Posts by Farmer104SA

    Hallo,

    vorgeschrieben ist für den Traktor ein Getriebeöl SAE80W oder STOU 15W30 GL4.

    Beide sind deutlich dünnflüssiger als das von Dir verwendete SAE 80W90 Öl.

    Das kann natürlich zu Schaltschwierigkeiten bei kalten Temperaturen führen.

    Viele Grüße

    Das mit den Ölen ist fast wie eine Religion.

    Viel Glaube dabei...

    Ich will niemanden katholisch machen.

    Aber das was ich zu Viskosität und zu Verträglichkeit geschrieben habe ist technisch Fakt.

    Ein 15W40 funktioniert mit den Motoren natürlich. Aber glaub nicht dass ein Qualitäts 15W40 mit den Ölen von damals noch viel gemein hat.

    Mir ist halt im Kaltbetrieb eine schnelle Durchölung einfach wichtig.

    Und auch im Heißbetrieb sind moderne Öl absolut überlegen.

    Aber wie gesagt. Da darf jeder machen was er will...

    P.S. Im Dieselross fahre ich auch ein 15W40 und im 3S ein 10W40. Beide werden wenig oder gar nicht im Winter benutzt

    Hallo


    Vollsynthetische Grundöle (PAO und HC-Synthese-Öle) sind gegenüber Metallen und Elastomeren nicht agressiv. Genau so wenig wie ein mineralisches Grundöl.

    Auch die verwendeten Metalle und auch Elastomere sind in Motoren ab den 60er Jahren nicht anders als heute. (Alu, Grauguss, Stahl, Zinn, Buntmetalle)

    Auch die Toleranzen von Kolben / Laufbuchsen und auch Gleitlagern haben sich nicht mehr wesentlich verändert seit dieser Zeit.


    Zur Viskosität: Ein Öl mit einer 40er Heißviskosität liegt per Definition (SAE J300) in einem Viskositätsbereich von 12,5 bis 16,3 cSt. Typischerweise bei 14 cSt.

    Hier unterscheidet sich ein 15W40 nicht wesentlich von einem 5W40 was die dünnflüssigkeit betrifft. Das synthetische hat allerdings große Vorteile was die Temperaturstabilität bei hohen Temperaturen betrifft. Die Bedenken sind unbegründet.

    Außerdem waren für diese Motoren früher meist 20W20 oder SAE 30 er Öle empfolen. Die waren deutlich dünnflüssiger als die 40er Öle die heute verwendet werden egal ob synthese oder mineralisch.


    Der Vorteil eines vollsynthetisches Öl liegt darin dass es durch den höheren Viskositäsindex schon bei kalten Temperaturen viel dünnflüssiger und damit pumpfähiger ist und bei heißen Temperturen ebenfalls einen sehr belastbaren und stabilen Schmierfilm aufweist.

    Außerdem neigen sie deulich weniger zum zersetzen und die Motorsauerbkeit ist viel besser.

    Synthese Öle sind eine absolute Verbesserung ohne nennenswerte Nachteile für Motoren ab ca. der 60er Jahre



    Viele Grüße!

    Ist ein Farmer104SA Bj. 1979. Der Motor Hat insgesamt 10340h und wurde vor 300h überholt. Das Öl ist ca 50h in diesem Motor. Davor bin ich 10W40 gefahren.


    Was sind denn die Bedenken bezüglich vollsynth. Ölen?


    Viele Grüße!

    Ein 10W40er stou ist in der hydraulik für den Winter fast zu dick. Würde ein 10W30er STou nehmen. Das kommt dem 20W20 was eigentlich in der BA steht von der Viskosität her sehr nah.

    Im Motor fahre ich mittlerweile Vollsynth. 5W40. Läuft einwandfrei und ist auch im Winter schön dünnflüssig. Dass man kein synth. Öl fahren kann gehört in den Bereich Märchen und Sagen.

    Ich spreche auch aus Erfahrung. Mein AKD311Z hat 1 mm Axial Spiel und läuft damit erste Sahne....

    Der Tausch der KW-Lager ist eine Baustelle die gut und gerne 1500€ kostet. So viel Geld hat vielleicht nicht jeder sofort locker nur damit wirklich alles wie im Datenblatt ist. Und axial kann so ein Motor gute 2mm ausgleichen. Das kann man sogar ganz gut messen bei diesen Motoren.


    Nen Schönen Abend noch!


    Viele Grüße!

    Also ich habe erst vor 3 Monaten vom Güvenis zwei neue Übermaß Kolben für den akd 311 für 70€ neu gekauft.

    Das aufbohren und honen hat je Buchse 100€ gekostet. Das war die billigste Möglichkeit für diesen Motor. Mich wundert dass er diese Kolben nicht mehr anbieten kann.

    Die Qualität dieser Kolben war augenscheinlich einwandfrei. Der Motr läuft damit tadellos. Gegnüber dem Preis von einem Satz Kolben & Zylinder von Mindestens 280€ das stück war das eine ordentliche Erstparniss

    Mit 0,7mm Axial Spiel der Kurbelwelle gibt es noch keine Probleme mit den Kolben. Das Kurbelwellen axialspiel kann ja nicht nur durch das axialspiel des Pleuellagers ( mindestens 0,4mm) sondern auch durch das axialspiel des Kolbens am oberen pleuelauge ausgeglichen werden. Hier beträgt das Spiel nochmal etwa +- 1 mm

    Also ganz ehrlich.....

    Die Luftmenge im dauerhaften Betrieb ist zehntausendfach höher als bei einem startvorgang.

    Und so was wird ja auch nicht unter wirklich staubigen Bedingungen gemacht. Der Fön und auch ein Gasbrenner selbst verursachen keinen Staub.

    Da hätte ich mal ganz und gar keine sorgen.

    Mit offener Flamme hantiert man nicht am Schlepper rum der wohlmöglich noch auf der Dreschdiele steht. Wenn du mit Kippe im Mund im Stall stehst und die BG sieht das gibts schon Ärger.


    Lass es einfach dabei und gut is.....

    So schlau sollte dann noch jeder selbst sein, dass man das nicht im heulager macht.

    An einem für brände ungefährlichen ort ist das gar kein ding

    Das ist zwar eine Kühlmittel Temp. anzeige aber die geht da natürlich auch.

    Auch der Messbereich passt besser als an den Ölanzeigen, die erst ab 70 Grad überhaupt was zeigen. Außerdem hat der mitgelieferte Sensor nen Zölliges Gewinde. Ich vermute da brauchst dann erstmal nen Gewindebohrer

    Pass aber auf. Die Löcher im Instrumentenbrett haben Ø60mm.

    Entweder du kaufst dir nen adapterring oder suchst nen 60er instrument