Posts by f18h-doc

    Hallo,


    die gibt es mit Sicherheit irgendwo. Das Problem ist meistens aber ein ganz anderes - wie sehen denn die Achsschenkelbolzen aus? Die sind eigentlich immer eingelaufen und delhalb im Bereich wo sie in den Büchsen waren oval. Wenn Du nun in neue Büchsen investierst und diese so ausgerieben werden, dass sie wirkich momentan kein Spiel haben, so liegt das Ganze doch nicht flächig sondern nur punktuell auf bzw. in den Büchsen und bei geringster Belasung hast Du spätestens nach einer Stunde Fahrt das gleiche Spiel wie vorher! Du solltest Dir eine mechanische Werkstatt suchen, die Dir das Komplettpaket macht da das Ganze sonst rausgeschmissenes Geld ist.


    Gruß f18h-doc

    Hallo,


    die Unterlagen rückt normalerweise keiner wegen der Rechte, die die Fa. theopold daran erworben hat raus. Ein WHB gibt es meines wissens für das Doppel H-Getriebe nicht, sondern nur für das alte mit 4 Vorwärts- und einem Rückwärtsgang. Diese Unterlagen incl. der ETL gibt es für kleines Geld in sehr guter Qualität bei oben genannter Firma. Die BA und ETL für den Motor (KDW415) gibt es gelegentlich sogar im Netz als Orginal. Darüber hinaus gibt es gelegentlich auch das Monteurhandbuch, in dem unter anderem auch diese Motorbaureihe beschrieben wird, als Nachdruck im Netz zu kaufen.

    Wenn Du schon eine 12 Volt Anlage mit Anlasser hast, dann geht da eine normale Batterie von 45 bis 88 bzw. 100 Ah rein. Wichtig dabei ist allerdings schon, das sie rüttelfest ist.


    Gruß f18h-doc

    Hallo,


    ich denke, dass da zwei Probleme vorliegen. Erstens hat da irgend einer - warum auch immer den Zapfwellenschalthebel entfernt. Und zum anderen wird die Zapfwellenkupplungsscheibe verklebt sein.


    Gruß f18h-doc

    Hallo Leute,


    es ist wieder mal so weit. Ich möchte Euch allen superschöne Weihnachtstage wünschen - ohne Stress, Streitereien, gesundheitliche Probleme und was man sonst auch nicht braucht! Dafür viel Zeit mit den Menschen, die Euch wirklich wichtig sind, tolles Essen und Trinken, und vielleicht noch eine Ausfahrt mit einem Ross aus dem Stall.Lasst es Euch wenn möglich gut gehen.


    Viele Weihnachtsgrüsse f18h-doc

    Hallo,


    die Achswelle ist eine andere Baustelle! Wie man die wieder hinkriegt kann man besprechen, wenn man mal weiss, was die Ursache für die Aussetzer ist. Wenn die Baustellen - kaputte Lager, Zahnausfall, verdrehte Achswelle, abrasierte Differentialsperrenverzahnung, diverse Undichtheiten, .... und was halt sonst noch so rauskommt, zuviel werden dann kann man auch mal über ein Getriebe von einem Schlachtschlepper nachdenken. Die gibt es definitiv in sehr ausreichender Zahl. Aber jetzt geht es erst mal darum, was denn alles hin ist. Da hilft auch kein planloses rummachen - der Deckel muss runter, das Öl muss raus und die Schaltgabeln auch! Dann wird die Karre hinten komplett hochgebockt und so lange langsam durchgedreht, bis man wirklich alles gesehen hat! Eine super Beleuchtung ist hier natürlich auch Pflicht!!


    Gruß f18h-doc

    Hallo,


    mach mal den Getriebedeckel runter und schau rein. Dabei musst Du allerdings auf die 4 Federn aufpassen, welche in den Lagerböcken der Schaltstangen stecken, dass sie nicht ins Getriebe fallen.


    Gruß f18h-doc

    Hallo,


    grossen Seitendeckel und evtl. Ventildeckel runter und nachsehen, wo es klemmt. Kann vieles sein - von falsch zusammengebaut bis klemmt.


    Gruß f18h-doc

    Hallo,


    nach meinem Kenntnisstand gibt es da gar nichts mehr und ich verbaue seit Jahren nur Meterware. Das ist allerdings doch eine ganz ordentliche Arbeit weil die ja von innen nach aussen vernietet werden und alles von Hand gebohrt und angesenkt werden muss. Zu allererst muss aber das Eisenband mit dem noch losen Belag auf der Bremstrommel angepasst und ausgerichtet werden weil Dir sonst der Pedalweg nie und nimmer ausreicht um die Bremse zum Blockieren zu kriegen. Dieser Umstand und auch die Erkenntniss, dass ich schon 2 mal Bremsbänder nach dem Bekleben durch eine Fachfirma nachnieten musste, sagen mir ganz klar dass ich auch in Zukunft nur niete und nicht kleben lasse!


    Gruß f18h-doc

    Hallo,


    der Platz reicht nicht, ohne das Verdeck abzubauen. Dazu wird aber normalerweise das ganze Verdeck samt angeschraubten Kotflügeln in einem Stück ab- bzw. weggehoben. Lediglich die Trittbretter müssen von den Kotflügeln weggeschraubt und die Kabel an der Schnittstelle Achstrichter - Kotflügel ausgesteckt werden. Dann noch jeweils die zwei Schrauben an den Achstrichtern und das komplette Ding ist lose. Irgend ein Frontlader, der wenigstens 3 Meter hoch heben kann bzw. ein Balken in der Scheune für einen Flaschenzug sollten doch aufzutreiben sein.


    Gruß f18h-doc

    Hallo,


    gundsätzlich kann ich zur Schmierung nur einen Schmiernippel und hochwertigses Fett ( entweder mit Graphitzusatz oder salzwasserbeständig) empfehlen. Öl hat in diesem Getriebe schon werksmässig keiner verwendet - in ein paar Getrieben (aktuell in einem 1940er F18) ist nicht mal ein Simmerring verbaut. Das heisst dann aber auch, dass, wenn das Getriebe mit Fett richtig voll ist kein Wasser rein kann. Wenn ich eine Ölschmierung hätte, aber schon! Die Kugeln haben ein Zollmass, so um die 7,XX mm. Die Lagerbüchsen für die Lenkstockhebelwelle musst Du individuell auf der Drehbank angertigen, einpressen und anschliessend passend zur Welle ausreiben. Als Material nehme ich immer Rotguss RG 7. alle Deckel am Lenkgetriebe kannst Du mit Dichtmasse abdichten. Papierdichtungen sind nicht erforderlich und der kleine, ovale Abschlussdeckel hat ein Rohr dran, das etwa 20 cm lang ist und in die Lenkspindelwelle rein geht.

    Der Achsschenkelbolzen geht, wenn es die orginale Ausführung ist nur nach oben raus. Beim F18 und F18H sind die Bolzen abgesetzt. Die untere Büchse hat einen Innenduchmesser von 29 mm und beim Oberen sind es 30 mm. Das heisst dass Du bei einem Achsschenkel die untere Büchse beim anderen an die Stelle des oberen rinpresst und diese dann auf 30 mm aureiben kannst. Der andere Achsschenkel bekommt dann 2 neue Büchsen - wieder aus Rotguss RG 7. Den Bolzen fertigt man aus einer 30 mm dicken INA - Welle. Die ist aussen schon gehärtet und geschliffen und hat innen einen weichen Kern. Das stirnseitige Bohren der Schmierlöcher und das Schneiden der stirnseitigen Gewinde stellt somit kein Problem dar. Bei den Querbohrungen zu den stirnseitigen Schmierkanälen und der Fixierbohrung zur Schraube im Achskörper ist das anders! Hier muss entweder ein für die harte Schicht geeignerter Bohrer her oder man benutzt einen Steinbohrer bis man durch die harte Schicht durch ist. Beim Steinbohrer muss man gut kühlen, relativ langsam laufen lassen und mit etwas mehr Druck auf der Bohrspindel arbeiten, da die Hartmetallschneider beim Steinbohrer nicht Schneiden sondern Schaben. Die Schmiernuten werden dann noch mit einer dünnen Trennscheibe mit der Flex eingeschliffen. Wenn dann noch alle Grate entfernt wurden, kann man den Bolzen als Mass für das Ausreiben benutzen und dann alles wieder zusammenbauen.


    Gruss f18h-doc

    Hallo,


    das Montagehandbuch, z.B. von theopold parts, muss her. Dann noch einen Schweissbrenner oder einen sehr leistungsstarker Fön für den Kleber an den beiden Gewinden der Ausrückgabel (einmal Rechtsgewinde und einmal Linksgewinde und dann noch das im WHB beschriebene Spezialwerkzeug. dann kannst Du die ZW Kupplung zerlegen und vor allem wieder zusammenbauen. Alles andere Gemurkse funktioniert definitiv nicht!


    Gruß f18h-doc

    Hallo,


    welches Lager das richtige ist, lege ich schon lange nicht mehr nur nach der ET Liste fest. Das Ergebnis muss stimmen. Dazu wird ein gutes Lager auf die Kurbelwelle und in den zugehörigen Deckel bzw das Gehäuseloch montiert und anschliessend das Spiel ermittelt. Im dümmsten Fall kann es passieren, dass das Lager kein Spiel mehr hat wenn es stamm auf der Kurbelwelle sitzt (das gehört in jedem Fall so!!!!!) und mit dem Aussenring auch richtig stamm in seiner Aufnahmebohrung sitzt (das gehört auch so). Wenn dann aber kein Spiel mehr da ist, dann muss unbedingt ein C3 Lager her. Denn der Aussen- undd Innendurchmesser ist bei Lagern genormt und hat nur sehr geringe Toleranzen. Die grössten Toleranzen haben eben die Kurbelwellenzapfen und die Lagerbohrungen und das siehst Du nur vor Ort. Natürlich ist ein zu grosses Lagerspiel nicht toll aberbei zu geringem Spiel geht das Lager definitiv fest! Und das ist dann richtig schlimm.


    Gruß f18h-doc

    Hallo,


    hast Du vor dem Einbau der Pumpe den hintersten Zylinder (schwungradseitig) auf Zünd OT gestellt? Der Spritzversteller ist gelegentlich mal ausgeschlagen. Das kannst Du aber dann auch prüfen, ob da was wackelt oder ob alles stamm sitzt. Wieso kam die Pumpe denn raus?


    Gruß f18h-doc

    Hallo,


    Fett hat durchaus seine Berechtigung! Allerdings nicht in jedem Lenkgetriebe. Wenn ich eine Fingerlenkung (System ROSS) habe, dann ist Fett überhaupt kein Problem. Beim Farmer 2 und dessen Derivaten und auch bei den GT`s ab dem 19er ist aber eine Gemmerlenkung verbaut und da ist Fett wirklich verboten, da es nicht an alle Schmierstellen hinkommt. Hier mommt mindestens SAE 80 rein - einmal vorher abdichten macht in den meissten Fällen aber schon Sinn. Wenn Du auf der rechten Seite die 4 M8 Schrauben entfernst und in der Mitte die Kontermutter, dann kannst Du die Einstellschraube mit einem grossen Schlitzschraubendreher REINSCHRAUBEN und auf diese Weise den Deckel vom Gehäuse abdrücken. Evtl braucht es noch ein paar leichte Schläge mit einem Kunststoffhammer auf die Lenkstockwelle auf der anderen Traktorseiste bis sich der Deckel gelöst hat. Wenn der dann weg ist, dann kannst Du ziemlich viel Fett entfernen. Mit Druckluft und einem vorgehaltenen Lappen kriegt man dann den Rest auch noch weg und was dann noch drin ist kann auch drin bleiben.


    Gruss f18h-doc