Posts by Andi611s

    probier mal mit dem Einzelpedal zu Pumpen! es kann nämlich Sein das du über den zusätzlichen Einzelpedalweg nur den Kolben des Ausgleichsventils hin und her schiebst...


    Gruß Andreas

    Hatte mein 611S auch an dieser Stelle. Mit einem neuen O-Ring wars getan. Vielmehr täuschte der Anblick und das meisten Öl suchte durch den Schmutz aus anderen Richtungen.

    Auf Höhe des Umschalthebel kommt nämlich relativ wenig Öl an, das raussuchen könnte...


    Gruß Andreas

    Servus Fendt freunde,


    Und zwar habe ich mal wieder eine frage an euch. Ich brauche bei meinem 614s bj.74 (FWA 184/22 ) eine neue zapfwellenkupplung. Als wir den fendt getrennt haben waren dort 8 ausenlammelen und 9 innenlammelen verbaut. Ich den Ersatzteilbücher ist aber immer nur die rede von jeweils 7 Stück. Kann mir von euch jemand erklären warum bei meinem 614s eine größere Anzahl verbaut ist? Vielen lieben dank für die Antworten.


    Grüße Tobias

    Hallo Tobias,


    gibt es speziell für den 614s eine Ersatzteilliste? Ich konnte bisweilen nur eine vom 4S-612S auftreiben.

    Je 7 Außen- und Innenlamellen (+Druckscheibe) kann ich bestätigen, hat mein 611S auch!


    Gruß Andreas

    Tino,

    viel Arbeit, sicherlich ein "paar" Euros die da noch versenkt werden müssen - aber im großen und Ganzen ein schöner Schlepper.


    Da kann ich ein Lied davon singen.^^ Schnell wird man durch den 6Zylinderklang vorzeitig zum Verkauf verführt, viel zu viele kostspielige "Kleinigkeiten" gerne übersehen. Das die Ersatzteilpreise insbesondere bei den Favoriten wahre Wucher sind, war mir damals beim Kauf noch nicht so bewusst. So wars zumindest bei meinen 611S.:P


    Gruß Andreas

    Hallo Thomas,

    Das liegt bestimmt am Ausgleichsventil (links/rechts). Mein 611S mit komplett überholten Bremsen, der auch das Ausgleichsventil besitzt, hat das auch. Die Einzelradbremse reagiert erst nach einen Pumpen, sprich zweimal treten.


    Einfach erklärt (ohne Einbezug des Zuschaltventil für die Vorderachse am LSA):

    Die Bremsflüssigkeit verdrängt beim ersten Pedaldruck den Ausgleichskolben im Ausgleichsventil bevor am Radbremszylinder der entsprechenden Seite genug Druck anliegen kann, um eine entsprechende Bremswirkung zu erreichen.


    Ausgeschlossen werden kann trotzdem nicht, dass andere Faktoren wie der Zustand von Bremsbelägen, Bremsflüssigkeit, Bremszylinder, etc. zu einer Verschlimmerung des Einzelradbremsens mitwirken.

    In meinen Fall konnten aber alle diese Faktoren ausgeschlossen werden.


    Gruß Andreas

    Als auch der linke Achstrichter wieder montiert war, gings ans Einschleifen der Handbremse. Man schleift die Handbremsbeläge während der Fahrt nur durch kurzes Anziehen der Handbremse ein. Natürlich ohne die Beläge dabei durch Erhitzen zu verglasen. Eine gleichmäßige Einstellung der Handbremse erfolgte dabei immer wieder durch Aufbocken, Gestänge links und rechts verdrehen und Zähne Zählen ;)


    Die Fußbremse die während der ersten langsamen Fahrten noch außer Funktion war, habe ich gemäß WHB durch Zähneverdrehen links und rechts auf "4 Zähne vor Blockieren" eingestellt. Beim ersten Entlüften konnte ich die knallschwarze Farbe der Bremsflüssigkeit erkennen. Ein Auswechseln der Flüssigkeit stand an. Mit 1,5 Litern Flüssigkeit habe ich das System mit ständigem Nachfüllen durchgespült und am Entlüftungsstutzen, die alte Pampe per Schlauch und Glas eingefangen. Leider musste auch der rechte HBZ weichen und ersetzt werden, weil bei steten Rechtspedaldruck minimale Bläschen ins System traten.

    Das "Ausgleichsventil" hab ich auch gleich mitgereinigt und auf Dichtheit überprüft . Trotz Dichtheit

    wollte ich den O-Ring der Druckwaage ersetzen, aber den gibts nicht mehr (Nirgends!).


    Das anschließende Einschleifen der Fußbremse musste vertagt werden. Aus den Steuergeräten und dem rechten Zusatzhubzylinder prasselte das Öl, die frischbelegten Backen drohten durch Weiterfahren zu versauen.

    WICHTIG: Vor der Demontage sind die Unterlenker ganz nach oben zu bocken und der RSG-Hebel ist leicht anzuziehen!!!!

    Die Regelwelle des RSG ist dadurch entspannt und das Regelsteuergerät kann ohne Einstellungsveränderung nach Demontage von Endplatte und Zusatzsteuergerät abgenommen werden.



    Sehr unerfreut war ich über den angebruzelten Hebel am RSG :( :(

    Während die stark Oberflächen geschädigte Kolbenstange des Hubzylinders bei der Firma Winkler am Aufchromen war (nicht billig!) und Nutring sowie die beiden O-Ringe für den Plungerzylinder unterwegs waren, musste ich mich ans Abdichten der SB7 Steuergeräte machen. Hilfe fand ich bei einem erfahrenen Mb-Trac Schrauber, den ich schon seit meiner Schulzeit kenne. Auch Mercedes Benz griff auf die SB7 Technik zurück und ich konnte sicher sein, dass Michael sein Handwerk beherrscht. Michael, solltest du hier mitlesen, nochmals Vielen Dank !!

    Um die undichte Stellen des RSG zu erreichen musste nach Demontage des Vorgehäuses, der Spannstift, der den Verstellkeil der Regelwelle hält, entfernt werden. Nicht leicht: Ein Durchtreiben des Spannstift kam wegen des fehlenden Platzes dahinter nicht in Frage, Ausbohren schied ebenso aus. Doch Michael hatte noch einen Trick parat, der funktionierte. Überzeugt euch vom Ergebnis...



    Gruß Andreas

    Das sind gewiss keine 90Grad!

    Bei der Winkelbestimmung musst du die "Kotflügelhalter" stehend auf eine ebene Fläche spannen. Dann den Winkel "Kotflügelseitig" zwischen Halter und Ebene bestimmten. Den gemessenen Winkel ziehst du dann von 180Grad ab und dann hast du den fürs Schweißen relevanten Innenwinkel der Kotflügel.


    Gruß Andreas

    Hallo Aldebuecher,


    ich habe mal paar Jahre bei Fliegl in der Werkstatt gearbeitet. Den Kipper hab ich 2015/2016 beim Firmengründer persönlich gekauft. Tolles Andenken an die Arbeitszeit im 150km entfernten Oberbayern: Rahmengestell ist vom 10to, sehr massiv und die Schweißnähte top, nur eben wegen der verbauten Auflaufbremse auf 8t zGG zugelassen.


    Gruß Andreas

    Auch Nummer 1066, freut sich wieder am Arbeitsleben teilnehmen zu dürfen. Egal ob vorm gleichaltrigen Claas WAS 540 oder vorm 5jährigen 8to Fliegl Kipper.






    Wie ich finde - eine gute Kombination! Bei Interesse werde ich die Tage noch, seine Rehabilitation fertig dokumentieren :)


    Gruß an Alle,

    Andreas

    Anbei noch ein paar Bilder die ich noch vom Kauf hatte. Das letzte Bild zeigt das Prospektbild der Schlepper auf dem Bild ist allerdings ein 611S der selbe wie auf dem 611S Prospekt.

    In der Front hat er eine 6m Amazone Rüttelegge, über die ich leider nichts herausfinden konnte, vermutlich gab es diese so gar nicht zum Kauf. Die Sämaschine konnte ich vor 15 Jahren schon mal bei uns ganz in der Nähe besichtigen, der Bauer hatte eine solche mit 6m, sogar zum Verkauf mein Vater wollte diese allerdings damals nicht.

    Soweit ich herauszufinden konnte gab es die EV 800-4 und 5 ab 68/69 und ab 71/72 die größere EV 900-4 5 und 6 mit mehreren Änderungen bis 79/80 und ab dann gab es die EV 1006-4 5 und 6 allerdings weiß ich über die auch so gut wie nichts.


    Servus Alex,

    woher weißt du denn das es ein 611S ist? Optisch gibt es ja in dieser Ansicht ja keine Unterschiede zum 612S... (außer das Typenschild, insofern es lesbar ist :) )


    Gruß Andreas

    Hallo Stefan,


    bei deiner Idee mit der separaten Pumpe kannst du die vorhandenen Zusatzsteuergetäte nicht verwenden, weil diese über das Regelsteuergerät und somit auch über die originale Pumpe versorgt werden.


    Eignen würde sich ein separates Steuerventil bzw. ein separater Steuerblock.


    Gruß Andreas

    Servus

    wir haben den Spalter seit 16 Jahren. Ist ein Hydrocombi mit 15 Tonnen Spaltkraft und erledigt bei 70ha Wald schon mal gern auch 150 Ster im Jahr. In Stich hat er mich noch nie gelassen, unsere vielen großen Stämme spaltet er auch. Die sind oft so groß das sie zu schwer bzw. bei 95cm Länge in der Hebeeinrichtung mit der Spaltschneide kollidieren würden, sobald man aufgehoben hat. Bei astigen Hartholz ist es immer eine Frage wie es einer spaltet, mit bisschen Gefühl für die Sache kriegt man alles genauso schnell klein wie einer der mit dem 19t oder 24t von Posch spaltet. Soweit meine Erfahrung.


    Keine Frage die Fixiereinrichtung ist super. Ich bin es ohne gewohnt, Probleme hat ich eigentlich kaum: große Stämme stehen ja von selbst schneid-/rissmittig ;) :) bei kleineren drück ich kurz mit dem Knie mit an, wenn sie zu kippeln versuchen.

    Bei meiner Nutzung und Gewohnheit, würde sich ein Umbau nicht rentieren. Aber das muss jeder für sich entscheiden...


    Unerwartet lief der Spalter auch unter deutlich weniger Spritverbrauch als beim Vierzylinder John Deere 6110. Im Standgas bei der 1000er Zapfwelle war er außerdem selten kleinzukriegen. Soweit das Ergebnis der letzten 50Ster :)


    Gruß Andreas

    Danke Dirk ;)


    Mittlerweile ist mein 611er ja regelmäßig im Einsatz. Der Kipper in der Größe steht ihm auch recht gut wie ich finde :)

    Was mach ich, wenn mich trotz allem mal das untreue Glück im Stich lässt und der Fendt 10-15km (z.B. ohne laufenden Motor) abgeschleppt werden muss? Ist es sinnvoll bei 25km/h Abschleppgeschwindigkeit den 6. Gang einzulegen? Wie stelle ich die Getriebeschmierung sicher?


    Gruß an Alle

    Andreas

    Die Wartezeit auf die beiden linken Handbremsbacken ließ sich mit reichlich Arbeit überbrücken.

    Genau wie auf der rechte Seite musste viel gereinigt und der Simmering der Handbremswelle unten am Getriebe ersetzt werden. Mit dem Abzieher den Nocken und später den alten Wedi entfernt, den Neuen aus Blech schön mit Dichtmasse in die Passung geklebt. Wichtig ist auch die Verzahnung vorher abzukleben, um die Dichtlippe nicht zu beschädigen!

    Der Differentialdeckel -links mit Kegelrollenlager- kam ab, um den Simmering auszupressen und den platt gequetschten riesigen O-Ring zu ersetzen. Danach den ganzen Kladaratatsch gleichmäßig unter Ölung des O-Ringes zusammengebaut.

    Genau wie bei den Simmering der Planetentriebe empfehle ich für die Montage differentialseitig die Verwendung gedrehter Schlagstücke, um die 50Euro Teile nicht zu verkanten oder zu verdengeln.

    Die beiden Spannstifte zur Zentrierung des Achstrichters am Getriebe schlug ich bis zur Anlage radwärts und die vorher gelockerte Kabinentraverse entfernte ich in Hinsicht auf das spätere Einschlagen der Spannstifte.

    Bald war die Fußbremse samt den Bremsbacken, der Nachstellung, den neuen Zug- und den beiden konischen Druckfedern, die ich mit der Schraubzwinge vorgespannt ohne Spezialwerkzeug montieren konnte, fertig.

    Eine kleine geschmiedete Zange verhalf mir beim späteren Umbiegen der Sicherungsbleche für die Sechskantschrauben der Ankerplatte.


    Gruß Andreas


    Anbei ein paar aktuelle Bilder von den letzten Einsätzen...

    Nach vielen schlaflosen Nächten entschied ich mich für den Umbau der Bremsbacken und Bremszylinder auf die einstige (nicht mehr vorhandeme) Originalversion. Die Ankerplatte war nämlich von allen 611S gleich. Neben den Bremszylindern und Bremsbacken ohne Kugelpfannen besorgte ich alle Simmeringe (Planetengetriebe, Differential, Handbremswelle), alle Federn. Die Handbremsbacken ließ ich für 70 Euro pro Seite von der örtlichen Baywa aufkleben. Sehr schön! Das war das Geld wert.

    Bei der Demontage des differentialseitigen Simmerings musste der Differentialdeckel ab, um den metallernen Wedi auszukloppen.


    Eine gute Gelegenheit die triefende Zapwelle zu ziehen und zu reparieren.



    Nach dem Lösen des äußeren Flansches und der vier Senkkopfschrauben, konnte ich sie mit Führung der anderen Hand durch die entstandene Öffnung aus dem Getriebe ziehen.



    Das Ergebnis war ernüchternd. Der Simmering unbeschädigt und neuwertig, die Welle an Staub-und Dichtlippenauflage, stark eingelaufen! Ein passender Speedi-Sleeve für die Welle war nicht aufzutreiben.

    Letztendlich entschied ich mich für die (vorsorgliche) Erneuerung des Simmerings und dem Versatz dessen mittels Passscheibe (1mm). Hiermit konnte ich die Auflage der Dichtlippen, eine gute Schmierung des Lagers und eine gerade Auflage des WeDis sicherstellen. Das Lager habe ich vorsichtshalber mit Loctite gegen Mitdrehen in der Passung gesichert. Ein neues Sicherungsblech sollte mich hoffentlich vor Lockerdrehen der Nutmutter M50 bewahren. Der Einbau und der Auftrag der Dichtmasse zwischen beiden Gehäusen verlief problemlos.


    Dann war alles ganz zügig montiert. Der Achstrichter wehrte sich etwas beim Anfahren an das Getriebe. Das zugedeckte Getriebeöl füllte ich mit der Bohrmaschinenpumpe ein, ehe es nach Umkehren des 611ers wieder rauskam.

    Der linken Seite des Achstrichters musste -für gleichmäßige Bremswirkung- selbiges geschehen!


    Die fertig montierte Handbremse:



    Die überarbeitete Fussbremse :



    Streich 2: Die Kehrseite muss auch zerlegt werden mit dabei ist der kleine Bruder ;) :




    Viel Spaß beim Lesen und schönen Sonntag Abend wünscht

    Andreas


    PS: über Kommentare, Geschichten, etc. von manchen Altmeistern zum Thema freue ich mich wie immer sehr