Posts by f18h-doc

    Hallo,


    die Lastsimulation ist einfach, denn auf Deiner Lima stehen sogar alle relevanten Daten drauf! Da steht z.B.

    REE 12/75/2000. Das heisst dann, dass die Lima bei 2000 Umdrehungen 75 Watt bei 12 Volt bringen muss und das auch noch überlebt. Auf dem Prüfstand heisst das dann, dass man die Lichtmaschinendrehzahl auf 2000 Umdrehungen pro Minute einstellt, das voltmeter zur Kontrolle anschliesst und so viel 12 Volt Birnen parallel dazuschaltet, bis m 75 Watt beisammen hat. Bei einem moderneren Prüfstand gibt es für die Last einen verstellbaren Wiederstand, der dann an einem Amperemeter die Stromstärke in Ampere anzeigt. Das sind nach dem Ohmschen Gesetz: Leistung geteilt durch die Spannung ergibt die Stromstärke. In unserem Fall sind das 6,25 Ampere. Die Maschine darf dabei gut handwarm werden. Wenn Du Dir die Finger verbrennst, ist was faul! Der Regler passt dabei definitiv nicht und auch bei den BOSCH Reglern gibt es bei gleicher Optik Unterschiede! Der Regler selbst darf von seiner Wattzahl nicht grösser sein, als auf der Lima angegeben. Sonst ist der Hitzetod vorprogrammiert.


    Gruß f18h-doc

    Hallo,


    ja, das ist die allererste Ausführung. Bei dieser konnte man den Schalldämpfer sogar noch, wie bei einem Zweitaktmotor, zerlegen.


    Gruß f18h-doc

    Hallo,


    ohne Bilder ist das sehr schlecht einzuschätzen. Wenn hier allerdings so ziemlich gleich eine komplette Motorüberholung ansteht, dann kann ich mir vorstellen, dass es schwierig wird 5000,- dafür zu bekommen und hierfür müsste alles andere dann schon gut sein! Ausserdem sind Papiere Pflicht!


    Gruß f18h-doc

    Hallo,


    rüttelfest ist ein Artikelmerkmal für eine Bleibatterie. Man verwendet sie heutzutage vor allem in Baumaschinen. Wenn Dir der Freundliche Herr an der Theke also diesbezüglich keine Auskunft geben kann oder vielleicht nicht weiss, was das heisst, dann bist Du in dem Laden auch nicht gut aufgehoben und solltest es im nächsten versuchen. Mitlerweile nehme ich von Optima die "redtop" mit 50 Ah. Die ist zwar sackteuer aber absolut rüttelfest und sie hat keine Säure als Elektrolyt bei der das Wasser verdunstet. Meine älteste von dieser Spezies habe ich nun schon seit 14 Jahren und sie startet meinen Farmer 3S das ganze Jahr hindurch auch im Winter einwandfrei!


    Gruß f18h-doc

    Hallo,


    natürlich kann man da auch eine 88er einbauen. In den Dieselrössern hab ich Batterien zwischen 50 und 62Ah drin. Die reichen völlig aus, wenn man sie in GUTEM Ladezustand hält und der Motor nicht aus dem letzten Loch pfeift. Allerdings sollte sie rüttelfest sein, da sie sich sonst relativ bald mit Kurzschlüssen in ihren Zellen verabschiedet.


    Gruß f18h-doc

    Hallo,


    ich hab da was rumliegen (Fingerbalken mit Mittelschnitt). Was ist denn an Deinem Schlepper alles dran - Kupplung, Aufzug, Schnittwinkelverstellhebel, Konsolen? Hier wären doch ein paar Bilder hilfreich.


    Gruß f18h-doc

    Hallo,


    ich versteh den ganzen Hype um das blöde Bremslicht nicht! Wenn ich was nicht brauch, dann bau ich das auch nicht ein weil das dann auch keine Fehlerquellen birgt oder kaputt geht! Vielleicht ist meine Meinung in diesem Punkt auch so restriktiv weil ich schon zu viel von dieser unnötigen Sch... reparieren musste? Aber sei es drum - gerade beim 12er hast Du unter dem Armaturenbrett null Platz und Blinker samt Warnblinker sind im Lauf der Zeit ja auch noch dazu gekommen. Wenn jetzt noch ein Blinkschalter rein muss, der nochmal grösser ist, dann ist das ja ne super Sache! Ausnahme - es wird der Schalter von "HELLA" mit den 3 integrierten Kontrolleuchten verwendet, der an die Lenksäule hin kommt. Einige Leute haben auch noch nicht bedacht, dass normale Autohänger hinten 3 Kammerleuchten haben. Das heisst dann, wenn Du das Bremslicht beim Schlepper über die Blinker mit betreibst, beim Hänger die Blinker auch so mitbetrieben werden und die eigentlichen Bremsleuchten am Hänger tot sind. Den Pin an der Steckdose wie bei Deinem Traktor noch zusätzlich mit dem Bremslichtsignal zu belegen, obwohl die Blinker damit schon belegt sind, ist totaler Blödsinn und auch verboten! Streng genommen dürftest Du an Deinen Traktor nicht mal einen Hänger ankuppeln wenn nicht alle Beleuchtungseinrichtungen vom Traktor aus bedient werden können.

    Wenn Du nun das Bremslicht am Traktor weglassen würdest und den Bremslichtschalter nur an die Steckdose auf den Pin 54 klemmst, dann hättest Du am Traktor zwar keine Bremsbeleuchtung aber zumindest wäre es dann völlig egal, ob Du einen Hänger mit Zwei- oder Dreikammerleuchten am Haken hast, weil ja beides ginge.


    Gruß f18h-doc

    Hallo,


    noch was - von den Abmessungen aussen gehen bei der Sparvariante auch die Töpfe vom Hela D14 und D18 sowie vom Fendt F15 bis Bj. 1952/53. Wie das Innenleben aussieht konnte ich noch nicht eroieren da ich zwar schon jede Menge F15 Töpfe mit sehr guter Aussicht nach innen hatte aber noch nie einen, der auch definitiv vom F18H stammt.


    Gruß f18h-doc

    Hallo,


    wenn der Traktor von 1949 sein soll, ist mit den Schwungrädern bzw. dem Motor was passiert - denn die kleinen Schwungräder gab es definitiv erst 1950. Auspuffmässig hab ich mal schnell die 3 gängigsten Ausführungen fotografiert. Der Aufgehängte ist ab 1939 verbaut worden und hatte die Rohrverschraubung als Verbindung zum Kopf. Ab 1948 gab es die Ausführung mit den glatten Deckeln jeweils an den Topfenden und 1950 kam dann noch die "Sparausführung" mit dem Abgang zur Seite raus hinzu. Da es damals allerdings noch etliche Pferdefuhrwerke auf dem Land gab und manches Pferd scheute, wenn es vom Abgas angeblasen wurde, hat man sehr oft die Anlagen wie früher nach hinten verlegt und die vorhandenen Auspufftöpfe an die neue Verrohrung angeschweisst.

    Für den "Mittelaltertopf" nehme ich Siederohr aus dem Heizungsbau mit 130 mm Aussendurchmesser und 400 mm Länge. Bei dem Siederohr beträgt die Wandstärke ca. 4 mm. Dem entsprechend werden die Endplatten auch aus 4 mm Blech ausgeschnitten. Das Innenleben und auch die restliche Verrohrung besteht ebenfalls aus Heizungsrohren mit 48 mm Aussendurchmesser. Das Rohrstück im Topf wird fast so oft wie möglich mit einem 6 mm Bohrer durchlöchert, anschliessend in der Mitte auseinandergesägt. Dann nimmt man ein Stück Flacheisen, setzt das zwischen die abgesägten Rohrstücke und schweisst die Rohrstücke mit dem Flacheisen wieder zusammen. Wenn man das Ganze nun in das Siederohr steckt und alles zusammenschweisst, dann hat man endlich den fertigen Topf. Die Auspuffgase müssen also aus der ersten Hälfte des Lochrohrs raus, wandern im Topf weiter und gehen in die zweite Hälfte wieder rein und von dort aus ins Freie.

    Schau bei der Herstellung darauf, dass der Topf vom Volumen her nicht kleiner wird und die Rohre wirklich genug Bohrungen haben. Wenn Du das vergeigst, dann kann es passieren, dass sich das Kühlwasser bei warmem Motor in einem Schwall aus dem Wasserkasten verabschiedet, da dieser Motor nur sehr wenig Rückstau in der Auspuffanlage verträgt.


    Gruß f18h-doc

    Hallo,


    ich denke, der Bracht hat da was. Letzte Woche war eine komplette Lima mit Riemenscheibe im ebä kleinanzeigen drin. Vielleicht gibts die da immer noch.


    Gruß f18h-doc

    Hallo,


    das ist ja mal eine Vorstellung! Schön, dass jetzt alle deinen Namen kennen und wenigstens ganz grob wissen, wo Du herkommst!

    Ich komm dann hier auch gleich zur Sache. da es bei den F18H von 1950 mehrere Varianten gibt, die entweder sehr simpel aufgebaut und auch laut sind oder eben die Variante, die es bereits 1949 gab aber eben aufwändiger gemacht und deutlich effizeinter in Bezug auf Schalldämmung. Ausserdem muss ich noch wissen, ob der Auspuff bei Deinem Traktor in den Kopf reingeschraubt oder mit einem Flansch angeschraubt wird.


    Gruß f18h-doc

    Hallo,


    das SAE 20W20 ist zu dick! Das kommt bei den alten Dieselrössern rein oder bei Tropeneinsatz! Das schaumige Öl kommt daher, weil er in der Saugleitung zur Pumpe oder auch über den Wellendichtring in der Pumpe Luft saugt. Die Ventile kannst Du so lassen, wie sie sind, Der Hubwerkskolben wird abgedichtet und das Getriebe- und Hydrauliköl gewechselt. Diese Massnahmen sind erforderlich, um die bereits vorhandenen "Schäden" zu beseitigen. Wenn Du die Hydraulik so dermassen belastest, wie beschrieben, dann solltest Du dringend über eine Nachrüstung von Zusatzhubzylindern nachdenken. Die gab es orginal mit Konsolen und Anschweisspfannen und entlasten dann das Hubwerk erheblich und führt dann insgesamt zu einer deutlich längeren Lebensdauer aller Komponenten der Hydraulikanlage. Musst mal bei den Schlachtern nachfragen, da liegt bestimmt was rum.


    Gruß f18h-doc