Hallo und Guten Abend,
genau sowas hatte mein 106er auch.
Letztendlich lag es an der Kombination von Temperaturgeber und Kombiinstrument - die müssen nämlich zueinander passen: es gibt eine Unzahl an Temperaturgebern, die alle eine andere Kennlinie (Temperatur <-> Widerstand) haben. Es gab von VDO mal eine Liste dazu (die ich aktuell nirgendwo im Internet mehr finde...).
Wenn nun der neue Geber z.B. bei 100 °C den doppelten Widerstand hat, schlägt das Instrument auch nur halb aus weil der Strom durch das Drehspulinstrument eben nur halb so groß wie vorgesehen ist (alles nur als Beispiel!).
Dann habe ich mittels eines Potis den "Ausschlagbereich" der Temperaturanzeige ausgetestet. D.h. statt des Temperaturfühlers das Poti angeschlossen. Dann das Poti soweit verdreht dass der Temp.-Zeiger auf "Mitte" (ca. 90°C) stand, den Widerstand des Potis gemessen, dann das nochmal für "Kalt" (ca. 20°C) probiert und auch gemessen. Das ist nix genaues, zeigt aber immerhin wo der Widerstand ungefähr liegen muss. Dämlicherweise habe ich mir damals die Werte nicht aufgeschrieben...
Danach habe ich einen passenden Temp.-fühler ausgewählt und eingebaut - seitdem funktioniert das ganz gut.
Mal von den allfälligen Wackelkontakten am Kombiinstrument abgesehen.... aber das ist eine andere Geschichte.
Vielleicht hilft dir das ja weiter...
VG
Robert