Posts by Reisbauer

    'N Abend,


    an meinem Farmer 106 von 1974 ist folgende Lichtmaschine verbaut:



    Laut Ersatzteilbuch ist das eine Drehstrom-Lima

    Nr. F 268 901 010 040 . Die wurde von Seriennr. 1471 bis 7697 verbaut (--> passt).

    Ist nicht mehr erhältlich und wurde ersetzt durch X 830 060 003 (ab S.Nr. 7698).


    Frage: weiß jemand was die F 268 901 010 040 für eine Leistung hatte?


    Grüße

    Robert

    Nur ein Gedanke.

    Versuche es doch mal mit Fahrradnavis.

    Zb. Tom Tom Tiger oder ähnliches.


    Gruß Jürgen

    Ja, das hab ich mir auch gedacht und verwende Osmand auf dem Händy. Da kann man gezielt Fahrrad-Navigation einstellen.
    Problem: es verwendet auch Wege die für andere Fahrzeuge gesperrt sind (Schranke, Poller u dergl im Weg). Erfahrungsgemäß aber nur in Wäldern ein Problem.

    Ob es in Städten auch klassische "Fahrradwege" nimmt weiss ich nicht, sowas haben wir hier nicht. Wäre ja aber egal, die gehen doch neben einer Strasse her die man dann fahren könnte.


    Wasserdicht sollte der Apparat dann auch noch sein (wenn man keine Kabine hat)...


    Gruß Robert

    Guten Morgen,

    die Buchsen sehen in Wirklichkeit nicht mehr so gut aus, vor allem von innen!

    Eigentlich wollte ich nur die Zusatzfedern tauschen und dachte "wenn ich den Kram schon mal auseinander hab..."

    Das die Zusatzfedern nicht lange halten hab ich mir schon gedacht. Eigentlich wäre es doch besser wenn man die Hauptfeder stärker machen würde?


    "die Achsschenkel hatten sich ins Material des Rohrs gearbeitet ;(."

    Oha! War das irgendwie von aussen sichtbar? Zb merkwürdiger Radsturz oder so?


    Grüße aus dem Hunsrück!

    Wie er auf die Idee kommt?? Punkt Lenkarm abnehmen....

    Bei mir dreht sich die verfluchte Mutter obendrauf immer los, dan kommt der Lenkarm nach. Wie im WHB beschrieben Loctite mittelfest, (hochfest,) alles hält nicht länger als 20-30h. Einmal Gewinde zerdengeln hält bestimmt länger. Werde ich aber nicht machen.

    Tja... sagen wir mal das wäre dann "eine verzweifelte letzte Maßnahme, getrieben von Wut"...?


    Bei der Belastung des Lenkarms (schiebend / ziehend) kann ich mir den Effekt durchaus vorstellen. Wenn da Loctite nicht hält - irgendwie mechanisch sichern?
    Also Loch durch, Stift rein oder so in der Art? Damit macht man das Gewinde immerhin nicht unbrauchbar.

    Hallo allerseits,
    endlich war mal Zeit die "zerquetschte" Vorderradaufhängung zu reparieren. "Zusatzfeder" und die dazugehörige Dichtscheibe waren noch vom Vorbesitzer her völlig breit gedrückt. Da hat wohl mal jemand ausprobieren wollen wie viele Tonnen man auf den Lader packen kann bis der Trecker Kopfstand macht... :wacko:
    Gewechselt wurden alle Teile außer der großen Druckfeder. Lenkarm und das ganze Achsschenkelgedöns sind auch noch original.

    1) Rad und Kotflügel entfernen.
    2) Lenkarm abnehmen. Hier hatten schon Vandalen mit einem Hammer gewütet und dem Gewinde des Achsschenkels übel mitgespielt. Aber immerhin geht es noch - Glück gehabt.
    Statt mit blinder Gewalt kommt man hier mit einem Abzieher leicht zum Ziel (Arme unter dem Lenkarm einhängen, Gewindestab oben aufs Ende des Achsschenkels).

    Ganz schlaue Menschen markieren sich vorher noch die Stellung vom Lenkarm auf dem Achsschenkel... (ich gehöre nicht dazu, beim nächsten mal dann...)
    Dann den Achsschenkel nach unten aus dem Rohr herausziehen.

    3) Den oberen Lagerring mit der dazugehörigen Messingbuchse entfernen. Das geht normalerweise einfach indem man von unten mit einem dicken Rundholz oder Metallrohr feste druffkloppt. In meinem Fall leider nicht, weil der oben erwähnte Vandale mit seinem Hammer auch den Rand des äußeren Rohres zerdellert hat.
    Der Lagerring wird nach oben mit einem Sprengring gesichert. Um diesen entfernen zu können muss der Lagerring zunächst etwas tiefer in das Rohr gedrückt werden. Dann ist genug Platz um den Sprengring nach innen zusammenzubiegen und herausnehmen zu können.

    (Bild 1: Lagerring in normaler Stellung, Bild 2: Lagerring runtergedrückt zur Sprengringentnahme)


    Ich musste dann den Lagerring noch etwas tiefer drücken um den Rand wieder "rund" zu schleifen und so die Dellen am Rand zu entfernen. Danach ließ sich der Lagerring gut nach oben herausdrücken.

    4) Feder und die zwei Scheiben darunter entnehmen.

    5) Untere Achsschenkelbuchse aus dem Schsschenkel entfernen. Tja... da wurde es kniffelig. Vielleicht geht das mit Kältespray oder sowas, hatte ich aber nicht. Also musste ein "Werkzeug" zum Ausdrücken der Buchse her. Diese hat einen Aussendurchmesser von 50mm und rein zufällig hat eine Guss-Einschraubreduzierung 5/4"-1" ein fast ideales Maß dafür! Ich musste nur die Ecken der Schlüsselflächen etwas abschleifen. So blieb ein Rand von ca. 1 mm übrig mit dem die Buchse ausgedrückt werden kann.


    Bild 3: Ziehvorrichtung von oben gesehen.



    Bild 4: Ziehvorrichtung mit Buchse


    Bild 5: nochmal


    Dann alles gut saubermachen und schon gehts an den Zusammenbau:


    6) Neue untere Achsschenkelbuchse wieder eindrücken. Gleiches Problem wie oben, nur andere Richtung... auch hier hilft die "Drückvorrichtung" weiter. Dazu habe ich an einem Ende ene dicke Scheibe als Widerlager in das Rohr eingelegt und die Buchse so von unten eingezogen.

    Bild 6: Scheibe als Widerlager von oben


    Bild 7: von unten mit der Einschraubreduzierung und Hülse.


    7) Dann die beiden Stahlscheiben und die Druckfeder ins Rohr und dann den oberen Lagerring einbauen. Die Messingbuchse kann man vorab mittels Schraubstock in dern Lagerring eindrücken.
    Den Lagerring kann man recht einfach wieder in seine Passung reinklopfen (ggf. Holz unterlegen), er sitzt ja ohnehin nicht soo wahnsinnig stramm.


    8.) Zusatzfeder und Scheibe über den Achsschenkel tun und das Ding wieder von unten ins Rohr einführen.
    Oben drauf kommt ein Dichtring, der mit einer Nut in den oberen Rand des Lagerrings "einrasten" sollte. Hat er hier nicht getan weil man es in China (oder wo auch immer das Zeug herkommt) mit den Maßen offenbar nicht so genau genommen hat. Na egal, das drückt sich spätestens beim Anziehen der Mutter vom Lenkarm bei.


    Fazit: wenn man weiß wie es geht alles kein Problem. Was mich wirklich wundert: wie kommt ein Mensch auf die Idee, auf diesen Teilen mit einem dicken Hammer rumzuprügeln?
    Gruß,
    der Reisbauer

    (der demnächst auf Steppengras oder so umsatteln muss wenns so weitergeht... ;()

    Klasse! Endlich mal jemand der was zum Material schreibt!
    Die "X"-Nummern sind ja laut WBH alles Normteile, leider stehen die "Feinheiten" nicht dabei...
    Danke!


    Robert

    So, irgendwie ist das mit dem Bilder einfügen nicht so wirklich selbsterklärend...

    Jetzt hängen sie halt alle 4 unten an.


    Was mir im nachhinein auffällt:

    es gibt keine wirklich gute Möglichkeit die Spindel in der Hülse zu bewegen weil man an der Spindel nirgendwo vernünftig anpacken kann.

    Hat jemand eine bessere Idee als mit der großen Zange am Spindelzahnrad und der runden Zahnrad-Kontermutter gleichzeitig zu zerren? Materialschonend ist das nämlich nicht...


    Grüsse, Robert

    Hallo allerseits,


    die Hubstreben an meinem 106er waren beide festgegammelt und durch einen der Vorbesitzer sträflich mißhandelt worden:
    an der linken war die Kurbel abgebrochen, an der rechten der Spannstift am kleinen Ritzel abgeschert und die Spindel verbogen.

    Hier im Forum hat die Suche nicht allzuviele Ergebnisse gebracht, also will ich meine Erfahrungen beim zerlegen und wieder zusammenbauen mal festhalten.

    Ausgebaut waren die Hubstreben schnell. Die Bolzen zeigten einen altersgemäßen Zustand (d.h. erheblich abgenutzt) und werden noch ersetzt.


    Los geht es mit der Hubstrebe mit abgerissener Kurbel:

    Erst mal das Ritzel und den Stumpf der Kurbel entfernen. Dazu die Spannhülse am Ritzel herausdrücken und dann lässt sich die Achse der Kurbel relativ leicht nach oben heraus entfernen.

    Die Achse hat einen Durchmesser von 16 mm, die abgesetzten Stücke haben 14 mm. Dementsprechend ist der Innendurchmesser des Ritzels auch 14 mm. Die Spannhülse hat 5 x 22 mm - eine 5x20 reicht aber auch.

    Für die abgerissene Kurbel gibt es mehrere Möglichkeiten:

    Entweder man schweißt eine neue Kurbel an den vorhandenen Stumpf oder man fertigt das ganze Teil am Stück neu indem man einen 16mm Rundstab passend abdreht und die Kurbel aus dem dünneren Ende zurechtbiegt.
    Ich hab das provisorisch gelöst indem ich ein M10-Gewinde in den Kurbelstumpf gebohrt habe, dann eine Kurbel aus 10er Rundstab gebogen und ein Gewinde drauf gedreht habe. Dann das ganze mit Kontermutter und reichlich Loctite zusammengesetzt - hält. Die endgültige Lösung wird eine Neuanfertigung sein; das geht an der Drehbank fix und kostet wenig.

    Zurück zur eigentlichen Hubstrebe: da man so nicht weiter kommt, wird die oben an dem "Kurbelgehäuse" befindliche Abdeckkappe 40mm, DIN 443 entfernt (geht leider nicht zerstörungsfrei...) und so die M20-Mutter freigelegt um sie herauszudrehen. Wenn die Mutter entfernt ist, kann die Hubspindel nach unten aus dem Gehäuse entfernt werden.

    Dazu braucht man eine bearbeitete 30er Nuss, weil bei den normalen die Wände zu dick sind.

    Also eine solche angefertigt - das ging ganz gut.


    Offenbar war an der Mutter schon mal jemand dran: Mutter und Gewinde waren mit einem Körner oder Meißel bearbeitet worden. Bei genauem Hinsehen war zu erkennen, daß die Mutter mit einer Spannhülse auf dem Gewinde gesichert war. Und einer der Vorbesitzer hat die Hülse mit Gewalt _der Länge nach_ (!) abgeschert.

    fendt-oldtimer.de/wcf/index.php?attachment/44039/

    Jedenfalls war die Mutter dadurch so verkeilt daß bei passend blockiertem unterem Ende der Hubstrebe sich am Ende doch das Spindelgewinde bewegen ließ. Ein paar mal rein und rausgeschraubt, ordentlich Öl dran und alles war wieder in bester Ordnung.
    Normalerweise wird das aber so nicht gehen wenn die Spannhülse in der Mutter noch heile ist und vor dem herausdrehen der Mutter entfernt wird. Dazu hat sich ein dünner Stahldraht bewährt - einfach in die Spannhülse stecken und herauspfriemeln.

    Das war bei der rechten Hubstrebe (mit der abgescherten Spannhülse im Ritzel) der Fall.
    Hier bleib mir nichts anderes übrig als den Brenner zu nehmen und das Gewinde zünftig zu erhitzen.
    Neu lackieren wollte ich die Hubstrebe ja sowieso...
    Dann das Spindelgewinde kurz mit Wasser abgekühlt und dann mit einer sehr großen Wasserpumpenzange an der runden Mutter und dem Zahnrad gleichzeitig anpacken und zerren was das Zeug hält. Nach ein paar Versuchen bewegte sich das Spindelgewinde und ließ sich dann herausschrauben.


    Zurück zur ersten Hubstrebe:

    Durch die abgescherte Spannhülse wurde das Gewinde oben an der Spindel natürlich ruiniert. Mit einem M20-Schneideisen nachgezogen und eine neue Mutter verwendet.


    Das große Spindelzahnrad ist auf der Spindel aufgepresst und mit einer M20-Mutter (OHNE Sechskant, leider kein Foto) gekontert. Da das alles lose war habe ich das Zahnrad mal ganz entfernt (siehe Foto oben). Beim Zusammenbau erhitzt man das Zahnrad, dann fällt es locker auf die Spindel und schrumpft fest. Mit der runden Mutter kontern damit das Zahnrad später nicht durchrutscht.


    Die Lager der Spindeln habe ich nicht rausgenommen weil sie beide noch gut waren.


    Der Zusammenbau ist dann relativ einfach. Blöd sind die 40mm-Abdeckkappen - die sollte man vorher besorgen. Alles andere ist handelsübliches Baumarktsmaterial.


    Viel Spass beim Nachbauen!

    Noch weiter Off-Topic:
    hast du zum Fritzmeier und seinen Preisen eine Quelle?
    Also ausser dort anrufen...

    Ich hab nichts gefunden, nur Peko.
    Die fand ich jetzt eigentlich recht moderat, so preislich gesehen.

    Preislich sind die Fritzmeier-Ersatzteile wirklich unverschämt... Das stößt mir auch auf - zumal da Handlungsbedarf besteht :rolleyes:

    Hm. Hab ich letztens erst gemacht. Vorher genauso gerätselt welche von den vielen Schrauben die richtigen sind, keine Fotos gemacht und nachsehen geht gerade auch nicht...

    Das Getriebe"öl" war allerdings leicht zu erkennen weil da einiges an Wasser drin emulgiert war - sah aus wie trüber Honig.
    Aus der Erinnerung würde ich sagen die auf Bild 1 und 4 sind richtig. Das waren alles ziemlich große Schrauben. Und eine davon sitzt sehr weit hinten fast unter der Hinterachse.


    Die von Bild 2 könnte fürs Hydrauliköl sein?
    Bild 3 kann ich nicht zuordnen.

    Das schlimmste war bei meinem der neue Gummi für die Frontscheibe,denn der alleine hat über 250Euro gekostet.

    Meins ist aber Fritzmeyer......

    DAVOR gruselt es mich am meisten!
    Den Rest würde man ja wie gesagt mit Plane hinbekommen.
    Und seitlich was mit PVC-Klarsichtplane bauen.

    N Abend,

    das ist ja einwandfrei geworden!
    Prima auch das Bild mit den Daten drauf.

    Das EW für heben/senken war ja wohl schon vorhanden. Hast du das DW direkt mit an die anderen Steuergeräte gebaut?

    Wenn ja, was war das für eines genau? Ich würde das dann auch verwenden.

    Vor der Verrohrung der Steuergeräte gruselt es mich allerdings - da ist doch sowieso schon kein Platz...


    Gute Fahrt!

    Guten Morgen,


    sehe ich auch so. So wie der Riss liegt kann er mindestens schon mal nicht länger werden und man kommt zum Schweissen halbwegs vernünftig dran.

    Versuch macht kluch!


    Robert

    Hey Leute - hab den Kolben jetzt raus und tatsächlich sind die O-Ringe fertig - die sind quasi aus der Nut gebröckelt ??. Aber jetzt hab ich ein ganz anderes Problem. Wie zum Teufel bekomme ich den neuen O-Ring auf den Kolben und in die Nut ???? Jemand nen guten Tipp.... Liebe Grüße und danke im Voraus ?

    N Abend,

    von diesem Problem hab ich jetzt hier schon öfters gelesen.
    Ich habe den Kraftheber (am 106er) kürzlich auch neu abgedichtet - da war aber alles gummiartig weich. Also O-Ring-mäßig.
    Die neue Kolbendichtung ging auch ohne Probleme wieder in die Nut.
    Daher die Frage:
    - weiss jemand welche Shorehärte die O-Ringe haben sollen und/oder was für ein Material das genau ist?

    Moin,


    ich habe mal ein Bild angehängt, da kann man den Deckel ganz leidlich erkennen, irgendwie eine der vielen Stellen, von denen man kein gescheiten Bilder hat...

    Danke für das Bild, das hilft schon mal weiter. Um die Fotoshow abzurunden - so sieht das bei mir aus:


    Scheint irgendwann in den letzten 40 Jahren abgefallen zu sein ;) !

    Nein Eigentlich nicht!

    Danke für die Info, das hatte ich befürchtet.

    Na dann werd ich nochmal in den Zeichnungen wühlen... bei den Getriebe-Gehäuseteilen ist der Deckel jedenfalls nicht zu finden.


    Oder hat jemand zufällig die Abdeckung für die Zapfwellenkupplung am 106er übrig?


    Grüsse,

    Robert