Posts by Fendtman

    Nennt sich Angebot und Nachfrage ...


    Der Verkäufer will über 150k sehen, ein Käufer hat angeblich schon 160k geboten, wenn der Deal zustande kommt, dürften beide hinterher glücklich sein - passt doch oder?


    Über den realen Wert braucht man nicht diskutieren.


    Der nüchterne Landwirt wird in der großen Telefonzelle eine 29 Jahre alte Arbeitsmaschine zum utopischen Preis sehen ... der vermögende Trac-Fan mit drückenden Geldbeutel am Gesäß, wird eine deutlich andere Sicht der Dinge haben.


    Ich gönne es demjenigen, welcher sich hier seinen Traum erfüllen kann...


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    alle Flaggschiffe egal welcher Marke für den normalen Arbeiter und Landwirt unbezahlbar

    Wie viele Arbeiter oder Landwirte wollen ernsthaft einen fast 30 Jahre alten 1800er Trac zum arbeiten...wenn dann schwingt auch hier nur Liebhaberei mit, sonst setzt man auf neueres.


    Evtl. auch einfach mal gönnen können?

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    Dann sollte man auch immer Bedenken das diese Auflaufbremsen entsprechenden Rückdruck brauchen um zu funktionieren!

    Ich behaupte einfach mal, wenn der Kipper bzw. die Auflaufbremse in ordentlichen Zustand ist und alles funktioniert, ist man damit wohl sicherer Unterwegs als mit einem Kipper Marke Eigenbau mit Umsteckbremse über Handbetätigung ... letzteres ist für mich eher der größere Mist.

    Das mit der Gewichtsangabe ist wirklich merkwürdig...


    Sonst ist es ein ganz normaler Ackerschlepper / Favorit 4s?


    Es gab ja immer wieder Maschinen für besondere Einsätze, z.B. als Zugmaschinen in der Industrie für innerbetriebliche Aufgaben etc. ... wenn der Favorit 4s dann eine Hinterradmaschine wäre z.B. ohne Kraftheber, welcher nur Wägen gezogen hat, dann könnte das mit dem Gewicht gerade aufgehen?

    Hi,


    wieder ein paar Bilder vom vergangenen Wochenende.


    Der Großteil vom Schilf ist gemäht und abgefahren, vermutlich noch ein Vormittag und die Baustelle ist komplett erledigt.


    Wollte das Zeug als "fränkisches Zuckerrohr" vermarkten, leider war die Nachfrage gleich Null, so bleibt auch die Baustelle nur ein Kostenfaktor :(


    Baustelle 2 ... Radlader Adapterrahmen... ich hole wieder etwas aus.


    Damit der Lader künftig möglichst umfangreich verwendet werden kann und den Favorit 3 prinzipiell gänzlich ersetzen, muss das Portfolio an Anbaugeräten erweitert werden.


    Bevor ich nun weitere Anbaugeräte wie Palettengabel und Schaufel anschaffe, stellt die günstigste Lösung ein Adapterrahmen von Schaeff auf Euroaufnahme dar, um die vorhandenen Frontladergeräte verwenden zu können.


    Diese Adapterrahmen kann man im Web komplett fertig erwerben oder bei einer Firma in der Oberpfalz auch wahlweise als Bausatz... nur passen diese nicht für meinen Radlader sondern für die kleineren Typen wie z.B. den weit verbreiteten Schaeff SKL 834 alias Terex TL80 und Co.


    Problem 1, die Bohrungen für die Bolzen der Verriegelung sind auf 50mm gearbeitet, ich benötige 60mm.


    Problem 2, die Koppelhaken haben bei mir einen anderen Versatz zur Verriegelung als die vorgefertigten Teile bieten.


    Währen das erste Problem ein Bekannter gelöst hat und mir die Bohrungen auf 61mm aufgearbeitet hat, musste ich Problem 2 selbst lösen.


    Alles ausrichten, anpassen, vermessen und die Koppelhaken zerschneiden, dann alles anheften usw. und final Stück für Stück schweißen. Nachdem wir in der Verriegelung nur 1mm Luft hatten musste das schon passen ... insgesamt ein Job für mehrere Stunden.


    Das Gröbste ist geschafft nur ein paar weitere Verstrebungen sollen noch eingefügt werden und dann muss Farbe drauf.


    Nun kann z.B. der Radlader mit der 1,8m Frontladerschaufel Hackschnitzel in die 2m breite Göweil-Mulde verladen (die Laderschaufel hat 2,2m) oder die Göweilmulde als "Arbeitsbühne" aufnehmen oder natürlich die Palettengabel und Mistgabel.

    Es gibt Eggen in diversen Bauformen.


    Die Frage ist, wieviel Bodenbearbeitung ist nötig?


    Federzinken scheiden m.e. aus da zu viel Griff und es ist ja immer noch unbearbeitetes Grünland.


    Saarbettkombi mit Planierschienen oder guter Wiesenstriegel?


    Fräsen ist eine radikale Bodenbearbeitung

    Der dürfte doch nicht so weit weg stehen von dir?


    Ist jetzt nicht markerschütternd dieser Kipper, aber bevor man sich einen Umbau mit dem Doppeltrumpf antut ... fährt man mit sowas im wahrsten Sinne sicher besser.


    Die "Umsteckbremse" vom Mengele ist in meinen Augen ein "Behelf" welcher besser ist wie nicht, aber mit mehreren Tonnen im Nacken an einem 2d wäre eine gute Auflauf schon eine viel sicherere Sache.


    Ich würds mir überlegen ;)

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    Die Drehschemel mit 2 Zylindern sind in der Regel nur 2 Seitenkipper. Also die können nicht nach hinten kippen wenn ich mich nicht täusche.

    Die Welger sind schon 3-Seiten-Kipper.


    Von Krone (Drehschemel) kenne ich den Spaß mit zwei Kippzylindern nur als Zweiseitenkipper, dann sind die Zylinder aber auch mittig angeordnet und hintereinander also einer ca. über der Vorder- und Hinterachse.


    Die Welger DK sind für mich eine der besten Kipper... hab ich früher selbst ab und an gefahren.

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    das mit dem seitlichen Kippen geht wenn die Zylinder, wie schon geschrieben, sich frei bewegen können

    Es gab von Welger Dreiseitenkipper welche mit zwei außenliegenden Zylindern gearbeitet haben, waren allerdings soweit ich weiß immer Drehschemel.


    Die Einachser hatten soweit ich weiß (und gerade in Google gesehen habe) eigentlich immer nur einen Zylinder mittig, ich vermute da der Rahmen eben anders gebaut ist.


    Evtl. kann man sich aber vom System Welger etwas absehen...


    Bei den Drehschemeln einfach mal nach Welger DK115, DK120 oder DK 135 suchen.

    Die Bildqualität der alten ist dafür deutlich besser... wenn es um Details geht sicher nicht von Nachteil.

    Eine Originale kostet dafür natürlich deutlich mehr

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    Meine Meinung:

    Kauf dir einen Kipper!

    Das ist auch meine Meinung.


    Eine komplette Kippbrücke bauen welche die Belastung eines 3-Seiten-Kippers aushält und auch den Rahmen des Doppeltrumpf dazu ertüchtigen, d.h. mit sicherlich einigen Verstärkungen einbringen und Kipplagern einbauen etc. ... das kostet Zeit und Geld.


    Und dann ist es nach dem Bild zu urteilen immer noch ein ungebremster Wagen welcher einen kläglichen Rest an Zuladung hat.


    Vergiss sowas und guck dich nach einem gebrauchten Kipper mit gebremster Achse um.


    Gebrauchte gibt es doch wie Sand am Meer

    Ein paar Bilder vom Wochenende ...


    Der letzte Weizen wurde in die Mühle gebracht, im Gegenzug wurde der gesammelte Ausputz mitgenommen welcher nun seinen Weg in die Biogasanlage finden wird. Eine wirklich staubige Angelegenheit ...


    Der große Grimme Maxtron zieht wieder durch die Lande, den Großteil seiner Arbeit dürfte er gemeistert haben. Ich denke die Rübenernte der Kollegen wird zumindest im Durchschnitt liegen.


    In den Wäldern wüten die Harvester, der Vorwarder ist bereits seit ein paar Tagen unterwegs um das geschlagene Holz vom Wald zur Verladestelle für die LKWs zu fahren.


    Zuletzt waren wir am Freitag kurz in der Oberpfalz etwas abholen, nachdem Schwandorf am Heimweg lag, war ein kurzer Abstecher zu Horsch fast Pflicht. Immer wieder beeindruckend welche Maschinen dort ausgestellt sind und wie sich diese eigentlich recht junge Firma (seit Mitte der 80ger) entwickelt hat.

    Ich bin voll bei dir ... wir machen es nämlich auch nicht anders, bin keinen Deut besser :D


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    Da muss ich auch mal was dazu sagen, also Wald als Hobby = Minusrechnung zu sehen ist nicht richtig

    Ich hab meine Aussagen hauptsächlich hierauf bezogen.


    Aktuell finde ich in der Umgebung Brennholz (weich) ofenfertig für um die 40 EUR inkl. Lieferung.

    Selbst bei einfacherer Mechanisierung... was ist da verdient?


    Und wenn ich sehe was insgesamt an Maschinen aufgerüstet wird trotz fallender Holzpreise bleibt nur in der Masse die Gattung Hobby übrig... da kann man noch so gut argumentieren, wirtschaftlicher wird es nicht :). Ist auch voll okay wenn man es nicht als rentabel verkaufen will.


    Ich weiß natürlich nicht wie bei Feinstaub08 die Situation ist... wenn ich alte Buchen und Eichenbestände habe welche viel Wertholz abliefern ist die Situation sicherlich ganz anders.


    So genug damit :wacko::S

    Hi Bobberle,


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    Ich glaube nach dieser Darlegung verstehst Du meine Sichtweise besser und wirst es nicht nur als "Schönreden" abtun ;)

    Dafür ist man doch im Forum, dass man ein Thema diskutieren kann - wie am Stammtisch - belanglos einfach um die verschiedenen Meinungen zu haben. Zuletzt darf natürlich jeder mit seinem Geld machen was er will :) ab nun ein Rückewagen, zwei oder drei oder ein Porsche in der Garage steht - jedem seins.


    Dein Ansatz mit der Erhaltung der Gesundheit ist aber in der Vollkostenrechnung m.E. nicht zu Berücksichtigen - wenngleich ein verständlicher Aspekt ;)


    Nimm eine konkrete Aufgabe... Holztransport von Stämmen 4m über eine Strecke von 10km, xx Festmeter pro Jahr. Wie kann ich die Aufgabe wirtschaftlich günstig Lösen.


    1. Eigener Traktor + eigener Rückewagen

    2. Eigener Traktor + geliehener Rückewagen

    3. Eigener Traktor + Rückewagen in Gemeinschaft

    4. Eigener Traktor mit Frontlader und Anhänger

    5. Eigener Traktor mit Frontlader, Holzzange und Anhänger/Kipper etc.

    6. Lohnunternehmer


    Die Aufgabe wäre durch alle Möglichkeiten (sofern alles so gegeben) erledigt, eine körperliche Mehrbelastung nicht gegeben ... das Holz rückst du zum Verladen für deinen Wagen genau wie für den Lohner.


    Dann überlegst du weiter...

    - eigene Transportkosten durch Abnutzung, Kraftstoff usw.

    - Reparaturkosten pro Stunde

    - Unterstellkosten


    Insbesondere letztes....Rückewagen braucht Platz... evtl. passt ja dort ein Wohnwagen hinein welcher im Monat 30-50 EUR bringt.


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    Hinzu kommt in einer Vollkostenrechnung, was mit der gesparten Arbeitszeit passiert.

    Keine Ahnung welchen Beruf du hast ... aber sagen wir du bist z.B. Elektriker.


    Die Zeit wo du 10km einfach mit Rückewagen wegen x Ster Holz durch die Prärie fährst, könntest du z.B. als Elektriker arbeiten und xx EUR/Std. erzielen. Vermutlich mehr, als ein Lohnunternehmer als Lohnkosten für seine Tätigkeit ansetzt.


    So ergibt sich eine nüchterne Vollkostenrechnung....eben für eine konkrete Aufgabe eine günstige Lösung.


    Und je mehr die mögliche wirtschaftlichste Lösung von dem tatsächlichen Mitteleinsatz abweicht, je mehr muss man sich einfach eingestehen das es in die Kategorie "Hobby" fällt... ein Hobby mit sinnvollen Nutzen.