Posts by Farmer104SA

    Guten Morgen in die Runde!

    Hier wird wieder gegeben, dass keine Art Anhänger an der Ackerschiene (weder fest noch an der Ackerschiene der 3-Pkt. Hydraulik) gefahren werden darf. Davon habe ich auch schon gehört, kenne mich aber mit den rechtlichen Gegebenheiten nicht aus.


    Die Frage die sich mir stellt ist nun folgende:

    Auch in der modernen Landwirtschaft werden gezogene Maschinen wie zum Beispiel 2- bis 4-Kreiselschwader oder auch HD-Pressen direkt an den Unterlenkern oder der Ackerschiene gekoppelt. Diese Maschinen werden mit bis zu 50km/h gefahren und können viele Tonnen wiegen.

    Die Huberksteile an modernen Traktoren haben keine Prüfung als straßenzulässige Zugeinrichtung wie zum Beispiel ein Zugmaul mit samt der Gleitschienen.


    Wie ist hier die rechtliche Situation und was ist der Unterschied zum Ziehen eines zwar straßenzugelassenen aber im Vergleich winzigen und langsam gezogenen PKW-Anhänger an einem Oldtimer Traktor? Ist es nur deshalb weil das eine zulassungsfreie Anbaugeräte sind und das andere ein zugelassener Anhänger?


    Also ich persönlich fahre an meinem F17 mit fester Ackerschien bedenkenlos gelegendlich einen PKW-Anhänger mit Kugelkopf.

    Ich sehe da kein wirkliches Risiko was die Verbindung zum Zugfahrzeug betrifft und halte es für viel relevanter für die Verkehrssicherheit, dass bei einem solch langsam gezogenen Anhänger die Beleuchtung und auch die Blinker auf jeden Fall richtig funktionieren.


    Auch meine HD-Presse fahre ich selbstverständlich wie vorgesehen an der Ackerschiene von meinem Farmer 3S auf der öffentlichen Straße.

    Vielleicht kennt sich ja jemand aus mit der rechtlichen Situation.


    Viele Grüße

    Hallo,

    der sieht ja schon ganz ordentlich aus. Aber einen schweren Schlegelmulcher wirst mit den 34PS nur bewegen können wenn du nicht sehr tief mulchst und auch wirklich nicht viel steht. Schon bei verfilztem Gras was mehrere Monate alt ist wirst Du Probleme bekommen. Zum Vergleich: Ich habe einen Berti EKR-S mit 180cm Arbeitsbreite. Bei altem dichtem Gras ist mit den 45 PS beim 3S der erste oder 2. Gang angesagt. Bei jüngerem Gras geht der 4. Gang.

    Aber weniger Leistung ist knapp. Und der 3S hat immerhin 3l Hubraum.

    Qualitativ sind alle italienschien Mulcher in der Preisklasse echt passabel (Berti, Maschio und auch dieser)

    Die Leistungsangabe für den 160er Mulcher ist mit 50-90 PS schon hoch gegriffen. Aber 34 PS sind wirklich die absolute Untergrenze wenn man auch noch älteren Aufwuchs wirtschaftlich bearbeiten können will.

    Zu Deinem Plan mit Frontmulcher und rückwärts: Der dreht dann leider falsch rum, bzw der Freilauf wird nicht kraftschlüssig. Frontzapfwellen haben eine umgekehrte Drehrichtung. ;-)

    Viele Grüße

    Hallo,

    zum Ölstand. Der Strich ist der Mindestölstand wenn der Traktor keinen Frontlader hat und auch keine externen Verbraucher bedienen muss.

    Wenn ein Kipper und ein FL betätigt werden ist der Tank so zu befüllen, dass bei eingefahrenen Zylindern vielleicht 2-3 l Luft im Tank sind.

    Also vielleicht knapp 5 cm unterhalb der Oberkante des Tanks.


    Viele Grüße!

    Hallo,

    beim Farmer 104 mit Öltank neben dem Motor lässt man das Hydrauliköl am besten am markierten Anschluss ab. Bei Fahrzeugen mit vollhydraulischer Lenkung ist dort der Nachsauganschluss des Lenkorbitrols angeschlossen. Bei Fahrzeugen ohne Lenkorbitrol dürfte dort eine Verschlussschraube sein. An dieser Stelle kann man das Öl nahezu restlos ablassen. Beim Ölwechsel nicht vergessen den Rücklauffilter zu wechseln Mann H614/3

    und den Blechtopf in dem der Filter steckt von innen zu reinigen. Außerdem empfiehlt es sich den Entlüftungsfilter auf Freigängigkeit zu überprüfen.



    Viele Grüße!

    Hallo,

    Zwei Sachen sind sehr wichtig beim Verbau neuer Zylinder und Kolben:

    Das eine ist der Buchsenüberstand über der Dachfläche des Kurbelgehäuses. Der Überstand soll im gesamten Umfang gleichmäßig 0,05 bis 0,1mm betragen.

    Die Auflagefläche im Kurbelgehäuse muss vor Einbau und Messen beinlich genau gereinigt werden.


    Das Spaltmaß ist der Abstand zwischen Brennraumboden des Kopfes und der Kolbenoberkante. Dieses soll zwischen 0,9 und 1,2mm liegen. Am besten ermittelt man dies mit einem Zinndraht denn man einlegt und dann den Kopf provisorisch Montiert und den motor mindestens ein mal durchdreht.


    Zu den Lagern: Die Pleueldeckel sind doch offen? Du schreibst vom Axialspiel der Lager. Dieses Spiel gibt keine Auskunft über den Verschleiß des Lagers. Die Angabe ist nur ein Prüfmaß damit genügen Axiale Freigängigkeit gewährleistet ist. Wie sehen denn die Laufflächen aus? Noch komplett Zinngrau oder schon rötlich? Sind Riefen oder Schmutzdurchzieher zu sehen? Sind sie Fleckig? Für 13€ das Paar würde ich diese Lager definitiv ersetzten.


    Viele Grüße!

    Hallo,

    zu den Kolben / Zylindersätzen: ich denke die Qualität der Nachbauteile kann durchaus gut sein. Ich fahre in meinem 3 S jetzt seit 300h Nachbauteile ohne jegliche Auffälligkeiten. Die Frage ist wie viele Nachbauer gibt es wirklich? Kommt das alles aus einer Quelle oder gibt´s wirklich Qualitätsunterschiede. Bis auf das Vermessen einiger Maße und das Wiegen und Beurteilen der Gewichtsstreuung über einen Satz kann man nicht viel machen. Bei meinem Satz war alles sehr gut. Die Teile stammten dem Lieferanten nach aus der Türkei. So wie die original KS Teile auch ;-)

    Zu den Lagern: wenn der Motor schon ausseinander ist mach sie neu. Diese Teile kriegt man sehr günstig.

    Zum Beispiel: KS Pleuellager in STD für nicht mal 12€/Paar:

    https://www.motointegrator.de/…er-kolbenschmidt-78125600

    Oder Mahle für sogar nur 9€/Paar:

    https://www.daparto.de/Teilenu…pl10195000?kbaTypeId=3690

    Hauptlager von KS in Std für ca. 15,50€ / Paar

    Das Passlager gibt´s für ca. 50€. Das würde ich bei 0,4mm Axialspiel neu machen. Und bau den Motor gleich von Stopfbuchse auf Wellendichtring um.


    Viele Grüße!

    Hallo,

    ein normaler RWD für 8€ hat den Nachteil, dass er keinen Drall hat und vor allem aus dem Material NBR besteht. Dies hat eine beschränkte Temperaturbeständigkeit von ca. 90°. Motor Wellendichtringe sind deshalb aus FKM (Viton) und haben eine höhere Temp. Beständigkeit. Ich hatte jedenfalls schon mal Pech mit einem Standart RWD am vorderen KW-Ende.

    Von Elring / Viktor Reinz gibts den passenden so für etwas mehr als 25€ Sachnummer Elring: 015.220; Sachnummer Viktor Reinz : 81-24584-00


    https://www.daparto.de/Teilenu…/812458400?kbaTypeId=3690


    Die Nabe kann bei Verschleiß bis 1/10mm nachgeschliffen werden. Speedysleeve geht natürlich auch.

    Die Nabe ist sehr wichtig, weil bei schon geringem Einlauf damit zu rechnen ist dass es nicht dicht wird.


    Viele Grüße!

    Hallo,

    Sieht sehr gut aus! Und wenn Du die Fertigungsmöglichkeit dafür hast dann los!

    Vielleicht noch eine Sache. Anstatt der von vorne durchgehenden (Hohl?) Schraube würde ich wie bei den original-Filtersflanschen der späteren Motoren eine hohle gewindebuchse verwenden, die nicht nach außen durchgängig ist.

    Der Grund: Der Filter wird nur sehr schwach angezogen, so dass der Anpressdruck und damit die DIchtwirkung unter dem Schraubenkopf gering sein wird.

    Viele Grüße!

    Hallo,

    also mein Farmer 104 mit dem D226.3.2 und 54 PS braucht gemittelt über die letzten 400h bei gemischter Nutzung etwa 5,2l/h. Nehmen wir an der 600er wiegt das doppelte und hat doppelt so viel Leistung als 6 Zylinder. Dann braucht dieser etwa 10,5l/h. Bei angenommenen 20km/h Durchschnittsgeschwindigkeit kommst du dann auf etwa 40l/100km was ich für realistisch halte für einen Traktor.

    Hallo,

    die Angabe bei dem Mann Filter bezieht sich auf das eventuell vorhandene Umgehungsventil. Dieses umgeht bei zu hohem Differenzdruck über ein zugesetztes Filter oder zu zähem Öl das Filterpapier. Viele Filterelemente haben auch kein Umgehungsventil.

    Ich würde Dir von der Filtergröße her für den bei dem Motor zu erwartenden Durchfluss einen Mann W830/1 oder einen Mann W930 empfehlen. Wenn Dir ein metrisches Gewinde lieber ist den W930/11. Du kannst Dich im Mann Katalog ja mal durch die 930er Typen durchklicken. Da gibt´s verschiedene Ausführungen bezüglich Gewinden, Rückschlag- und Umgehungsventilen.

    Meiner Meinung nach spielt der Differenzdruck keine allzugroße Rolle, da Du im Oldtimer die Wechselintervalle kaum allzulang ausdehnen wirst. Ein Rückschlagventil ist empfehlenswert, damit bei längeren Standzeiten das Öl nicht vollständig zurück fließt

    Viele Grüße!

    Hallo,

    der Motor wird ein AKD311Z sein. Die Gussnummer hat mit dem Motortyp nichts zu tun. Die steht seltsamerweise auf jedem Block eines AKD311Z.

    In Frage für deinen Ruß kommen: Riss im Kopf, Undichte Abgasdichtungen, loser verzogener Kopf und Abgasleck zwischen Buchse und Kopf

    Ne richtige Zylinderkopfdichtung hat ein solcher Motor eigentlich nicht. Das ist nur ein dünnes Kupferblech zwischen Zylinder und Kopf.

    Sind die Kopfschrauben lose?


    Viele Grüße!

    Da hat Dein Avia Ölwegweiser recht. Laut BA gehärt da ein SAE80 Mehrzweckgetriebeöl nach API GL4 oder MIL-L-2105 rein und dies ist ein gutes stück dünner als ein 80W90. Bei den momentanen Temperaturen solltest Du aber auch mit einem 80W90 keine Funktionsstörungen dadurch haben.

    Dieser Avia Wegweiser ist aber etwas fragwürdig. Zumindest was die Motorölempfehlungen betrifft. Für einen Deutz 912 (250er Fendt) oder die 300er aus den 80igern noch ernsthaft Einbereichsöle zum emfehlen ist schon etwas unzeitgemäß. Da kann man bedenkenlos ein 10W40 einfüllen