Beiträge von KDW 415 D

    Hallo


    in meiner Gegend (Waldhessen:)) gibt's auch sehr viele alte Fendt, aber ein F22 ist mir noch nicht über den Weg gelaufen.

    F15, F20 und F25/28 schon schon eher und deren Besitzer sind sind alle sehr stolz auf ihre "Massenprodukte."

    Besonders junge Leute kommen über diese Kategorie von Traktoren in die Szene und erhalten somit unser liebenswertes Hobby.

    Und das ist gut so!

    Eigene Instandsetzung mit viel Arbeit, nächtelange Schrauberei, finanzielle Belastung und Entbehrung von Freizeit wird entschädigt durch den ersten erfolgreichen Motorklang!

    Viel hier kennen das!

    Diese Mitstreiter genießen in meinem Hinterkopf viel mehr Symphatien als die finanziell gut gestellten Personen, die mit dem Geldkoffer in der Hand vollrestaurierte Traktoren eines Sportwagenherstellers zu sündhaften Preisen erwerben und damit den Markt kaputt machen.

    Aber das ist ein anderes Thema!

    Für die Schrauber unter uns ist " sein Traktor" immer der schönste und beste und jeder kann zu Recht darauf stolz sein.

    Ob Rarität oder nicht!

    Wo eine Rarität anfängt und endet liegt m.E. nicht nur an der ausgelieferten Stückzahl, sondern auch an der Anzahl der Traktoren die von diesem Typ überlebt haben.

    Ich habe im jugendlichen Alter begonnen Traktoren von einer Firma zu sammeln, dessen Firmensitz nur 10 Kilometer von meinem Wohnort entfernt lag.

    Bei einer Gesamtproduktion von deutlich unter 100 Stück bei 4 unterschiedlichen Typen wurde ein Lebenswerk daraus.

    Ich brauchte fast 40 Jahre um von jedem Typ einen zu haben. Hierbei war es für mich auch sehr wichtig ein Stück Heimatgeschichte für die Nachwelt zu erhalten.


    Zum Schluß noch was zum Schraubenthema. Ich grase in schöner Regelmäßigkeit die umliegenden Schrottplätze ab, schnappe mir dort eine alte Blechdose, gehe auf die Knie und sammele eifrig die dort liegenden Schrauben!

    Alle Sorten liegen dort....manchmal sogar mit zeitgenössischer Schlüsselweite 14 ....

    nur schwarz müssen sie sein!

    Jetzt trink ich ein Maibier! ;);)

    Prost!


    Gruß

    Gerhard

    Grüß Gott!


    zunächst mal einen herzlichen Glückwunsch zu so einem Schmuckstück mit Super Patina und ein Dankeschön, dass wir ihn hier sehen dürfen.

    Willst du ihn verkaufen?

    Nur dann stellt sich doch die Frage nach " wie hoch so ein F22 gehandelt wird?"

    Ich frage mich in dieser Siituation immer....was ist er mir persönlich wert?

    Und das hängt wesentlich von von unterschiedlichen Faktoren ab...... Familienbesitz, erste Fahrerlebnissse, Emotionen, Geschichte...

    Sollte er aus rein wirtschaftlichen Gründen abgegeben werden, läßt sich ein Endpreis nach kaufmännischen Regeln leicht ermitteln.

    Alles was danach kommt, also eine Preisfindung, regelt der Markt nach Angebot und Nachfrage!

    Und....aufgrund deiner Lebenserfahrung und der Tatsache, dass im Hintergrund auf einem deiner Fotos Oldtimer Traktoren (vermutl. Kramer) stehen, wirst du bereits Wertvorstellungen entwickelt haben.

    Da ich auch ein Fan von Patina und Originalzustand bin, noch eine kleine technische Anmerkung.

    Bei einer Instandsetzung verwende ich möglichst die alten Originalschrauben und Muttern. Verzinkte oder mit anderer, heller Oberflächenbehandlung versehen Verbindungselemente wirken wie Fremdkörper an den Schmuckstücken.

    Aus der Not heraus, musste ich das auch schon machen, habe sie dann aber schnellstens ausgewechselt.

    Es gibt sie noch....die Schwarzschrauben....wenn auch nicht an jeder Ecke.

    Bitte diese Anmerkung nicht als Kritik auffassen, es ist und bleibt ein wunderschöner alter Schlepper.

    Nur......ich schmücke mich mit meinem Baujahr auch nicht mehr mit glänzendem Piercing in Augen, Ohr und Nase;););)

    ........und mein Baujahr liegt ganz in der Nähe deines F22!;(;(


    Gruß

    Gerhard

    Hallo Thomas,

    ich nochmal!

    Habe jetzt erst gelesen, dass der Kopf schon abgenommen wurde.

    Ich wäre an deiner Stelle etwas anders vorgegangen.


    1. Schmieröl genau untersuchen, auf Wasser, Diesel und Späne

    2. Kompression prüfen (mit guter Batterie und gutem Anlasser)

    3. evtl. Druckverlustprüfung

    4. Kopf demontieren, Dichtflächen der Kopfdichtung, Auspuff- Ansaugkanal, Ventile- und Sitze

    begutachten (Risse)

    5. Pleul- und Kurbelwellenlager und Schmierölpumpe untersuchen


    Ein Motor hat seine Betriebsstunden in allen zu ihm gehörenden Teilen geleistet, nicht nur im Kopf und in den Laufbuchsen.

    Wenn sich allerdings schon starker Druck im Kurbelgehäuse aufbaut, deutet einiges auf einen schlechten Zustand von Kolben-(Ringen) und Laufbuchsen hin.

    Ich wünsche dir ein gutes Händchen beim schrauben und immer die richtige Entscheidung für die weitere Vorgehensweise.

    Gerhard

    Hallo Thomas,


    bemüh dich mal um einen erfahrenen Fachmann vor Ort. Diese Leute können vor dem Zerlegen des Motors aufgrund ihrer Erfahrung und mit unterschiedlichen Prüfmethoden über den Zustand des Motors eine Aussage treffen .

    Ferndiagnosen und ein unkontrolliertes " Hier-und Da" suchen ist nicht zielführend und schadet nur deinem Bankkonto.


    Mit gut gemeinten

    freundlichen Grüßen

    Gerhard

    Hallo Robert,

    betrachte das Fahren mit einem F15 als Hobby! Sozusagen Entschleunigen des täglichen Stresses im Beruf und und überhaupt im Leben.

    Seh die positiven Seiten der Langsamkeit, du nimmst Dinge bei der Fahrt wahr, die du sonst nicht mehr siehst!

    Ob das nun 20 oder 25km/h sind, ist letztlich egal!

    Nimm das Geld für die Umbaukosten und gönn dir einen schönen Urlaub, da hast du mehr von!

    Und dein F15 bleibt "Original"!


    Gruß

    Gerhard

    Hallo,

    ich finde den Zustand nach den hier gezeigten Bildern gut. Nach der Fgst. Nr. zu urteilen, handelt es sich ja um einen relativ frühen 12er Gt.

    Die Verblechung und Kotflügel machen einen guten Eindruck. Frontlader und Pritsche sind dabei.

    Das wäre mir für einen Ersteinsatz wichtig!

    Fehlende Anbaugeräte kann man nach individuellen Wünschen aufrüsten. Hier gibt es immer wieder mal entsprechende Angebote.

    Der fehlende Beifahrersitz läßt sich für einen einigermaßen geschickten Handwerker leicht nachrüsten.

    Dass bei einem 61jährigem Schlepper einige Teile " die besten Tage" hinter sich haben, kann ich mit meinen 68 Jahren gut nachvollziehen.

    Das ist bei mir genauso!;););)

    Für einen Kleintraktor in Standartbauweise würde ich je nach Zustand bis max. 3000 Euro bezahlen.

    Da Geräteträger in einer "anderen Liga spielen, " würde ich hier um 1500/2000 Euro erhöhen.

    Aber,

    in diesem, unserem Land regeln Angebot und Nachfrage den Preis!

    Jeder muß für sich selbst entscheiden, was ihm das Angebot wert ist.

    Wenn er dann zum Verkauf stehen sollte!


    Gruß

    Gerhard

    Hallo,

    meiner hatte bis zum Tausch knapp 12 000 Stunden. Diese für mich recht ordentliche Leistung kam überwiegend durch den häufigen Betrieb als Melkschlepper beim Vorbesitzer zustande.

    Für meine Haus, Wald- und Hofarbeiten lief der Motor bis zum Schluß noch zufriedenstellend.

    Ist auch noch gut angesprungen. Leider wußten alle Leute wo ich mich mit dem Gt bewegt habe, der Ölverlust war enorm. Nicht nur aus der Kurbelgehäuseentlüftung.

    Unter großer Belastung wurde der Ölpeilstab durch den hohen Druck im Kurbelgehäuse zeitweise nach oben gedrückt.

    Eine Reparatur kam für mich nicht infrage. Wo sollte ich da anfangen?

    Die Stunden hatte der gesamte Motor......und nicht nur die Köpfe oder Kolben, oder die Lager.

    Ich habe mich für eine "zeitwert gerechte" Methode entschieden.

    Ich fand in einer Kleinanzeige in der Schlepperpost einen gebrauchten Motor mit ca. 6 000 Stunden aus einem Gt mit Getriebeschaden.

    Ein gewisses Risiko ist bei einem gebrauchten Motor immer vorhanden, bei mir ging es gut. Der Motor läuft tadellos.

    Meinen Altmotor konnte ich an einen namhaften Fendt Verwerter zum Ausschlachten verkaufen, ich bekam den gleichen Preis, wie ich für den Gebrauchtmotor bezahlt habe.

    Das Geschäft ging 1 000 : 1 000 auf!:):)

    Der Umbau erfogte in Eigenleistung!

    Gruß

    Gerhard

    Hallo,

    meiner (231 Gts) hat etwas mehr als 12 000 Stunden. Hat vor 2 Jahren mal einen anderen Motor mit ca 6000 Stunden bekommen .....und macht immer noch Spaß:):)

    Gruß

    Mit Ironie kann man seinen Unmut auch zu Ausdruck bringen!

    Ich musste es als Fan von Traktoren mit schöner Patina schreiben.

    Auf der anderen Seite kann jeder seinen Traktor so gestalten, wie er gerne möchte. Es ist sein Eigentum!

    Aber hier ist "ein Gesicht" verloren gegangen!

    Hallo Bobby,


    ich lese deine Beiträge von Beginn an mit großer Freude.

    Warum?

    Durch den klaren Aufbau und Gliederung, Groß- und Kleinschreibung, Satzzeichen macht es einfach Spaß, das zu lesen und sofort deutlich zu verstehen.

    Gratuliere dir zu diesem Stil!

    Ich werde jetzt gerne mal meine 2 Aktenordner "Fendt-Kundendienstmitteilungen" nach deinem Thema durchforsten, wenn ich etwas finde, stelle ich es gerne zur Verfügung.

    Gruß

    Gerhard

    Hallo,

    die Qualität der Teile ist sicher soweit ok. Die Preise sind, besonders aus dem CLASSIC PARTS Katalog, einen Vergleich mit anderen Anbietern wert.

    Aber, der aufwendige Katalog und vermutlich gesponserte Oldtimer Großveranstaltungen müssen auch bezahlt werden.

    Alles hat zwei Seiten.......im Leben!


    Gruß

    Moin Andy,

    auch von mir hier ein herzliches Willkommen und danke für das Bild von dem 105er Allrad. Schöner Traktor den ihr da am Alsfeld Wochenende geholt habt.

    Andere Mütter haben auch schöne Töchter............. das weiß MAN!


    Gruß

    Gerhard

    Hallo,


    was soll man dazu sagen?
    Grundsätzlich regelt sich der Markt nach Angebot und Nachfrage. Sicher wird nicht jeden Tag dieser Traktortyp angeboten......aber,
    aufgrund seiner Motortechnik ist er eher als Spielzeug zu betrachten. Aber wir sind ja alle etwas verrückt, vielleicht findet sich ja jemand der die gewünschten Fränkli hinblättert.


    Der Anbieter selbst weiß ja nur zu genau was ihm dieser Traktor wert war, hat er es doch selbst hier im Mai 16 nach dem Kauf in seinen Beiträgen bekannt gegeben.
    Ohne einem ehrenwerten Berufsstand zu nahe zu treten.....es gibt Leute, die nennen das Bauernschläue!
    Aber.....er ist ja Landwirt!
    Mir fällt nur noch eins ein...


    der Hungrige träumt vom Brot!


    In diesem Sinne
    Gruß
    Gerhard

    Hallo,
    ich kann mich dem letzten Beitrag nur anschließen. Hier sind alle Vor-und Nachteile gut beschrieben.
    Nach allen anderen Versuchen blieb für mich nur Owatrol übrig.
    Das Ergebnis kann man auf dem Bild "Begegnungen" vom Bulldogtreffen Gudensberg sehen.
    Bei der ersten Behandlung ist der Verbrauch etwas mehr, besonders an den rostigen Stellen. Sind diese erstmal versiegelt, wird bei der Wiederholung nur sehr dünn aufgetragen. Ich mache das einfach mit einem fusselfreiem Tuch, das Ganze dauert 15 Minuten.
    Bin begeistert von dem Zeug, es ist das Geld wert.


    Gruß