann mal am Triebling links und rechts jeweils leicht verdrehen (knackeln). Es sollte sich ein Spiel einstellen. Wir haben das immer nach Gefühl gemacht - nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig. So 2 bis 3 Winkelminuten. Wenn kein Spiel vorhanden ist, stimmt was nicht.

    Wenn das Tragbild stimmt, muss ein bischen Spiel vorhanden sein, wenn nicht, melde dich nochmals.