Gammeldiesel ???

  • Hat schon einer unter uns hierzu Erfahrungen gemacht :?:
    Auf diesen Hinweis bin ich bei der Suche nach einem Stromerzeuger mit Dieselmotor gestoßen :!:



    Lagerfähigkeit von Biodiesel:



    Wir weisen darauf hin, dass den Dieseltreibstoffen in Deutschland und Österreich verpflichtend Biodiesel beigemengt ist.
    ➽ [i]Durch diese vorgeschriebene Beimengung ist „normaler“ Dieseltreibstoff nur mehr ca. 6 Monate bedenkenlos lagerfähig! [/i]
    Nach ca. 6 Monaten tritt ein vermehrter mikrobieller Bewuchs im Dieselkraftstoff ein. Durch diese Organismen werden Korrosionen im Tank und Motor gefördert sowie Biomasse gebildet.
    Diese Biomasse verklebt Einspritzdüsen, Einspritzpumpe und schädigt nachhaltig den Motor.
    Vor allem beim Einsatz in Notstromgeneratoren kann dies zum Problem werden, da diese ggf. weniger als 1 Tankfüllung pro Jahr in Betrieb sind.
    Beachten Sie daher den Befüllungszeitpunkt und entleeren Sie den Tank in passenden Zeitintervallen.


    Die im Handel ebenfalls erhältlichen Premium-Diesel (SHELL© V-Power, ARAL© Ultimate, OMV© MaxxMotion, ...) enthalten zwar ebenfalls Biodiesel,
    jedoch ist dieser aus speziell hydrierten Pflanzenölen hergestellt und dadurch bis zu 2 Jahre bedenkenlos lagerfähig.

  • Hallo Klauso,


    dass Du Dich gerade als erster gerührt hast :D , ne weit gefehlt, hat nichts mit Veräppeln zu tun.
    Das ist wieder eine traurige Wahrheit in diesem unserem Lande und dem EU- Schwachsinn.


    Ich hatte schon mal das Thema bezgl. Vergaserkraftstoff, d.h. Benzin mit einem Kfz.-Meister durch diskutiert.
    Da ging es im einen alten, schon Jahre stehenden Daimler und die Frage ob er anspringen wird, der Tank ist ja noch voll.
    Er meinte nur, wenn es noch altes DM-Benzin ist, dann sollte es keine Probleme geben.
    Wäre es aber die neue Gülle, dann sollte ich die Brühe lieber abpumpen und frischen Stoff reingeben.


    Aber hier gehts um Diesel. Ich schmeiße mal den LINK hier rein, da steht noch einiges mehr zum Thema Diesel oder Heizöl.
    Ist vielleicht doch mal interessant für unsere Fendt- Gemeinde :) .


    Dieselmotor mit Heizöl betreiben
    (2. PDF-Datei -Dieselmotor mit Heizöl betreiben- zum Download)


    Danach bitte qualifizierte Kommentare abgeben, es soll uns ja von Nutzen sein :D .

  • Ja,! Die hiesigen Segelboote mit Diesel Beimotor haben oft das Problem. Kanister Betankung und alte Bestände im Tank sind ein Paradies für die meist schwarz aussehenden langen Fäden. Man spricht auch von Dieselpest .Ist ne ueble Angelegenheit, da es meist mit reinigen nicht getan ist. Austausch der Leitungen bis hin zum Tank sind manchmal erforderlich. Und das beim Boot, wo alles richtig schön verbaut ist. Mfg. Km

  • Moin


    Das mit dem Ekelhaften, hinterhältigem, unnötigem,......... Bioanteil <X im Diesel hatten wir hier schon ein oder zwei mal, und auf einer Treckertreffenausfahrt hat das sogar mal einen 2000er Schlüter lahm gelegt :evil: da bildet sich so eine schleimig Dieselundurchlässige Masse in Tank und Filter :cursing: und dann kommt einfach kein Diesel mehr im Motor an und dann bist du Froh eine 200 AH Batterrie im 1z zu haben und elektrisch nach Hause fahren zu können :whistling: Spaß bei Seite, wenn man diese Bakterien im Tank hat ist das nicht witzig, da hilft dann nur noch alles zu zerlegen und zwischen Tank und ESP am besten alles austauschen und erneuern, Esp in irgendwas einlegen was diese Bakterien Tötet, was nicht ganz leicht ist da sie ja schon Dieselresistent sind. Den Tank legst du Trocken, dann gurtest du den aufen Betonmischer fest und kippst Kies oder Ähnliches rein und lässt den solange Laufen bis Blank ist und dann schön neu Lackieren und dann alles mit neue Schläuche und Filter zusammen stecken und im Winter immer gut Superbenzin beimischen, hilft auch gegen ausflocken.


    Gruß Tim

  • Hallo,
    Als ich meinen Farmer bekommen habe hatte er auch die Dieselpest. Nachdem ich den Filter gesehen habe, habe ich mich gewundert das er überhaupt noch gelaufen hat... Ich habe daraufhin den Tank mit dem Hochdruckreiniger ausgewaschen alle Leitungen sowie Filter erneuert. Seitem läuft er wie ne eins.


    MfG Felix

    Der Motor brennt er hat genug der arme Claas vorm Einschaarpflug 8):thumbsup:8o


    Wer gut schmiert der gut fährt. :thumbup:


    Sabbel nich dat geit :thumbsup:

  • Es war vielleicht doch ganz gut dieses Thema mal anzusprechen.
    Ich habe ja hier schon einige Beiträge, d.h. Fragen zu Startschwierigkeiten bei "Stand-Traktoren" gelesen. Vielleicht ist da auch mal die Ursache
    darin zu sehen, dass diese Dieselgülle bei längerer Auszeit zeigt was in ihr steckt.


    Hoffentlich hat es mich nicht auch erwischt, ich die berühmte A...-Karte gezogen habe.
    Letzten Herbst ist mein 230er noch normal angesprungen, habe mir keine Gedanken weiter gemacht, nur die Batterie raus.
    Gestern wollte ich ihn starten, ohne Erfolg, kein einziges "Zündgeräusch", als wenn kein Diesel gefördert wird.
    Der Sache komme ich schon auf den Grund, brauche nur noch selber etwas mehr Zündfreudigkeit.


    Aber der Hinweis meines Kfz.-Meisters zum Benzin ist berechtigt.
    Ich hatte das Thema mit meinen Nachbarn (mehr wie einer) schon durch diskutiert. Viele haben immer gejammert wenn im Frühjahr ihre Benzin- Motor- Geräte
    nicht anspringen wollten. Mittlerweile wird ja in den Betriebsanleitungen generell darauf hingewiesen, den Kraftstoff bei längerem Nichtgebrauch abzulassen.
    Gerade die älteren Maschinen habe mit dem "Mehrwert- Sprit " so ihre Probleme. Aber die wenigsten machen sich die Arbeit und leeren ihre Motorgeräte.
    Meine alte Partner hat generell Probleme mit dem Benzin der Neuzeit, da muss immer ein Additiv dem Benzin beigemischt werden, dann bedankt sie sich
    mit gutem Startverhalten und ruhigem Lauf in allen Drehzahlbereichen und bleibt im Stand nicht mehr stehen.


    Aber was solls, so ähnlich geht es uns doch selber schon.
    Das Futter was wir heute vorgesetzt bekommen, dass ist doch überwiegend auch nur noch Gammelware.
    Die Hauptsache schön verpackt und gut beworben, die Gewinne steigen, der Hersteller macht sich keine Sorgen.

  • Moin


    Darum hab ich meinen eigenen Acker, gegen den Regen kann ich zwar nichts machen, aber ich kipp da keine Chemie dran und wenn ich ganze Nachmittage auf den Knien das Unkraut ausreißen muss.


    Gruß Tim

  • Hallo,


    wenn man den Tank nicht entleert dann bis zum Anschlag füllen um zu verhindern das
    sich Kondenswasser bilden kann.
    Gruß Peter

    Ja, sollte man machen. Ich hatte mal erhebliche Probleme mit dem Volltanken. Ich hatte bestimmt noch 10 Liter freies Volumen. Da ich am Hang halten musste um den Anhänger zu beladen, ist mir schön der Diesel über die Tankbelüftung rausgelaufen. Da war es hinderlich.

  • Ich wärme das Thema nnochmal eben auf...
    Dieselpest bildet sich grundsätzlich nur wenn sich auch Wasser im Tank findet. Dieses gelangt i.d.R. als Kondensat in den Tank und sammelt sich an der tiefstenS Stelle, da schwerer als Diesel. Von hier aus beginnt die Dieselpest dann zu wachsen. Wie meine Vorredner schon richtig schrieben steigt die Gefahr mit steigendem Biodieselanteil. Grotamar 72 (der reine Wirkstoff deutlich konzentrierter, für Privatanwender leider nicht mehr erhältlich) oder Grotamar 82 (mehr adfitive und teurer) können hier Schutz bieten. Laut Hersteller sollen diese Mittel für den Motor unbedenklich sein...
    Mein Volvo-Penta Motormann sieht dies allerdings anders seit er eine Maschine von der Waschpo (Wasserschutzpolizei oder Küstenwache) mit kapitalem Motorschaden hatte. Die hatten wohl versehentlich überdosiert, woraufhin sich sämtliche Dichtungen im Einspritzsystem verselbständigt haben...
    Seine Empfehlung daher, diese aAdditive nur einzusetzen um einen Befall zu bekämpfen (entfernt aber nicht den Schlamm) oder wenn potentiell verseuchter Sprit (Tankstelle mit wenig Durchsatz) getankt werden muss. Ansonsten lieber Prophylaxe betreiben: Volltanken, regelmäßig Dieselfilter wechseln und hin und wieder mal Dreck, Wasser und Schlamm aus der tiefsten Stelle des Tanks absaugen.


    VG

    Beste Grüße
    --------------------------------------------
    Fehlt dem Auspuff seine Klappe,
    war der Ast wohl nicht von Pappe!

  • Ich bin froh wenn dieses Thema wieder von Dir "aufgewärmt" wird, mir war ja dieser Sachverhalt überhaupt nicht bekannt, bin nur wegen
    der Anschaffung eines größeren Notstromaggregates damit konfrontiert worden.
    Man hat diese Geräte ja nicht ständig in Betrieb, schaut dass der Tank voll ist und wirft den Diesel nur im Bedarfsfall an.
    Wenn sich der Diesel im Laufe der Zeit in "Gülle" verwandelt hat, dann ist es auch aus mit dem Not- Strom, dann hat man andere Nöte.


    Da muss ich mir noch was einfallen lassen, ggf. per Umwälzpumpe mit entsprechenden Filter den Dieselvorat incl. der Tankfüllung ab und an
    in Bewegung halten und mit Zusätzen versehen.


    Was haben wir nur für Zeiten?, wenn man morgens aufsteht, dann ist man doch schon das erste Mal verar... worden.

  • Ich kann mal nachsehen, wenn es euch interessiert, was wir in der Feuerwehr (Wir haben ein zwei Fahrzeuge die relativ wenige KM im Jahr bewegt werden) für einen Zusatz verwenden - Wir hatten vor ein paar Jahren mal massiven Dieselpestbefall, haben den aber mit dem Zeug relativ gut in den Griff bekommen. Bei den Fahrzeugen die täglich bzw. fast täglich im Gebrauch sind trat die Problematik nicht auf.


    Beim 204 P hatte ich es auch mal und da half spülen, spülen, spülen und putzen - war aber sehr nervig