Posts by Holzmichel_67

    Moin Uli,


    der Favorit hat keine Turbokupplung und somit könnte man ihn auch bis zum Abwürgen laufen lassen. Bis auf den Motor sind der Favorit 3 und der Farmer 3 koplett unterschiedliche Trecker. Das Getriebe vom Favorit 3 hat seinen Ursprung Anfang det 50er Jahre. Das Getriebe des Farmer 3s war 1966 eine Neuentwicklung, die neue Maßstäbe gesetzt hat.

    Die Sache mit den 1100 U/min habe ich nur einmal probiert, normal schalte ich wesentlich früher.

    Gruß

    Holzmiche_67

    Moin Uli,


    sicher ist der Schwarzrauch noch im "normalen" Bereich.

    Wenn der Motor aber gesund ist und richtig gut eingestellt, dann ist der Schwarzrauch erheblich weniger. Hoffe in nächsten Jahr beim Pflügen ist die neue Pumpe schon drin und F12 macht wieder Videos, dann wird man den Unterschied sehen.

    Eine Woche vor dem Pflügen bin ich einen anderen Favorit 3 Allrad mit original d208er gefahren, der im Vergleich zu meinem sehr lahm war. Mein Vater sagt es von unseren 1967 angeschafften Favorit 3 Allrad auch. Leider kann ich es weder bestätigen noch dementieren, da er bereits 1970 beim Kauf eines Unimog 406 in Zahlung gegeben worden ist.

    Was ich bei meinem allerdings beim Holzfahren festgestellt habe, dass das max. Drehmoment bei 1100 U/min liegt, was sehr niedrig ist. Reize es aber nicht aus und schalte normal viel früher.

    Gruß

    Holzmichel_67

    Hallo,


    der Favorit hat einen KD 210.5V, der auf D208 umgebaut ist. Die Einspritzpumpe ist noch die vom KD210.5V. Sie wird demnächst gegen eine vom D208 ausgetauscht. Dann sollter der Schwarzrauch noch weniger werden.

    Beim den Videos aus 2017 sieht man einen Favorit 3 Hinterrad. Da ist der Schwarzrauch deutlich weniger

    Gruß

    Holzmichel_67

    Moin,


    zu Hause bin ich in der Nähe von Helmstedt (war Früher Grenzübergang in die DDR).

    In Nachbardorf gab es früher einen Bauern der zum Pflügen immer ein Pferd vorm Allgaier hatte. Wenn es schwer wurde fing der Allgaier an zu knallen und das Pferd hat mitgezogen. Sonst ist es nur vorm Allgaier langgetrottet.


    Gruß

    Hartwig

    Hallo Märzhase,


    der Lehmanteil in dem Boden ist eher gering, hauptsächlich besteht er aus Ton. Die Bodenpunkte belaufen sich auf rund 65-70.

    Bei uns wird noch 1/3 der Fläche mit Zuckerrüben bebaut. Bei der jetzigen Preisentwicklung wird das jedoch nicht so bleiben:-(.

    Obwohl wir von Mai bis Juli weniger als 30mm Niederschlag hatten und das Stück auf dem Berg liegt, hat der Weizenertrag bei 8t/ha (das sind 40 Zentner/Morgen. Ich muß das immer noch in Zentner pro Morgen umrechnen) gelegen.

    Wir liegen am Elm und bei uns gibt es nur Lehm und Klei zwischen 60 und 90 Bodenpunkten. Sandboden kennen wir nicht. Den gibt es erst Richtung Wolfsburg nördlich der Bundesstaße 1.

    Die Bodenverhältnisse beim Pflügen waren nicht gut aber es geht noch schlechter. Wenn der Boden die richtige Feuchtigkeit hatte, konnten wir mit dem 1979 angeschafften 611LS (anbei ein Bild vom Februar 2018 bei der Holzabfuhr)

    fendt-oldtimer.de/wcf/index.php?attachment/40033/

    nur mit der 3scharigen Taube K60 pflügen. Den 4scharigen Frost Mosel hat er nicht mehr gezogen.

    Ein Freund meines Vaters aus Rotenburg (Wümme) hat sich darüber lustig gemacht, dass Vater 1967 zum Favorit 3 Allrad nur die 3scharige Taube K60 angeschafft hat. Er meinte sein 24er Hanomag (vermutlich ein R24 oder C224 2takter) zieht unter allen Umständen eine 2 Schar, also mußte der Favorit 3 Allrad auf alle Fälle min. einen 4 Schar ziehen.

    Erst als er uns einmal besuchte und den Favorit vor der Taube K60 beim pflügen erleben konnte, hat er seine Meinung geändert.

    Soviel zu unseren Bodenverhältnissen.


    Gruß

    Hartwig

    Die Hauptpflugarbeit ist vom Fendt Favorit 3 Allrad mit 3 Schar Feldtaube und vom Fendt Farmer 2D mit 2 Schar Lemken erledigt worden.

    Der New Holland hat nur ein paar Runden gedreht.

    Der Bruch am Lemken ist, durch unsachgemäßes Geschweiße und dadurch verursachte Vorschädigung in Verbindung mit starker Belastung durch Pflügen im harten Spurschacht und Kollision mit einem Findling, verursacht worden. Mittlerweile ist der Lemken aber wieder repariert und hat am 23. und 24.08.2018 wieder mit gepflügt. Am 25.08.2018 bin ich dann mit dem Pflügen fertig geworden. Wir haben rund 250 Liter Diesel benötigt und haben wo der Pflug so tief ging 30 cm tief gepflügt.

    Bedanken möchte ich mich auch noch bei dem Landwirt, der uns nicht nur die Fläche sondern auch den Diesel zum Pflügen zur Verfügung gestellt hat! Bedingung hierfür war allerdings ordentliche Pflugarbeit.

    Anbei noch Bilder von den Brocken, die wir losgerissen haben. Allerdings hat es mittlerweile 10mm geregnet und sie sind nicht mehr so groß.


    Gruß

    Hartwig

    Moin zusammen,


    zuerst einmal herzlichen Dank an Heiko und Sascha zurück.

    Ihre Anwesenheit war eine große Bereicherung!

    Nun zum Pflügen.

    Es sollte eigentlich mit mehr als 3 Schleppern gepflügt werden

    Von meinen Schleppern sollten pflügen:

    Fendt Favorit 3 Allrad mit 3 Schar Feldtaube von Rabe


    Fendt Favorit 3 mit 3 Schar Feldtaube von Rabe

    Fent F231 GT mit original Fendt Winkeldrehpfug
    weitere Pflüger:

    Fendt Favorit 3s mit 3 Schar Feldtaube von Rabe

    Fendt Farmer 2D mit 2 Schar Volldrehpflug Typ D 25/50K von Lemken

    Fendt 103s mit 2 Schar Volldrehpflug von Niemeyer

    New Holland mit 2 Schar Frost Mosel

    Gepflügt haben:

    Fendt Favorit 3 Allrad mit 3 Schar Feldtaube von Rabe mit max. 4,8 Kḿ/h

    Fendt Farmer 2D mit 2 Schar Volldrehpflug von Lemken

    New Holland mit 2 Schar Frost Mosel

    Mit dem Fendt Favorit 3 und 3s mit 3 Schar Feldtaube von Rabe war ein Pflügen aufgrund fehlenden Allradantriebes (die Leistung konnte nicht auf den Boden übertragen werden und die Schlepper gruben sich ein) nicht möglich. Mit dem Favorit 3s haben wir es im Lehm versucht und haben nach 10 Metern aufgegeben.

    Der Fendtpflug hinter dem GT hatte aufgrund der kleinen Anlagen (sind neu) bei dem großen Seitendruck keine Führung, und konnte nicht zufriedenstellend eingestellt werden.

    Bei dem Niemeyer war eine Gewindespindel zum Einstellen gebrochen, so dass er nicht eingestellt werden konnte

    Da wir mehrere Pflüger waren hatte ich auf einem Drittel der Fläche (44 Morgen oder 11ha mit eine Pfluglänge von 400 Metern)) eine Spaltfurche angelegt, so das mit dem kleineren Schleppern im Lehm und mit den Größeren im Klei (Bindiger boden aus Lehm bis schluffigem Lehm mit sehr hohem Tongehalt) gepflügt werden konnte

    Mein Vater hat in den 70er Jahren im Klei unseren damaligen U406 vor dem 3scharigen Rabe Taube K60 dazu gebracht, dass er sich über die Hinderräder (12.5-20) vorne 50 cm vom Boden abgehoben hat.

    Später folgt noch mehr an Bericht.

    Also vom Rücklauf aus dem Regelsteuergerät geht die Leitung über den HD-Schlauch zu einem doppelt wirkenden Vebtil mit einem eingebauten Druckbegrenzungsventil. Von dort aus geht es zum Eingang des 10 mikrometer Filter. Der Ausgang aus dem 10 mikrometer Filter geht zur Rücklaufleitung, die Original am Regelsteuerventil angeschlossen war. Zwischen Filtereingang und Ausgang habe ich eine Kurzschlußleitung gelegt und den Traboldfilter angeschlossen.

    Filtereingang zum Eingang Traboldfilter vom Ausgang Traboldfilter zum Ausgang Filter. In Zukunft werde ich jedoch keinen Trabold sondern einen NTZ- Filter AL09 verwenden, da dieser erheblich günstiger ist. Eine zusätzliche Absicherung über Druckbegrenzungsventil ist nicht erforderlich, da der 10 mikrometer Filter ein Sicherheitsventil hat, das bei verschmutzter Filterpatrone öffnet, so dass das Öl am Filter vorbei in den Hydrauliktank fließen kann.

    Hoffe es ist verständlich geschildert.


    Gruß

    Hartwig

    Ich habe in meinem Favorit 3 den 10er Filter mit 70 L/min eingebaut.

    Es ist zu überlegen, ob man einen Druckfilter einbaut. Ist zwar teurer aber die Hydraulikventile werden besser geschützt.

    Weiter habe ich als Beipassfilter am Rücklauffilter einen Traboldfilter verbaut.


    Gruß

    Hartwig

    Die Wälzkörper im Freilauf sind verschlissen. Hierdurch können Sie nicht mehr in allen Positionen den Kraftschluss herstellen. Beim Drehen von Hand kann das noch funktionieren, wenn dann im eingebauten Zustand der Widerstand vom Motor kommt rutscht der Freilauf durch.

    Kauf einen Neuen und zum Verständnis zerlegt den Alten (geht nicht zerstörungsfrei).


    Gruss

    Hartwig