Beiträge von LSA

    Hi,

    bei den Motoren kann es nach längerer Standzeit oder ewigem Teillastbetrieb schonmal vorkommen, dass der Traktor etwas mehr qualmt oder nicht ganz rund läuft. Ein paar leistungsintensive Arbeitsstunden können da Wunder bewirken.

    Soll nicht heißen, dass der Motor auf jeden Fall noch top ist - Wenn aus der Motorentlüften literweise Öl kommt wohl kaum. Aber bei einer normalen Probefahrt sind die Möglichkeit zur Diagnose ja eher begrenze


    Kosten für die Reparatur hängen vom Umfang der Arbeit ab, was kaputt ist und was repariert werden soll.

    Grüße

    Hi,


    ob die passen sollte dir der Reifenhändler oder Online-Katalog sagen können: 12.4-36 passt auf 9-11" Felgen, 13.6-36 auf 11-12" Felgen. Wenn du also eine 36*11" Felge hast, sollte der Reifen passen.


    Legal ist das ganze aber erst, wenn es in den Fahrzeugpapieren steht. Dazu brauchst entweder die Bestätigung vom Hersteller oder eine Kopie von Fahrzeugpapieren, in denen das eingetragen ist.


    Grüße

    Hi,


    such mal im Forum, das Thema gibts alle halbe Jahre wieder. In kurz suchst du die einzige verplombte Schraube, die oben aus deinem Getriebe rausguckt. Rausnehmen, irgendwas reindrehen damit kein Dreck reinkommt und falls - und das ist leider nicht ganz geklärt - dein Getriebe den 40er Gang verbaut hat, passiert etwas wenn du den 40er Gang einlegst. Bis jetzt hab ich noch von keinem gehört, dem der Gang dann fehlte. Warum auch immer Fendt bei einem der meistgebauten Getriebe keine zweite Variante ohne die überflüssige Schaltmechanik etc. gebaut hat.

    Die Vierradbremse war bei den 300er Hinterradlern eine Option und nur bei den 40km/h Variante Serie. Entsprechend lange kannst du eine suchen, wenn du die umrüsten willst - gibts nämlich fast nur an 40km/h Traktoren.


    Die übliche Warnung - Die Schraube ist verplombt weil die Betriebserlaubnis des Schleppers auch die vorgesehene Höchstgeschwindigkeit umfasst. Plombe weg, BA weg.


    Grüße

    Hi,
    auf der alten Zylinderkopfdichtung müsste draufstehen, welche Stärke die hatte. Am besten ausbauen und eine derselben Stärke wieder rein.
    Theoretisch wird die benötigte Stärke nach WHB aus dem Zylinderbuchsenüberstand berechnet bzw. muss mit dem Buchsenüberstand eine Mindesthöhe ergeben (letztendlich beeinflusst die den Abstand zwischen Kolben und Zylinderkopf).


    Grüße

    Ja der Antrieb kommt direkt von der Nockenwelle. Im Gussblock ist bei vielen 225er Motoren da eine Stelle für die Kraftstoffpumpe vorgesehen, nur eben nicht aufgebohrt und von der Reiheneinspritzpumpe verdeckt.


    Grüße

    Ja die Vorförderpumpe meinte ich.
    Die obere Hälfte (inkl. Membrane und Filter) passt von den anderen Pumpen, damit lassen die sich dann auch meistens reparieren. Nur dieser Hebel, über den die Pumpe angetrieben wird ist beim 4S deutlich länger und ich glaube das Bohrbild vom Flansch ist anders (2 statt 3 Schrauben).


    Grüße

    Moin,


    die Verteilereinspritzpumpen sind damals als günstigere und robustere Alternative zu den Reiheneinspitzpumpen angeboten worden. In den 4-Zylindern von MWM als CAV, in den 6-Zylindern von MWM als Boschpumpe, die Idee hierzu stammt von MWM und ist auch bei Renault zu finden. Theoretisch hatte die Verteilerpumpe noch den Vorteil, dass sie durch den Diesel geschmiert wurde (-->also kein Ölwechsel nötig), was bei schwankender Dieselqualität leider auch ordentlich Verschleiß mitbrachte (deswegen auch 2 Filterpatronen). Gleichzeitig war die Pumpe beim Favorit 4 S mit relativ kleinen Pumpenelementen ausgelegt, sodass da nicht viel Verschleiß ausgeglichen werden konnte und bei fehlender Leistung die Pumpe eher überholt werden musste. Ihr großes Comeback haben die Verteilerpumpen dann mit der Common-Rail Technik gehabt


    Aus subjektiver Erfahrung kann ich die fehlende Spritzigkeit bestätigen (4S im Vgl. zum 10S), allerdings läuft der 4S bei niedrigeren Drehzahlen deutlich ruhiger, da fahre ich viel lieber mit dem. Im Teillastbereich ist der Spritverbrauch ungefähr gleich, bei Volllast entwickelt der 4S leider einen Strudel im Tank (20-30% mehr beim RB pressen). Problem ist hier angeblich der fehlende Spritzversteller. Ich fahre trotzdem gerne mit dem 4S :D


    Der Umbau auf die R-ESP sollte nicht zu aufwendig sein. Es hieß immer, dass in den Motorblöcken die entsprechenden Bohrungen fehlen, bei mir sind sie allerdings da (sowohl beim 10S als auch beim 4S für beide Pumpen). Wenn würde ich mir aber die ESP von einem 11S oder späteren 610 holen, die hatten größere Pumpenelemente als die vom 10S. Wichtig zu wissen ist noch, dass beim 4S mit der Verteileresp eine andere Kraftstoffpumpe verbaut ist, die nicht mehr so einfach zu finden ist (Die Membran ist aber dieselbe wie bei den anderen Pumpen).


    Grüße

    Hi,
    für die 18.4 R 38 sind als Felgenbreite 15-16" angegeben, für die 520er 16-18". Wenn du ne 16" Felge hast, sollten also beide Reifen passen. Ansonsten brauchst du eben noch Felgen mit 16x38 oder 18x38 (Vorteil der 16" Felge wäre, dass die schmaleren Reifen auch noch passen sollten), sollten aber beide zu finden sein...


    Grüße

    Na immerhin bist du ehrlich :D Besser als all die Kaliber mit ähnlichem Vorgehen, die noch nett einen Beitrag in der Vorstellung rumheucheln und den Haufen an Datenmüll noch größer werden lassen. Also verarschen würde ich das nicht nennen, klar nicht die feine Art, aber mit Preis VB ists doch ok.. ist mir lieder als all die "Letzte Preis" Typen... Und unterm Strich kommt bei ihm auch nicht mehr rum als bei denen mit Fantasiepreisen


    Grüße

    Hi,


    das spricht für eine kaputte Zylinderkopfdichtung... Wenn Gase aus dem Brennraum in den Kühler kommen, kann auch Kühlwasser in den Brennraum. Mach am besten mal ein paar Fotos, Zylinderkopf, Dichtung, Zylinder und trockne so gut es geht den vollgelaufenen Zylinder bzw. öl ihn dannach ein bisschen, damit der nicht rostet.


    Grüße

    Hi,
    blubberte es im Kühler schon kurz nach dem Start, also bevor der Schlepper warm war? Falls ja ist es wie DEOris schreibt, da kommst du ums Schrauben kaum herum. Allerdings sind die älteren Traktoren mit ein bisschen technischem Verstand, Werkzeug und dem entsprechenden Werkstatthandbuch gut zu reparieren.


    Wenn der Motor wirklich schon im kalten Zustand das Wasser aus dem Kühler und Öl aus dem Auspuff geworfen hat, würde ich mal den Krümmer abnehmen, dann siehst du aus welchem Zylinder das Öl kommt. Bei dem müsste dann der Zylinderkopf ab und nach der Kopfdichtung geguckt werden. Bei ner kaputten Kopfdichtung kann es auch passieren, dass das Motoröl in den Brennraum gedrückt wird und dann über den Auspuff raus, einen Ventilschaden sollteman eigentlich hören...


    Alles in allem kann man das gut in der heimischen Werstatt schaffen, es schadet aber nicht jemaden mit Erfahrung dabei zu haben.


    Grüße

    Was muss man denn bitte machen, dass das Zahnrad von der Hydraulikpumpe so aussieht? :D
    Ansonsten ist das doch ein schöner Favorit 4S, mit Druckluft und Kabine, Blechkleid kaum verhunzt, 2 Steuergeräte und 2 Zusatzhubzylinder. Wenn jetzt noch die Heckhydraulik intakt ist (und der Spanngurt nur zum Bewegen da dran ist) doch ein solides Teil


    Grüße

    Hi,


    ohne es zu wissen würde ich höchstens noch den Massenausgleich in den Raum werfen, etwas anderes kann ich mir mit so nem Teil im Motorraum eigentlich nicht vorstellen. Aber an so einen Stift an dem Ausgleich kann ich mich auch nicht wirklich erinnern. Oder eben beim Einbau der Hydraulikpumpe nen zu kleinen Passstift angesetzt, der sich dann geschmeidig in den Motorraum verabschiedet hat...


    Grüße

    Hervorragende Arbeit, hätte nicht gedacht jemals so einen zu sehen!


    Die Bremse sieht aus wie die hydraulische vom Farmer 3S, da sind die Gestänge auch so komisch verbunden und nur ein Nehmerzylinder, scheint zu der Zeit in Mode gewesen zu sein :D


    Hat der 4er dann 2 Hydraulikpumpen am Getriebe?


    Der 10S hat weniger Motorleistung (80 oder 85 PS, je nachdem wer wo misst) und eine ESP mit kleineren Pumpenelementen verbaut als der 4S, der ist eher mit dem 11S zu vergleichen. Der 600er kam soweit ich weiß erst in der LS-Serie dazu, als sich der Nachfolger des 10S sich schon den 100PS näherte und die 80PS-Klasse unbesetzt war...


    Grüße

    Hi,


    bei fast allen Traktoren mit Bosch-Reiheneinspritzpumpen sollte beim Ölwechsel nach dem Öl in der ESP geguckt werden. Einzig die späteren MWM-Motoren haben die ESP eigenständig mit Motoröl geschmiert, ähnlich zu der Ölversorgung der Kompressoren.


    Das Phänomen der "überlaufenden" Pumpe kommt vor allem von den Förderpumpen. Während die klassichen Membranpumpen einen relativ geringen Förderdruck liefern, fördert die Kolbenpumpe oft gegen ein internes DBV in der ESP. Mehr Förderdruck bezweckt dann auch mehr Leckage in der Pumpe, ist aber unterm Strich auch nicht schlimm, solange man die ESP oft genug entleert...


    Die Verteilereinspritzpumpen werden nur über den Diesel geschmiert. Hier muss man nur gut aufpassen, keinen Verschmutzten Diesel zu verwenden bzw. deshalb haben die fast alle 2 Dieselfilter.


    Kritisch ists eigentlich nur bei dem 3 und 4 Zylinder-Turbomotoren von MWM, weil da die Einfüllschraube der ESP direkt unter dem Ansaugrohr liegt, aber selbst hier kommt man mit nem kleinen Tricher ziemlich gut dran...


    Grüße

    Ich hab mir vorher eine Markierung gesetzt, wie die Pumpe stand. Nach dem Einbau dann probeweise in den Langlöchern verdreht, ist vom Qualm her aber bei der Markierung am besten gewesen. Als ich die Köpfe runter hatte, hab ich den Förderbeginn mal kontrolliert, damals war der innerhalb der Toleranz. Jetzt nochmals extra einen Kopf abnehmen oder ein Ventil zu senken (Hat leider keine OT-Markierung) hat sich für mich bei dem Ergebnis nicht gelohnt. Auch der Boschdienst meinte, ich solle "nach Gefühl" gehen.


    Grüße

    Moin,


    nochmals als Update, vielleicht plant ja noch jemand so einen Spiessrutenlauf :D


    Letztes Jahr im Frühjahr habe ich die Ansaugbrücke und den Krümmer abgemacht. Ohne den Krümmer konnte man sehen, dass der 2. Zylinder etwas mehr qualmt als die anderen, aber alle 4 deutlich zu viel. Gleichzeitig ist mir noch eine rausgebrochene Ecke aus dem Krümmer aufgefallen, ließ sich aber zum Glück schweißen. Als nächstes hab ich die Zylinderköpfe abgenommen, Planschleifen lassen und die Ventile einschleifen lassen. Alle 4 Einlassventile waren an der Verschleißgrenze, also neu. Die Ventilschaftdichtungen waren noch gut. Düsen habe ich dann auch zum Bosch-Dienst gebracht, waren alle nicht mehr innerhalb der Toleranz (obwohl die seit dem letzten Test erst 1 Jahr verbaut waren). 600€ für alles zusammen später qualmte die Mühle immernoch, gefühlt (oder gehofft?) etwas weniger und auf allen Zylindern gleich.


    Dieses Jahr hab ich mich dann an die ESP gewagt. Ebenfalls zum Boschdienst gebracht und siehe da, jahrelanger Betrieb ohne Öl ist nicht gut. Sowohl Fördermengen als auch der Einspritzzeitpunkt waren nicht mehr korrekt, dementsprechend mussten die Lagerungen und Förderelemente neu. Inkl. Einstellung und 1 Jahr Garantie hat der Spaß keine 900€ gekostet, neu oder Austauschteile sind da deutlich teurer. Den Einspritzzeitpunkt habe ich nicht gesondert kontrolliert. Aktuell bin ich mit dem Qualm relativ zufrieden. Die anderen Traktoren qualmen zwar immernoch weniger, allerdings ist auch der 309er keine Nebelmaschine mehr sondern dünstet noch leicht blau. Damit sich der Spaß lohnt muss der jetzt allerdings noch ein paar Stündchen halten :D


    Meine gesammelten Erfahrungen für die Nachwelt:
    - Eigentlich strikt der Logik folgen --> Wenn die Kompression noch ok ist, liegt der Fehler wahrscheinlich woanders.
    - Preise der Boschdienste vergleichen! Ein erster Kostenvoranschlag für die Prüfung der ESP lag bei einem Dienst bei 200€ + Abbruchkosten von 150€, falls ich nach der Prüfung keine Reparatur wollte. Der andere wollte 180 für die Prüfung, ohne weitere Kosten. Wäre ein Preisunterschied von fast 50% nur für die Prüfung...
    - Krümmer und Ansaugbrücke als einen großen Klotz abnehmen, geht einfacher als gedacht und gibt nen guten Überblick
    - Die ESP ab- und anzubauen ist ne ziemliche Frickelei, aber mit normalem Werkzeug und genug Zeit kein Problem. Allerdings muss hierzu die Hydraulikpumpe abgebaut werden (Turbo kann dran bleiben)
    - Die Flammglühanlage funktioniert richtig gut, wenn man vor dem Vorglühen die Kraftstoffpumpe einmal betätigt (besser als die klassichen Kerzen)


    Die Preise habe ich bewusst mal reingeschrieben, damit man mal einen Referenzwert hat, gerade für die ESP hätte ich mir so ein paar Anhaltspunkte gewünscht.


    Grüße

    Hi,


    ein Bekannter von mir hatte früher einen 614LS(A)? als Hinterrad, war allerdings eine Sonderbestellung. Frag nur nicht wo der hin ist, keine Ahnung :D Dank der Blockbauweise könnte man sich theoretisch bei den kleineren HR-Schleppern bedienen, das "Downgrade" dürfte auch wesentlich einfacher sein als andersrum.


    Wesentliche Vorteile der HR-Maschinen sind für mich die Wendigkeit und die "gefederte" Vorderachse, den Unterschied merkt man doch. Eingesetzt wurden die HR-Schlepper bei uns meist im Grünland oder beim Stroh pressen, wo man die Leistung vor allem an der ZW braucht.


    Die Maschinen tauchen aber immer mal wieder auf, da wird irgendwann schon ein Schnapper dabei sein ;)


    Grüße