Posts by DieselrossF15

    Hallo zusammen,


    Ich hab ein kleines Malheur...


    Habe vor kurzem den kompletten Motor meines Fendt Dieselrosses F15 H6 B überholt. Es wurde alles sauber rausgeputzt und anschließend nahezu alles (Laufbuchse, Kolben, Einspritznocken, etc) bis auf die Kurbelwelle (die wurde geschliffen) erneuert.


    Nach der Restaurierung habe ich mich dazu entschlossen, 10w40 einzufüllen, da ich den Schlepper auch im Winter bewegen möchte. Also besorgen lassen und nicht weiter drüber nachgedacht...(ich weiß, einfach doof)


    Das war leider die falsche Entscheidung, denn sehr viele 10w40 sind teilsynthetisch und damit mit Additiven (habe ich überprüft - meines wird zwar in Baumaschinen verwendet, ist aber teilsynthetisch). Das ist in den alten Motoren nach Recherche nicht gut und man sollte nur mineralische Öle fahren.


    Nun meine Frage:

    Der Schlepper ist insgesamt nach der Restauration ca. 10h gelaufen wenn es hoch kommt.


    Kann ich nun einfach das 10w40 ablassen über nen halben Tag und fülle dann quasi einfach das mineralische 15w40 "oben drauf"?


    Viel kann ja eigentlich nicht im Motorraum und den Leitungen verbleiben und durch die Komplettinstandsetzung sollten sich nun auch noch nicht allzuviele Späne etc im Ölkreislauf gebildet und mitbewegt haben.


    Ist der Restanteil des 10w40 dann so gering, dass ich mir keine Sorgen machen muss?


    Viele Grüße und Danke

    Sascha

    Hallo Zusammen,


    ich habe mir vor ca. 1 1/2 Jahren ein Fendt Dieselross F15 H6 B angeschafft. Optisch stand der Schlepper sehr gut da. Er wurde schon einmal, wie lange dies zurück liegt weiß ich allerdings nicht, restauriert.
    Ziemlich schnell ist mir dann aufgefallen, dass der Schlepper nicht die Leistung bringt, die er haben sollte. Mir ist klar, dass er keine Rennmaschine ist, aber da hätte durchaus mehr kommen müssen.


    Also haben wir mal oben angefangen, um nach der Ursache zu suchen.


    1. Entdeckung: Zylinderkopf gerissen -> Überholten gekauft
    2. Entdeckung: Buchse und Kolben verschlissen samt Pleuelbuchse -> Neu kaufen
    3. Entdeckung: Schleifspuren auf der Kurbelwelle -> Schleifen und Härten lassen
    4. Entdeckung: Ausrücklager defekt -> Neues kaufen
    5. Entdeckung: Kupplungsscheibe defekt -> Neue kaufen
    6. Vermutung: Einspritznocken vermutlich verschlissen (kann man sehr schwer als Laie beurteilen ob der noch gut ist) -> Keine Ahnung was ich tun soll - sind sehr teuer
    7. Vermutung: Regler für Einspritzung nicht mehr in Ordnung (kann ich auch nur sehr schwer beurteilen - sind doch nur zwei Gewichte und Fendern dazwischen, oder?!) - auch hier keine Ahnung


    Nun habe ich mal die Teile angefragt. Das geht schon alles sehr sehr ins Geld 8|


    Ich will natürlich, da es der Schlepper für meinen kleinen Jungen ist, dass er wieder gut läuft und keine Probleme mehr macht. Nur wird halt auch irgendwann der Daumen etwas knapp.
    Jetzt frage ich mich, wo ich Einsparungen machen kann und was man eventuell weglassen oder selbst richten kann.


    Gibt es hier Experten aus dem Raum Stuttgart, bei denen man mal Teile zur Begutachtung vorbeibringen kann und diese einen kurzen Blick darauf werfen?
    Per Bild im Forum wird das vermutlich recht schwer, wenn man das Teil nicht selbst in der Hand hat.


    Ich hoffe auf euer Schwarmwissen der Community :)


    Viele Grüße und schönes Wochenende!
    Sascha