Tür demontieren bei Edscha Kabine

  • Hallo zusammen,


    ich bin nun seit zwei Wochen stolzer Besitzer eines Fendt Farmer 108 LSA (Vorstellung folgt noch 8o), dieser hat natürlich, wie die Abkürzung LS vermuten lässt, die Edscha Kabine verbaut. Leider ist die linke Tür stark mitgenommen (verbogen, Glas defekt). Diese möchte ich nun ausbauen zum herrichten oder tauschen aber mir ist es ehrlich gesagt ein Rätsel wie ich den Stift oder Schraube, was auch immer das ist, am Scharnier löse? Ein paar kräftige Hammerschläge haben nichts gebracht und ansonsten bin ich ziemlich ratlos. Anbei noch ein Bild.


    Viele Grüße

    Julian

  • wenn du nicht warm machen willst, nimm eine schmale Trennscheibe für Edelstahl und schneide den Stift einfach unten und oben im Spalt durch.

    Die bessere Variante ist aber warm machen, dann wird das Scharnier nicht beschädigt.

    Liebe Grüße aus der Oberpfalz


    Claus


    _________________________________________________________


    F17L, F28, F275 GT, Farmer 270 VA

  • Hmm, bei mir hat der Stift unten eine Nut in der ein Federring sitzt. War bei mir anfangs durch Dreck und Rost auch nicht erkennbar. Vielleicht ist das bei dir auch so.

    Grüße vom Teutoburger Wald


    Fendt Farmer 108LSA

    Renault 551-4

    Porsche Diesel Super F309

    Zettelmeyer ZL500

    Potratz Dumper 600, 1000, 1001

    und viel Kleinkram

  • Habe jetzt zwei Tage lang eingesprüht mit Rostlöser und WD-40 und heute mal mit Lötbrenner noch warm gemacht aber die Stifte wollen sich trotzdem nicht bewegen, obwohl ich wie ein Ochse mit dem fäustel dagegen haue:cursing:. Man kann sie auch nicht mit einer Zange drehen. Kann mir fast nicht vorstellen das die nur vom Rost so halten. Hat noch jemand eine Idee, mit der Trennscheibe möchte ich ungern rangehen, wegen den Scharnieren.


    Noch speziell an Maverick: Ich habe nochmal Bilder angehängt, eine Nut habe ich auch aber ich find da keinen Federring, bin ich zu blöd dafür oder fehlt der schon?


  • Der Ring ist bei dir definitiv nicht mehr vorhanden.

    Wo dreht sich denn der Bolzen. Im mittleren Scharnierteil oder in den äußeren. Wenn du weißt, wo er festsitzt, kannst du das ganze noch anders angehen. Nimm einen schweren Hammer, halte ihn an die eine Seite und mit einem normalen Schlosserhammer schlägst du gegen die Gegenseite. Damit weitest du die Hülse. Manchmal reichen ein paar Schläge und du kannst den Bolzen heraustreiben. So hat es bei mir funktioniert.

    Grüße vom Teutoburger Wald


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  • Habe jetzt zwei Tage lang eingesprüht mit Rostlöser und WD-40 und heute mal mit Lötbrenner noch warm gemacht aber die Stifte wollen sich trotzdem nicht bewegen, obwohl ich wie ein Ochse mit dem fäustel dagegen haue. Man kann sie auch nicht mit einer Zange drehen. Kann mir fast nicht vorstellen das die nur vom Rost so halten. Hat noch jemand eine Idee, mit der Trennscheibe möchte ich ungern rangehen, wegen den Scharnieren.

    Julian, ;)


    ich hatte mir deine Bilder einmal sehr stark vergrößert.

    Gegenüber den Kopf also 2. Bild unten sieht beinahe aus als ob dort eine Nut eingefräst ist.

    Sitzt da eventuell ein Seegering vor der erst entfernt werden muss ?:?::?::?:

    Märzhase ;)


    (L.T. Alles nimmt ein gutes Ende für den, der warten kann.)

  • Märzhase

    Das war die Nut von der ich sprach. Bei mir war dort ein kleiner Runddrahtring drin. Das war Federstahl. Er ließ sich zusammendrücken und verschwand dann in der Nut.

    Auf dem Bild ist der jedoch nicht mehr vorhanden. Die Nut ist frei.

    Grüße vom Teutoburger Wald


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  • Auf dem Bild ist der jedoch nicht mehr vorhanden. Die Nut ist frei.

    Michael, :);)


    muss ich wohl doch meine Brille wieder einmal putzen... ^^


    Ich war mir fast sicher in der Vergrößerung die beiden Seegering Öffnungen oberhalb rechts zu deuten.
    Aber ist natürlich vielleicht der Gedanke der mir hier vordergründig einen Streich gespielt hatte.:/

    Märzhase ;)


    (L.T. Alles nimmt ein gutes Ende für den, der warten kann.)

  • kann man direkt vielleicht nicht miteinander vergleichen, aber bei meinem Schlepper war der Bremsschlüssel von der Fußbremse so festgerostet, das ich ihn 3 Tage lang mit Rostlöser eingeweicht habe, anschließend über 1 Stunde mit dem Gummihammer bearbeitet bis er sich bewegt hat und nach ca. 2 Std. habe ich ihn dann endlich ab bekommen.

    Will damit sagen es kann dauern bis sich da was löst, da der Rost wie Sand wirkt.

    Gruß

    FEFA3BY

    Hast du einen Fendt :) hast du was was rennt :)

    Fendt Favorit 3 - FW 150/11S:love:

  • Moin


    Hau bloß nicht zu viel auf das Blozenende ein, wenn der nicht will dann stauchst du ihn bloß und danach bleibt dir bloß die Flex, ich würde das lieber einmal komplett mit Atce und Sauerstoff behandeln bis es leicht glüht und danach abkühlen lassen, dann nochmal leicht von außen erwärmen und versuchen ob der Bolzen dann kommt, sollte das immer noch nicht helfen, was ab und zu vorkommt bei solch hartnäckig festgerosteten teilen, guck mal in dein Rohrlager, hat 12er Hydraulikrohr nicht die passenden abmaße? Also abflexen und neue Rohrstücken anschweißen, farbe ist eh vom Brennereinsatz weg. Dann kannst du den rest im Schraubstock aufflexen und den Bolzen wiederverwenden.


    Gruß Tim

  • Moin


    Hau bloß nicht zu viel auf das Blozenende ein, wenn der nicht will dann stauchst du ihn bloß und danach bleibt dir bloß die Flex, ich würde das lieber einmal komplett mit Atce und Sauerstoff behandeln bis es leicht glüht und danach abkühlen lassen, dann nochmal leicht von außen erwärmen und versuchen ob der Bolzen dann kommt, sollte das immer noch nicht helfen, was ab und zu vorkommt bei solch hartnäckig festgerosteten teilen, guck mal in dein Rohrlager, hat 12er Hydraulikrohr nicht die passenden abmaße? Also abflexen und neue Rohrstücken anschweißen, farbe ist eh vom Brennereinsatz weg. Dann kannst du den rest im Schraubstock aufflexen und den Bolzen wiederverwenden.


    Gruß Tim

    Du bist ja ein ganz Rabiater.... ^^^^

  • Du bist ja ein ganz Rabiater.... ^^^^

    Moin


    Muss manchmal sein, und wenn man die Schweißnaht hinterher schön abschleift und wieder ordentlich beilackiert sieht da keiner was von. Manchmal fehlt mir aber auch einfach die Geduld da 5 Wochen lang Rostlöser dran zu träufeln.

    Manchmal habe ich Tage da kann und will ich nur mit dem 3kg Hammer am kurzen Stiel arbeiten. Entweder es kommt gleich oder es ist danach so verformt das es dann in einer richtigen Materialschlacht endet8o

    Ich bin ja nicht beim Landmaschienenhändler, denen ihr Hammersortiment geht bis 12kg:D

    Aber ich schweife ab, erstmal warm machen und den Rost gut auskochen.


    Gruß Tim

  • Hey Julian,

    eine etwas sanftere Methode als der 3-12kg Hammer wäre noch, wenn du ein Stück Flachstahl nimmst (ca. 4-5mm dick und ca. 20mm breit) am Ende eine Bohrung 8-10mm Durchmesser reinbohrst und durch die Bohrung mit viel Ampere auf dem Hut des Bolzen verschweißt. Damit bekommst du große Hitze in den Bolzen. Das Abkühlen dürfte dem Löseprozess helfen, da der Bolzen erst dehnt und dann schrumpft. Zusätzlich hast du einen Hebel, an dem du sanfte Drehbewegungen ausüben kannst. Das war bei mir immer das letzte Mittel, wenn irgendwelche Bolzen sich nicht lösen ließen.


    Gruß Michael

    Grüße vom Teutoburger Wald


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    und viel Kleinkram