Roundup + GVO das schleichende Gift

  • Hallo


    Habe am Montag Abend auf ARTE HD die Sendung Monsanto Tribunal gesehen. Hätte nie gedacht das Glyphosat so Giftig sein kann und so viel elend anrichten kann.:(:(:( Es wurde immer behauptet das Glyphosat unbedenklich sein soll, und wir Landwirte und Gärtner versprühen dieses Gift in zig tausend tonnen auf unseren Feldern. Am 25 10. 2017 wird der EU Ausschuss über die weitere Zulassung entscheiden. Auf Google ( Roundup der Prozess ) kann der Beitrag heruntergeladen werden.

    Gruss Markus

  • Hey,:(


    hier um unserem Wohnort herum ist in regelmäßigen Zeitabständen, eine ansässige Firma unterwegs.

    Die auf den Feldflächen, für die Agrar Firmen (diese Woche auch wieder großangelegt) gegen Unkräuter und andere Pflanzen Schutz Maßnahmen mit Spritzmitteln arbeitet.

    Auf Nachfragen der Einwohner nur zögerlich Auskünfte erteilt über Mittel und Notwendigkeiten.

    Soviel wie aber mit Glyphosat und auch andere Spritzmittel in den letzten 3 - 4 Jahren in Anzahl, die Spritzungen

    erfolgen, ist es in den Jahren davor nie gesichtet worden. Es kommt auch mir so vor, als wenn nicht nach Notwendigkeit,

    sondern nach Liter "Hoch gewinnt" in Verbrauch des Mittels die Abrechnungen erfolgen. So wird damit richtiges Geld zu verdient?

    Nun ist es aber so, das wenn der Wind ungünstig steht diese Spritzmittel bei Kindern und Erwachsenen schon zu

    Schleimhaut Reizungen geführt haben?
    Der Geruch (ähnlich wie Teer, weißer Kohlen Anzünder) wird deutlich wahrgenommen.

    Vereinzelt gab es sogar Beschwerden wegen Augenreizungen wenn die Sprühnebel über die dicht an den Wohnhäusern gelegenen Felder abgegeben werden.

    Es wird nicht mehr lange so von den Einwohnern (auch in anderen Orten) hingenommen!

    Erste schriftliche Anfragen wegen Messungen und auch Beschwerden sind bisher immer noch von den Verantwortlichen abgewiegelt worden.

    Aus diesem Grund muss sich schon doch sehr schnell etwas ändern?X(


    Anders herum gibt es hier in der Gegend ein verstärktes Auftreten der Pflanze Ambrosia.

    Die ja bei vielen (den meisten Menschen) Allergien auslöst.:(

    Gerade bei dieser Pflanze sollte von Bürgern und Behörden angefordert eine weitere Ausdehnung verhindert werden.

    Aber hier wirkt man weder mit chemischen Pflanzenschutz noch mit mechanischer Vernichtung richtig entgegen.

    Durch ehemalige Stilllegungsflächen oder an den Wegrändern

    (Ausbreitung erfolgt angeblich auch über verunreinigtes Saatgut) breitet sich diese Pflanze mehr und mehr aus!

    Es scheint so das damit kein Geld verdient werden kann?

    Sondern ganz sicher nur Geld ausgegeben werden müsste?

    So unterschiedlich erleben wir gerade Pflanzenschutz hin und her?

    Wenn ich dann noch in den Nachrichten (Funk, Fernsehen, Presse) die neuste Erkenntnisse lese und höre,

    wundere ich mich nicht mehr. :(

    Wenn die nächsten Erkrankungen, bedingt durch leichtfertigen oder nicht richtigen Umgang mit solchen Mitteln

    schon vor der Tür stehen?

    Der Mensch kann es wirklich schaffen, sich selbst zu vernichten?


    Deshalb stimmt zu diesem Thema auch mein unten stehender Ausspruch von L.T. hier nicht gerade!:(

    Wir stehen in vielen Dingen bei uns schon nach zwölf?X(

  • Da ich für meinen GT ja auch eine Spritze hab, wollte ich diesen Winter mit einem Kumpel der Landwirtssohn ist mal den Spritzschein machen, mal sehen was da so raus kommt.

    Tim,;)

    das man gegen Unkräuter und der gleichen Dinge in der Landwirtschaft einen Weg finden muss ist nicht neu.

    Der Schein ist das eine nur der Einsatz der Spritzmittel (Herbizide, Fungizide) um die es hier geht ist eine Lobby geworden.

    Monsanto & Bayer, BASF und andere Firmen (ähnlich der Pharmagroßkonzerne mit Pillen) sind nicht daran interessiert bei der Herstellung ihrer Produkte,

    wirklich sockenrein die Nebenwirkungen, Schäden und Nachfolgeschäden an die Öffentlichkeit zu lassen.

    Bis zuletzt wird alles unter einem Deckmantel der Gewinnorientierung im Nebel gehalten.

    Erst wenn es nicht mehr anders geht und große öffentlich gezeigte Schäden oder Wirkungen auftreten ist man bereit,

    diese Dinge (eventuell sogar unter anderem Namen wieder einzuführen) aber dann vom Markt zu nehmen.

    Der Giftschein wie man ihn so schön in der LW bezeichnet lehrt den Umgang mit dem Stoff und die Verarbeitung?

    Er sagt aber garantiert nichts über Wirkungen und Gesundheitsschäden bei Tier und Mensch durch den Einsatz

    bestimmter Herbizide wie es bei Glyphosat dgl. dann zum Vorschein kommt?

    Seit 40 Jahren wird dieses Mittel mit den Wirkstoffen schon in der LW und im Gartenbau eingesetzt, erst jetzt spricht man darüber nachdem es nicht mehr wegzuleugnen ist und die Anzeichen deutlich sichtbar werden.


    Insekten sind mehr als 75% in den letzten 15 Jahren seit man detaillierte Studien betreibt von der Bildfläche verschwunden.

    Wer nun wirklich daran schuld ist wird wie meist von einem zum anderen hin und her geschoben.

    Schaut auf die Klimaänderungen, auf die LW mit der großflächigen Bewirtschaftung, schaut auf die Anzahl und Menge

    der Herbizide, die Düngegaben u.u.u. jeder der vielen Faktoren trägt immer ein Teil dazu bei?

    Es einem Verursacher anzudichten wäre viel zu einfach. Man lenkt nur von der eigentlichen Sache ab, wirklich daraus zu lernen und generelle Entscheidungen zu treffen die nicht Geld und Gewinnorientiert sind!

    Es führt hier leider zu weit!

    Mir geht es dann wie Peter, es will keiner hören der es nicht sieht!

    Wie sehr sich die Menschheit schon beeinflussen lässt und dem Spiel viel zu lange schon folgt.
    Der welcher sich heute dagegen stellt,

    die Politik und Wirtschaft auffordert diesem unsinnigen Wahnsinn weiter zu folgen (Greenpeace) als Bsp.

    wird als Dummschwätzer, Querulant, Besserwisser, "Grüner", Ökofuzzi und wer weiß noch alles bezeichnet.

    In ein paar Jahren wenn noch mehr Krebserkrankungen, nicht mehr diagnostizierbare Krankheiten entstanden sind,

    wird nach den Ursachen wie vor einhundert Jahren gesucht?

    Von der gleichen Lobby Gesellschaft wird wieder Geld gemacht die diese Verursacher heute zuließen?


    Der Krampf mit diesen Dingen,

    ist wie auf einem Karussell von dem keiner absteigen kann?

    Nur die Plätze werden eventuell getauscht!


    Also bleiben wir solange noch eine Möglichkeit besteht weiter am Ball und führen die ersten Veränderungen,

    so weit es geht im eigenen Garten oder Grundstück ein! Pestizide, Herbizide müssen nicht sein wenn ein gesundes Gleichgewicht in der Natur herrscht. Es gab schon mal ausreichend Vögel, Insekten die sogenannte Schädlinge

    in Grenzen hielten und wo Unkrautsamen deren Nahrung war! Ich erinnere nur stellvertretend an den Distelfink (Stieglitz).;) Aber ich weiß auch, das dies jetzt zu klein... klein... gedacht ist? :(

    Erst diese künstlich gemachten Veränderung erfordern im Großen dann diesen Tribut den wir alle mit unserer Gesundheit einmal bezahlen werden!


    Beste Grüße^^


    Also Tim,

    mache bitte den Spritzschein und belehre mich im Anschluss eines Besseren das ich hier ganz falsch liege?

    PS: Tim ich habe vor einigen Jahren den GSG Schein I +II gemacht (Gefahrgut, Strahlenschutz)

    das "Zeugs" um das es dort ging, gibt es eben auch immer noch...?

    Kann zum Wirtschaften nicht mehr weg gedacht werden.:(

  • Diese Beiträge erfreuen mich, das Aufwachen hat begonnen, hab ja schon das Monsanto-Bayer-Konstrukt des Öfteren erwähnt.

    Was aber eine weitere riesen Schweinerei ist, Glyphosat darf in einigen Bundesstaaten in den USA nicht mehr eingesetzt werden,

    aber die EU hat das Zeug durch die Hintertür freigegeben.

    Was uns aber auch direkt betrifft, in den USA zum Teil ebenfalls verboten ist, was wir nun durch unsere EU-Schergen alle "fressen" dürfen, ist die

    Fructose als Glucose-Fructose-Sirup oder Fructose-Glucosesirup deklariert in fast allen Lebensmittel.

    "Zucker: Maissirup, der neue Süßstoff

    In der EU spielt die vor allem aus Mais hergestellte Isoglucose bisher nur eine geringe Rolle am Zuckermarkt – im Gegensatz zu Ländern wie den USA, Kanada oder Mexiko. Nach 2017 könnte sich das ändern. Dann können z. B. die amerikanischen Produzenten den europäischen Markt mit dem künstlichen Zucker, der vorwiegend aus Maisstärke hergestellt wird und viel gefährlichen Fruchtzucker enthält, regelrecht überzuckern.

    Besonders schon bei jungen Menschen könnte das vermehrt zu Typ-2-Diabetes führen."


    Und wenn wir schon solche Schweinereien hier zum Thema machen, dann gleich noch einen drauf - Chaimtrails - Das Gift aus der Luft.

    Es lässt sich nicht mehr leugnen, diese Aktivitäten wurden zu Beginn der Amtszeit von und durch das Merkel bewilligt.

    Wie auch schon in einem anderen Beitrag erwähnt, ich wunderte mich rückblickend über viele Jahre, dass selbst die Gartenernten immer
    schlechter ausfallen, die Obstbäume das ganze Jahr wie im Schlafmodus stehen, es seit den letzten 3 Jahren zu spüren ist, dass es immer weniger Insekten gibt
    und sich auch die heimischen Vögel stark verringert haben.

    Viele Bewohner unserer Region rennen oder werden zum Lungenarzt überwiesen. Warum, sie haben Atemprobleme, wie Reizhusten, trockene Schleimhäute, nennt sich dann COPD. Ich habe den Verdacht, dass die Ärzte Bescheid wissen und sie die Betroffenen statistisch erfassen müssen.
    Meist geht die lapidare Deutung in Richtung Raucher, aber die meisten Patienten haben noch nie geraucht.


    Zu den Chemtrails gibt es sehr viele Beiträge auf youtube.

    Aber man muss sich da schon Einarbeiten und die faulen Eier aus den Beiträgen auslesen. Die primitivste Verteidigungsstrategie der Leugner dieser Gift-Spüh-Aktivitäten, es sind alles Verschwörungstheorien. Dem ist aber nicht so, die Beweise sind nicht mehr vom Tisch zu wischen.
    Bei Interesse kann ich die entsprechenden LINKS zusenden.


    Sollte es zu einer Kopulation zwischen oder unter CDU/CSU - Grünen und FDP kommen, dann wird es uns sehr schnell bewusst werden, dass wir uns wieder haben verarschen lassen.

  • Moin. Hab da neulich nen Bericht im Radio gehört. Im Bier ist es mittlerweile auch nachgewiesen. Allerdings gering.


    Zitat!


    Für einen Mann ist es erst ab 1000 Liter schädlich und bedenklich!!


    Festhalten


    !!!! Am Tag!!!!


    Man sollte sagen, " eine sorge weniger".


    Aber eigentlich ne Frechheit.


    Lg. Km

  • Ich bin Gärtner,und habe einen Kurs an der Deula in Warendorf gemacht.Spritzmittel sicher Einsetzen.Nun darf ich auch nicht mehr "Unkraut Vernichtungsmittel "kaufen.Dafür brauche ich einen Extra Kurs.Warum auch immer.In ebay kann man das ganze zeug noch so kaufen.Mein Nachbar fährt 1 x im Jahr nach Polen.Dort kostet ein Kanister(20 Liter) 35 Euro.Und das Zeug macht echt alles kaputt.Von wegen das es nur auf Grün wirkt.

  • Hi,

    hab ich schon gesehen, dass die Landwirte ihr Getreide "reif" spritzen. Durch schlecht Wetter nur ein kurzes Erntefenster, da hilft Round Up. Deshalb wirds nicht nur im Boden sondern auch im Brot und Bier nachgewiesen, zwar in geringen Mengen, aber immerhin.


    Gruß


    Andreas

    1.) Ein Fendt ist zwar nicht alles, aber ohne Fendt ist alles nichts!
    2.) Ein Leben ohne Fendt ist möglich - aber sinnlos...
    3.) Nur wer einen Fendt besitzt, weiß, was allen anderen fehlt

  • Moin


    Bei uns machen die das mit den Kartoffeln auch, damit da nix Grünes mehr aufem Acker ist was die Bänder der Roder verstopfen könnte.

    Traurig aber wahr, langsam vergiften wir uns selbs, und irgendwann wird es eine Welt ohne Menschen geben, nur unsere Erzeugnisse werden dann noch ein paar Jahrhunderte Weiterexiatieren. Die Flora und Fauna wird bis dahin auch gestorben sein und so wird ein graues Stück Stahlbeton um unsere Sonne Kreisen. Und nur mit sehr viel Glück wird das Leben sich aus der Tiefsee wieder an die Oberfläche zurück Arbeiten, aber dann werden wir schon seit Millionen Jahren zu Staub zerfallen sein.


    Gruß Tim

  • Und nur mit sehr viel Glück wird das Leben sich aus der Tiefsee wieder an die Oberfläche zurück Arbeiten, aber dann werden wir schon seit Millionen Jahren zu Staub zerfallen sein.

    ...Tim,:)


    so wie Peter und andere es auch schon festgestellt haben,

    ist ein Umdenken und eine Abkehr von dieser Art Politik von Nöten. :(Wir zerstören uns selbst!

    Du hast es sogar sehr gut auf den Punkt gebracht.

    Kommst aus einer etwas jüngeren Generation und erkennst sehr gut um was es uns hier mit den Beiträgen geht.

    Es denken viel zu wenige, andere werden es (Politiker, Wirtschafter und Unternehmen) schon richten?

    Das sind schon unsere Kindheitsträume gewesen, wenn man uns alles schön geredet hat.

    Derjenige der heute mir etwas verspricht, schaue ich nicht nur auf den Mund!

    Sondern frage mich schon, ;) wem vertritt er?

    In welchem Verhältnis steht es zu dem Problem? Ist er Landwirt (Praktiker an der Basis) oder Vertreter (Politiker, Unternehmer, Wissenschaftler für welches Unternehmen). Zuviel sitzen oft wie die Maus vor der Schlange.

    Du weist was ich damit ausdrücken möchte? Trauen sich nicht den Mund zu öffnen an passender Stelle.

    Diskutieren und schimpfen im Nachgang für sich im kleinen Kämmerlein.

    Aber alles was hier angesprochen wird ist schwierig nur mit zwei, drei Sätzen zu klären.

    Dafür ist nicht dieses Forum. Aber mir gefällt es das man Dinge die viele bewegen auch hier einfach mal anreißt.

    Einen schönen Abend.


    ;):):(8):huh::thumbup:

  • Das was da aktuell beim Thema Glyphosat läuft ist eine einzige Panikmache. Zu dem Thema" aber es wurde doch hier und da nachgewiesen... " mit den heutigen Methoden ist es möglich nachzuweißen das jemand in den Atlantik gepinkelt hat... :D


    Von daher, man wird überall irgendwas finden.


    Da finde ich es wesentlich bedenklicher das im Biolandbau mit Schwermetallen gearbeit wird....


    Grüße aus Mittelfranken

  • Das was da aktuell beim Thema Glyphosat läuft ist eine einzige Panikmache

    ... Hallo Tobias...:(


    dem muss ich leider aus meiner Erfahrung hier vehement wieder sprechen!;)

    Ich lade dich gern einmal ein wenn hier um die Wohnorte herum die Spritzkolonne ihre Runden dreht.

    Das riechst du nicht nur! Das merkst du selbst an deinen Schleimhaut - und Augenreizungen!

    Wenn ich Farbspritze, setze ich mir auch (nicht immer gestehe ich ein) aber meist eine Halbmaske auf.

    Weil du die Farbnebel einatmest und spüren kannst.

    Bei dem Zeug was hier gespritzt wird (vermutlich ist es Glyphosat nach vereinzelte Auskünfte), geht es vielen ähnlich?

    Am liebsten möchtest du mit Maske herum laufen! Das ist hier jetzt überhaupt nicht übertrieben.

    Gesund ist es alle mal überhaupt nicht!

    Ich würde mal zuraten ein wenig die letzten Jahre zu dem Zeugs zu verfolgen wie es anfing und jetzt enden kann?

    Die Menge und Dosierung spielen wohl die große Rolle! Geht denn jemand die Fässer die Liter weise auf die Felder

    versprüht werden, je wirklich kontrollieren, nach Dosierung????????????? Außer der Fahrer, Besitzer des Betriebes kann wohl kaum einer wissen was dort tatsächlich, in welcher Menge, gespritzt wird?

    Nur einmal zur Überlegung! Ich schreibe nichts was nicht selbst hier erlebbar war!:(;)X(


    MfG

  • Eine Zunahme der Schwermetallbelastung wurde vor längerer Zeit mal in den bayerischen Gefilden nachgewiesen,

    nur sagte keiner wo der Mist herkommt, was die Ursache sein kann.

    Nun, bei dem Flugverkehr mit den "Klimaschutzmitteln" in den Tankanlagen, dieser Berieselung seit 2005 durch Merkels Zuschlag
    frei gegeben, muss man da noch mehr wissen.

    Ist ja alles eine reine Verschwörungstheorie, sowas gibbet's doch nich =OX(.

  • Moin....


    Nun schläft das Thema schon wieder ein, aber etwas Senf muss ich auch noch mal aus meiner Tube dazu drücken.


    Märzhase : Tim wird Dich auch mit dem Schein wohl kaum eines besseren belehren können...


    Die Frage ist ja immer, was wird wie bewertet, wie wissenschaftlich ist das? Es gibt da so einen blöden Spruch: Solange etwas nicht wiederlegt ist, ist es nicht bewiesen. Es gibt in der Wissenschaft keinen positiven Beweis. Nur den negativen, nämlich den absoluten Ausschluss. Klingt komisch, aber irgendwann versteht man es. Ich will hier nicht näher drauf eingehen, aber doch so weit: Solange niemand die Giftigkeit von G. und co. ausschließen kann, müssen wir mit der Annahme leben, dass es giftig ist. Denn es gibt bis heute keine absolut unzweifelhaften Ergebnisse. Warum? Vielleicht weil die Gesundheitsschädlichkeit nicht ausgeschlossen werden kann? Ich weiß es nicht. Keiner weiß das. Aber gerade deshalb sollten wir vorsichtig sein, oder? Und das massive Auftreten von Krankheiten in Intensiveinsatzregionen kommt wohl kaum von ungefähr. Dabei ist es egal, ob es am Mittel selbst, oder an den Zusätzen liegt.

    Der Fahrer wird mit Aktivkohlefilter und vorne vor der Spritze am wenigsten Schaden davon tragen...


    Das Argument mit dem in die Weltmeere piss** ist der letzte Scheiß (Entschuldige meine Ausdrucksweise, Fendt Schrauber, aber diese Betrachtungsweise entzieht sich leider meinem Verständnis). Es gibt da auch die Geschichte mit dem Würfelzucker im Starnberger See und andere.... Ja sicher können wir diese geringen Mengen inzwischen nachweisen, die auch in dieser Konzentration alleine sicherlich niemandem Schaden. Sehr beruhigend. Aber was ist mit der Summe aus allem?


    Warum werden "Pflanzenschutzmittel" in den letzten Jahren mit immer höheren Aufwandmengen und auch immer häufiger gespritzt? Weil wir schon bis zum Hals in der Gülle stecken! Viele der Mittel schlagen mittlerweile nicht mehr so an, wie früher einmal. Warum? Früher wollte man mit stark reduzierten Aufwandmengen Geld sparen. Das hat einige Jahre funktioniert, man hat sich aber parallel dazu auf diese Art und Weise resistente Pflanzen herangezüchtet. Die stärksten Pflanzen haben die Behandlung überlebt und konnten sich weiter vermehren. Dies hatte nun eine Erhöhung der nötigen Aufwandmengen zur Folge, aber der Teufelskreis war schon angelaufen.... Außerdem wurde und wird leider immer noch zu sehr auf die Wirksamkeit der Chemie vertraut. Ackerbauliche Maßnahmen wie Bodenbearbeitung, Fruchtfolge, Sortenwahl usw. haben an Bedeutung verloren, sind inzwischen regelrecht vergessen worden. Einige "alte Hasen" können sich noch zurückerinnern und kriegen die Kurve, wenn da nicht gerade der geldgeile, betriebswirtschaftlich denkende Nachwuchs zwischenfunkt.

    Ackerfuchsschwanz ist da das beste Beispiel, aber auch bei pilzlichen Pflanzenkrankheiten (die übrigends ebenfalls sehr giftige Substanzen produzieren...Mykotoxine...) zeichnet sich dieses Problem ab. Septoria tritici, Zuckerrübenkrankheiten wie Ramularia oder Phytophtora bei Kartoffel (der Erreger ist weltweit in der Atmosphäre zugegen und kann sich extrem schnell anpassen - mutieren - das Mittel vom vorletzten Jahr ist da ganz schnell mal wirkungslos) um nur einige wenige zu nennen. Hinzu kommt, dass sich praktisch keine neuen Wirkstoffe mehr finden lassen. Das einzige, was die Industrie zur Zeit noch "neu" entwickelt, um dadurch die Wirksamkeit zu erhöhen, sind neue Mischungen der einzelnen Wirkstoffe. Aber auch diese Methode wird bald an ihre Grenzen stoßen.


    Die "konventionelle Landwirtschaft" steuert leider mit atemberaubender Geschwindigkeit auf einen Super-GAU zu. Vielleicht noch 5, 10, 15 Jahre? Dann knallts. Und dann? Integrierter Landbau, Ökologischer Landbau werden dann auch kaum mehr helfen. Der Einsatz von Schwermetallen im Ökolandbau ist leider auch nicht besser... eigentlich fast noch schlimmer, denn Schwermetalle werden niemals abgebaut...


    Wir müssen umdenken, aber ganz schnell. Alle. Aber ganz besonders die, die von Panikmache reden. Sonst schreit ihr nachher am lautesten.


    Ich möchte nicht auf die Politik hinter diesen Problemen eingehen, auch nicht auf die Konzerne. Das tun andere.

    Aber es gibt auch immer noch die "Berater". Darunter sicherlich auch einige sehr gute. Aber wer hat denn den übermäßigen Einsatz von PSM propagiert? Ohne "Berater" hätten die einschlägigen Konzerne das Zeug doch gar nicht an die Bauern verjubeln können. Da wurde dann schnell mal erzählt, dass Glyphosat zu Sauerstoff (!!!!!!!) abgebaut würde - nein CO2 wars ja. Aber egal, der Bauer hats ja geschluckt...


    Was meine Meinung ist? PSM sind nicht per se zu verteufeln. Aber sie sind bedacht einzusetzen - wenn die Ursache erkannt ist, diese gezielt bekämpfen. Aber nicht mal eben auf Verdacht draufhauen.

    Immer erst die sogenannten "ackerbalichen Maßnahmen" ausschöpfen. Da lösen sich schon viele Probleme von selbst. Sortenwahl, Saatzeitpunkt, Bodenbearbeitung, Saatgutqualität, Fruchtfolge, Feldrandhygiene,... Wenn dann Krankheitsprobleme auftreten, existierende Prognosemodelle (IPS bei Zuckerrübe zum Beispiel, Wetterbetrachtungen im Weizen und daran regional orientiert handeln) für Krankheiten nutzen um eine gezielte Behandlung durchzuführen. Das geht tatsächlich. Andere Krankheiten können nach ihrem Auftreten bekämpft werden.

    Beikräuter (andere sprechen von Unkräutern, Ackerbegleitkräutern,...) möglichst mechanisch bekämpfen. Eggen, Striegeln, Grubbern, Pflügen, Hacken. Und Fruchtfolge. Wenn dann mal ein Problemkraut dabei ist (wird aber nicht!) kann dieses ggf. gezielt bekämpft werden.

    Wir würden vielleicht nicht mehr Rekorde von 120dt/ha einfahren. Aber 80, 90dt auf guten Standorten bei gezielter (!) und angepasster Düngung dürften möglich sein. Man bezeichnet diese Methode auch als "integrierten Landbau" - Ausnutzung aller alternativen Maßnahmen vor dem Einsatz von PSM.


    Bloß ist es dafür nicht schon fast zu spät? Bald auf jedenfall....


    Ich könnte noch ewig weiterschreiben. Hab jetzt vieles im Eifer des Gefechts vergessen, übersprungen oder ausgelassen. Aber jetzt ist erstmal Schluss.


    Nachdenkliche Grüße,

    Beste Grüße
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    Fehlt dem Auspuff seine Klappe,
    war der Ast wohl nicht von Pappe!

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  • Moin. Du hast es sehr gut beschrieben. Es ist die Resistenz die die Sache ausufern lässt.

    Ähnlich wie im Stall. Mein Schmied sagte immer: Niemals zu früh mit Medikamenten anfangen, denn wenn ein Tier es braucht, schlägt es nicht mehr an( Antibiotika).

    Wie recht er( du) doch hat.

    Lg. Km


    PS. Bin beeindruckt von deinem Kenntnisstand.

  • Habe selber mal auf einen Bauernhof mit Schlacht Bullen gearbeitet.Da wurde das Kraftfutter direkt mit Mitteln an die Bullen verfüttert.Direkte Medizin zum Frühstück.Na guten Hunger.


  • Hallo


    Habe auf Youtube ein Beitrag über GVO angeschaut ( Monsantos Kriegserklärung gegen die Menschheit )

    Wenn da alles stimmt war gezeigt wird, dann sind die Leute von Monsanto welche die die Studien so manipuliern das GVO so harmlos sei, die grössten Schwerverbrecher aller Zeiten.X(:cursing: Unsere Politiker sind auch nur noch Interessenvertreter, wer die besseren Lobyysten hat deren Meinungen werden unterstützt.

    Das einzige was wir Landwirte und Konsumenten unternehmen können, ist keine GVO Pflanzen anbauen und keine GVO haltige Futtermittel + Lebensmittel kaufen. Nur so können wir diesem Irrsinn einen Riegel schieben.:!::!:


    Gruss Markus