Posts by f18h-doc

    Hallo Uli,


    der block bei den Mehrzylindermotoren ist dabei gleich geblieben. Die vordere Aufnahme des Nockenwelldnlagers hat man weggebaut und an die Stelle dieser Teile hat man so eine Art Verlagerungsgetriebe nach links zur Seite angebaut und an dieses wurde auch die ESP geschraubt.


    Gruß f18h-doc

    Hallo,


    wenn man das Material hat, kann man alles umbauen aber diese Umrüstsätze waren auch exorbitant teuer und sind deshalb heute selten zu sehen. Die Anlage wurde mittels Zahnradgetriebe vorne von der Nockenwelle abgenommen und seitlich links herausgeführt um die Pumpe anbauen zu können. Leider hab ich davon kein Bildmaterial. Aber der Reiff Josy hat mindestens zwei Fahrzeuge im Bestand.


    Gruß f18h-doc

    Hallo,


    zur Einstellerei muss man entweder wissen, was, wo verstellt wird oder man besorgt sich bei theopold parts wenigstens die Betriebsanleitung!

    Wieviel Zähne auf dem Tellerrad drauf sind, weiss ich auch nicht auswendig und deswegen jetzt mal schnell dei Deckel vom Getriebe machen ist Schwachsinn - es ist auch völlig unerheblich, da zu jedem Kegelrad nur ein einziges Tellerrad gepaart wurde und eine Mischverbauung nur mit erheblicher Geräuschentwicklung verbunden ist bzw. sich erst gar nicht einbauen lässt.

    Die Sache mit der BOSCH Pumpe im F20 gibt da schon mehr her. Vor dem F20 wurde ja bekanntlich der F18G gebaut. Dort heisst der Motor KDWF415E und ist eigentlich ein F20 Motor mit der Einspritzanlage vom F15. Es war bekannt, dass die Motoren, welche mit Natter Pumpe ausgerüstet wurden nicht ganz so die Leistungsbestien waren und zwar unabhängig von der Zylinderzahl! Deshalb gab es ja auch Umrüstsätze für die Zwei- und Dreizylindermotoren mit BOSCH Reihenpumpe incl. externem Regler. Die so umgerüsteten Motoren hatten dann auch eine erheblich bessere Leistungsentfaltung als zuvor. Bei den Einzylindern ging man einen anderen Weg. Die 15er Motoren, sind so geblieben, wie sie waren und aus dem F18G wurde dann der F20 eben mit BOSCH Pumpe. Der geht auch wirklich deutlich besser! Das Fahrzeug selbst bekam dann umgehend auch eine stärkere Lagerung für die Kegelradwelle und als Hochradversion gab es den dann auch mit 10x28er Rädern. Der F18G hatte ab Werk immer nur 8.00-20 drauf, wurde nur 1951 gebaut und MWM hat den Motor nur in den Jahren 1951 und 1952 hergestellt.


    Gruß f18h-doc

    Hallo,


    die BA in sehr guter Qualität zu vernünftigem Preis gibt es bei theopold parts. Die kannst Du auch gleich kaufen, denn Du brauchst sie sowiese auch für die späteren Einstellarbeiten.


    Gruß f18h-doc

    Hallo,


    einen Hochrad Schlepper mit 7 Zähnen auf dem Kegelrad gab es auch mal ganz kurz. Das waren dann die ersten F15GH mit eigenem Fendt Getriebe mit Hinterradbereifung 6,50-32. Ausserdem hatten die einen abgewinkelten Deckel auf der Kupplungsglocke und Feinverzahnung in der Differentialsperre. Die Niedrigradvariante hatte hier dann auch 9 Zähne. Diese Ur-Ausführung ist aber in etlichen Details für den F20 zu schwach, die Endgeschwindigkeit liegt auch hier bei ca 19 km/h. Das Ganze spielte sich 1950/51 ab und Deiner hat ja auch die Doppel H Schaltung (ab irgendwann 1953) und eine Mischverbauung der Getriebeinnereien ist im Schaltgetriebe sowieso nicht möglich.

    Die grösseren Vorderradkotflügel gab es mit verbesserter Materialverfügbarkeit bei den Hochradmaschinen ab ca. 1954.


    Gruß f18h-doc

    Hallo,


    dann läuft der ja schon ca. 25 km/h mit 11,2/10-28 bzw. 8,3/8-32 und einer Motordrehzahl von 1600 Umdrehungen pro Minute. Orginal hat das Kegelrad der Hochradmaschine 6 Zähne und die G oder G6 Version haben 7 Zähne.


    Gruß f18h-doc

    Hallo,


    da wären zunächst mal ein paar aussagekräftige Bilder vom Jetztzustand shr hilfreich, da es meines wissens für die älteren Fendt keine Maschinenkarte, wie z.B. bei Schlüter, gab. Allerdings gibt es eine Menge Sachen, die es noch gar nicht zu kaufen gab, als der Schlepper gebaut wurde oder auch Dinge, die die Baywa definitiv nicht vertrieben hat. Ich denke mal, dass man das auch so zu mindestens 90% hinbekommt.


    Gruß f18h-doc

    Hallo Lukas,


    bei einem Mähwerk kannst Du das nicht pauschal sagen, da es hier gewaltig auf den Zustand ankommt weil fast jedes Teil an der ganzen Anlage Verschleissteile sind. Ausserdem mäht heute kaum jemand noch mit einem Mähbalken weil diese obendrein sehr wartungsintensiv sind, wenn das Mähergebnis passen soll. Ganz klar ist ein Doppelmesserbalken mein Favorit, wenn es um Flächenleistung bei wenig Dieseleinsatz geht aber wie gesagt es steckt ein gewisser Aufwand dahinter. Wenn ich mir die Bilder ansehe, dann hat Dein Aggregat schon richtig was erlebt. Ich schätze das Ganze mit allen Konsolen, Seilzügen, Schwadbrett, Messerschutzblech, Ersatzmesser, Aufzug UND Mähantieb mit Spannvorrichtung und Schutzhaube auf ca. 400,- Euro. Und dann muss auch erst mal jemand kommen, der Dir die Scheine auf den Tisch legt.


    Gruß f18h-doc

    Hallo,


    da wir hier nicht wissen, welche Schleppertypen Du hast und welche Abdichtmassnahmen geplant sind, ist die Antwort etwas schwierig. Denn es gibt ja bekanntlich für alles irgendwas Spezielles. Für die meissten Sachen nehme ich von Würth das RTV Supersilikon, für Sachen die schnell gehen müssen kommt das Silikon von Förch oder auch Dirko in Frage und wenn irgendwo ein Ölkanal frei bleiben muss dann kommt das grüne Dirko zum Einsatz. Mit diesen Mittelchen kann man 98% unserer Anwendungen abdecken.


    Gruß f18h-doc

    Hallo,


    die Feder wird ersetzt und die Verschlusstopfen für die Kaltstartanlage wurden tatsächlich mal so uns mal so gebohrt. Das ist auch nicht weiter tragisch. Welcher jetzt orginal drauf war kann ich auch nicht sagen aber es gibt da noch ein paar Änderungen, die im Lauf der Zeit durchgeführt wurden: Die älteren Köpfe haben einen Kupferrring als Kopfdichtung drin und bei der neueren Ausführung wurde darauf verzichtet. Da sitzt dann Alu auf Grauguß. Dann hat man noch irgendwann mal mehr Kühlfläche an den Kopf gegossen. Das kann man am besten sehen, wenn man von oben drauf schaut. Die alten Köpfe sind rund und die neueren sind oval. Dann gab es vor allem bei den Sechszylindern Fahrzeuge mit hydraulischem Ventispielausgleich und auch die allerletzte Bauform vom EDL Motor mit Schirmventilen würde sich montieren lassen- aber hier ist natürlich eine Mischverbauung verboten!


    Gruß f18h-doc

    Hallo,


    dann kratz (kratzen nicht schleifen) jetzt erst mal im Motorblock, den Rost von der Büchsenauflagefläche weg und bei der Büchse machst Du es genauso. Dann wird die Büchse ohne O-Ringe wieder ins Loch gesteckt und nochmal gemessen!


    Gruß f18h-doc

    Hallo,


    mich würde mal interessieren, was man mit den 3 Hebeln am Hydrauliksteuergerät alles anstellt. Einer ist für das Heckhubwerk, einer für dei beiden vorderen Zylinder aber Nr. 3 ist mir ein Rätsel????


    Gruß f18h-doc

    Hallo,


    wenn die Grösse richtig ausgewählt wurde, dann klemmt die von selbst auf dem Zapfen. Ich streiche aber immer auf die vorher entfettete Innenseite der Hülse und auf den Wellenbereich wo die Hülse drauf kommt ganz dünn Dichtmasse. Das sorgt einerseits für eine leichtere Montage, da die Hülse dann besser flutscht und andererseits ist dann wirklich dicht! Die überschüssige Dichtmasse wird dann einfach abgewischt. Fertig!


    Gruß f18h-doc