Posts by Farmer104SA

    Hallo,

    also ehrlich gesagt verbaue ich normalerweise keine neuen Pleuelschrauben.

    Von der Form her sind es zwar Dehnschrauben aber selbst bei Dehnschrauben ist es nicht wirklich notwendig sie nach den ersten 3-5 Anzügen zu tauschen, da sie erst nach frühestens ca. 5 Anzügen in einen Längungsbereich kommen bei der allmählich die Vorspannung geringer wird. Davor gleicht die zunehmende Kaltverfestigung die minimale Einschnürung mehr als aus (Gleichmaßdehnbereich ) und die Vorspannung steigt sogar noch an. Zumindest wenn sie wirklich mit Drehmoment-Drehwinkel-Anzug über die Streckgrenze hinaus angezogen werden.

    Bei vielen Dehnschraubverbindungen ist deswegen auch eine maximal-Länge des Schafts angegeben bis zu der eine solche Schraube weiter verwendet werden kann.

    Soviel zu Theorie.

    In der Praxis dieser Schraubverbindung an den alten Motoren ist es so, dass bei Anzug mit dem angegbenen Drehmoment (normalerweise werden Schraubverbindungen, die bis in die Streckgrenze angezogen werden (Dehnschrauben) über Drehmoment / Drehwinkel-Anzug verschraubt) die Streckgrenze gar nicht erreicht wird.

    Bei der zu erwartenden Vorspannung bei Anzug mit 100Nm gerät der Schaftbereich mit Ø9mm noch überhaupt nicht in die plastische Dehnung.

    Die Spannung beträgt rechnerisch etwa 700N/mm^2 und liegt noch weit unterhalb der Streckgrenze einer 12.9er Schraube.

    Übrigens werden heutzutage bei Neukonstruktionen Dehnschrauben nicht mehr mit glattem Schaft verwendet. Dehnschrauben sind heute üblicherweise Schrauben mit Gewinde bis zum Kopf.

    Der Grund dieser "Sparsamkeit":

    Die Herkunft der heutzutage erhältlichen 12.9er Schrauben ist meiner Meinung nach dubios. Mit hoher Wahrscheinlichkeit kommen die nicht aus einer wirklich hochwertigen Fertigung sondern purzeln irgendwo in Asien aus dem Automaten.

    Speziell bei Schrauben mit sehr hoher Festigkeit ist das Thema Wasserstoffversprödung nicht zu unterschätzen. Dieses Phänomen führ zu hohem Sprödbruchrisiko.

    Das lässt sich nur in den Griff bekommen bei sehr sorgfältiger Herstellung. Die meisten Motorenhersteller verwenden heutzutage keine Schrauben mit Festigkeiten über 10.9 und diese dürfen üblicherweise nicht galvanisch verzinkt sein.

    Dies und der oben beschriebene Aspekt dass die gar nicht plastisch verformen ist für mich der Grund die guten alten KAMAX Schrauben aus den 70ern einfach weiter zu fahren.

    Das habe ich schon bei einigen Motoren so gemacht von denen alle bereits wieder mehrere 100 Stunden problemlos laufen.


    Aber das muss schlussendlich jeder selbst entscheiden....

    Im übrigen ist für die MWM Motoren auch kein Tausch explizit vorgeschrieben sonder mit einer schwammigen Formulierung höchstens empfohlen.

    Wären es Schrauben mit Festigkeit kleiner 10.9, kämen sie aus verlässlicher Quelle und würden nur 3€/Stk. kosten würde ich auch neue verwenden


    P.S.

    Wenn jetzt viele wieder daher kommen und das oben geschriebene in Zweifel ziehen:

    Ich habe mich beruflich bei einem renomierten Dieselmotorenhersteller im süddeutschen Raum einige Jahre intensiv mit solchen Themen beschäftigt.

    Auch hier werden Schrauben so lang weiter verwendet bis eine gewisse Längung nicht überschritten wird ;-)

    Es ist genau umgekehrt wie Du das beschreibst.

    Im kleinen Kreislauf (Thermostat geschlossen) saugt die KM-Pumpe das Wasser aus der kleinen Bypassleitung vom Thermostat an. Drückt es dann durch den Zwischenflansch ins Zylinderkurbelgehäuse. Umströmt dann die Laufbuchsen, steigt auf in die Zylinderköpfe und entweicht dann in das Sammelrohr über den Zylinderköpfen um dann wieder im Thermostat zu landen.

    Ist das Thermostat auf fließt es dann noch durch den Kühler zurück zur Saugseite der Pumpe.

    Hallo,

    hat irgend jemand hier im Forum Zugriff auf alte Fendt KDM?

    zum Beispiel würden mich interessieren: KDM 13 & 14/56 oder 10/57. Hier geht es um Kupplungseinstellung und Einstellung vom Mähwerksaufzug.

    Hat jemand eventuell eine Übersicht welche Mitteilung welches Thema hat?

    Würde mich wirklich interessieren!


    Viele Grüße!


    Christian

    Hallo,

    also ich empfehle das ding einfach durch ein starres rad zu ersetzen. Dies wurde auch schon sehr früh durch den Service bei defekten am spritzbetsteller empfohlen und funktioniert einwandfrei.

    Der Förderbeginn muss dann auf 28grad eingestellt werden

    Viele Grüße

    Hallo,

    zu 1.: Das ist eine Konstantstromhydraulik, die ohne Druck im freien Umlauf arbeitet. Ein Druck baut sich erst bei Betätigung eines Ventils und Druckbeaufschlagung eines Verbrauchers auf. Der Druck ist dann so hoch wie die Last es verlangt.

    zu 2.: Das funktioniert so nicht. Denn das Öl geht den Weg des geringsten Wiederstands. Wenn das Hubwerksventil auf senken steht geht alles Öl darüber in dern Rücklauf. Damit sich der Frontlader betätigen lässt müssten die Steuergeräte in Reihe und nicht Parallel geschaltet sein. Ob man jedoch den Rücklaufanschluss des Hubwerksventils druckbeaufschlagen kann weiß ich nicht.

    zu3.: Das mit dem Zusatzöltank unftioniert nur wenn der Verbindungsquerschnitt groß genug ausgeführt wird das der Ölstrom bei geringem Druckunterschied (Schwerkraft) auch bei zähem Öl sichergestellt ist.

    zu 4.: siehe 3


    Viele Grüße

    Hallo,

    der 913er Deutz ist eigentlich ein extrem langlebiger Motor. Erst kürzlich habe ich einen mit mehr als 13000h überholt der eigentlich für diese Stundenzahl noch wirklich gut war.

    Sollte der Verschlusstopfen im Zylinderkopf nicht der Grund für das Öl-Werfen sein ist da was ziemlich im Argen.

    Eine Komplettüberholung ist dann wahrscheinlich fällig. Das ist durchaus für begabte Hobby-Monteure machbar. Allerdings ist das ganze in einigen Details etwas komplizierter als ein MWM D226. Aber wie gesagt durchaus machbar.

    Viele Grüße

    Farmer104SA : Sollten die Ventile fällig sein, komme ich gerne darauf zurück. Werde aber vermutlich erst am Wochenende neue Erkenntnisse haben.

    Hallo,

    den Bildern nach zu urteilen musst Du über neue Ventile gar nicht nachdenken. Allein der Ventilrückstand ist so hoch dass zu erwarten ist das zumindest am Auslass sogar neue Sitzringe fällig sind.

    Zumindest wenn die Motorüberholung ordentlich gemacht sein soll.

    Viele Grüße

    Hallo,

    ich kann einen kompletten Satz neuer Markenventile (2Einlass- und 2 Auslass) für den AKD311Z anbieten. Gesamtpreis 100€

    Bei Interesse bitte melden.

    Viele Grüße

    Hallo,

    beim Kälteprüfstrom muss beim Vergleich darauf geachtet werden nach welcher Norm die Angabe angegeben ist:

    http://www.imag.ch/kaeltepruefstromtabelle.htm.

    Meine Meinung zu diesem Thema:

    Ich fahre in meinen Hobby Maschinen, die pro Jahr nie mehr als 50h draufg kriegen immer günstige No-Name Batterien und diese halten bei mir auch meistens länger als 12 Jahre. Eine 110Ah Batterie ist für einen 3- oder 4 Zylinder MWM D226 schon sehr reichlich bemessen. Bei intakter elektrischer Anlage und fittem Motor reicht da sogar ne 50Ah Batterie zum Starten sogar bei Kälte gut aus.

    Für die Batterielebensdauer ist es wichtig dass die Batterie regelmäßig auch wirklich voll geladen wird (Klemmenspannung 14,4V) und nicht permanent in halbentladenem Zustand vor sich hin gamnmelt. Dann sulfatieren Batterien nämlich, was auf kurz oder lang zum frühzeitigen Ausfall führt. Empfehlenswert ist es Batterien von selten genutzten Fahrzeugen alle 2 Monate mit einem hochwertigen elektronischem Ladegerät (z.B. Ctek) durchzuladen.

    Für zuverlässigen Start ist außerdem eine korrosionsfreie Anlasserverkabelung mit guten Polklemmen in ausreichgendem Querschnitt das A und O. Bei den alten kisten ist meist alles vergammelt und im Kabel bleiben beim Anlassen schon 1-2 Volt hängen. Ein neues Anlasserkabel und Massekabel in Querschnitt so 35^mm2 aufwärts mit neuen Kabelschuhen und Polklemmen wirkt wahre Wunder!

    Das ist wichtiger als das letzte Quäntchen Kälteprüfstrom.


    Viele Grüße