Farmer 3s tauschen des Verteilergetriebes

  • Schönen guten Tag,


    Ich bin neu hier und hoffe ihr könnt mir helfen. Ich habe einen Farmer 3s mit Verteilergetriebeschaden gekauft. War wohl der klassiker, ohne Öl ist der beste Fendt nicht langlebig. Ich habe nun ein anderes Verteilergetriebe aus einen anderen 3s mit nur 3000 bh gekauft. Was würdet ihr mir empfehlen, was ich vot dem Einbau an dem “neuen“ Getriebe alles tauschen bzw warten sollte?


    Besten Dank für eure Hilfe ;)

  • Moin
    WEnn e vorher ruhig lief,Ölwechsel fertig.Wenn ZUstand unklar,ganz klar zerlegen und zumindest neu Lagern.

    Viele Grüsse aus fast Ostfriesland! Heiko & Sascha
    Es geht nichts über einen 12er GT!!!!!!!!!!!
    Doch, ein 12er GT als `Lenkhilfe` am F12HL!!!!!!!:thumbsup::thumbsup:

    Oder man nimmt gleich den Großen ;):thumbsup:

  • Hallo,


    der Soforttausch ist doch sehr mutig, da die ganzen Dichtringe auch schon ihr Alter haben dürften. Ich kann Dir nur dringend den Kauf des WHB bei z.B. Theopold parts empfehlen und dann den Tausch aller Wellendichtringe und O-Ringe, denen Du bei dieser OP habhaft werden kannst. Dann hast Du deutlich länger Freude an einem in diesem bereich dichten Fahrzeug. Es ist aus meiner Sicht glatter Unfug, alles so zu lassen, wie es ist, wo doch der traktor sowieso vor und hinter dem Verteilergetriege getrennt werden muss.


    Gruß f18h-doc

  • Hey Danke für eure Hilfe. Wir hatten das Getriebe damals natürlich komplett auseinander und komplett abgedichtet. Das Problem war halt, dass sich eins der oberen Lager zerlegt hatte und dabei zwei weitere Zahnräder mit zerstört hatte. Wir haben es dann mithilfe von Ersatzteilen eines anderen Getriebes verfollständigt, was eigentlich logisch, zu diesem nervigen jaulen führen MUSSTE. Deswegen nun ein anderes Getriebe. Also meint ihr quasi, am besten alles neu abdichten???

  • Sers hier ich wieder. Wir haben leider letzte Woche erst mit dem Getriebe anfangen können. Momentan hängen wir beim aufmachen der großen Kronenmutter Turbokupplungsseitig da hat mal jemand nicht mit Schraubensicherung gespart :cursing: . Aber das bekommen wir schon auf. Viel mehr beschäft mich die Frage, wie fest wir die Mutter nach dem tausch des wedis wieder machen sollten?? Weiß da einer was? Außerdem mussten wir neue Kupplungslamellen der Zapfwellenkupplung kaufen. Diese sind nun aber leider etwas dünner als die, die verbaut waren. Meint ihr das macht was?


    Vielen Dank für eure Hilfe :)

  • Hallo,


    der Vorschlag mit dem WHB, den F12 gemacht hat könnte auch von mir kommen! Wenn das Kupplungspaket nicht gleich 4 mm dünner wird, dann sollte es doch gehen. Dies lässt sich ja auch im ausgebauten Zustand prüfen. Das "nicht mit Schraubensicherung gespart" ist absolut richtig und unbedingt wieder so herzustellen!!!! Mit dieser Mutter wird das Lagerspiel der Kegelrollenlager eingestellt. Ich montiere immer zuerst den neuen Simmerring in die gereinigte Mutter und schraube diese dann in das gereinigte Gewinde des Getriebegehäuses ein.Dann kann ich das Lager korekt einstellen und makiere mir mit einem Edding die Stellung, in der die Mutter stehen soll, schraube diese wieder raus und bringe den Kleber auf. Dann brauche ich diese Mutter nur noch wieder an diese Stellung hindrehen und versaue mir nicht mit ewigem Probieren meine Klebeverbindung. Diese kriegst Du normalerweise nur mit Hitze auf. Und Achtung - nimm wieder einen hochfesten Kleber, der auch etwas Temperatur aushält, bevor er wieder los wird. Denn wenn Du den Schlepper sonst richtig ran nimmst, kann es passieren, dass ein ungeeigneter Kleber bzw. eine nicht sachgerecht angelegte Klebeverbindung lose wird und sich löst. Im dümmsten Fall verreckt dann Dein Verteilergetriebe.


    Gruss f18h-doc

  • Hey danke. Die Idee hatte ich auch. Leider ist meinen Bruder beim Versuch die Mutter auf zu klopfen ein Zahn abgebrochen. Ich habe eine Ersatzmutter und wollte evtl dann diese einbauen. Dann helfen mir auch meine Markierungen nichts. Zur Not muss ich halt doch wieder die alte Mutter mit drei Zacken nehmen. Wie erkenne ich welche Version des WHBes ich habe? Also Zeichnungen und Infos sind eigentlich reichlich drin. Auch wie man zb sie Feder der Zapfwellenkupplung entspannt. Deswegen dachte ich eigentlich schon, dass es die bessere Version ist.

  • So, hier mal ein Update. Wir haben dann gestern die Mutter mit einen Autogenbrenner warm gemacht. Unser Stahl Rohrmatterial mit einer 8mm Wandung woraus wir unser Werkzeug gebaut haben, hat sogar schon nachgegeben. Aber die Mutter ist immernoch nicht auf. Langsam gehen mir die Ideen aus. Ich glaube wir bekommen die Mutter nie auf X( von wegen immer viel Schraubensicherung nehmen. Die ist wie fest geschweist. Da hatte wohl derjenige der das zu letzt gemacht hat keinen Plan wie man mit Schraubensicherung umgeht :cursing:

  • A werkzeug bauen, ich hatte zu guter Letzt ein 2m Rohr auf eine Stecknuss geschweißt, da meine auch so fest war.
    Die Alte Graue Dichtmasse ist verdammt zäh.


    und richtig Heis machen, der Wedi muss eh getauscht werden.
    Zum einstellen muss das Verteilergetriebe ganz raus, damit es Frei läuft.


    Er meint, das er erst das Spiel einstellt danach makiert und danach Schraubensicherung rauf macht.
    nicht vor dem Rausschrauben makieren.

  • Danke, wir haben es gestern geschafft Ca 45 Minuten warm gemacht, dann hat sie endlich aufgegeben :thumbsup: ist auch schon wieder mit neuem Wedi eingebaut. Eingestellt hab ich es jetzt wie ich es nun doch im Buch gefunden habe auf ein Axialspiel von .02 - .03 mm. Selbst für mich als Schlosser war das ein ganz schönes gefummel :S :D . Jetzt muss ich nur die komplette Zapfwellenkupplung wieder einbauen. Da habe ich 5 neue Beläge gebraucht. Jetzt waren dummerweise die alten 3,8mm und die neuen sind nur 3,3 oder 3,4mm dick. Ich hoffe das bereitet keine Schwierigkeiten :pinch: