Posts by f18h-doc

    Hallo,


    ich bin erstens der Meinung, dass es sicher mal einen Grund gegeben hat, dass man die Tiere massiv bejagte und sie in unseren Gefilden verschwunden sind. Letztes Jahr hat ein Wolf mehrere Schafe in unsrer Gegend (Luftlinie 4 km) gerissen. Dabei wurden die Beutetiere ausnahmslos von hinten angefallen und oft "nur" schwerstverletzt zurückgelassen und nicht getötet! Auch ein Schaf spürt den Schmerz genau so heftig wie jedes andere Wirbeltier auch. Alles was der Politik auf Landes- und Bundesebene einfällt ist das Verstecken hinter dem Schreibtisch mit Hinweis auf die EU und der Empfehlung, dass man jetzt in den Berggegenden, die eh schon schwierig zu bewirtschaften sind, man halt jetzt zusätzliche Schutzzäune aufstellen und Herdenschutzhunde anschaffen und halten soll. Meiner Meinung nach ist das völliger Irrsinn. Am Allerschlimmsten finde ich es aber, dass nieman hergeht und sagt, in welcher Gegend wie viele Wölfe maximal leben sollen. Dann wüssten alle, woran sie sind und die überzähligen Tiere könnten abgeschossen werden. Das Gezeter hätte dann auch ein Ende.


    Gruß f18h-doc

    Hallo,


    diese Lager gibt es glaube ich bei granit mit entsprechenden Preisen. Auch die Kunststoffbuchse ist eine Alternative. Ich mache mir diese Lagerbuchsen in der regel aus Eschenholz (abgerissener Schaufelstiel). Das kostet materialmässig gar nichts, hält ewig, nutzt die Lenkspindel nicht ab und wenn man die Holzbüchse ein wenig weiter, als bündig in das Rohr klopft kann man von unten ab und an einen Tropfen Öl reinspritzen und dann wirkt das Holz wie Sintermetall, das auch nach längerer Zeit noch eine gewisse Menge Schmierstoff abgibt. Bei der Fertigung musst Du darauf achten, dass die Büchse wirklich stramm im Rohr sitzt und die Welle in der Büchse 1 bis 2 Zehntel Spiel hat.


    Gruß f18h-doc

    Hallo,


    ich kenne die Geräusche eben nur bei den Maschinen mit Vorschaltgetriebe, da nur diese wegen der geteilten Welle in diesem Getriebe im Kupplungsträger auch einen zusätzlichen Lagerring haben. alle Maschinen ohne Vorschaltgetriebe und auch die Doppel-H Getriebe haben das nicht! Die Buchse ist normalerweise aus Lagerbronze. Messing ist meines Erachtens auch zu weich. Wenn diese zu viel Spiel hat und die Kupplung zudem noch zum Rupfen neigt, dann schwingt sich die Welle auf und verursacht diese Geräusche. Damit ist man früher "ewig" gefahren und hat das dann meistens irgend wann mal gemacht, wenn der Traktor eh getrennt werden musste.


    Gruß f18h-doc

    Hallo,


    ich hab ja schon mitgekriegt, dass der Wolfgang auch keine halben Sachen macht und das bestätigt das wieder! Der wäre ja wieder prädestiniert für den Triebling aus den G6 Maschinen denn mit den hohen, schmalen Rädern rollt der richtig leicht und ei gemachter Motor zieht den schon!


    Gruss f18h-doc

    Hallo,


    Filterwatte? In der Kurbelwellenentlüftung?? Da ist normalerweise ein wenig Drahtgeknubbel drin. Und wenn der Motor das macht, was Du schreibst, würde ich jetzt noch man um sicher zu gehen die Kompression messen und dann den Motor überholen.


    Gruß f18h-doc

    Hallo,


    die Pumpe ist von "Narr". Die hab ich auch - war mal in einem Schrotthaufen. Ausserdem benutze ich die auch noch regelmässig. Die geht auch richtig gut. Allerdings darf sie nur mit der 540er Zapfwelle im Standgas längere Zeit betrieben werden, da sie sonst zu heiss wird.


    Gruß f18h-doc

    Hallo Uli,


    das ist ja der Wahnsinn! Ich bin immer wieder überascht, wie viel Informationen in Papierforn den Weg in Sammlerhände gefunden haben. Das ist auch gut so denn von Herstellerseite ist die Bereitschaft zur Weitergabe nicht so sehr groß!


    Gruß f18h-doc

    Hallo,


    das Jagen und Sammeln hat sich mal wieder gelohnt und ich konnte sehr rare Anbaugeräte für die 12er GT Baureihe sichern. Ob die Schwingenverlängerung und vor allem die Heugabel bei der nächsten Heuernte schon dabei sind, weiss ich noch nicht. Aber ich krieg bei der Reparatur wenigstens keine Löcher in die Finger, weil ich mir keine Maße aus ihnen saugen muss. Die Gitterräder gehören eigentlich zum Vorserienmodell und können zum Transport eingefahren werden, so dass man keinen extra Laderaum zum Transport wie bei der anschliessenden Serienlösung benötigt. Vielleicht ist ja hier auch sonst noch jemand, der oder die irgendwelche tollen Sachen haben, die man eher selten zu Gesicht bekommt.


    Gruß f18h-doc

    Hallo,


    wenn ich das richtig sehe, ist die Nabe (große Verzahnung) nach innen gezogen/gebogen und steht fast an der Fahrkupplungsverzahnung an - das ist beim Zusammenschieben des Traktors passiert. Die Scheibe gehört ganz gerade! Dann kommt die Sache mit den Einstellmuttern noch hinzu. An dieser Stelle muss die Kupplung komplett zerlegt, geprüft, alle defekten und verzogenen Teile erneuert und dann neu eingestellt werden. Beim Zusammenschieben ist es sehr hilfreich, wenn man die Zapfwelle einschaltet und ein Helfer während des Zusammenschiebens den Zapfewllwnstummel dreht damit sie besser in die Verzahnung einfädeln kann. Wenn diese Verzahnung geflutscht hat, wird die Zapfwelle ausgeschaltet und die Strassengruppe und der 4. Gang eingelegt und dann während des weiteren Zusammenschiebens der Motor z.B. am Lüfterflügel bewegt, bis auch diese Verzahnung geflutscht ist. Dann muss man nur noch auf dem letzten cm das Führungslager treffen und ERST DANN kommen Schrauben rein. Aber zunächst hast Du mit der Kupplung zu tun.


    Gruß f18h-doc

    Hallo,


    was ist eigentlich auf der Kupplungsscheibe am Anfang der Bilderreihe zu sehen? Hast du die da erst gewaschen oder ist das Öl? Wenn das Öl wäre, dann trennt die auch nicht. Ausserdem darf der Graphitring nicht ständig am Ausrückring schleifen. Auch verwundert es mich, das der Ausrückring bei einer verschleissmässig so guten Kupplungsscheibe so weit raus steht. Wenn alles in gutem Zustand ist, dann sollte sich die Aulagefläche des Druckringes in etwa auf Höhe der Druckfedergehäuse befinden und kommt mit zunehmendem Verschleiss weiter raus, wie auf den Bildern zu sehen. Ich vermute mal, dass hier eine ganz andere Druckplatte rein muß.


    Gruß f18h-doc

    Hallo,


    wenn da wirklich eine neue reingekommen ist, dann war die auch richtig eingestellt! Mit den Einstellmuttern kann man lediglich den Druckpunkt der Zapfwellenkupplung verstellen und sonst nichts. Dafür muss der Traktor auch nicht getrennt werden. In diesem Fall aber liegt das Problem wo anders! Wenn Du uns aussagekräftige Bilder gibst, dann können wir versuchen, Dir zu helfen. An sonsten sollte sich das mal jemand vor Ort anschauen, der wirklich Ahnung davon hat.


    Gruß f18h-doc

    Hallo,


    wenn es keine gebrauchten Teile geben würde, dann könnte man sich auch über eine Instandsetzung Gedanken machen - aber Schlachtteile hat ganz sicher irgend jemand rumliegen und verkauft sie Dir auch. Eine richtig ordentliche Instandsetzung des Lenkhebels UND des Achsschenkels nebst Büchsen geht bei ca. 500,- Euro los und dann musst Du noch jemanden finden, der das macht. Ich denke Gebrauchtteile incl. Suche sind günstiger. Noch ein Hinweis: bei Deinem Traktor ist der Hebel UND der Achsschenkel hin. Also lass Dich nicht dazu verleiten nur ein Teil zu erneuern, denn dann kannst Du es auch gleich so lassen, wie es ist!


    Gruß f18h-doc

    Hallo,


    da ist jetzt mit Sicherheit eine Kupplungsscheibe verbogen und die wird auch mit Ausrichten nicht mehr sauber laufen! Jetzt ist aber erstmal wieder Trennen angesagt und dann wird geprüft.


    Gruss f18h-doc

    Hallo,


    vielen Dank für die Lorbeeren. Das mit der Patina hat auf jeden Fall auch seinen Reiz! Eine richtig gute Patina kann man nicht hinlackieren und ist auch entsprechend selten. Viel häufiger sieht man Fahrzeuge, die man mehr oder weniger komplett abgeschliffen, anschliessend in den Regen gestellt und dann mit Klarlack, Owatrol, Diesel, .... usw. nachbehandelt hat. Dies reizt mich eher weniger und diese Prozedur kann man auch jederzeit einem neulackierten Fahrzeug angedeihen lassen. Man sieht aber immer, dass hier teilweise massiv nachgeholfen wurde und vermittelt fast genauso oft den Eindruck, dass man zwar wollte, aber dann doch nicht konnte. Ich habe genau 3 Fahrzeuge im Bestand, die so bleiben, wie sie sind und alle anderen werden lackiert, weil hier ein neuer Lack die Optik verbessert und - das kann man nun glauben oder nicht - die auch keine erhaltenswerte Patina haben bzw. auch keine kaputtgemacht wird. Wenn man sich die Bilder am Anfang der Restauration ansieht, bin ich der Meinung, dass hier auch nichts anderes als eine Neulackierung übrig blieb um ein ordentliches Ergebnis zu erzielen


    Gruß f18h-doc