Posts by Farmer104SA

    Messt ihr die Motordrehzahl? Ich nicht. Die 1500 sind geschätzt. Er startet jedenfalls sehr hart und dreht wesentlich höher als die normale Leerlaufdrehzahl.

    Wenn ich weder vorpumpe noch den Startknopf drücke startet er ohne wesentlichen Drehzahl Überschwinger nach vielleicht 3 Sekunden Orgeln. So wie einotor das halt soll.

    Es mag ja sein dass das so in der BA beschrieben steht.

    Es stimmt jedoch dass ein gesunder AKD311 auch ohne Mehrmenge und Vorpumpen sehr gut anspringt. Vor allem bei den momentanen Temperaturen.

    Wieso soll der Knopf gedrückt werden, wenn der Motor ohne längeres Orgeln auch ohne gut anspringt. Wenn ich bei meinem im Sommer den Mehrmengenknopf drücke dann geht der mit einem Schlag los auf sicherlich 15001/min ohne Öldruck. Das ist sicherlich nicht gut für den Motor.

    Die Mehrmenge benutze ich nur bei Tempertauren unter 0.

    Die Betätigungszeit des Anlassers ist ca. 2-4 sekunden bis er läuft.

    Guten Morgen,

    ein AKD311Z in gutem Zustand braucht im Sommer nicht vorgepumpt zu werden. ebenso benötigt er auch die Mehrmenge erst bei Temperaturen unter 5°C.

    Einem verschlissenem Motor hilft das natürlich schon

    Eine Schwachstelle an dem Motor sind die Ventile, die bei Motoren im original Zustand meist sehr stark eingelaufen sind und nicht mehr richtig abdichten.

    @ Hannes: Du schreibst dass das erst seit kurzem so ist? Kam das wirklich plötzlich und er sprang davor gut an?


    Viele Grüße!

    Der linke Hubarm wird mit einem Wellendichtring abgedichtet. Der Austausch ist weiter oben bereits beschrieben. Bei korrektem Ölstand im Hubwerksblock tritt hier Öl aus bei entfernen des alten Dichtrings.

    Der WeDi hat die Nummer / Abmessung: X550.222.502.000 WD-RING FWN65500 BF55X70X8 (Wellendichtring mit Blechmantel ohne Staublippe in 55x70x8

    Hallo,

    rechts ist nur mit einem O-Ring (32) und einer darüber liegenden Kunststoffring (37)abgedichtet.


    Öl steht da keins dahinter. Den O-Ring gefettet einsetzten. Der Kunststoffring muss unbedingt so lang sein dass bei aufschieben des Hubarms der O-Ring leicht vorgespannt wird. Sonst wirds nicht dicht


    Pos 32: X548.933.866.000 O-RING 54,2X5,7-NBR 70 FWN56402

    Pos 37: 238.860.030.530 BUCHSE




    Eine Allgemeine Schraubenanzugsvorsachrift auf den spezialfall Radschraube zu übertragen ist etwas unpassen.

    Zum Beipiel ist die Festigkeit der hinteren Radbolzen am Fix / Dieselross nicht bekannt.

    Bei M18 wären bereits bei 8.8 fast 300Nm angegeben.

    Für neuere Traktoren existieren Radanzugsmomente, Bei M22x1,5 an modernen Fendt Traktoren z.B. sind 580Nm angegeben. Die Bolzen haben Festigkeit 10.9. Laut der allg. Tabelle müssten diese mit ca. 850Nm viel höher angezogen werden.

    Oder Beispielsweise die Angabe am Farmer104: Bolzengewinde: M20x1,5, festigkeit 10.9. Drehmoment aus techn. Daten 340Nm, Drtehmoment aus allg. Tabelle: 630Nm


    Ich fahre schon eine Weile mit den von mir genannten werten und überprüfe Regelmäßig den Festsitz. Ein Lockern der Radschrauben konnte ich noch nicht feststellen


    Auszug aus Techn. Daten Farmer104



    Allg. Drehmomenttabelle aus Fendt Werkstatthandbuch Baureighe 700 COM2


    Die D208 der Rundhauber haben keinen Massenausgleich. Das kam erst zum Modellwechsel auf die Eckhauber. In meinem 3S Rundhauber vermisse ich keinen Massenausgleich

    Hallo

    Bei einem Steckpumpen-Motor wie dem AKD311z ist es wahrscheinlich dass Pumpen-Lecköl ins Motoröl gelangt.

    Wenn der ansonsten gut läuft halte ich dies für den Wahrscheinlichsten Grund. Eine Pumpenüberholung wäre dann sehr zum empfehlen

    Also ich bin mir nicht sicher ob der 100er / 3 S ein Pilotlager hat. Im ET-Katalog ist kein Nadellager zu erkennen in der Explosionszeichnung und auch kein Lager aufgheführt. Im Schnittbild aus dem F3S Leitfaden ist ebenfalls kein zapfen / Lager zu erkennen. Ich kann mich auch nicht erinnern bei meinen Arbeiten ein Nadellager in der Welle vom Verteilergetriebe geatuscht zu haben

    Also beim 226 mag das stimmen , die kenne ich nicht . Aber beim 208/225 sind die alles andere als normale regelgewindebolzen… aber es soll sich jeder entscheiden wie er mag .

    Genau diese Stehbolzen sind eben keine Dehnschrauben. Dehnschrauben haben entweder das Gewinde bis zum Kopf (heute übliche Form) oder einen langen, auf einen Querschnitt unterhalb des Gewinde Spannungsquerschnitts gedrehten Schaft der bei einem Drehwinkelanzug gezielt innerhalb der Gleichmaßdehnung plastisch verformt.

    Diese Stehbolzen haben einen solchen Bereich nicht.

    So lassen sich konstant hohe Vorspannkräfte erzielen die nicht den typischen Reibwerteinflüssen in Gewinden unterliegen sondern nur abhängig von der Streckgrenze des Schraubenwerkstoffs sind.

    Der Freistich auf der Kurbelgehäuseseite ist kein Dehnbereich. Das kurze Stück ist hierfür nicht geeignet. Die Gewinde sind M14x2 und entsprechen somit dem M14er Regelgewinde.

    Das sind zylindrische M14er Regelgewindeschrauben / Stehbolzen ohne Eindrehung am Schaft. Diese längen sich nicht plastisch beim Anzug mit 175Nm (10.9) Bzw. 210Nm (12.9). Nur Schrauben die sich beim Anzug plastisch dehnen müssen ggf. nach wiederholtem Anzug getauscht werden.

    Diesbezüglich steht auch nichts in den Reparaturunterlagen die ich kenne.

    Dehnschrauben werden bei neueren Motoren nach Drehmoment / Drehwinkel angezogen. Auch Dehnschrauben müssen nicht grundsätzlich erneuert werden sondern haben meistens ein Grenzmaß für die Länge.

    Die wassergekühlten MWM Motoren haben keine Dehnschrauben als Zylinderkopfschrauben / Stehbolzen. Die kann man beliebig häufig weiter verwenden

    Hallo,

    das im Filterflansch befindliche Ventil soll den Öldruck auf etwa 6-8 bar begrenzen. Das ist bei einem gesunden Motor die Regel wenn das Öl kalt ist bzw. der Filter zu.

    Gäb es dieses Ventil nicht könnte der Druck bei zähem Öl und niedrigen Temperaturen durchaus den Filter zum platzen bringen.

    Die meisten Filtertelemente haben zusätzlich intern ein Sicherheitsventil welches das eigentliche Filterelement bei zu hohem Differenzdruck umgeht. Beim Mann W930 z.B. liegt der Druck bei 2,5bar.

    Bei sich erwärmenden Öl geht das Regelventil mehr und mehr aus dem Regelbereich und schließt. Das lässt sich sehr gut beobachten wenn man ein Öldruckmanometer eingebaut hat. Bei meinem 104er geht der Öldruck bei kaltem Öl nie über 7bar hinaus egeal bei welcher Motordrehzahl. Wenn das Öl warm ist ist der maximale Öldruck drehzahlabhängig und liegt bei Nenndrehzahl etwa bei 4,5bar.

    Bei Oli scheint der Fehler tatsächlich an einem defekten Regelventil zu liegen. Hoffentlich hat der Motor deswegen keinen Schaden genommen.


    Viele Grüße!

    Hallo,

    also der beschriebene Öldruck ist für einen solchen Motor tatsächlich sehr gering. Mein D226 geht selbst bei einem 5W40er Öl bei kaltem Motor in Leerlauf auf etwa 4,5 bar und bei heißem Öl bei ca. 3 bar im Leerlauf und 4,5 bar bei Nenndrehzahl.

    Ich würde das Öldrucklregelventil im Filterflansch auf Sauberkeit, Gängigkeit und intekte Feder prüfen.

    Wenn ein Patronenölfilter verwendet wird bitte den Typ nennen. Eventuelll hat dieser keine Rücklaufsperre. Der Mann W930 der da rein gehören würde hat eine solche. Filter anderere Hersteller evtl. nicht.


    Wenn das Regelventil ok ist wird entweder die Ölpumpe oder der ganze Motor einen erhöhten Verschleißgrad haben...


    Viele Grüße!