Posts by Zeidler

    Hallo Julian,


    werden die Schaltgabeln auf Bolzen/Achsen geführt? Falls ja, findet sich an einer Stelle wahrscheinlich eine Vertiefung. In die rastet dann eine Kugel ein. Die Kugel wird von einer Feder gedrückt.


    Ich hatte das Problem bei einem anderen Schlepper mit selben Symptom. Das zweite Sypmtom war ein leichtes Krachen im Getriebe beim Fahren von Steigungen, da die Schaltgabel gewandert ist. Hierüber habe ich es gefunden über bergabrollen mit offenem Deckel. Es hat lange gedauert, bis ich es gefunden habe, weil die gebrochene Feder noch ein wenig Druck ausübte oder die Bolzenführung noch sehr gut ist. Es hat aber auch nur die 60 cent für die Feder gekostet (bzw 1,80 EUR für alle drei Federn) und war nach dem Finden schnell erledigt.


    Ohne Deckel öffnen wirst Du aber keine Diagnose machen können.


    Gruß

    Ja, der Pflug sieht aus, also ob er Durst nach Öl und Fett hat. Wer Angst vor Umweltverschmutzung hat: Regelmäßig Salatöl reicht dem auch. Da ist der nicht so zickig wie bei den Bodenverhältnissen.

    Hallo Mitsch,


    einen Winkeldrehpflug einstellen, dass beide Schare bei z. B. Lehmboden mit Steinen und einem 1.500 kg schweren 25-PS Hinterrad-Traktor voll greifen braucht ein wenig Vorbereitung. Hier lenkt z. B. der Oberlenker die horizontale Neigung für den hinteren Schar. Der vordere wird eher durch das Spornrad bestimmt.


    Da gibt es 125 Meinungen. Es ist ein Unterschied, ob der Boden knochentrocken oder durchnässt ist. Nachfolgendes klappt halbwegs. Ob das die Lehrbuchmäßige Vorgehensweise ist, weiß ich nicht. Wenn das nicht der richtige Weg ist, bitte Infos.


    Nach meiner Erinnerung muss die Hydraulik auf Schwimmstellung wegen dem Spornrad.


    Wenn Du 12 cm tief Ackern willst, sollte der Trakor mit den beiden linken Rädern und dem Spornrad des Pfluges auf 12 cm Klötze oder Bordstein oder alte Autoreifen mit Felgen mit entsprechender Höhe. Das ist dann so, wie wenn der Traktor mit Pflug arbeitet. Dann hebst Du den Pflug hinten an und kontrollierst den Totgang des Oberlenkers und gleichst den mit dem Gewinde aus. Das simuliert den Reibungswiderstand auf dem hinteren Schar und gleicht den aus. Wenn Du auf einem 12cm Bordstein o. ä. und die Schare auf Beton oder Asphalt stehen, kannst Du auch einfach leichte Spannung auf den Oberlenker geben. Der hintere Schar hüpft ansonsten gerne nach oben weg und wirft dann seine Scholle nicht um.


    Wenn Du da fertig bist, gehst Du hinter den Traktor und überlegst, wie viel Boden Du wegschälen willst. Ich würde beide Furchen gleich halten. D. h. dass der ungefähre Abstand zwischen dem Schar zum rechten Hinterrad (Innenkante) dem Abstand zwischen den beiden Scharen entsprechen muss, plus dem Abstand der Rad-Innenkante zur Kante im Boden die noch steht, also etwa eine kleine Hand breit.


    Das linke Hinterrad dürfe bei einem Normal-Spur Traktor mit Hinterrad-Antrieb mehr Abstand zur Mitte zwischen den Scharen haben. Wenn der Drehpunkt horizontal auf Höhe der Hinterachse (Differential) des Traktors gedacht wird, ist der Hebel auf dem linken Rad bei gleichem Schlupf der Räder größer, der Traktor dürfte nach rechts ziehen.


    Dann hebst Du den Pflug mit der Hydraulik minimal an und ziehst ihn nach rechts wie ihn der Boden zum Traktor ziehen würde. Die Schare sollten mit der Unterkante mit der gedachten Längsachse des Traktors fluchten. Das kann über den linken Unterlenker und/oder nach meiner Erinnerung bei manchen Pflügen über den Pflug eingestellt werden. Rechts bremst der Boden ja theoretisch mehr. Aber, das rechte Rad läuft auf dem Acker evtl. auf hartem Boden und das linke auf weichem und der Schlupf ist unterschiedlich. Es kann also im Acker umgekehrt sein.


    Danach gehst Du hinter den Pflug und schaust, ob die Schare bei dem ja um 12cm (oder andere Tiefe) geneigten Traktor ungefähr rechtwinklig zum Boden stehen (wegen dem Umwerfen der Schollen). Danach die anderen Einstellung nochmals kontrollieren.


    Jetzt auf den Acker oder Wiese und mal 30 Meter fahren.


    Der hintere Schar dürfte nicht raushüpfen, da der Oberlenker als Anschlag dient.


    Wenn die Lenkung mehr als 20 Grad beim Hinterradschlepper zum Ausgleich der Kräfte gegen die Spur eingeschlagen werden muss, solltest Du die Längsspur über den Unterlenker oder den Pflug nachstellen.


    Wenn die Schollen nicht Umfallen, muss die Neigung der Schare nachgestellt werden.


    Wenn die Vorderachse den Halt verliert bzw. hoch geht trotz langsamerer Fahrt musst entweder mit Handgas und Lenkbremse fahren oder die Tiefe und damit den Widerstand reduzieren.


    Wenn Du einen Wutanfall kriegst, ist das normal.



    Viel Spaß und Gruß

    Hallo Jo,

    in mir vorliegenden (nachgedruckten) Tabellen-Unterlagen von 1961 steht zum MWM KDW 415 E:

    14 PS bei 1500 U/min, 1178 ccm


    Einspritzpumpe Bosch-Type: Deckel

    Einspritzdüse Bosch-Type: DN 8 S2

    Einspritzdruck: 100 atü/bar

    Förderbeginn Grad vor OT: 29-31

    Ventilspiel EV und AV 0,2

    EV öffnet 10,5 Grad vor OT


    Ob die Daten wirklich richtig sind, weiß ich nicht. Es sind keine Original Fendt-Unterlagen.


    Gruß

    Auch Moin,

    ich bin blind, ich lese nix von AKD 12 oder 112 beim DieselrossFan als Fragesteller, und den Traktor gab es wohl auch als Wasserkühler.


    Die Wartungs- und Reparaturanleitung für den AKD 112 mit Benennung der angedachten Ölsorten gibt es über einen Link bei Wikipedia als PDF.


    Ursprünglich vorgegeben in der BA war Einbereichsöl HD SAE 20 im Sommer und HD SAE 10 im Winter, also legiertes Öl aufgrund des Filter-Systems. Bei betagten Motoren eine Stufe höher. Bei über 30 Grad Lufttemperatur SAE 30 (wie bei den anderen mir bekannten luftgekühlten MWM-Motoren) bzw. in Wüstengebieten evtl. SAE 40.


    Bei einem luftgekühlten Dieselmotor diesen Baujahres würde ich zumindest mineralisches SAE 20 W40 fahren. Hintergrund ist, dass z. B. ein 15-W40-Öl ein SAE 15 Öl mit bis zu 20% Viskositätsverbesserern ist. Die vertragen aber keine hohen mechanischen Drücke in Kombi mit Hitze oder Säurebelastung durch Kondensat (cracken der Molekühlketten der Viskositätsverbesserer) und Oxidation. Das gilt auch für Synthetik- oder Teil-Synthetik-Öle. Kondensat spielt beim Diesel mE keine so große Rolle.


    Ein alter luftgekühlter Diesel-Motor kann unter Belastung aus einem 15 W40 Öl ruckzuck wieder ein SAE 15 Öl machen (z. B. der frühere Porsche-Standard meines Opas). Bei Luftkühlern ist das Spiel zwischen den mit Hitze belasteten Bauteilen höher als bei Wasserkühlern, von daher schlackert es da mehr beim hoch und runter. Durch "verkanten/kippen" gibt es da evtl. höhere mechanische Drücke. Von daher sollte nach meinre Meinung SAE 20 unter allen Bedingungen erreicht werden. SAE 30 ist mE noch eine Nummer sicherer, sofern der Motor nicht im Winter bzw. unter 5 Grad Öltemperatur gestartet werden muss.


    Für gelegentliche kurze Ausflugsfahrten ohne schweren Anhänger bzw. Last wird wahrscheinlich auch 15W 40 reichen.


    Wichtiger ist beim Luftkühler ist ein paar Minuten warmlaufen vor der Belastung, ordentliche Drehzahl bei Belastung und nachlaufen im Standgas nach Belastung bis er nur noch warm ist.


    Gruß

    Guten Morgen,


    bei google.de findest Du unter "Notice Fendt Farmer 1Z PDF" auf einem französischen Server eine deutschsprachige Bedienungsanleitung des 1Z als PDF.


    Unter Wikipedia findest Du die Wartungs- und Reparaturanleitung zum Motor AKD 112 bzw. einen Link dahin.


    Es gibt ein gutes Buch mit vielen Bildern und Montage-Tipps über die Instandsetzung eines luftgegkühlten MWM-Motors am Beispiel eines MWM 308-3. Bei Interesse per PN anfragen, da haben andere vielleicht eine andere Meinung.


    Der 1E und der 1D sind bis auf den Motor und die eckige Form ziemlich ähnlich. Für deren Motor MWM 325 gibt es mE eine gute Ersatzteilversorgung. Die sind auch in Baumaschinen oft verbaut worden, der 325-3 auch bei Renault und Hela.


    Die Luft-Leitbleche dürften mit Schnellverschlüssen fest sein. Die würde ich beim Besichtigen mal öffnen. Da findest Du bei manchen ein halbes Getreidefeld oder Tonnen von Sägemehl. Beides ist nicht schön für die Kühlung.


    Gruß

    Good evening,


    wearing and abrasion are in relation to the work hours:


    What's the look of the gear shift? Can you read the numbers or are they wiped away? What's with the foot pedals and the foot plate? ripple or even? changing the gears: slide without or with slackness? How are the balls and bolts of the lifting unit? with or without slackness.


    How is the gear box's sound if you drive the tractor down hill without shear force and (not to fast) with engine idle with awd and without awd? Some tractors have a quiet wisthling/piping in awd modus. That is normal


    How is the brake rigging? tottering?


    How is the motor's compression?


    Have a look to the cooling fluid. Is there an oil film. Water in the motor oil?


    Why is the tractor so well cleaned, especially the motor? Make a two hour trip together with the owner. Sweats the tractor oil after that?


    Close the handbrake and test the clutch


    How does the motor start at 6 a. m. after a cold night without pre-glow? How are the exhaust fumes when motor is cold and you accelerate?


    I think verify the tractor again with a experienced tractor meachanic.


    If everything is o. k. and the wear in a relation to the optic impession, why not buying for a fair price?


    Best Regards

    Hello Heron,

    no, my friend does not want to sell his 106 SA, for no money in the world. It is a heritage from his father. Some people wanted give a lot of money and he said no.


    The hobby tractor is only interesting if you are able to help yourself. Then you can buy a cheap damaged tractor and repair it.


    If you are not a meachanic and want to learn it, buy for example this book from Haynes, used for 15,99 EUR at amazon.de. Haynes repair manuals explain step by step how to repair a motor or a gear box in english language and how to make simple special tools. Haynes has got also special editions for overhauling a gear box or for welding or 12 Volt electric. Old simple off-road cars are comparable with old tractors (diesel-motor, gear box, awd-axes, no electronic). For example the Land-Rover between 1958 and 1985


    https://www.amazon.de/Land-Rov…569177256&s=books&sr=1-10


    I prefer air cooled tractors with simple gear boxes and an easy way to get spare parts. I think the 104 allrad has got a good barycenter.


    We buyed a front loader for 400 EUR from a MF for our Same Falcon DT. But I have to change the frame. Most loaders cost between 600 EUR and 2000 EUR. Cabins? I don't know.


    The Farmer series are middle weight tractors for mixed farming. The Favorit series are heavy tractors for pulling and big farms.


    And now you have to search and to search and to search ... Good luck. At mobile.de or ebay-kleinanzeigen.de are also first hand seller. At mobile.de in hole europe.


    Best regards

    Hello Heron,

    have a look to technikboerse.de, landwirt.com, mobile.de, ebay-kleinanzeigen.de, traktorpool.com or google.de with the keyword "Traktor kaufen". I think Austria is also interesting for you.


    Yes, you can buy Fendt tractors and other brands in good shape. We are using a 40 years old Fendt Farmer 1d with 2850 working hours. A friend of me has a 106 Allrad with 2000 working hours (Betriebsstunden, Bh). It is looking like new.


    But, Fendt and Deutz are often not cheap, if they are in good shape. For 104 to 106 (Allrad) with up to 6000 hours I think estimated between 6.500 to 12.000 EUR. Sometimes you can get a cheap tractor with a damaged Motor or damaged gear box.


    Mostly it is not necessary to repair. Germans like changing the oil. I have had a 50 years old Eicher with 14 hp. It has never been repaired. Only the cables from the electric system have been renewed after 40 years with the cables of my mother's old washing machine.


    Best regards

    Good morning,

    yes, I think that it is to dangerous to drive down hill with this press without brakes and this small tractor. The weight of the press is 1000 Kg. There will be a lot of shearing force.


    You need a tractor with a loading capacity of minimum 1000 kg (or install an axe with brakes) and a normal distance of the rear wheels and I think minimum 30 hp. A 30 hp standard tractor ist mostly able to brake added 1000 kg if you do not drive faster than 20 km/h (down hill not faster as upwards), have look to the tractor's manual (or google).


    On google.de you can find a repair manual of this press.


    Best Regards

    Good evening,

    if you are working with a loader or a straw press the pick-up must start before the wheels start to avoid congestion. So, one clutch starts at first the power take-off shaft and the main clutch is powering the wheels.


    Sometimes the clutch for the power take-off is controlled by the food pedale (Fendt) of the main clutch and sometimes there is a separated hand lever (e. g. Same tractor).


    Tractor's brakes are designed for the tractor and its maximum weight and not for the hay loader or a trailer.


    Safety is produced by loader's brakes by an overrun brake or a brake cable from the loader to the driver's seat. A kind of handbrake. Other behavior is very dangerous. While driving down hill with the loader or a heavy trailer and braking there must be tension at the trailer's hitch. For example, automatic air brakes of truck are braking the trailer a half second earlier than the truck itsself.


    Best regards

    Auch Hallo,

    weil jede Antwort erwünscht ist:


    Auch nach meiner Kenntnis gibt es keine gesetzliche Begrenzung der Zuglast bei älteren Traktoren. Aber, es gibt nach meiner Kenntnis eine für sonstige Zugmaschinen ab 25 km/h, an der man sich orientieren kann und die nach meinem Verständnis auch gut auf die PS-Klassen mit den jeweiligen Bremsen von Traktoren passt. Ein wenig Reserve in den Bremsen schadet zumindest bei uns im Mittelgebirge nichts.


    Mein Vorschag wäre für gebremste Anänger/Last:

    2,2 Kw pro Tonne des gesamten Zuges. Der Schlepper dürfte 8,8 Kw haben, Gesamtzug damit (gebremster Anhänger) 4 Tonnen, abzgl. Eigengewicht Schlepper von 1,1 Tonnen. Gebremste Zuglast mE sinnvoll bei 2,8 bis 3 Tonnen. Ungebremst würde ich mich am Eigengewicht orientieren. Beim Kugelkopf auf der Ackerschiene an die Verriegelung des Hubwerks denken, sofern gegeben.


    Gruß

    Hallo,

    unter Angabe des Motortyps und dem Begriff Ölpumpe findest Du im Internet viele Pumpen, auch gebrauchte. Alles ohne Gewähr: Maßgeblich scheint ein Ölanschluss von 26 mm zu sein, OEM-Vergleichsnummer vermutlich F180200310110 oder 12166769.


    MWM-Motoren sind u. a. auch in Renault- und HeLa-Traktoren und vielen Baumaschinen verbaut worden. Da wirst Du etwas finden. Falls Du die alte Ölpumpe wegwerfen willst, kannst Du Dich gerne bei mir melden.


    Gruß

    Auch Hallo,

    falls es mit dem Bezug schwieriger wird:


    Die Spanngabel wird nicht unbedingt benötigt. Das ist ein Schnell-Wechselsystem, da Opi früher kurz vor Sonnenaufgang mit 3 oder 4 Messern losgefahren ist und dann bis mittags gemäht hat. Da mussten dann teilweise die Messer gewechselt werden. Jede Schneide hat nur eine bestimmte Stehzeit bis zur Abnutzung, die von zu schneidenden Material abhängt. Manchmal helfen auch Steinchen nach oder ein Holzstück verbiegt eine Klinge, etc.


    Wer (wie ich) nur alle Schaltjahre das Messer wechselt, der kann die Löffel auch mit einer normalen gekonterten Schraube spannen. Wer unbedingt einen Feder-Effekt haben will, damit es weniger klackert, kann auch Gummi-Scheiben aus alten Schläuchen dazu nehmen.


    Beim 1 Z, E und D bei Aushebung mit der Heckhydraulik und Zugstange unbedingt auf die richtige Einstellung der Zugstange achten. Ansonsten ist die Mähwerk-Halterung ab. Die gibt es nicht so ohne weiteres zu kaufen.


    Gruß