Aus dem schönen Mittelfranken..... :D

  • .... mal wieder ein paar kleine Fortschritte in der Werkstatt. Gab in den letzten Monaten einige Kleinigkeiten. Darunter ein Werkzeugwagen mit für die SK 40 aufnahmen der Fräse. Einteilungen in der Werkbank. Eine Trennwand zur Drehmaschine, Erhöhung für den großen Schleifbock, Halterung für den kleinen usw.

    fendt-oldtimer.de/wcf/index.php?attachment/80211/

    So langsam steht das nächste größere Projekt für die Werkstatt an.

    Von Anfang an war ja schon ein kleiner Kran eingeplant um mal ein Drehfutter, Schraubstock, etc bewegen zu können.

    Habe dann auch mal eine solche leichte Kranbahn anbieten lassen, allerdings war das preislich nicht interessant. Das nächste Problem war, das diese hängenden Leichtkranbahnen in der Höhe viel Platz kosten, ich da allerdings mit einer Decken von 2,9m etwas eingeschränkt bin. Und auch immer noch mit dem Stapler reinfahren möchte.

    Plan ist jetzt , das Ganze selbst zu bauen. Einmal über die gesamte Länge 2 IPE 160 auf Stützen stellen. Und dann noch einer Quer als Brücke. Als Laufrollen werden 2 Laufkatzen so umgearbeitet das diese oben auf dem Träger laufen. Und dann ein normaler Elektroseilzug mit max 500kg an den Querträger. Das alles zum händisch verfahren. Stromzufuhr über eine Energiekette, damit nichts im Weg hängt.

    Mal grob zusammengerechnet komm ich auf knapp ne tonne Stahl

    Grüße aus Mittelfranken

  • Plan ist jetzt , das Ganze selbst zu bauen. Einmal über die gesamte Länge 2 IPE 160 auf Stützen stellen. Und dann noch einer Quer als Brücke. Als Laufrollen werden 2 Laufkatzen so umgearbeitet das diese oben auf dem Träger laufen. Und dann ein normaler Elektroseilzug mit max 500kg an den Querträger. Das alles zum händisch verfahren. Stromzufuhr über eine Energiekette, damit nichts im Weg hängt.

    Hallo Tobias,


    Du wirst das Ganze schon berechnet haben, wenn du auf 3mm Durchbiegung bei der Spannweite kommst. Eine Alternative wäre noch anstatt einen IPE 160 einen U-Stahl 180 als Längsträger zu nehmen. Der hat vom Flächenträgheitsmoment ein bischen höheres Iyy. Der Vorteil ist, dass du die Laufrollen zwischen den Schenkeln vom U laufen lassen kannst und so noch etwas an Höhe gewinnst, da der Querträger nicht auf der oberen Flanschfläche vom IPE läuft. Außerdem haben die schrägen Schenkel noch den Vorteil, dass sich die Laufrollen selbst zentrieren. Nachteil, die Stützen bzw. die Längsträger müssen die Schubkräfte aus den Laufrollen aufnehmen und sollten seitlich abgestützt werden.

    An Deckenhöhe verlierst du dann praktisch nur die Höhe von Kran incl. Katze plus die Höhe vom Querträger.


    Über die Feldweite ist leider nichts bekannt. Eine Alternative wäre nämlich auch noch ein Drehsäulenkran. Allerdings hat dieser Kran den Nachteil, dass man nur einen gewissen Schenkradius abdecken kann und nicht ein komplettes Feld.


    Aber die Idee hast du bestimmt schon verworfen.

    Liebe Grüße aus der Oberpfalz


    Claus


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    F17L, F28, F275 GT, Farmer 270 VA

  • Den Kran kannst du ja auf einem IPE laufen lassen. Ich hab deinen Vorschlag so verstanden, dass du Längsträger mit Stützen entlang den Wänden baust um so den Querträger mit Kran den gesamten Raum abfahren kannst.

    Die Längsträger mit Stützen hätte ich als U gebaut und im U laufen dann die Rollen für den Querträger, auf den wiederum der Kran läuft. So kannst mindestens ca. 200 mm an Höhe gewinnen.


    Der Aufbau ist dann praktisch wie ein H, wobei der Querbalken vom H mit dem Kran verfahrbar ist.

    Liebe Grüße aus der Oberpfalz


    Claus


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  • ... deckt sich mit dem was und wie ich deinen Vorschlag verstanden habe. Wie schon geschrieben hätte ich die beiden äußeren IPE durch U- Stähle ersetzt. Die äußeren Spurkranzrollen werden ohnehin nicht tragen, deshalb würde ich diese weglassen, es sei denn du möchtest sie nutzen, damit der Kran eine seitliche Führung hat und die Tragrollen innen vom Flansch des IPE nicht ausspringen können, dann macht das Sinn.


    Den Querträger hast du wahrscheinlich nach unten versetzt, weil sich darüber noch die Lampen befinden, die an der Decke befestigt sind.

    Der Nachteil vom IPE ist, dass der stehende Teil sehr schlank gehalten ist und nur schlecht ein Biegemoment aufnehmen kann, welches von den inneren Rollen in den oberen Gurt eingeleitet wird. Da ist ein U besser, da der stehende Teil dicker ist. Bei einer Last von 500 kg spielt das aber praktisch keine Rolle. Das ist für einen 160er IPE Pipifax.

    Außderdem ist das Zentrum um den sich das U verdreht außer Mitte (Zentrum Koordinatensystem Iyy und Ixx). Das würde perfekt passen, da die Krafteinleitung von den Rollen genau dort in den unteren Gurt erfolgt und sich so das U praktisch nicht verdreht. So bekommst du kein Biegemoment von den Längsträgern in deine Stützen.


    Wie auch immer, du hast natürlich recht, das U muss etwas größer dimensioniert werden und ist damit schwerer und wahrscheinlch auch teurer. Im Endeffekt ist es egal, deine Lösung wird funktionieren, meine auch. Ich kenne die örtlichen Gegebenheiten nicht so gut wie du und auf den Preis kommt es auch an.


    Als Konstrukteur braucht man dir nichts erklären, du weist selbst auf was man achten muss und hast es in deinen Projekten schon mehrfach bewiesen, dass du keine halben Sachen machst.

    Liebe Grüße aus der Oberpfalz


    Claus


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