Fendt Dieselross f28

  • Hallo Fabian,

    also wenn aus der Pumpe was raus kommt sind deine Pumpenelemente ausgenudelt. Oder die Führungen der Stössel. Im ersten Fall kommt Diesel raus, im zweiten Motoröl.

    Pumpenelemente gibt's hier https://www.historische-ersatzteile.de/natter-einspritzpumpen/elemente-düseneinsätze/

    Die Pumpe kannst du ruhig abbauen, da passiert nichts. Auch die Stössel kannst du aus dem Block ziehen und in der Führung auf Spiel prüfen. Aber hüte dich vorerst davor diese zu vertauschen oder gar die Muttern daran zu lösen. Dann wird's kompliziert. Und zwar richtig.

    Die Elemente sind eigentlich leicht zu tauschen. Da verstellt sich auch nichts dabei.

    Diese Schritte würde ich zuerst machen.

    Zum Qualm: bauartbedingt des Nockens verschiebt sich der Förderbeginn unter Last nach später. Als Hinweis. Aber auch der Pumpenhub wird grösser. Deutet also auch wieder auf die Pumpenelemente, die bei greingem Hub evt nicht genug fördern wenn noch Verluste sind.

    Kompression würde ich auch mal noch messen. Sollte nicht unter 20bar liegen.

    Lg

    uli

    Grüße aus dem schönsten Bundesland der Welt 8)


    Nun denn, die Hand ans Werk,

    die Herzen himmelan,

    denn im Zaudern liegt die Gefahr.

  • Moin

    Adresse für die Teile steht ja oben im Text drinne.....

    http://www.historische-ersatzteile.de

    Ansonsten den guten Mann kontaktieren, der hat passende Adressen für diese alten Motoren.

    Kompression prüfen? Mit einem Prüfgerat, mußt mal googeln...... Gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaannnnzz einfach.

    Viele Grüsse aus fast Ostfriesland! Heiko & Sascha
    Es geht nichts über einen 12er GT!!!!!!!!!!!
    Doch, ein 12er GT als `Lenkhilfe` am F12HL!!!!!!!:thumbsup::thumbsup:

    Oder man nimmt gleich den Großen ;):thumbsup:

  • Hallo Fabian,

    also wenn du von all dem noch nichts gehört oder gesehen hast, brauchst du dringend Literatur.

    Erstens: das große Motorhandbuch zum KDW 415

    zweitens: eine ETL des Schleppers (am besten auch die grosse)

    Da mußt du dich eingehend einlesen oder du brauchst einen Freund der anfangs mal mit dir schraubt. Bis auf die Kompressionsmessung geht´s bei deinem Vorhaben ziemlich an´s Eingemachte. Da hast du den Motor schnell so verstellt, daß du ihn evt nicht mehr zum Laufen bringst. Trotz allem sei aber auch gesagt, daß es kein Hexenwerk ist. Nur brauchst du halt das komplette Verständnis wie der Motor funktioniert.

    Zu deinen Fragen:

    Du brauchst ein Set zum Kompression testen. Eines bei dem ein Adapter für M18 Gewinde dabei ist. Glühkerzen raus, Adapter mit Tester eingedreht und Orgeln. der Tester zeigt dir dann die Kompression an.

    Bei den Stösseln sind die Führungen im Motorblock auch zu tauschen. Da wird´s schwierig, weil die eingepresst sind. Keine Ahnung ob man das in ner Hobbywerkstatt machen kann. Danach muß aber ganz sicher der Förderbeginn neu eingestellt werden.

    Ja, der eine Nocken kann verschleißen. Es ist nur einer.

    Wenn du willst kannst du dich ab hier

    Instandsetzung für Tüv F28

    mal durcharbeiten. Da findet sich evt der ein oder andere Tipp.


    LG

    uli

    Grüße aus dem schönsten Bundesland der Welt 8)


    Nun denn, die Hand ans Werk,

    die Herzen himmelan,

    denn im Zaudern liegt die Gefahr.