Dieselross F12HL - Ölbadluftfilter

  • Hallo Fendt-Freunde.


    Ich bin neu hier und erst seit Kurzem "Wieder"-Besitzer unseres Dieselross F12HL, Baujahr 1954. Mein Opa hat ihn damals neu gekauft und ich habe ihn nach 52 Jahren wieder nach Hause geholt.


    Der / die Vorbesitzer haben allerdings am Ölbad-Luftfilter rum gemacht, sodass der ursprüngliche Zustand und die genaue Funktionsweise nicht mehr erkennbar ist. Ersatzteilliste und Betriebsanleitung sind nicht wirklich hilfreich.


    Hat jemand von Euch die Möglichkeit, mir Fotos oder eine detailierte Zeichnung / Beschreibung zu schicken? Im WWW habe ich leider wenig bis nichts dazu gefunden. Vielleicht hat auch jemand eine Bezugsquelle für einen Nachbau oder einen gebrauchte Filter. Der Außen-Durchmesser des Ansaugkrümmers beträgt 42 mm.


    Ich danke schon mal herzlich und freue mich auf Eure Antworten.


    Viele Grüße

    Andreas

  • Hallo,

    die gibt es leider auch nicht wie Sand am Meer zu kaufen. Gelegentlich taucht mal wieder einer auf - da muss man halt mal einen etwas längeren Atem haben und wirklich am Ball bleiben. Wenn es bei Deinem nochwas zu retten gibt, dann wären Bilder hilfreich.


    Gruß f18h-doc

  • Moin

    Hatte ich ihm auch schon drum gebeten,das man mal paar Bilder sieht zum ist Zustand..... Bis jetzt noch nichts gesehen.

    Viele Grüsse aus fast Ostfriesland! Heiko & Sascha
    Es geht nichts über einen 12er GT!!!!!!!!!!!
    Doch, ein 12er GT als `Lenkhilfe` am F12HL!!!!!!!:thumbsup::thumbsup:

    Oder man nimmt gleich den Großen ;):thumbsup:

  • Gemach - Man(n) muss ja auch mal arbeiten und einfach drauflos knipsen hilft auch nicht weiter.


    Also:


    Bild 1

    - links am Einsatz. Sind die Löcher (roter Pfeil) serienmäßig? ich vermute mal - ja.

    - rechts am Pott sieht man, dass da jemand mit 2-Komponenten-Pampe "abgedichtet" hat. Ich nehme an, dass Wasser eingedrungen war und der Pott durchgerostet ist. Das erklärt auch die Schweissversuche. Ergebnis: Der Einsatz passt nicht mehr in den Pott und man hat sich mit einem Ring aus Schaumstoff beholfen.


    Bild 2

    - links am Einsatz reichlich Beulen

    - rechts am Pott (roter Pfeil) - das Loch tauchte unter der Pampe auf


    Bild 3

    - unten am Pott (roter Pfeil) - das Ding wabert lose in den Rohrstück und kann den Pott auch mit der verwendeten Schlauchschelle nicht halten.


    Bild 4

    - Oben am Einsatz hat jemand ein Loch rein geschweißt. Nach meinem Verständnis sollte der Einsatz aber dicht sein, weil er sonst an der Stelle ungefilterte Luft ansaugt.


    Ich bin nicht ganz ungeschickt und werde - wenn ich keinen Ersatz finde - den Boden neu einsetzen und eine neue Befestigung bauen müssen. Um alles dicht zu kriegen, würde ich das Ganze auch komplett zerlegen, möchte mir aber vorher über die genaue Funktionsweise klar sein.


    Irgendwie müsste es doch eine Art "Strömungs-Schema" oder eine Schnittzeichnung geben.



    Grüße

    Andreas

  • Hab´ gerade den Preis für einen Nachbau rein bekommen (statt Ölbad mit modernem Filter-Einsatz).


    Soll kosten: 300 Euro zzgl. eines Adapters für 15 Euro zzgl. Fracht und MwSt. :-(


    Macht über 380 Euro. Ich glaube, ich mach´ schon mal mein Schweißgerät klar - dann habe ich wenigstens das Original vom Opa dran... ;-)

  • Moin

    Schweißen würde ich das Ding nicht,da würde ich eher Hartlöten.

    Aber sieht rettbar aus..Viel Glück und gutes Gelingen! Kannst ja mal Bilder vom Werdegang einstellen....

    Viele Grüsse aus fast Ostfriesland! Heiko & Sascha
    Es geht nichts über einen 12er GT!!!!!!!!!!!
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    Oder man nimmt gleich den Großen ;):thumbsup:

  • Hallo,


    der obere Teil ist ja noch ordentlich beisammen und der Handlungsbedarf bezieht sich auf die untere Schale, wo nur das Öl und keine Kokosfasern oder so was drin ist. Ich würde der Schale einen kpl. neuen Boden verpassen. Das ist schöner zum einschweissen und sieht dann auch, wenn es gut gemacht ist, nicht geflickt aus!


    Gruß f18h-doc

  • Hallo!


    Hier - gefühlte 2 Kilo Farbe und Spachtelmasse später - die ersten nackten Tatsachen:


    Bild 5

    - Filtereinsatz, Ring und Deckel konnte ich trennen und vorreinigen.

    (Statt den Deckel auszubeulen hatte man ihn rund gespachtelt. :-( )


    Bild 6 und 7

    - Ich denke, dass das Innenrohr des Außen-Topfs schon einmal neu eingesetzt wurde, aber vermutlich zu hoch. Und, dass in die Rille eine Dichtung gehört. Da diese fehlt, lässt sich das "Kammstück" einfach hoch schieben und alles wackelt.


    Bild 8 und 9

    - Der Einsatz lässt sich nicht tief genug einschieben, weil die Traverse mit dem Gewinde für die Deckelschraube auf dem Innenrohr aufsitzt.


    Bild 10

    - Ich würde gerne das Innenrohr des Einsatzes auch noch trennen, damit ich den Lochdeckel über dem Filtergeflecht abnehmen kann. Er besteht jedenfalls aus 2 Teilen und Schweißungen kann ich nicht erkennen.

    Weiß jemand, ob man das gewaltfrei auseinander bekommt?


    Was ich brauche sind Detail-Bilder eines Dieselross F12HL - Ölbadluftfilters im Originalzustand, damit ich das wieder entsprechend herstellen kann. (Ich will ja hier keinen Murks präsentieren ;-) )


    Schon mal Danke und Grüße


    Andreas