Beiträge von Farmer104SA

    Dispergenzien haben mit der Art des Grundöls (Mineralisch, Teil- oder Vollsynthetisch) nichts zu tun. Heutige Öle (Ausser Classic öle) haben alle schmutz in schwebe haltende additive (dispergenzien). Deshalb ist es ziemlich egal ob synthetisches Grundöl oder mineralisches Grundöl.

    Das hat keine schädlichen Auswirkungen.

    Wenn man gegen Schmutz etwas unternehmen will sollte man die Ölwanne Auswaschen oder häufig das Öl tauschen.

    Was die Viskosität betrifft sind für unsere Traktoren bis in die 80iger Jahre meistens eine Viskosität 20W oder vielleicht 30 empfohlen. Diese Öle sind so Dünnflüssig wie ein 5W30 heutzutage.

    Zieht man hinzu dass die alten Motoren allesamt verschlissener sind als vor 60 Jahren ist eine Viskosität von 15 oder 10 W40 von heute ein guter kompromiss.

    Der Hauptvorteil der Syntheseöle ist die höhere Temperaturstabilität und die damit geeingere Neigung Ablagerungen zu bilden. Dies ist auch heutzutage vorteilhaft gegenüber altmodischerer Grundöle.

    Ich empfehle ein gutes 15 oder 10W40 der Spezifikation ACEA A3B4. Darunter finden sich mineralische und teilsythetische öle. Beim umölen sind häufigere wechsel zu empfehlen.

    Hallo,

    der von F12 genannte Deckel müsste der richtige für den D208 sein. Allerdings bezweifle ich, dass wirklich ein anderer Deckel benötigt wird. Den Alten Deckel kann man auf das WeDi Maß von 130mm aufspindeln und dann müsste das wieder funktionieren.

    Erledigen kann das jeder Motorinstandsetzer oder auch Fa. Bracht. Der bietet das für ca 120€ an.

    Grüße

    Hallo,

    also wenn der Riemen deutlich zu kurz ist scheint die Angabe im Datenblatt aber wirklich nicht zu stimmen.

    Zum Profil: An meinem F17 hat die Riemenscheibe auch die zweite Rille für den Pumpenantrieb. Das Profil beider Rillen ist gleich. Also müsste ein DIN2215 Riemen wirklich passen. Wäre ja auch merkwürdig wenn zwei unterschiedliche Profile verwendet worden wären.

    Grüße

    Hallo nochmal,

    also die beiden Riemen DIN2215 13x710 Li - A 28 passen auf jeden Fall. Die habe ich bei meinem F17L auch und der Motor ist der gleiche wie bei dem FL236.

    Auch bei dem 12,5x11x750 wäre ich sehr sicher dass der SPA732Lw passt. Bei diesem Riemen scheint im Datenblatt die Aussenlänge angegeben zu sein. Bei keinem anderen Riemen finden sich genau die 750mm. Das Profil entspricht denke ich genau der Angabe.

    Ich würde es mit diesen Riemen probieren.

    Viele Grüße!

    Hallo und ein gutes Neues,

    normalerweise hatten die alten Rösser Keilriemen nach DIN 2215 verbaut. Laut dem Theopold-Datenblatt von FL236 müssten zwei Riemen 13x8x710 verbaut sein. Das wäre dann so einer hier:

    https://www.agrolager.de/produ…o.php?products_id=2001174


    Deine Angabe ist nur ein Beispiel? Weil so einer findet sich unter den DIN 2215 Riemen nicht. Ein Hochleistungsschmalkeilriemen nach DIN 7753/1 - SPA732 käme dem recht nah:

    https://www.agrolager.de/produ…o.php?products_id=2005002

    Auf der Agrolagerseite ist auch gut die Umrechnung Außenlänge La, Wirklänge Lw und Innenlänge Li für diese Art Riemen beschrieben.

    Viele Grüße

    Hallo,

    anders als viele meinen hat der Biodieselanteil positive Wirkung auf die Schmierfähigkeit des Diesels. Was die Schmierfähigkeit gegenüber früher herabsetzt ist die schrittweise Entschwefelung des Diesels seit Mitte der 90iger Jahre auf heutzutage 0ppm Schwefelanteil.

    Nachteilig ist der Bioanteil hauptsächlich wegen seiner leicht zersetzenden Wirkung auf Stahlteile mit engen Passungen wie Düsen und Pumpenelemente bei längerer Standzeit.

    Dagegen hilft allerdings eine Ölbeimengung in genannter Konzentration auch nichts sondern nur regelmäßiger Betrieb (Stillstandzeiten nicht länger als 3Monate)

    Auch die Entschwefelung ist (bis auf die Nachteile in der Schmierwirkung) im gesamten ein Fortschritt, da die fortschreitende Ansäuerung des Öls durch Schwefelsäure mit zunehmender Laufzeit nicht stattfindet. Dies ist der wesentliche Grund für die stark verlängerten Ölwechselintervalle bei seit den 90igern.

    Viele Grüße

    Hallo,

    ich kann nur empfehlen den oben genannten händler aufgrund von inkompetenz, arroganz, unfreundlichkeit und fehlender bereitschaft teile zurück zu nehmen zu meiden und lieber bei z.b. Fa Bracht zu kaufen, der wenigstens von den Sachen die er verkauft ahnung hat, freundlich ist und eventuell Teile auch problemlos zurück nimmt.

    Fa Bracht kann die Scheiben auf jeden fall in 0,2 und 0.1 liefern. Aus dickerem Blech kann man derartige Scheiben auch lasern lassen

    Grüße

    Moin

    Warum denn die Fragen im Anfang,wenn sowieso alles neu kommt?

    Na denn man gutes Gelingen und viel Spaß und Erfolg dabei.

    Hallo,

    echt seltsame Reaktion! :/

    Es kommt nur das Notwendigste neu. Die Köpfe werden instandgesetzt. Und Auslassventilsitze bei denen sogar neue Ventile einen Rückstand von 1,6mm haben, da ist der Sitzring einfach hin. Und so kommt´s dann bei mir nicht mehr zusammen.

    Und ansonsten kommen ein paar Dichtungen neu und die Pleuellager, die zum einen heute noch erhältlich sind (wie das in 20 Jahren aussieht weiß keiner) und zum anderen einigermaßen erschwinglich sind.

    Alle anderen Lager habe ich mit dem Innenfeinmessgerät /der Büglelmesschraube vermessen und komme auf ein Lagerspiel welches ok ist.

    Der Rest wird behutsam gereinigt und gut ist....

    Warum sollte man auf allem rumreiten bis nix mehr zu retten ist? Da zerlege ich es bei einer Maschine unbekannter Stundenzahl gerne mal vorsorglich und fahre dann mit gutem Gewissen weiter....

    Aber wie schon gesagt, muss jeder selber wissen.

    In diesem Sinne ein schönes WE!

    Hallo,

    ja, zu Deiner Frage kann man unterschiedliche Antworten geben:

    Ich schraube seit mittlerweile über 20 Jahren und repariere auch an meinen Alltagsautos alles und mache Wartungsarbeiten und Reparaturen daran meistens bevor etwas kaputt ist. Das hat den Vorteil, das man nie stillsteht wenn es einem ungelegen kommt.

    Außerdem bin ich halt ein Schrauber. Und ein Dieselross kaufe ich mir nicht nur zum anschauen und fahren, sondern auch zum schrauben.

    Am Motor steht außerdem noch an:

    Wellendichtringe KW vorne und hinten. Dafür muss der Motor ab und auch das Schwungrad. Beim Zerlegen für diesen Zweck habe ich auch noch eine kurz vorm endgültigen Zebrechen befindliche Kupplungsscheibe entdeckt, die mich in der nächsten Saison sicher zum ungelegensten Zeitpunkt still gelegt hätte...

    Und wenn man dann schon so weit ist kann man grad mal noch die Pleuel abbauen um sich den Zustand der Lager anzuschauen....

    Ich jedenfalls fahre mit dieser Strategie seit je her sehr gut und haben stehts sehr zuverlässige Fahrzeuge, mit denen ich mich hervorragen auskenne und dazu noch jede Menge Spaß!

    Die Pleuellager übrigens sind vom Lagerspiel noch ok, die Laufschicht ist am Druckpunkt allerdings runter - also genau der richtige Moment sie zu tauschen bevor größerer Schaden entsteht...

    Für diesen Winter steht neben dem Motor auch die Vorderachse mit einigen verschlissenen Buchsen an.

    Viele Grüße!

    Hallo,

    F12 :

    leider ist der Motor mittlerweile fast komplett ausseinander. Die Kolben waren in der korrekten Einbaurichtung mit Pfeil zum Schwungrad montiert.


    Ich war gestern mit den beiden Köpfen beim Motoreninstandsetzter. Ich zeigte ihm die Köpfe und er meinte daß dieser "Schaden" völlig unkritisch ist und bei diesen Köpfen häufig auftritt. Er riet vom Schweißen ab. Er wird nun die verschlissenen Auslass-Ventilsitze und die Auslassventilführungen tauschen. Die EInlassitze fräsen und neue Ventile einschleifen. Kostenschätzung: ca. 100€ pro Kopf. Neue Ventile habe ich allerdings mitgebracht.

    Der Betrieb ist vertrauenswürdig und arbeitet seit Jahrzehtnen sowohl an neuen als auch sehr alten Motoren.

    Viele Grüße!

    Hallo,

    vielen Dank für die Rückmeldung. Bei wem hast Du die aufbereiteten Köpfe gekauft und wie teuer waren sie?

    Viele Grüße!

    Hallo,

    vielen Dank für die Antwort.

    Was die Düse und das Spritzbild betrifft. Mir scheint die Verneblung etwas schlecht was wahrscheinlich am Verschleiß und einer etwas erlahmten Feder liegt.

    Jedenfalls spritz die Düse gerade und nicht irgendwie schief, so daß die Düsenbohrung was abbekommt.

    Die Düsen werden sowieso durch neue ersetzt und auf den richtigen Druck eingestellt.

    Was meinst Du mit: "Kannste mal Bild einstellen wo Kolben und Zylinder verbaut sind?Container oben in den Zylinder?"

    speziell mit "Container oben in den Zylinder?"

    Im Endeffekt muss ich nun überlegen was ich machen kann. Und dafür brauche ich erstmal eine Info inwiefern sich es loht das zu schweißen, bzw. ob bei einem gebrauten Kopf ein minimaler Riss zwischen Düsenbohrung und Ventilsitz akzeptabel ist.

    Weil dann hätte ich zumindest einen Kopf in Ausicht, bei dem nur der Auslassventilsitzring getauscht werden muss und der Einlassring nachgefräst werden kann.

    Deshalb nochmal meine Frage nach einem empfehlenswerten Betrieb, der erfahrung mit solchen Köpfen hat.

    Viele Grüße!

    Guten Morgen

    So, jetzt ist das Spritzbild auf Youtube online

    Zu Deinem Fragen:

    Dichtung Düsenhalter: Kupferring mit ca 1,5mm dicke

    Ölverbrauch: über 40h nicht messbar

    Motor ist allgemein sehr wenig verschlissen. Ventilführungen mit Spiel in Neumaßbereich

    Kolben und Zylinder sehr gut. Fast kein Blowby an der Entlüftung.

    Viele Grüße