Fendt Farmer 104SA - Never Ending Story?

  • Hat jemand evtl ne Idee woran das liegen könnte

    Moin!

    Hört sich an, als ob kein freier Umlauf stattfindet, wenn kein Arbeitskreis angefordert wird. Die Hydraulik würde dann ständig gegen das Überdruckventil arbeiten. Das würde die Geräusche und den Temperaturanstieg erklären.

    Messe mal den Druck im System.

    Grüße aus Nordhessen

    Frank

  • Servus, habe heute mal wie der Traktor warm war (Hydraulikpumpe sehr warm) den Druck am einfach wirkenden Steuergerät gemessen und am Frontlader. Am Frontlader kommen volle 190 Bar an, am einfachwirkenden grad mal 150. Werde die Tage mal noch zwischen den Leitungen messen.

  • Servus,


    habe heute mal die Hydraulik durchgemessen. Hab den Traktor eine Stunde lang mit erhöhten Standgas laufen lassen, danach war der Pumpe gut handwarm. Frontlader nach wie vor 190 Bar hinten waren es diesmal ca. 165. In der Rücklaufleitung blieb das Manometer immer bei 0. In der Druckleitung waren es auch immer 0 außer wenn man ein Steuergerät bewegte stieg der Druck auf ca 150-160. Soweit passt das ja mal. Werde das ganze nun auch mal in Einsatz testen.

  • Servus zusammen,


    habe heute in 104er zerlegt um die Bremsen zu machen. Habe im Voraus schon alle Teile nach der Ersatzteilliste bestellt.

    Nun stellte sich heute beim zerlegen heraus das die Originalen Beläge geklebt sind, meine die ich bestellt habe sind allerdings zum nieten. Habe auch schon länger im Internet nach Belägen zum kleben gesucht aber finde nichts. Was meint ihr die neuen aufnieten oder mal bei der Baywa nachfragen ob die welche zum kleben haben?


    Mit freundlichen Grüßen

    Marius


  • Servus,


    Ich sehe das ein wenig anderst, heute werden doch eigentlich fast alle Beläge nur noch geklebt und nicht mehr genietet.

    Vor allem würe ich das dann auch durch eine Fachfirma erledigen lassen, ich habe aktuell meine Bremsbacken zu "Bremsen Schöbel" geschickt, kostet nicht die Welt und ist Vernünftig gemacht.

    Das Nieten ist auch nicht ohne, wenn es nicht richtig Ausgeführt wurde kann es sein das der Bremsbelag teilweise Ausbricht oder Zerbröselt und das bei einem Sicherheitsrelevanten Bauteil!

    Man hat mehr Nutzbare Belagstärke und eine größere Wirkfläche durch das Kleben und glaubt mir, der Kleber hält länger als Nieten ;) .

    Und warum?

    Als ich den Restlichen geklebten Belag auf der Bremsbacke entfernen wollte waren auf dem Kleber immer noch Bremsbelag Reste darauf, da Zerbröselt also immer noch eher der Bremsbelag als das der Kleber aufgibt.


    Grüße, Fabian

  • Also aktuell tendier ich auch eher zum kleben und das aus dem Grund das sind die ersten Bremsen. Die haben jetzt 12 std und 43 Jahre gehalten. Und keiner von den Belägen zeigt irgendwelche Erscheinungen für Ablösungen. Meinst du nicht das die Baywa sowas auch macht? Aber danke für den Tipp mit Bremsen Schöbel.

  • Servus,


    Must halt bei deiner Baywa Fragen ob die auch Bremsen selber Kleben.

    Unsere Örtliche ZG Technik Vertretung macht das leider nicht selber, die hätten die Teile auch weggegeben zum Bekleben.

    Und, das soll jetzt keine Werbung sein: Über Bremsen Schöbel hört man nur gutes, die entfernen die alten Beläge, sandstrahlen die Träger, lackieren diese (das sie eben nicht Korrodieren) und Bekleben dann die Träger mit neuen Belägen. Bearbeitungsdauer laut ihrer Internetseite 1-2 Werktage.

    Ich bin auf jeden Fall gespannt wie meine Aussehen wenn ich sie wieder bekomme, hab sie erst am Freitag weggeschickt.


    Grüße, Fabian

  • Guten Abend,


    wollte heute eigentlich den Wedi in dem Portalendantrieb wechseln. Laut Werkstatthandbuch ja einfach den Lagerdeckel außen abschrauben und dann die Welle nach außen rausschlagen. Erst kam der Lagersitz recht schön raus allerdings dann nicht mehr und die Welle bewegte sich nicht mehr. Laut Handbuch müsste man ja die Welle ja einfach so rausschlagen können ohne das große Stirnrad auszubauen.

    Habe dann mal vorsichtshalber aufgehört.

    Hat das schob mal jemand gemacht?


    Mit freundlichen Grüßen

    Marius

  • Servus,


    es gibt einen einfachen und eine Doppelportalendantrieb.

    Aber du möchtest doch den WD an der Endantriebswelle aussen vor der Radnabe wechseln, oder

    verstehe ich da was falsch?

    Also die Welle an der die Radnabe sitzt, bzw. das Rad angeschraubt ist.

    Vieleicht reden wir auch beide von ganz was anderem.

    Aber das große Stirnrad sitzt doch nicht lose auf der Welle herum. Das ist doch mit Seegerringe fixiert.

    Wenn du die Welle rausschieben möchtest, muss das große Stirnrad entsichert werden, damit die Welle

    durchgehen kann. Schau doch einfach mal genau rein, ob da ein Seegerring ist.

    Bin ich mir zu 100% sicher, ausser wir reden gegeneinander von ganz was anderem. Der Seegerring ist

    nicht leicht zu entsichern, da wenig Platz, aber mit dem passenden Werkzeug geht es schon.

    Das Stirnrad selbst ist auch nicht vorgespannt, das ganze Paket dann schon leicht.


    Gruß - Sepp

  • Hallo,


    ja ich meine den Wellendichring der die Welle abdichtet die ins Ausgleichsgetriebe geht. Also die Seitenwelle. Diese müsste man laut meinem Handbuch nach entfernen des Deckels einfach rausschlagen können. Dies ist aber nicht der Fall.


    Der Wedi wo das große Stirnrad abdichtet ist einwandfrei und dicht.


    Mit freundlichen Grüßen

    Marius