Wie Traktorkauf abwickeln

  • Hallo,


    Bei mir steht vielleicht bald der Kauf eines Fendt an. In diesem Fall steht der Fendt über 300km weit weg und deshalb wollte ich euch fragen, wie ihr so einen Kauf über die Ferne abwickelt. Hinfahren, besichtigen, und wenn alles positiv ist eine Anzahlung dort lassen, ist denke ich klar. Das Fahrzeug ist etwas größer und schwerer, deshalb wollte ich es per Spedition abholen lassen und nicht nochmal extra dort hin.


    Ich hätte dann den Kaufvertrag postalisch hin und her geschickt, ich hab kein Fax, und den Restbetrag überwiesen. Und der Verkäufer würde dann abmelden und mir die Papiere zuschicken? In jedem Fall hätte er sein Geld dann zuerst und ich hätte nur den Kaufvertrag in Händezn, aber noch keine Papiere...


    Wie macht ihr das?
    gruß

    Björn

  • Hi,

    Also kaufen eh nur nach Besichtigung und Probefahrt.

    Ich hab so was mal Zug um Zug abgewickelt, allerdings bin ich auf Achse heimgefahren( 250km) halben Preis bezahlt, Papiere bekommen- angemeldet und den Rest bei der Abholung gezahlt. Musste halt 2x hin aber immer sicherer als Geld weg und kein Traktor

    Grüsse Armin

  • Erfahrene Begleitperson mitnehmen, hinfahren und ansehen. Vier Augen sehen mehr wie zwei ! Das Fahrzeug sollte angemeldet sein für eine Probefahrt. Ausgiebige Probefahrt machen. Lasse dir auch eventuell vorhandene

    Rechnungen über Reparaturen und Inspektionen ; TÜV Berichte vorlegen. Kaufpreis verhandeln und schriftlich fixieren mit Angabe der FIN vom Schlepper. Wenn erwünscht Anzahlung leisten und quittieren lassen.

    Kaufpreis überweisen, im Gegenzug wird die Zulassung Teil 2 (früher KFZ-Brief) mit der Abmeldebescheinigung zugesandt. Spediteur zur Abholung des Schleppers beauftragen.

    Bei mir hat diese Vorgehensweise bisher gut und anstandslos geklappt. Wenn dein Bauchgefühl nichts gutes ansagt, dann höre darauf und lasse die Finger davon. Dann besser auf weitere Angebote warten. Ich habe Anfand diesen Jahrtausend dreieinhalb Jahre nach einem Schlepper gesucht bis ich gekauft habe. Da habe ich mir viel überteuerten Schrott angesehen und Verkäufer kennen gelernt, die wollten jede Radmutter vergoldet haben. Das muss man nicht mitmachen.


    Gruß Werner

  • Moin,


    Vor nen paar Jahren haben wir unseren John Deere verkauft! Die Käufer kamen vom Bodensee! Über 600km!

    Haben sich diesen ausgiebig angeschaut und sind dann nach Kaffee und Kuchen erstmal wieder nach Hause gefahren!

    Nach drei Tagen Bedenkzeit und telefoniererei waren wir uns Handelseinig!

    Der Kaufvertrag wurde per Einschreiben hin und her geschickt!

    Unsere Bank und die Bank des Käufers haben es untereinander geregelt das der Betrag erst an uns ausgezahlt wurde als der Schlepper nachweislich auf dem Lkw der vom Käufer beauftragte Spedition stand!

    So etwas bietet auch die Spedition Fehrenkötter an!

    Viel Glück beim Kauf!


    Gruß aus Westfalen

    Jens

  • Also kaufen eh nur nach Besichtigung und Probefahrt.

    Ich hab so was mal Zug um Zug abgewickelt, allerdings bin ich auf Achse heimgefahren( 250km) halben Preis bezahlt, Papiere bekommen- angemeldet und den Rest bei der Abholung gezahlt. Musste halt 2x hin aber immer sicherer als Geld weg und kein Traktor



    Hallo, ;):):S


    genau wie Armin habe ich es auch schon gehändelt.


    Allerdings,

    hatte ich den Kaufvertrag nach der Besichtigung und Probefahrt zusammen mit Verkäufer beide Formulare unterzeichnet.


    Die Papiere mitbekommen und die Hälfte angezahlt.

    Nach einer Woche Lieferzeit des Schleppers durch den Verkäufer den Rest bezahlt. ;)



    :evil:Eine weitere Option war Fahrzeug besichtigen, Probefahrt. Carola-Zeiten... X(

    Kaufvertrag, Unterschrift, Bezahlung und vorher ausgehandelt schriftlich,

    die Abmeldung und die Übernahme im Schadensfall bei der Heimfahrt mit angemeldeten Kennzeichen des Verkäufers.


    Muss aber sagen:whistling: Risiken sind immer dabei. Egal wie man es betrachtet. 8):(:/;)

    Märzhase ;)


    (L.T. Alles nimmt ein gutes Ende für den, der warten kann.)

  • Hallo,


    und danke für die zahlreichen Antworten.


    tja, ich fahre da mal hin und werde, falls ich den Schlepper kaufen will, eine Anzahlung da lassen. Den Rest werde ich, denke ich von zu Hause aus überweisen. Der Verkäufer macht einen vernünftigen Eindruck, wir werden uns da schon einigen.


    Ich werde berichten, wie es mir erging.


    Gruß

    Björn

  • Vorigen Monat hab ich noch einen S50 erstanden. Für mich am Ende der Welt. (Bayrich Eisenstein) Nach einigen Telefonaten hat der Verkäufer Videos von allem gemacht was ich sehen wollte.

    Über Ebay Ka. Haben wir einen Kaufvertrag verfasst und jeweils ein Bild vom Personalausweis hochgeladen. (Bleibt ja noch ne ganze Zeit gespeichert)

    Danach hab ich den Kaufpreis überwiesen und über Uship einen Transporteur beauftragt. Das hat wunderbar geklappt.

    War allerdings sicher nicht ohne Risiko. Ging immerhin um 8000 Ocken. Nur fallen die S50 halt nicht gerade von den Bäumen.

    Lg

    uli

    Grüße aus dem schönsten Bundesland der Welt 8)


    Nun denn, die Hand ans Werk,

    die Herzen himmelan,

    denn im Zaudern liegt die Gefahr.

  • Uli,

    solange das eigene Bauchgefühl bei der Kommunikation nicht rebelliert ist doch schon einmal ein guter Anfang gemacht.

    Selbst habe ich ich auch schon einmal, wie Du, allerdings einen Radlader am anderen Ende der Republik blind gekauft, nach ehrlicher Kommunikation mit dem Verkäufer (mein Bauchgefühl) - und es nicht bereut.

    Manchmal hat man Glück.....:)