Reifengrößen Farmer 300er

  • Hallo Hannes,


    vielen Dank für deinen Beitrag.

    Ich teile deine Meinung zu 100%. Da der Schlepper nur Hobby-Betriebsstunden bekommen wird, würden die BKT o.ä. schon ausreichen. Muss wirklich kein Michelin sein.


    Hab mir gerade mal deine Bilder angesehen. Wirklich zwei absolute Hingucker die beiden 308er! Sehen super aus und sehr gepflegt. Und die beiden Hänger noch.

    Der Brantner Hänger ist wirklich super und passt perfekt zum Schlepper. Muss dir gleich mal noch ein paar Likes auf die Bilder geben.


    Hast du jetzt eigentlich umgerüstet auf Radial oder fährst du doch noch die originalen Reifen, also 13.6x24 und 16.9x34 ?


    Der Tipp mit den Schläuchen und die Begründung ist wirklich toll. Das hätte ich so nicht bedacht und mich wahrscheinlich gegen Schläuche entschieden.


    Komisch dass die Reifen so unterschiedlich ausfallen bei gleicher Größe - ist wohl doch etwas Auslegungssache des Herstellers. Aber vorher anschauen wird doch schwierig. Egal ob ich im Internet oder beim Händler bestelle werde ich die Reifen doch erst sehen wenn sie aufem Hof liegen nicht?


    Vielleicht können Thomas oder Alex was zum Thema Lenkeinschlag oder Anpassen der Kotflügel sagen!



    Nur noch ne kleine Nebenfrage außerhalb des Themas: Wie breit ist deine Schaufel?


    Markus.

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    Farmer 102S Turbomatik BJ 1974

    Farmer 309 LS Allrad BJ 1984
    Bungartz T7

  • Der Lenkeinschlag hat sich mir nicht verändert, fahre eh die breite Spur.

    Die Kotflügel hätten schon noch gepasst, nur stand der Reifen paar Zentimeter über was mir nicht gefiel.

    Also hab ich 2 Neue "Dunloflex" Kotflügel (so wie original verbaut) mit 400 mm breite gekauft und angebaut.

    Haben mich um die 30€ pro Stück gekostet. Sonst blieb alles beim alten.

  • die Frontladerschaufel? Ist 1,95 und war beim kauf dabei. War damals noch unbenutzt. Mittlerweile hab ich die schonmal schwarz lackiert. 1,95 ist eigentlich zu schmal, an den Seiten bleibt immer ein schmaler Streifen. Frontladerschaufel muss so breit wie er Schlepper sein sonst ist Mist. Jetzt buddel ich mit ´n Radlader, das geht richtig gut!


    Meine Reifen sind alle Radial Reifen. Die wurden bei Auslieferung schon mit Radial geliefert. Größe 13.6R24 und 16.9R34. Heute heißen die 340/85R24 und 420/85R34. Breiter würde gehen mit 380/70R24 und 480/70R34. Vorne kosten die 380er rund 100€ mehr (plus TÜV). Passen auf 11 bis 13" Felgen.

    Hinten kosten die 480er rund 300€ mehr (plus TÜV). Passen auf 14-16" Felge.


    Wenn du auf Grundbereifung 14.9R24 und 18.4R34 gehst, dann sind diese Reifen geringfügig größer im Durchmesser, d.h. der Fendt wird schneller :thumbsup:.

    Ist aber noch teurer! Dann 420/70R24 und 520/70R34.

    Vorne 200€ plus TÜV und hinten 500€ plus TÜV Mehrpreis gegenüber Standard. Preise jeweils für BKT und Mehrpreis gegenüber den normalen 340/85R24 und 420/85R34 von BKT.

    Hab selber schonmal geschaut was das kosten würde 8).


    Reifenbreite Hersteller: Glaube bei Bohnekamp sind die Laufflächenbreiten im Reifenratgeber hinterlegt. Reifenhändler danach fragen.



    Kipper: Ja, den alten 5,7t hab ich verkauft. Mir ist noch ein Brantner zugelaufen. Bin grad am lackieren, die Farbe war nicht mehr so toll. Ich stell den mal zum Verkauf wenn ich mit der Lackierung fertig bin. Wenn ich bekomme was ich mir vorstelle...kauf ich mir noch einen neuen Brantner. Wenn nicht...naja, der ist dann ja auch wie neu....

  • Also, ich hätte mich jetzt doch schon für die bereits mehrmalig vorgeschlagenen 380/70-24 und 480/70-34 entschieden. Mit Schläuchen.

    Habe jetzt auch geschaut: Felgen vorne sind 12x24". Hinten ist leider nichts zu erkennen aber lt. Auftragskarte von Fendt sind bei der Montage hinten 14x34" drauf gekommen. Müsste also passen.


    Jetzt kommt aber noch eine weitere Krux hinzu.

    Da mein Vater der eigentliche Eigentümer des Schleppers ist und dazu noch den Geldbeutel in der Hand hat will er sparen und die hinteren Reifen lassen, da sind noch 20-30% Profil haben. Sind zwar etwas rissig an der Flanke aber er meint "für das was wir noch fahren" reichen die noch.

    Die vorderen sind eigentlich bei 5% Profil und haben teilweise auch Beulen und Löcher auf der Decke und dem Mantel.


    Wenn ich jetzt nur die vorderen tausche in 380/70-24 funzt das dann noch in der Kombination mit den alten 16,9x34 hinten?

    Stichwort "Vorlauf"

    Weil dann habe ich Unterschiede in Radial zu Diagonalreifen und auch noch vorne Neuzustand zu hinten alt und bald abgefahren.


    sexzylinder : Wird das mit ner 1,95m oder noch breiteren Schaufel dann nicht bisschen zu schwer wenn da noch feuchte Erde geladen wird?

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  • kommt auch auf den Inhalt der Schaufel an. Ein Frontlader neuerer Bauart passend für einen 80PS/4t schweren Schlepper kann ´ne normale 2m Schaufel mit Erde schon packen. (z.b. Stoll HPD 10/30 oder FZ20) Hab damit schon die Baugrube für ein Haus komplett gegraben. Keine Steine...dann wars in ein paar Stunden fertig. Aber vorsichtig....nix mit Gewalt! Und es geht ohne Heckgewicht, aber mit ist schon besser. Alte Frontlader aus den 80ern vielleicht mit nachgerüsteter Gerätebetätigung...naja...


    Reifen: vorne neu, hinten alt, das geht. 380/70R24 und 16.9R34 geht auch. Aber vorne Radial hinten Diagonal? Hmm... Normal muss man Reifen gleicher Bauart auf ´nem Fahrzeug fahren. Bei Schlepper bin ich mir da nicht sicher.


    Sind echt Diagonalreifen hinten? 16.9er gibt's auch als Radial...

  • Ob da der Vorlauf noch passt? ich bin mir nicht sicher...

    Genau, die Frage stelle ich mir auch schon. Kann noch passen muss aber nicht...


    Ich dachte ehrlich gesagt immer das die Bezeichnungsart 16.9x34 (also Zollbreite Reifen x Zollfelgen-Ø) immer ein Diagonalreifen ist.

    Und die Bezeichnung 380/70 R24 aussagt dass es sich hierbei um einen Radialreifen handelt.

    Ich denke auf den Achsen unterschiedliche Reifenarten zu fahren ist nicht so schlimm, es sieht höchstens (möglicherweise) etwas ungewohnt aus.

    Das wichtigste wird die jeweilige Abrollstrecke der Reifen sein damit eben der Vorlauf stimmt.


    Wir wissen ja das z.b. 13,6x24 und 16,9x34 zusammenpassen, genauso wie 380/70 R24 und 480/70 R34.

    Aber bei einer Kombination aus beiden und noch der jeweilige Abnutzungsgrad der Reifen schafft eine Rechnung mit vielen Unbekannten.


    Bliebe also nur "Versuch macht kluch"


    Ich frage mich in wie weit sich das Abnutzen der Reifen auf den Vorlauf auswirkt?

    Nehmen wir mal an ich habe einen komplett neuen Reifensatz drauf. Über die Zeit hab ich den jetzt z.B. auf 50% runtergefahren. Durch einen blöden Zufall gehen mir jetzt die Vorderreifen kaputt und ich brauche zwei neue Reifen.

    Ich meine: Ab wann wird das kritisch? Wie unterschiedlich dürfen die Reifen im Abrollumfang sein? :/

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    Bungartz T7

  • Moin Jungs,


    hier mal ein Link um die Voreilung zu berechnen. Es wird jedoch die Übersetzung benötigt. :/


    app.kock-sohn.de


    Es geht aber auch anders, etwas aufwendiger aber dafür genauer und mit den montierten Rädern und deren aktuellen Abnutzung! 8o

    Viele Grüße aus dem Spessart.


    Thomas



    Lieber ein Fendt in der Scheune, als ein Hänger in der Hose! :D

    The post was edited 1 time, last by Aldebuecher ().

  • schau auf deine Reifen...wenn da 16.9R34 steht ist alles gut.

    Kannst 340/85R24 oder 380/70R24 dazu montieren. Abrollumfang 3540mm zu 3560mm bei BKT. Da merkst nix davon!

    Diagonal zu Radial: 4660mm zu 4677mm bei BKT laut Internet. Sollte also auch kein Problem sein.

    Ob Radial vorne und Diagonal hinten zulässig ist bei Schleppern weiß ich immer noch nicht.


    Ich hab schon vorne neu und hinten alt, hinten neu und vorne alt gefahren. Mach dir über die Profiltiefe keinen Kopf. Wenn die Reifengröße passt dann funktioniert das. Viel schlimmer ist eine verstellte Spur...dann reisst du dir die Grasnarbe auf und verschleisst den Reifen sehr schnell.

  • Ok, das hört sich ja an als könnte man das entspannt sehen.

    Habe mal die gewünschten Reifengrößen bei unserem örtlichen Landmaschinenhändler angefragt, mal sehen welchen Preis der macht und dann berichten.


    Die Spur wollte ich eh mal prüfen. Bei unserem Schlepper muss man so wie so erstmal alles in Frage stellen. Die Reifen sind auch außen mehr abgefahren, könnte also meiner Meinung nach auch an der Spur liegen. Muss mir allerdings mal überlegen wie ich das ordentlich mache? Habe keine

    abgefahrenen Laser zu Hause sondern nur übliches Messzeug.


    Die Berechnung zur Voreilung die Thomas eingestellt hat ist top. Das Übersetzungsverhältnis hab ich glaube ich auf einem Datenblatt.

    Man kann es aber auch machen indem man die Kardanwelle an der Vorderachse abschraubt, beide Flansche markiert, Allrad antrieb einschalten und fahren. Dabei die Umdrehungen an beiden Flanschen zählen. Z.B. Flansch Vorderachse 104 Umdrehungen, Kardanwelle 100.

    Rechnung 104/100 = 1,04.

    D.h. 4% Vorlauf.

    - Reale Bedingungen ( Reifengröße und Abnutzungsgrad)

    - wenig Rechnerei von wegen Übersetzungsverhältnis usw.

    - halte die Methode für recht präzise

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    Bungartz T7

  • Moin,


    Man kann die Voreilung und die Passenden Reifen Kombination auch errechnen. Hierzu Benötigt man allerdings die Getriebeübersetzung.


    Hier ein Beispiel.


    Getriebeübersetzung zum Frontantrieb = 1:1,67

    Abrollumfang des montierten 34 Zoll Hinterreifens (BKT 520/70 R34) = 4901mm

    Rechnung :

    Den Abrollumfang (4901mm) des Hinterreifens durch das Getriebe-Übersetzungsverhältnis (1,67) dividieren und man erhält den optimalen Abrollumfang für das Vorderrad (2934mm).

    Nun muss man einen Vorderreifen finden, dessen Abrollumfang so nah wie möglich am Optimalwert (2934mm) ist, aber nicht darunter liegt.

    In diesem Beispiel einen Reifen (320/70 R20) dessen Abrollumfang bei (2965mm) liegt.


    Jetzt muss man den Optimalwert (2934mm) vom Abrollumfang des ausgesuchten Vorderreifens (2965mm) abziehen.

    Das wären dann rund 31mm -> was bedeutet, das pro Umdrehung des Hinterrades, das Vorderrad um (31mm) voreilt.

    Was man jetzt noch ermitteln muss, wäre die Voreilung in Prozent. Hierzu teilen wir den Optimalumfang (2934mm) durch 100 um 1 Prozent zu erhalten.

    Also 1% = 29,34mm - ergo entsprechen 31mm einem Vorlauf von rund 1 Prozent.


    Dabei ist drauf zu achten das Der Abrollumfang von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich sind.


    Bei Gebrauten Reifen bzw. Verschiedenen Reifen kann man auch mit einem Maßband den Abrollumfang ermitteln.


    Bei neuen Reifen bieten die Herstellerseiten auskunft.

  • Hallo,


    habe nun mittlerweile mal ein bisschen nach Preisen Ausschau gehalten:


    Vorderachse ....................(schlepperreifen.de)........................(kreissler24.de)

    13,6x24 Petlas TA60.................216,63€.......................................257,58€ BKT

    340/85 R24 Petlas TA110.........292,56€.......................................341,38€ BKT

    380/70 R24 Petlas TA110.........311,09€.......................................406,53€ BKT


    Hinterachse

    16,9x34 Petlas TA60.................467,79€........................................448,85€ BKT

    420/85 R34 Petlas TA110.........617,00€........................................603,48€ BKT

    480/70 R34................................nicht im Angebot........................739,83€ BKT


    So sieht's aus.

    Ach ja, Preise inkl. Mehrwertsteuer und versandkostenfrei.

    Der örtliche Landmaschinenhändler ist trotz 15% Rabatt immer noch ca. 35% teurer als das Internet. Ist leider keine Option.


    Ich selbst hätte ja gerne die 380er vorne, bzw. die 480er hinten genommen. Allerdings konnte ich meinen Vater nicht von den breiteren Reifen bzw. den Radialreifen überzeugen. Er ist der Meinung, dass es ist ein reiner Hobbyschlepper ist und daher die Diagonalreifen ausreichend sind, vor allem aber wegen dem höheren Preis.

    Er ist halt ein reiner Vernunftmensch. Gut - irgendwo hat er ja recht und der Preisaufschlag bei den Vorderrädern (+ 95€/Stk) und den Hinterreifen (+290€/Stk) ist halt schon sehr deutlich.


    Ich denke das Thema ist nun mit der Darstellung der Preise gut abgerundet.


    Markus. 8)

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    Farmer 102S Turbomatik BJ 1974

    Farmer 309 LS Allrad BJ 1984
    Bungartz T7

  • AAAAber schon mal daran gedacht das die Radial Reifen länger halten?

    Ich hatte damals auch Diagonale Reifen gekauft, haben gehalten bei viel Strassenfahrt 4 Jahre da waren die hinne. Danach gleiche Größe gekauft, Petlas Radial, laufen nun seid 7 Jahren und vom Profil ist nich viel verschwunden.

    Ein Kollege hatte vor paar Jahren auch diagonale von Granit gekauft, Auch diese sind auf.

    Ich habe die Erfahrung gemacht, wer billig kauft , kauft zweimal. Aber jeder soll selbst entscheiden.

    Mit freundlichen Grüßen



    1E Fahrer & Frau



    Farmer 303 LSA & Fix2E ein starkes Team

  • Hi zusammen,

    hier meine Erfahrungen: ich fahre auf beiden 308 hinten 16,9R34 Kleber auf 14x34 und vorne 380/70R24 Kleber auf 12x24. Früher auf dem 105 hatte ich hinten 480/70 R34 auf der 14 Zoll Felge, da war der Reifen viel zu rund draufgespannt und fing in Kurven auch dementsprechend an zu rollen...

    Meine Meinung: auf nen Schlepper der 40 läuft gehören zwingend Radialreifen, schon aufgrund der höheren Fahrsicherheit Fahrkomfort und Bremsverhalten.

    Lieber ein paar Euro mehr in vernünftige Reifen investiert als sich jahrelang geärgert '(habe einmal auf meinen Nachbarn gehört und hab Taurus gekauft :cursing:)

    Aber muss jeder selbst entscheiden.

  • Ich habe die Erfahrung gemacht, wer billig kauft , kauft zweimal.

    Eigentlich gebe ich dir da recht, aber wie gesagt, unsere Schlepper leisten vielleicht zusammen im Jahr vielleicht 50 Betriebsstunden. Und mein Vater sieht das nicht ein 1. noch breitere Reifen zu montieren und 2. mehr Geld auszugeben nur damit es ein Radialreifen ist.

    Wie heißt das dann? Ober sticht Unter?!


    dolmarmaniac

    Warum passte das nicht auf dem 105er? --> 480/70 R34 auf der 14Zoll Felge haben hier doch einige als passend beschrieben oder lag das am Fabrikat des Reifens?

    Ja Taurus - ist jetzt im Moment vorne montiert als 13,6 R24. Aber der sieht wirklich schei...e aus. Außer abgefahren hat der noch so unförmige Dellen und Beulen bekommen. Bin froh wenn die weg sind.


    Habe halt auch keine Erfahrungen mit Radialreifen auf einem Schlepper und den direkten Vergleich zu einem Diagonalen, aber ich glaube das sofort das diese in puncto Fahr- und Bremsverhalten besser sind. Zumal ich tatsächlich auf einigen Angeboten bei Diagonalreifen nur den Geschwindigkeitsindex "A6" gelesen habe was, glaube ich, bis 30km/h erlaubt. In wie weit das dem Reifen schaden würde wenn man 40km/h fährt kann ich nicht beurteilen. Lasse mich aber gerne belehren.


    Gruß

    M.

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    Farmer 102S Turbomatik BJ 1974

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    Bungartz T7

  • 480 kann man montieren auf 14 Zoll, wird aber sehr rund - breitere Felge wäre wesentlich besser (waren Conti AC70G).

    Meine Schlepper laufen auch nur 50-70 Stunden im Jahr, aber wenn ich sie fahre will ich mich gut und sicher fühlen. Bei den Bremsen werden ja auch keine Abstriche gemacht.

    Diagonalreifen sind nunmal "Vorkriegstechnik" und fahren sich dementsprechend- alleine durch die harte Seitenwand. Bei 40 merkst du den Unterschied. Du hast abgefahrene Taurus vorne drauf? Mach mal Kleber, Conti, BKT (RT855 -nicht TR155) oder so was drauf. Du denkst du hast einen anderen Schlepper unter dir.

    Notfalls leg dir Preisdifferenz selber drauf aber mein Tipp ist: mach gute Radialreifen drauf und du hast Spaß.

    Alles andere wirst du bereuen solange du den Mist fährst.

  • Naja das ist doch ein Forum zum Erfahrungsaustausch - und zu dem Thema kann ich halt viel Erfahrung weitergeben, weil ich viel probiert habe. Zu den Taurus (Point8) : Die waren von Anfang an viereckig (haben den Schlepper zum hüpfen gebracht). Also habe ich gematcht (Hochpunkt der Reifen mit Tiefpunkt der Felge übereingebracht. Ergebnis war nicht wirklich besser. Habe mir dann eine Vorrichtung gebaut um herauszufinden, wie "eckig" die Reifen sind und habe mit der Flex und Korrundscheiben die Profile an den Stellen runtergeschliffen, wo sie am höchsten waren. Dann waren die Reifen wenigstens so weit fahrbar, dass der Schlepper nicht mehr hüpfte. Trotzdem habe ich sie dann ausgetauscht gegen die Kleber - und sieha da - ein vollkommen neues Fahrgefühl. Schön wenn die Reifen rund sind und auch noch sauber abrollen. Hat Geld gekostet und Erfahrung gebracht.

    Das Thema Druck ist natürlich auch noch ein Kriterium. Wenn viel Zugkraft gebraucht wird, gehe ich hinten schon mal auf 0,8 bar runter, was dem Radialreifen nichts ausmacht und er sehr breit wird und sehr gut zieht.

    Im übrigen fahre ich alle Reifen schlauchlos. Das mit dem selber flicken ist sicher ein Argument - aber in dem Fall kann ich auch dann noch den Schlauch einziehen. Radialreifen sind im Normalfall als Schlauchlosreifen ausgelegt und von daher gibt es meiner Ansicht nach keinen Grund Schläuche rein zu machen. Positiver Nebeneffekt: die Selbstmontage wird deutlich einfacher und man spart noch Geld.

  • Hey, das ist ja mal ne Info.

    Ich bin ja mit unserem Schlepper nur mal kurz Probegefahren und dann mal wieder ein paar Meter im Hof für Einstellarbeiten. Da hab ich dieses Hüpfen gespürt beim Fahren und hab mich noch gewundert woher das kommt. Jetzt hast du mir einen Hinweis geliefert. Es scheint so wie bei dir an diesen blöden Taurus Reifen zu liegen.

    ***Erkenntnis*** :thumbsup:


    Warum hast du hinten 16,9 R34 genommen und nicht 420/85 R34?

    Der 16,9 R34 ist aber auch ein Radialreifen richtig?

    Passt dir das gut zusammen wenn du vorne die breiten 380er fährst und hinten "nur" 16,9 ?


    Mensch - ich hatte mich schon auf "mit Schläuchen" eingestellt. Hatte mein Lama auch gesagt. Aber jetzt kommst du....


    Stell' doch mal ein Bild von deinem Schlepper hier rein. Wäre toll wenn man sich mal einen optischen Eindruck machen könnte.

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