Fendt Farmer 308LS Einspritzpumpe ist leicht undicht.

  • Hallo Leute,


    ich hab festgestellt, dass meine Einspritzpumpe leicht "schwitzt".

    Es geht um diese beiden kleinen 6er Schrauben, welche in einem Deckel verschraubt sind.



    Der Deckel ist z.Z. dicht, nur an den Schrauben schwitzt etwas Diesel raus.


    Nun meine Fragen:

    :/

    Was ist hinter dem Deckel?

    Wie fest können diese beiden Schrauben angezogen werden?

    Kann ich den Deckel verbiegen, wenn ich die Schrauben zu fest andrehe?

    Kann ich die Schrauben einfach lösen (nacheinander) und neue Dichtungen unterlegen?

    Wenn ich eine Schraube raus hab, läuft dann der Diesel, oder sollte ich vorher den Hahn zu drehen?

    Welche Dichtung wird original verbaut, Kupfer oder Alu, oder?


    Danke schon mal für Eure Hilfe. :)


    Viele Grüße aus dem Spessart.


    Thomas



    Lieber ein Fendt in der Scheune, als ein Hänger in der Hose! :D

  • Hallo Thomas, ;)


    ich konnte auf die Schnelle nicht die Fotos von dem Innenleben der EP finden.:/


    Aber ich denke das zweite Foto sagt auch schon aus, wie es hinter dem Deckel aussieht.:)

    Im ersten Foto zeigt der Finger auf die Einstellschraube Drehzahl.;)

    An diese musst du nicht heran.

    Aber an der Hohl Schraube darunter, wird der Ölstand in der Pumpe ausgelotet.

    Wenn du diesen öffnest läuft das Motoren Öl (was eigentlich hinein gehört)

    bis an diese Stelle ab. Mehr sollte auch gar nicht drin sein!

    Du musst dazu auch keinen Dieselhahn schließen... :)

    Das heißt in deinem Fall eigentlich kann beim Ausschrauben der beiden Schrauben

    nur der Deckel abgenommen werden. Dahinter siehst du ja die Federn im 2. Foto.

    Neues Öl füllst du bis es an der Stelle heraus läuft wieder auf und verschließt

    im Anschluss die Hohl Schraube wieder.

    Es dürfte dahinter kein Diesel stehen. Wenn dann nur vermischt mit Motorenöl,

    welches in die Einspritzpumpe gehört.

    Mache doch einmal ein Foto wenn du den Deckel abgenommen hast?

    Gruß

  • Moin

    Am besten noch ne neue Vorförderpumpe einbauen, dann wäre der Dieselanstieg in der Pumpe wahrscheinlich vorbei. Aber Kontrolle alle 50Stunden und Ölwechsel sind Pflicht.

    Viele Grüsse aus fast Ostfriesland! Heiko & Sascha
    Es geht nichts über einen 12er GT!!!!!!!!!!!
    Doch, ein 12er GT als `Lenkhilfe` am F12HL!!!!!!!:thumbsup::thumbsup:

    Oder man nimmt gleich den Großen ;):thumbsup:

  • Moin Jungs.

    Danke für die schnellen Antworten. 😀

    Wenn ich das richtig verstanden hab, kann an den Schrauben / Deckel nichts auslaufen, da der Pegel normal niedriger ist.


    Ok, dann die Ablassschraube öffnen, und den Deckel abnehmen.

    Ich hab zwar die Schraube, beim Motorölwechsel gelöst, dachte aber nicht daran, das Öl bis auf den Pegel ab zu lassen.

    Nun wird das nachgeholt. 👍


    Wenn das mit der Zunahme Öffters ist, kommt der Diesel über die Vörderpumpe in die Einspritzpumpe, richtig?

    Diese sollte dann getauscht werden oder zerlegt und abgedichtet? 🤔


    Danke für Eure Hilfe. 😃

    Viele Grüße aus dem Spessart.


    Thomas



    Lieber ein Fendt in der Scheune, als ein Hänger in der Hose! :D

  • die Vorförderpumpe kostet neu nur 21€. Reparieren lohnt da nicht.

    Den Deckel seitlich kannst abnehmen, dahinter ist es normalerweise trocken. Wenn das was rausläuft macht das nix denn es gehört ja nix rein.

    Mit der Pumpölkanne kannst frisches Öl in die Ölstandkontrollschraube reinfüllen bis der Dieselkraftstoff raus ist und Öl kommt.

    Ist keine Raketentechnik, wenn da bischen Dieselgemisch drin bleibt ist das auch ok. Nur ganz ohne Schmierung ist schlecht.

  • Da gehört sehr wohl was rein und zwar motorenöl bis überlauf am reglerdeckel.

    Ich würde die Pumpe erstmal lassen. Weil das dort Diesel rein gelangt über die Pumpenelemente ist ganz normal. Wenn dann jahrelang nichts abgelassen wird läuft sie über.

  • Hi Leute,

    Habe fertig.

    Ablassschraube raus. Es ist viel Diesel raus gelaufen.

    Dann den Seitendeckel abgenommen, Deckel und Gummidichtung gereinigt, die Schrauben mit neuen Kupferdichtungen und Seitendeckel angeschraubt.

    Nun das Öl (über Entlüftung) solange eingefüllt bis das ganze Diesel raus war und nur noch Öl gekommen ist.

    Dann die Ablassschraube mit neuer Kupferdichtung eingeschraubt. Fertig. 🤓




    Testfahrt war ok. Alles dicht.

    Danke Jungs. 👍😀


    Morgen gehts nach Trennfurt auf Schlepper-Treffen.