Posts by cica4

    Hallo,

    das heißt, beide Getriebegehäuse sind miteinander verbunden, und da wird der Favorit zum "Tanklaster". Bei meinem habe ich ebenfalls gewechselt, dafür aber die oberen Abdeckungen runter gemacht und mit Lappen aufgewischt (nicht alles läuft raus, Wasser ist schwerer und bleibt auch drin stehen). Und anschließend 40L aufgefüllt. Mit Wasser wie bei Dir, ... plane ausreichend Auffangvolumen ein:);)

    Gruß Uli

    Der Beitrag hat mir das Schmunzeln ins Gesicht geschrieben:

    So bremst der Schlepper mit den Blinkern und der Hänger mit seinen Bremslichtern. Der kann dann auch gleichzeitig blinken.

    Mein Favorit bremst mit der Bremse und der Hänger wird gebremst. Und dass es dann noch gleichzeitig blinkt, echt super!:thumbsup::):D.

    Keine Kritik, nur Zustimmung zur technischen Lösung. Ich hatte das gleiche Problem, bei der Lösung jedoch noch einen zusätzlichen Handschalter unter der Amaturentafel eingebaut, der die Steckdose umschaltet zwischen 2-Kammer- und 3-Kammerleuchten, purer Luxus!!

    Danke und Grüße

    ebenfalls Uli

    Hallo,

    Ich kenne das Problem. Auf so einer großen Plattform kann man die Kisten kaufen. Das war mir aber nicht recht, wenn ich meinen Favorit schon restauriert habe, dann baue ich mir die Box auch selber.

    Ein weiteres, wichtiges Argument ist, dass ich immer mit vollem Licht fahre, und an einer Heckbox machen sich moderne Leuchten besser, als am restauriertem Dieselross. Dann sieht man mich besser!

    Es passen die Kisten zum Getränke holen rein, eine Kühlbox kommt noch für's Picknick mit meiner Liebsten und für's Einkaufen am Samstag in der Stadt kann ich den Deckel des "Kofferraums" abschließen.

    Geholfen hat mir die Grubber vom freundlichen Nachbarn, mit Meßschieber kopiert und dann freimaßlich gewerkelt.

    Viel Erfolg bei ähnlichen Projekten.

    Hallo, habe meine Hubstreben wieder zusammen und es funktioniert alles gut .... bis auf die fehlende Möglichkeit, die Mutter zu sichern. In der ETL ist kein Spannstift vorgesehen. Und bei der Fahrt drehen sich langsam die Muttern raus. Das ist mir auf Dauer zu gefährlich. Festkleben ist auch schlecht, wenn ich sie mal wieder los bringen will. Bei einer Sicherungsmutter M20 kommt der Sicherungsring nicht in Eingriff. Also, hat jemand einen Vorschlag für das Problem?

    Danke für die Hilfe

    cica4

    Hab mal ein paar Bilder gemacht:

    - 15 mm Stahlplatten

    - Kugel mit 3,5 to und e1-Nummer (Zulassung)

    - Schweißnähte mit entsprechender Nahtvorbereitung

    - Anbausituation wie bei der normalen Ringkupplung, die ja für deutlich mehr zugelassen ist

    - konservativ gerechnet mit 6-facher Sicherheit (getreu dem Fendt Motto: wenn du nicht weißt, ob M6 oder M8 reicht, nimm M10)

    Tüv hat dazu keine weiteren Fragen gehabt, auch wenn die ganzen Berechnungen nur handschriftlich waren.

    Viel Spaß beim Nachbau

    Hallo,

    Meine Empfehlung: von staatlich legitimierter Stelle eine schriftliche Stellungnahme, die Bestandsschutz bewirkt und vorzeigbar ist hilft, alles andere nicht.

    Für meine Kugelkopfkupplung am Favorit 3 habe ich eine Einzeltypprüfung vom TÜV (mit Vorlage eines Festigkeitsnachweises). Die Kupplung hat TÜV-Kennzeichnung mit Schlagbuchstaben, der Fahrzeugschein eine Sondereintragung und ich bin mehr Geld los, als ich fürs Material bezahlt habe, aber so fahre ich sicher!

    Allzeit gute und sichere Fahrt

    cica4

    Moin,
    vor wenigen Monaten habe ich meinen Favorit 3 neu zugelassen. Ebenso ohne Papiere ging das ganz einfach so:
    - Aufgebot der Fahrgestellnummern über das KBA (dazu muss man die selber ablesen und mitteilen), dauert ein paar Wochen und kostet Geld. Spätestens nach 7 Jahren ohne Anmeldung werden dort die Daten gelöscht. Auch über das alte, längst abgelaufene Kennzeichen war nichts mehr auffindbar. Und mit der Zulassung für neue Papiere geht's erst weiter.
    - Vollabnahme beim TÜV, was nur speziell zugelassene Prüfer machen dürfen. Und die nehmen die Fahrzeugdaten genau auf, checken die Fahrgestellbezeichnungen mit einem internen Datenbanksystem ab und schreiben alles für die Zulassungsstelle zusammen (nix eigne Daten übernehmen, könnte ja gefaked sein). Und wenn man den Zeitaufwand abschätzt, 15 Minuten Fahrzeugprüfung mit Typprüfung der selbst gebauten AHK, >60 Minuten Schreibtischarbeit und Rechnung ausstellen.
    - Anmeldung beim SVA mit Oldi-Zulassung <45 Minuten
    So läuft's in NRW mit TÜV Nord, ist aber je nach Bundesland unterschiedlich.
    Viel Erfolg bei wenig Sorgen :)
    cica4

    Hallo Felix,
    Das Thema kommt mir sehr bekannt vor, ich habe das gleiche Problem. Dieser Deckel auf dem Foto lässt sich bei meiner ESP drehen und er wackelt. Deswegen kommt genau da auch sauberes Öl vom letzten Ölwechsel raus.
    Und wie dichtet man das Deckelchen ab, wie demontiert man es vorher?
    "Keine große Sache", wenn man es weiß :) .
    Viele Grüße

    Ist doch wirklich interessant!
    Ältere Versionen der Blinkgeber haben IMMER ein Schaltrelais drin, moderne machen das mit Halbleiterbausteinen und einem Tongeber.
    Ich stimme 1E Fahrer zu, da wird sicherlich innen ein Kontaktproblem sein.
    Vorschlag: mach das Gehäuse auf und sieh nach, ob sich der Relaisanker bewegt. Wenn ja, dann hat der Schaltkonatkt Probleme, wenn nein, dann kauf ein Neues.
    Um den Schaltkontakt zu reinigen das ganze Ding ausbauen, soweit anschließen, dass nur der Relaiskontakt im Stromkreis ist und dann mit voller Last (8-10A min) den Kontakt "freibrennen". Das ist übrigens in der Zulieferindustrie ein übliches Verfahren, um Übergangswiderstände zu beseitigen.


    Ich zitiere mal einen Kollegen:" Ich bin nicht reich genug, um mir billig leisten zu können".
    Viele Erfolg

    Danke für die schnelle Rückmeldung. :)
    Gas geben bisher keine Probleme, aber Ventile einstellen mit ungleicher Kipphebeloberfläche.
    Habe mal Bilder dazu gemacht.
    Schleift man den Überstand oder Grat einfach weg?
    VG cica4

    Moin,
    mir kommt das Problem beim Einstellen der Ventile für meinen D208-Motor ebenso unter die Hände. Dabei habe ich festgestellt, dass der Verntilstößel nicht symetrisch unter dem Kipphebel sitzt. Ergebnis, er arbeit einseitig ab und eine Kante bleibt stehen, die bei den Fühlerblattlehren stört.
    Was heißt dann "sauber schleifen"? oder besser polieren? Der Kipphebel wird in dem Bereich wohl hart sein, also nur mit Geduld und feinem Schleifpapier die konvexe Oberfläche nacharbeiten?
    Danke für einen praktischen Hinweis.
    cica4

    Mal eine Frage:
    Kennt jemand noch andere Verfahren außer lackieren, um orginale Beschriftungen und Embleme von der Motorhaube wieder im alten Glanz erstrahlen zu lassen?
    => das Dieselroß-Logo und den Fendt Schriftzug habe ich mit der Drahtbürste sauber und glänzend bekommen. Die sind aus Alu-Druckguss :)
    => den Schriftzg "Favorit" habe ich ebenso versucht aufzuhübschen, die silberfarbene Lackschicht ist aber auch mit Messingdrahtbürste schnell weg. X(
    => die "3" habe ich mit Zitronensäure und vorsichtig Stahlwolle bearbeitet, genial blank, aber die silberne Schicht ist partiell durch :(


    Hat jemand Ergahrung mit Galvanik? ?(
    Wie sind die orginal beschichtet?
    Danke für Hilfe

    Hallo Feinstaub08,
    Beim Ausbau der Düsen hat mich gleiches Schicksal ereilt, bei der letzten von 4 sind beide Passstifte abgebrochen, obwohl der Düseneinsatz lose war. Deswegen die Frage, ob Du die 2. Ersatzdüse noch brauchst, oder sie abgeben kannst?
    VG

    Hallo,
    Mein Favorit mit dem D208 - raucht noch derart, dass ein Nachbar vorbei kam, weil er ein Feuer befürchtete!
    Spaß beiseite, er spuckt auf allen 4 Zylindern schwarze Dünnflüssigkeit, kein Wasser, kein Öl, also unverbrannten Diesel mit Russ. Deswegen will ich alle 4 Einspritzdüse tauschen.
    Wie funktionieren die, wofür ist die Rückleitung und welche Kniffe stehen nicht in den Reparaturanleitungen?
    Danke für Infos.
    Von der Kompression ist er derart gut, dass er ohne Vorglühen und mit einer defekten Hochdruckleitung kalt sofort ansprang. Das Thema Qualm sollte also reparieren sein.
    Viele Grüße
    cica4

    Moin,
    Das Thema hat nach meinem Wissensstand noch einen ganz anderen Aspekt:
    Früher wurden die Motorenöle danach ausgelegt, dass sie möglichst lange halten (was bei weitem nicht an heutige Standzeiten mit der modernen Additiv-Chemie reicht). Gleichzeitig gab es noch nicht die Filter, die kleinste Verschleißpartiekl aus dem Öl filtern konnten. Also hat man den Ölsumpf konstruiert, in dem das Schmiermittel lange genug verbleiben konnte, saodaß die Abriebpartikel sich absetzen konnten. Dann war das Öl wieder fit für den nächsten Einsatz.
    Schließlich gelang, es bessere Filter zu bauen und die Verschleißrückstände auszufiltern. Daher wurden dann die Öle umdotiert, sodaß sie nicht die Schwebstoffe absetzten, sondern im Filter los werden.
    Umstellung soll erfolgt sein nach dem Favorit 3, den ich wieder flott mache. Deswegen habe ich die alten Öltypen eingefüllt, damit das alte System funktioniert. Kippt man in die alten Motoren die neuen Ölsysteme bekommt man in die Lagerstellen die feinsten Abriebpartikel hinein, was auf Dauer mehr Verschleiß verursacht.
    Kurzum: entweder beim Öl mehr Geld ausgeben, oder bei der Lagerüberholung in kürzeren Zyklen, ist aber alles relativ zu sehen.
    Wer sich intensiver damit beschäftigen will sollte Tribologie (maschinenbauliche Schmierstoffkunde) betreiben, oder einen Petrochemiker fragen (den ich glücklicherweise in meinem Bekantenkreis zu Rate ziehen konnte).
    Das ist fast so wie bei Traubensaft, den bekommt man kaum klar, wenn man ihn filtert. Aber wenn er länger steht, oder man kipp Schwefel hinzu, dann setzten sich die Schwebstoffe gut ab.
    Viele Grüße
    cica4

    Hi,
    Und wie hast Du die Steckdose angeschlossen?
    Bei meinem Favorit 3 mache ich derzeit den gesamten Kabelbaum neu. Und die Anhängesteckdose bekommt die Normbelegung, also Bremslicht direkt vom Bremslichtschalter. Dann muss bei 2-Kammersystem am Anhänger (wie bei alten LOF-Anhängern) das Brems-Blinklicht funktionieren, und wenn mein PKW-Anhänger drankommt das Blinklicht beim Bremsen nicht leuchten.
    Derzeit plane ich einen Umschalter für die Steckdose.
    VG cica4

    Hallo, Danke für die Tipps, sie haben mich weiter gebracht.
    Also der
    Reihe nach, ich habe den Kühlkreislauf wieder bis Oberkante Block
    gefüllt und dann Tücher unter den offenen Motor gelegt, um Tropfen
    entdecken und dann die Abtropfstelle ausfindig zu machen. Erst einer,
    dann Motor etwas gedreht ganz viele Tropfen. mit der Lampe habe ich dann
    den Schaden entdeckt, wie das Bild zeigt:
    ein falsch montierter O-Ring!
    Wie kriegt man so etwas hin?
    Zur
    Reparatur: Der Werkstatthandbuch ist da sehr kurz, untere
    Pleullagerschale mit 2 Schrauben lösen, nach unten und oben den Kolben
    weg ziehen. Und dann mit Spezialwerkzeug die Laufbuchse nach oben
    rausziehen.
    Montieren in umgekehrter Reihenfolge
    @ zimmy ( und andere): Worauf muss ich dabei achten, gibt es Tricks?
    Danke für die Hilfe.
    cica4

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      (127.84 kB, downloaded 136 times, last: )

    Hallo,
    Main Favorit 3 mit D208.4-Motor habe ich "trocken" gekauft, weil er mitten in der Restauration abgegeben wurde und der Kühlkreislauf wegen defektem Kühler nicht gefüllt war. Nun habe ich ihn im letzten Herbst aufgefüllt, gestartet und gelaufen ist er mit Rauchfahne, die vom Überholen der Zylindeköpfe kommen sollte.
    Nun, vor einigen Wochen habe ich denn nochmals starten wollen, den Kühler "nachgefüllt" und den Ölstand kontrolliert.Und da war das Problem: Kühlwasser in der Ölwanne, geschätzt 2 Liter.
    Also: Wanne entleert und von Unten sauber gemacht, Kühlwasser abgelassen, leichten Luftdruck aufs Kühlsystem und unter Zylinder 3 tropfte das Kühlwasser langsam auf die Unterlage.
    => Zylinderkopf runter und festgestellt, dass eine Kühlbohrung extrem nahe an der Silikonraupe der Dichtung lag. Da vermutete ich, dass der Versatz das Leck erzeugt, mit neuer Dichtung nach Handbuch wieder montiert und ... der Fehler ist weiterhin da.
    Frage: Hat schon mal jemand ähnliche Probleme gehabt und eine Lösung dafür?
    Kann es sein, dass die Dichtungen zwischen Laufbuchse und Kurbelgehäuse schadhaft sind?
    Oder kommt das Kühlwasser aus dem Zylinderkopf, weil nach der erneuten Demontage die Ventilsitze feucht waren?
    Danke für die Hilfestellung.
    Viele Grüße


    cica4

    Hallo,
    Habe den Bolzen mit einer selbstgebauten Zugeinrichtung abgezogen bekommen. Kein Grat, keine Deformation, ... einfach nur sehr geringes Spiel. Und dann wird der Bolzen zum Hydraulikkolben :) !
    Mit Gedult und Kraft ging er raus.
    Zum Vergleich des intakten und zerstörten Bolzens beide noch auf dem Bild abgebildet.


    Und noch ein Nachtrag zur Pos 43: die habe ich nicht gemeint, soll eine Buchse sein.
    Die Sicherungsschraube ist Pos 28, selber noch einmal mit einer Blechscheibe gesichert. Und die ist nicht standard. Da werde ich eine M8-Schraube absägen, anschleifen und den Sechskant auf SW9 runterfeilen, damit man sie eingeschraubt bekommt. Denn der Bolzen sollte frei drehbar sein, sich aber nicht axial rausschieben lassen.


    "Ich ziehe meinen Hut vor den Konstrukteuren von Fendt, die sich so etwas ausgedacht haben!"