Posts by f18h-doc

    Hallo,


    mir war und ist nicht langweilig aber das Teil hat mich immer schon fasziniert. Dann konnte ich eines kurz vor Ostern bekommen. Der erste Eindruck war wie immer besser, als es dann wirklich rauskam. Die Instandsetzung war halt wie immer zeit- und geldraubend. Das Ergebnis lässt dann aber doch wieder alle Mühen vergessen. Angebaut habe ich es erst am Farmer 4SA. und hab mir nichts weiter dabei gedacht. Da der 2SA aber die Vorderachse weiter vorn als die Vierzylinder hat musste ich auch noch ein Distanzstück bauen damit das Mähwerk 10 cm weiter nach vorn kommt. Erst dann konnte ich wieder Kurven fahren. Aber so ist das jetzt eine Tolle Sache.


    Gruß f18h-doc

    Hallo,


    HLP 46 ist, je nach dem was Du für eine Pumpe hast, dünn genug. Ich riskiere da bei meinem F12GT nichts denn da ist Ersatz nicht ganz so einfach. Da geht z. B. auch ein 20W50. Der Preis ist hier absolute Nebensache denn wenn die Pumpe hin ist, und nur die ist in Deiner Hydraulikanlage der Knackpunkt, wird es richtig teuer! Aber wie geschrieben - es kommt auf die Pumpe an. Wenn Deiner das kleine rundliche Alugehäuse hat, dann geht auch das HLP 46. Wenn Deiner 3 zusammengeschraubte Gehäuseteile in sechseckiger Form hat dann wär ich da sehr vorsichtig!


    Gruß f18h-doc

    Hallo,


    herzlich willkommen bei uns. Ich kann Diir nur empfehlen bei Theopold parts nach ETL und BA zu schauen. Wenn der wirklich nichts haben sollte, dann hab ich die Sachen im orginal da. Allerdings ist hier ein Urheberrecht drauf und drum stell ich hier auch nichts ein. Aber zumindest ist es greifbar.


    Gruß f18h-doc

    Hallo,


    auch noch Grüße von mir - angekommen bist Du ja schon, saubere Arbeit lieferst Du auch ab. Dann sollte nicht mehr viel schief gehen! Die Zusatzhubzylinder gab es auch für die kleinen Farmer S und die 100 S, die das nicht hatten zum Nachrüsten. Gerade bei den kleinen und alten hat das ein paar Vorteile: Die Hydraulikpumpe tut sich in den meissten Betriebszuständen leichter, die Verzahnung von Hubwelle und Hubarm wird deutlich weniger beansprucht und hat auch dementsprechend weniger Verschleiss und das Hubwerk hat merklich mehr Kraft. Hast Du im Hubwerk hinten das Öl (Getriebe SAE 80) auch wieder drin?


    Gruß f18h-doc

    Hallo,


    ja das hab ich letztes Jahr auch mal life gesehen! Hier ist man in den großen Gängen auch schon nicht mehr gefahren und in den kleinen so lange bis nur noch gelegentlich Kraftschluss Kraftschluss da war. Zwischendurch hat man dann noch irgendwo den Motor machen lassen und ist weiter gefahren. Das Ende von Lied war dann dass im Schaltgetriebe nichts Brauchbares mehr drin war und auch das Getriebegehäuse war nicht mehr reparabel! Angefangen hat das alles mal mit einem Lagerschaden. Kauf Dir irgendeinen "Zwischendurchhoftrecker" und reparier das Getriebe!


    Gruß f18h-doc

    Hallo,


    das sieht ja mega interessant aus. Hast Du vor den auch mal anzubauen und ein paar Furchen zu ziehen? Ich bin schon länger zu der Erkenntnis gelangt, dass ein Traktor ohne Geräte ausser Fahren nichts kann und das Ganze erst mit Geräten richtig Spass macht. Natürlich ist das Herrichten der Selben wie Mähwerk, Seilwinde, Pflug, Kartoffellegemaschine, Feldhäcksler, super raren Miststreuer aus den anfang 1950ern usw. eine ganz andere Nummer. Aber diese Sachen machen den Traktor erst richtig cool und erst recht, wenn man auch mal damit arbeitet. Wurde die Hydraulik und der Plug von Fendt oder der Baywa geliefert?

    Der Drehhebel auf dem linken Trittbrett ist die Differentialsperre. In der vorderen Stellung ist sie aus und in der hinteren Stellung wird sie betätigt.


    Gruß f18h-doc

    Hallo,


    ist nichts neues. Hatte ich erst letzten Winter an einem F12HL. Gleiches Zenario wie bei Dir - ich hab dann mal mit dem Griessheimer Schlüssel nachgeholfen ( den kann man auch so einsetzen, dass nicht gleich alles blau und später rotglühend wird) und siehe da nach etwa 8 mal Wärmezufuhr weil die Welle doch ziemlich lang ist, war der Flansch runter.


    Gruß f18h-doc

    Hallo,


    @ Zeidler: Den Motor kann man innen mit irgend einem Kohlenwasserstoff wie z.B Diesel, Benzin, Petroleum, dünnem Öl, usw. waschen. Das Ergebnis muss halt dann ziemlich trocken und sauber sein!

    Da_Hias07: Dass es da mal einen Handkraftheber gab ist auch mir neu - gibt es da vielleicht Bilder? Was den Unterschied zwischen F18H und F18HS angeht kann ich nur eine Vermutung anstellen. Die Ausrüstung mit Zapfwelle ist es sicher nicht, denn die gab es auf Wunsch auch schon 1938. Mit HS könnte die Ausführung mit den kleinen Schwungrädern sein, die statt einem Durchmesser von 65 cm nur noch 55 cm hatten. Aber hier habe ich keine belastbaren Informationen.


    f18h-doc

    Hallo,


    grundsätzlich kommt in den Ölbadluftfilter das gleiche Öl wie in den Motor rein. Für die Ölsorte hole ich jetzt erst mal ein wenig weiter aus: Mit den Motorölen die es in Deutschland vor und während des Krieges gab würde heute nicht mal mehr eine alte Güllepumpe schmieren! Das erst HD Öl haben die Amerikaner zum Ende des Krieges mitgebracht und man sah die Vorteile auch für die Dieselmotoren, die in der Landwirtschaft liefen weshalb unter anderem auch Eicher, MWM, Mercedes Benz, ...... diese Öle vorschrieben bzw. empfohlen wenn mit den Einbereichsölen kein zufriedenstellender Betrieb des Motors zu erreichen war. Mit den alten Einbereichsölen kam es sehr häufig vor, dass die Kolbenringe verkokten und vor allem die Auslassventile hängen blieben. Auch musste bei jedem Ölwechsel das Kurbelgehäuse ausgewaschen werden - gemacht haben das die Wenigsten. MWM und Deutz haben ihre wassergekühlten Motoren auch noch eine Zeit lang nach dem Krieg so konstruiert, dass man den Kolben samt Pleuel seitlich am Kurbelgehäuse rausnehmen konnte und man so wenigstens schnell an die verkokten Kolbenringe hin kam ohne den Zylinderkopf abzubauen. und auch für die Ventile wurde gesorgt - hier hat man in die Ventildeckelhauben Wartungsschrauben intergiert durch die genau über den Auslassventilen dann ein Gemisch aus zwei Teilen Diesel und einem Teil Öl in kleiner Menge zur Schmierung des Ventilschafts eingefüllt werden konnte um einem Hängenbleiben der Ventile vorzubeugen. Es ist schon richtig dass sich bei einem Einbereichsöl der Dreck als Schlamm ablagert das hilft Dir aber in keinster Weise weiter zumal das Kurbelgehäuse gerade beim F18 frühestens nach 3 Stunden Vollgasfahrt so warm ist, dass man es nicht mehr anfassen kann und der Schlamm nach nur einer Stunde Fahrt definitiv drin bleibt weil das Öl noch viel zu kalt ist! Mehrbereichsöl hält den Dreck in Schwebe und somit kommt der auch beim Ölwechsel mit raus. Ausserdem helfe ich mir noch mit einem Magneten den ich genau unter das Ölsaugröhrchen auf dem Kurbelgehäuseboden platziere. Dann ist das Wiedereinsaugen von eisenhaltigen Prtikeln Geschichte. Der andere Dreck kommt bei rechtzeitigem Ölwechsel mit raus. Irgendwelche Schäden durch die Verwendung von HD ÖL habe ich nach jahrzehntlangem Betrieb meiner Motoren nicht zu beklagen aber eines muss auch klar sein - wenn ein Motor verschlissen ist, dann hilft das Öl auch nicht weiter! Dann wird er erst mal ordentlich instand gesetzt! Noch was - warum ich auf ein sauberes Kurbelgehäuse so viel Wert lege - vor allem in den 1950er Jahren kam es vor dass ein Motor, der vorher einwandfrei lief, nach der Umstellung auf HD Öl sehr bald seinen Dienst quittierte. Das passiert vor allem bei kleinen drei- und vierzylindrigen Motoren die eine schlecht zugängliche Ölwanne hatten z.B Unimog 2010. hier war aber nicht das Öl schuld sondern die nicht rechtzeitige Reinigung des oft winzig kleinen Ölfilters der natürlich in der Übergangszeit der Schlammenge nicht gewachsen war und dann verstopfte.


    Gruß f18h-doc

    Hallo,


    Betriebsanleitung für das Fahrzeug, Ersatzteilliste für F18 und evtl. auch die Zusatzliste für F18H und HS gibt es bei Theopold parts für kleines Geld als Nachdruck und die Orginalunterlagen für den Deutz MAH 916 gibt es ab und zu im e-bay kleinanzeigen. Was da nicht drin steht: Als Getriebeöl kommt heutzutage ein ganz normales SAE 80 oder SAE 90 oder ein SAE 85W90 in Frage von der Qualität GL 3 oder auch GL4. GL5 - also ein Hypoidöl eher weniger! Der Motor braucht eine andere Behandlung. Hier gehört eigentlich ein Einbereichsöl SAE 30 rein. Das bingt Dir meines Erachtens mehr Nachteile als Vorteile weil sich der Motor im kalten Zustand damit etwas schwerer drehen lässt und der Motor innen verschlammt. An Deiner Stelle würde ich ein hundsgewöhnliches HD Öl 15W40 verwenden. Dazu ist es allerdings notwendig, dass der Motor innen sauber ist und erst dann kommt das HD Öl rein! Egal was Du auch einfüllst - einmal saubermachen musst Du das Kurbelgehäuse sowieso. Dazu baust Du die Haube ab und machst den Motordeckel (7 Schrauben M10) weg. Dann kannst Du bei abgelassenem Öl einen Liter Diesel in das Kurbelgehäuse kippen (vorher Ablassschraube einschrauben aber noch nicht festziehen) und mit einem langen abgewinkelten Malerpinsel alles abwaschen, wo Du mit dem Pinsel hinkommst. Dann machst Du das Filtersieb weg und wäschst auch das aus. Jetzt wird der "Waschdiesel" auch abgelassen und der Boden des Kurbelgehäuses mit einem nichtfasernden Lappen ausgewischt und getrocknet, das Sieb wieder aufgesteckt und der Motordeckel mit einer intakten Dichtung oder Dichtungsmasse wieder montiert. Diese Arbeit ist immer zu machen wenn Du Einbereichsöl fährtst. Bei Mehrbereichsöl (HD 15W40) kommt der Dreck normalerweise beim Ölwechsel mit raus. Noch was am Rande: Teil- oder gar vollsynthetische Öle sind bei dem Fahrzeug überall verboten weil die Dichttechnik damit in keinster Weise damit klar kommt!


    Gruß f18h-doc

    Hallo,


    soweit ich weiss, gibt es für den Takdeckel nichts einzeln zu kaufen. Afgeben ist aber hier keine Option! Evtl. geht hier ein entsprechend dicker O-Ring, der nicht auf dem Stutzen aufliegt sondern ein wenig in den trichterförmigen Ring reingeht, auch. Was Du da für eine Schnurstärke brauchst musst Du selbst ausprobieren. Die Dichtung für den Lukendeckel - wie auch die anderen Papierdichtungen gibt es in einem Komplettdichtungssatz der auch entsprechend Geld kostet. Ich schneide die mir immer selbst aus Dichtungspapier mit mindestens 0,5 mm Stärke raus. Dann habe ich auch wirklich das, was ich brauche.


    Gruß f18h-doc

    Hallo,


    das ist die Madenschraube, welche die Schaltstange der Zapfwellenschaltung in Position hält. Wenn Du gescheit hinkommen willst baust Du zur Rep. das Trittbrett weg. Dann nimmst Du eine Luftpistole und bläst das Gewindeloch richtig sauber und derhst im Anschluss mit einem PASSENDEN Schlitzschraubendreher die Madenschraube raus. Jetzt muss noch ein Schluck Getriebeöl abgelassen werden bis der Ölstand unter dem Gewinde liegt. Im Anschluss kannst Du das Gewindeloch bit Bremsengeiniger auswaschen so dass es fettfrei ist und die Madenschraube auch. Jetzt wird ein klein wenig Silikondichtmasse in das Loch gespritzt und die Madenschraube wieder eingeschraubt. Das Ganze bewirkt dass Du auch an den inneren Gewindegängen noch Dichtmasse im Gewinde und an der Schraube hast weil die ja beim Einschrauben am Gewinde Richtung aussen vorbei muss. Wenn Du nur vorher die Schraube einschmierst ist von der Masse an der Stelle wo Du sie brauchst garantiert nichts mehr da und Du kannst dir die Abdichterei sparen! Zm Abdichten wird ausschliesslich Silikondichtmasse verwendet und auf gar keinen Fall irgendwas von Loctite was auch als Schraubensicherung wirkt weil Du die Schraube sonst nie wieder raus kriegst. Ausserdem wird der Schalthebel für die Zapfwellenschaltung nicht bewegt weil Du ja sonst die Schaltstange verschiebst und die Madenschraube nicht mehr im vorgesehenen Loch zum liegen kommt.


    Gruß f18h-doc

    Halio,


    und denkt bitte auch daran dass eine Batterie kein Atomkraftwerk sondern nur ein Stromspeicher ist. Der Strom für 2 mal 35 Watt muss auch irgendwo herkommen und für den nächsten Start sollte auch noch etwas Spannung zum Vorglühen und Starten in der Batterie vorhanden sein.


    Gruß f18h-doc