Posts by Cavallli

    Sollte Hubwerkschmierung heißen... Immer diese Autokorrektur...


    Ich habe nach dieser Anleitung gearbeitet: Hydrauliköl im Getriebe


    Nachdem der Deckel offen war, hat mein Kollege dann die Unterlenker hochgehoben und langsam wieder abgelassen. Da geht dann die Kugel aus der Pfanne im Kolben raus und drückt dann ein Stück weiter hinten an einen Absatz im Kolben. Hier sollte man aber schon gefühlvoll arbeiten, es soll ja nirgends eine Macke rein. Ich hab dann von vorne den Kolben gepackt und dann gezogen soweit wie es geht. Danach wieder Unterlenker ein bisschen über die ganz untere Position anheben und unterbauen, sonst stehen die Stange wo in den Kolben geht in der Buchse an.


    Bei mir ist der hintere O-Ring von der Buchse noch drin. Ich hab nur den großen am Kolben gewechselt, sowie die 2 vorne am Deckel. Meine Leckage kam vermutlich von den 2 am Deckel weil die waren total eckig. Seitdem hält die Hydraulik auch ausgeschaltet im beladenen Zustand wieder bombenfest oben.


    Zur Montage waren wir auch wieder zu zweit. Einer hat den Kolben eingefädelt und der andere war hinten an den Unterlenkern und hat nach Anweisung angehoben oder abgelassen. Vorher alles wieder schön mit Öl benetzen! Der Arm passt da schön tief rein. Quasi wie der Doktor bei der Kuh :P Der Kolben hatte ein paar ganz leichte Grate und Einlaufspuren, die hab ich vorher noch mit einer Keramikfaserfeile gefühlvoll wegpoliert.


    Ergo: Alleine wirste dich beim Ein und Ausbau nur unnötig ärgern. Hol dir jemand dazu wo über die Unterlenker assistiert!

    Also die Dichtungen hab ich getauscht. Das Hubwerk bleibt wieder bei Last oben und sinkt nicht mehr ab. Den Hydraulikfilter hab ich ausgewaschen und innen alles pickobello saubergemacht. Die Pumpe pfeift auch nicht mehr, da hat anscheinend nur Öl gefehlt. Hubwerkschmierung wurde auch wieder gefüllt. Getriebeöl wird diese Woche noch gewechselt.


    Folgende aktuelle Teilenummern hatte ich bei der Baywa:


    X548833602000\O-Ring 12,3x2,4-FPM 70(10)

    X548958479000\O-Ring 74,2x5,7-AU 90 FWN5

    X548977501000\O-Ring 93x4-NBR 90 FWN(10)

    Hat 40,24€ gekostet und alles war auf Lager da! Um den O-Ring 74,2x5,7 auf den Zylinder zu bekommen, hab ich mir einen Kegel aus Holz gedreht und den dann zu zweit draufgezogen.


    Was der abgebrochene Hebel bedeutet hab ich inzwischen auch rausgefunden. Damit regelt sich das Hubwerk beim ackern selbst ein. Für mein Holz heimfahren somit nicht nötig, dass es repariert werden muss.

    Also ich hab heut mal folgendes überprüft:


    - Ölstand vom Hydrauliköl: im kalten Zustand im unteren Viertel vom Schauglas. Laut Bedienungsanleitung muss da bis zur Einfüllschraube voll sein, da der Schlepper den hydraulischen Mähbalken hat. Also fehlen da schon mal gute 6,5 Liter.


    - Öldruck überprüft: Manometer an den Kipperanschluss: 180 bar. Das müsste soweit passen. Habs ein paar mal wiederholt um eine Streuung festzustellen. Der Druck fällt innerhalb einer Minute 5bar ab. Aber das Steuergerät ist ja noch das erste seit jeher. Im Schauglas war dann fast nurnoch schaumiges Öl zu sehen (Luft angesaugt weil der Ölstand zu gering ist?)


    - Ölstand im Getriebe: überprüft laut Bedienungsanleitung. Füllstand ist kurz vor Max. Es riecht meiner Meinung nach aber komisch.


    - Sichtprüfung: mit Holz beladene Mulde komplett angehoben, Senkdrossel soweit zugemacht wies ging und dann den Schlepper ausgemacht. Langsam ist die Mulde wieder runter. Untern Sitz vorne hab ich dann einen einen immer größer werdenen Ölfilm am Deckel von Hubwerkszylinder gesehen.



    Was ich jetzt tun werde:

    1. Bei der BayWa die Ersatzteile zum abdichten holen

    2. Hubwerkszylinder neu abdichten

    3. Hydrauliköl bis zur Einfüllschraube auffüllen

    4. Getriebeöl wechseln


    In meiner Bedienungsanleitung von damals stehen fürs Schalt/Ausgleichsgetriebe 24l SAE80 nach MIL-L-2105(A). Verwendet das man in der heutigen Zeit noch oder gibts inzwischen was wo besser wäre?


    Selbe Frage fürs Öl vom Kraftheber. 13,5l SAE20. Ein Arbeitskollege hat mir da heute 20W20 empfohlen. Was sagt eure Erfahrung?

    Ich hab einen Fendt Farmer 103S Turbomatik FW138 Bj. 1974


    Folgendes Problem: Wenn ich in meiner Heckmulde viel Last habe, dann fängt die Hydraulikpumpe total das pfeifen an. Zuerst dachte ich, ich kann dann einfach die Senkdrossel zumachen und den Druck wegnehmen, aber die Heckhydraulik senkt sich trotzdem ganz langsam. Schließt die Senkdrossel überhaupt zu 100%?


    Ich hab jetzt auch mal ein bisschen quergesucht. Dabei habe ich auch mal eine Sprengzeichnung angeschaut und bin auf folgenden Thread hier gestoßen: Farmer 102S Kipperanschluss


    Da ist ein Hebel 156, Stange 155, Kugelbolzen 152, Stange 78. Geht das auf den Riegel 62? Ist das eine mechanische Verriegelung?


    Bei mir am Traktor ist der Hebel 156 abgebrochen und der Kugelbolzen 152 ausgehängt. Ich kann leider nicht probieren was da passiert.

    Wie Zubehör??

    Macht die Pumpe komische Geräusche?


    Mein Farmer 103S Turbomatik hat auch noch die Original Boschpumpe drin. Die macht 33,6l/min bei 175 bar. Gut nach 44 Jahren wird sie die auch nichtmehr ganz habe. Ich geb da auch immer Halbgas wenn ich Kippe.

    Vll kommt's dir nur lahm vor. Wenn man auch große neue Schlepper fährt hat man da inzwischen schon fast die 10-fache Pumpenleistung..



    Hydraulikfilter und Öl ist neu?

    Füllmenge stimmt? Bei gewissen Zusatzoptionen muss man da bis zur Einfüllschraube füllen und nicht nur bis zum Schauglas. Das wären beim 103er nochmal 6 Liter mehr!

    Endlich hatte ich mal nen Nachmittag Zeit und zumindest das Öl der Turbokupplung getauscht.


    Hier eine Anleitung:


    Selbstverständlich hab ich ihn erstmal warmgefahren. Festbremsdrehzahl war kalt bei 1200 u/min. Warm dann bei 1300 u/min. Somit hat eh Öl gefehlt. Betriebsanleitung sagt 910 - 1100 u/min. Zu diesem Zeitpunkt waren 5800 Stunden drauf. Eigentlich soll bei 5000h gewechselt werden. In den letzten Jahren wurde definitv nichts an der TK gemacht. Ob schon mal Öl von der TK gewechselt wurde weiß ich nicht, ich kann meinen Opa leider nicht mehr Fragen. Aber ich vermute, dass es noch das erste Öl war.


    Unter dem Traktor befindet sich ungefähr mittig eine Abdeckung mit 2 Sechskantschrauben wo ein kleines Lüftungsgitter mit hat. Dieses Teil schraubt man ab und es kommt die Glocke der TK zum Vorschein. Mit einen Stückchen Holz dreht man die TK Stück für Stück weiter, bis die Ölablassschraube nach unten zeigt. Mit einen Sechskantschlüssel lösen aber noch nicht herausschrauben. Eimer drunter und jetzt am besten Weg da unten und rausschrauben. ACHTUNG die TK ist ein in sich geschlossenes System und hat nach dem warmfahren einen gewissen Überdruck! Mir ist da vor Schreck weil's so gespritzt hat die Schraube in den Eimer gefallen...


    Wenn alles Schluck für Schluck raus ist dreht man die Öffnung nach Fahrtrichtung rechts oven. Außen, oberhalb vom Werkzeugkasten ist ein kleines reingeschnapptes Blech. Dies hebelt man mit einen Schraubenzieher raus. Dahinter kommt die TK wieder zum Vorschein. Auf diese Flucht vom Loch dreht man die TK hin und füllt diese dann bis zum Rand mit neuen Öl. Ich hatte ein SAE10 laut Anleitung. Bei meinen Modell gehen da 4,4 Liter rein. Kupferring würde ich ersetzen. Dann wieder die Ölablassschraube reindrehen.


    Tipp: zum kompletten festdrehen die TK wieder nach unten drehen und dann mit der kurzen Seite und "vollwertig" anliegenden Flächen vom Innensechskant festziehen. Bei der Öffnung oben kommt man nur mit der langen Seite vom Innensechskantschlüssel rein und da haben die oft die Kugel wo da eher überspringt. Und die Schraube wollen wir ja nicht beschädigen. Einen überdrehten Innensechskant an der TK wünsche ich keinen.


    Danach folgt wieder der Test mittels Festbremsen. Ich lag gleich im ersten Versuch im Normbereich. Danach wieder Abdeckungen anbringen und fertig. Auf zu den nächsten 5000h :)


    Bei der Testfahrt danach konnte ich ein besseres durchziehen feststellen.

    Ich glaube mein Regler oder Lichtmaschine an meinen Fendt Farmer 103S Turbomatik Bj.74 ist auch defekt.


    Ich habe heute bemerkt, dass die Ladekontrolle bei ausgeschalteten Motor nicht geleuchtet hat (Zündung war ein, Öldruck hat geleuchtet). Als ich Nachmittag wieder weitergearbeitet habe, leuchtete die Ladekontrolle wieder bei ausgeschalteten Motor.


    Es ist eine Bosch Gleichstrom Lichtmaschine 14V 11A und einen (mechanischen??) Bosch Regler.


    Ich hab dann mal folgendes mit einen Multimeter an den Batteriepolen gemessen:

    Ruhespannung Batterie 12,5V

    Motor im Leerlauf 12,6V

    Motor bei 1900 u/min 12,9V




    1. Unter welchen Bedingungen muss ich welche Anschlüsse an der Lichtmaschine bzw. Regler messen um mehr herauszufinden?


    2. Wenn ich die Batterie bei laufenden Motor abklemme und den Lichttest mache. Zu welchen Zeitpunkt schalte ich die Abblendlichter ein und welche Motordrehzahl benutze ich?


    3. Kann ich den Zustand der Kohlen einfach so sehen oder ist eine Demontage nötig?


    4. Wenn ich die Lima als Motor teste. Traktorbatterie nehmen oder eher was mit wenig Ah wie zb eine vom Rasenmäher und welche Kabelquerschnitte muss ich mind. haben? Und reicht es nur den Keilriemen zu entspannen oder lieber komplett ausbauen?


    Sorry für so pingelige Fragen, aber mein Erbstück liegt mir am Herzen und ich will nix kaputtmachen..

    So das Öl ist da. Jetzt werd ich mir noch die Dichtung der Ölwanne besorgen, da diese leckt und ich eh gründlich saubermachen wollte.


    Jetzt hab ich nur eine Frage:


    Da der Sechskant von der Ölablassschraube schon ziemlich verknatscht ist, möchte ich diese ersetzen. Nur welches Gewinde hat man da im Standard bei Fendt verwendet? Feingewinde oder doch Zoll? Rausschrauben, messen und dann erst schauen wo ich eine herbekomme wollte ich eigentlich nicht machen.

    Ich möchte bei meinen Erbstück im Frühjahr alle Öle wechseln, da ich nichtmehr nachvollziehen kann wann der letzte Ölwechsel war und welche Öle aktuell drin sind. Meinen Opa kann ich leider nichtmehr fragen, da er kürzlich verstorben ist und ich jetzt den Traktor überraschenderweise bekommen habe.


    Es handelt sich um einen Fendt Farmer 103S Turbomatik Modell FW138 mit hydraulischen Messerbalken Baujahr 1974 ~5800 Stunden.


    Im Anhang befindet sich die Übersicht aller Öle. Welche Öle würdet ihr mir aktuell so empfehlen? In 44 Jahren hat sich da ja einiges getan. Brauch ich dann auch andere Filter als aktuell wenn ich zb ein Mehrbereichsöl nehmen könnte? Turbokupplung wird definitiv auch mitgemacht, da die Festbremsdrezahl bei 1200 u/min liegt. Fendt hab ich direkt auch schon geschrieben, die haben aber keine Aussage getroffen sondern nur so eine Wischiwaschi Antwort gebracht mit der man nichts anfangen kann...


    Was würdet ihr mir noch so empfehlen was unbedingt überprüft werden sollte? Die Original Bedienungsanleitung ist zum Glück noch vorhanden.


    Danke schonmal im Voraus!