Hallo,
nochmals zur Einstellschraube: Das ist ein Exzenter und konisch ist da gar nichts! Wenn die ein paar Umdrehungen rein- oder rausgedreht wird ändert das bei gleicher Winkelstellung des Exzenters auch überhaupt nichts am Weg. Demnach wird sie wieder so weit rausgedreht bis das Gewinde bei montiertem Verplombungsblech und montierter Kontermutter mindestens noch 2 mm über die Mutter hinaus steht!
Die Pumpe hätte ich schon längst wieder raus und reingebaut (ist mit Entlüften eine Sache von allerlänstens 20 Minuten) und dann das Rollenspiel gescheit eingestellt weil das in der Tat dazu führen kann, dass er zu wenig Diesel kriegt. Aber auch jegliches Spiel im und am Umlenkhebel mit samt der Laufrolle können hier genauso wie undichte Ventile an der ESP ihren Beitrag dazu leisten. Ein abgenutzter Einspritznocken ebenso.
Stimmt übrigens der Förderbeginn von 30 Grad vor OT ?
Und jetzt wird es spannend: Wenn der immer im Familienbesitz war und nie einen anderen Motor bekommen hat dann hat der Motor eine Zylinderbohrung von 112 mm. So weit so gut. Der F15 hat orginal eine Bohrung von 100 mm. Beide Motoren sehen absolut identisch aus und vom F15 kennen wir auch die Geschichte nicht und vielleicht ist da mal der grössere Motor reigekommen. Dass Deiner krottenschlecht läuft kann ja immer noch sein aber der F15 läuft Deiner Beschreibung nach viel zu gut für eben einen F15. Ich fahre solche Maschinen jetzt seit 44 Jahren und auch den F18G und auch die F20 in allen Ausführungen und weiss ganz genau was der eine kann und der andere nicht!
Es wäre jetzt doch mal interessant den Abstand aller Zylinderkopfschrauben (auch in der Diagonalen) zu messen und bei beiden Motoren zu vergleichen. Denn die Kopfdichtung ist beim großen Motor nicht nur halb so dick wie beim kleinen auch das Lochbild ist anders. Die Bolzen sind weiter auseinander!
So jetzt bin ich mal auf Ergebnisse gespannt.
Gruß f18h-doc