Posts by Fendt 270 VA

    Die verbauten Y-Messer sind fertig, hier bin ich am überlegen sie durch Schlegel zu ersetzen

    Hallo Thorsten,


    Hamemrschlegel sind auf jeden Fall besser als Y- Messer. Wir hatten in der Arbeit früher lauter Mulcher mit Y-Messer. Die Messerwellen wurden alle umgearbeitet, dass Hammerschlegel auch montiert werden können. Das waren allesamt Schmid- Mulag Mulcher.

    Zwschenzeitlich sind die Messerwellen von den meisten Mulchern so konstruiert, dass man zwischen Y-Messer und Hammerschlegel tauschen kann ohne Umbau.

    Wenn die Messer fertig sind, nimm Hammerschlegel. Die sind zwar ein bischen teurer, aber das Ergebnis überzeugt. Du bekommst auch mehr Masse auf der Messerwelle. Das zerschlägt hohes Gras besser als Y-Messer.

    Heute Morgen habe sie geölt. Bei den Temperaturen zieht das Hartwachsöl sehr gut in die Poren ein und trocknet schnell so dass ich jetzt den zweiten Auftrag machen konnte.

    Morgen kommen die Rollen und die Griffmulden an ihre Stelle.

    Für die Schubladen werde ich für die Stemmeisen und Einleger anfertigen und einbauen

    Hallo Uli,


    da muss ich echt lachen und nehme das gerne als Kompliment. Vielen Dank.

    Nein überhaupt nicht, ich habe keine Schreinerausbildung und keine Ausbildung in Fachrichtung Holzhandwerk überhaupt.

    Ich bin eigentlich gelernter Kfz- Mechaniker, habe aber in meiner ganzen Ausbildung kein einziges Auto gesehen sondern nur Land-, Forst- und Baumaschinen repariert und das Metallhandwerk von Grund auf gelernt, egal ob Schmieden, Drehen, Brennschneiden, etc.


    Das Interesse für Holz und Holzhandwerk bestand bei mir schon seit je her und deshalb habe mir das meiste selbst durch zuschauen abgeschaut. Bei uns waren immer Schreiner und Zimmerleute im Haus und haben irgend was gemacht oder repariert. Die meisten Sachen hab ich mir bei denen abgeschaut. Außerdem hab ich mir die Fachbücher für die Ausbildung für Schreiner und Zimmerleute besorgt und gelesen und auch viele andere Bücher. Die Genauigkeit kommt automatisch wenn man Metaller ist und gewohnt ist auf mindestens 1/100 mm genau zu arbeiten.

    Ich bin maschinell gut ausgerüstet und hab mir nach und nach (bewußt) lauter alte Profi-Holzbearbeitungsmaschinen gekauft. Die meisten Schreiner können mit Metall nicht umgehen, deshalb hab ich viele Maschinen für einen günstigen Preis bekommen und sie wieder genau eingestellt oder repariert und auf Neuwert hergerichtet. Ohne prahlen zu wollen kann ich mit meinem Maschinenpark mit einer gut eingerichteten Schreinerei mithalten.

    Das wird ein Rollcontainer für mein Schreinerwerkzeug. Es fehlen noch die Blenden vorne.


    … und natürlich noch das Finish. Der zweite in der selben Größe ist gerade am entstehen. Irgendwie sind die Keilzinken bei einer Zinkung etwas zu eng geworden und nach einem Kanck sind alle an den Fasern gebrochen.

    Alles wieder abtrennen und eine Leiste anleimen und das ganze noch mal

    Ölwechsel mache ich alle zwei Jahre. Getriebe- und Hydrauliköle, Kühlwasser sind alle 10 Jahre fällig.

    Mache ich auch so. Habe letzte Woche vom 270 mal wieder alle Getriebeöle gewechselt. Ich schaue dass ich die Getriebeöle alle 2000 Bh tausche. Das war dringend erforderlich

    Guten Morgen,


    wie immer findet Uli die passenden Worte um die Themen treffend zu beschreiben. Zuerst einmal Glückwunsch zu deinem 304. Zum Motoröl habe ich die gleiche Meinung. Die MWM Motoren sind für mineralisches Motoröl 15W40 konstruiert. In den 70/80ern als der Motor Standard war gab es noch kein Synthetiköl, das kam erst Anfang der 90er in Mode.

    Also am besten ein gutes 15W40 in den Motor und gut. Ich kaufe immer 15W40 HDC von der BayWa als 50 Liter Fass. Die BayWa bezieht ihre Öle von Fuchs und das sind sehr gute Öle.

    Jedes andere 15W40 CC oder CD geht aber auch.


    Bezüglich der Größe kann ich mir ebenfalls Uli nur anschließen. Ich habe mir auch vor fast 30 Jahren meinen 270 VA gekauft. Der Weinbergschlepper schien mir am besten für meine Arbeiten geeignet zu sein: Umbauten am Haus, Garten- und Waldarbeit. Ich fahre auf den 270 im Jahr auch so um die 100 Bh drauf, wenn es viel ist.

    Allerdings hab ich auch mal Anhänger zu ziehen und hab mir dann den 275 GT mit langem Holm und Pritsche dazu gekauft. Das Umhängen, Abhängen etc. mit einem Traktor war mir auch auf die Dauer zu kompliziert. Der Größenunterschied ist auch gewaltig.

    Inzwischen ist mir der GT fast lieber, als der VA. Warum:


    1. der GT ist trotz dem großem Radstand der wendigere Traktor, da die Vorderräder sich sehr stark einschlagen lassen, im Gegensatz zu der Allradachse vom VA

    2. Die Pritsche ist unheimlich praktisch, da man alles mögliche Zeugs darauf transporieren kann. Ich hab praktisch den Humus von meine Hof damit weggefahren, die vor dem Pflastern mit dem Minibagger ausgehoben habe.

    3. Bei Waldarbeiten hat man viel mehr Platz um die Motorsägen, Sprit, Seile etc. mitzunehmen und der Traktor steht mit der großen 5,5 t S&R Winde viel besser, wenn man mal schräg zieht. Ich mach das zwar nur äußerst selten und nur wenns garnicht anders geht, aber der GT hat durch das höhere Gewicht hier einen Vorteil


    Glaub mir, an die Größe gewöhnst du dich recht schnell. Es ist wie Uli schreibt, dass man irgendwann vor dem Problem steht, dass der Traktor zu schwach ist und ein größerer her muß.

    Ich hatte im Winter einmal das Problem, mit einem voll beladenen Anhänger von Brennholz mit dem GT nicht durch 30 cm Schnee zu kommen, da die Hinterräder einfach durchgerutscht sind. Dann hab ich den kleinen 270 geholt Vorder- und Hinterachsedifferenzial gesperrt und Allrad rein, der hat den Hänger gezogen. Die Leistung ist ja dieselbe.


    Es ist wie mit Werkzeug auch: Maschinen kann man nicht zu viel haben, nur zu wenig. Aber irgendwann geht auch der Platz aus und die (Ehe-)Frauen - zumindest meine - sind auch ein begrenzender Faktor. Zwischenzeitlich hat sie es aufgegeben mich zu belehren, da sie verstanden hat, dass alle Arbeiten, die ich mache nur deswegen möglich sind, da ich das entsprechende Werkzeug, Maschinen und Traktoren habe.


    Wie du schon geschrieben hast: andere kaufen sich einen Porsche, ich kauf mir Maschinen.

    Guten Morgen,


    saubere Arbeit!


    Ich habe immer für die Felgen "Felgensilber" genommen. Schau mal bei google nach, dann wirst du fündig. Da gibt es zwei Farbtöne: RAL 9006 und 9007. RAL 9006 ist etwas heller und müsste passen. RAL 9006 ist dunkler und ist eher für dunklere Alu- Felgen.

    Bei MIPA findest du direkt Felgensilber direkt als Farbe. Das nehme ich immer, da ich meine ganzen Farben bei MIPA kaufe. Das habe ich auch für meine Kipper genommen und passt vom Farbton sehr gut, da ich auch auf einem Kipper neue Kompletträder und auf einem die alten Reifen- Felgenkombi fahre.

    Guten Morgen Roland,


    die Fehlerbeschreibung von dir läßt alle Möglichkeiten offen. Ohne konkrete Beschreibung bzw. Messung kann dir kaum jemand weiterhelfen.

    Fehlerursachen können sein: Kabelbruch, EHR- Steuergerät defekt, Lagesensor defekt, Kraftmessbolzen defekt, Stecker kein Kontakt, Pin locker oder zurückgeschoben, etc.

    Sei mir nicht böse, aber die Fehlerbeschreibung ist ungefähr so, wie wenn du zu Autohaus fährst und sagst: Mein Auto ist kaputt, was kann das sein? Da wird dir der Werkstattmeister auch ohne konkrete Fehlersuche nicht weiterhelfen können.


    Einen Tipp kann ich dir geben: Unter bzw hinten neben dem Sitz sind Öffnungen/ Deckel. Dort kann man mit einem Finger das Prop- Ventil von der Hydraulik betätigen. Wenn die Hydraulik bei gedrücktem Knopf hebt/senkt ist die Hydraulikseite in Ordnung. Am besten kommt man ans Propventil, wenn der Sitz ausgebaut ist.

    Was auch nicht klar ist: Was heißt Hebung funktioniert nicht? Hebt die Heckhydraulik nicht, aber Senken läßt sie sich schon? Das wäre schon mal ein Anfang um den Fehler einzugrenzen.

    Läßt sich von außen die Heckhydraulik betätigen: Heben/Senken. Je genauer du das Fehlerbild beschreibst, desto mehr läßt sich der Fehler eingrenzen.


    Die 200er Serie hat generell Probleme beim Allrad mit der Vorderachse. Wenn es ein Allrad ist, solltest du auf jeden Fall die Achsschenkel kontrollieren, ob die Lagerung ausgeschlagen ist. Wenn das der Fall sein sollte und du nicht schrauben kannst, kannst du damit rechnen, dass du pro Seite minimum 1000 Euro dafür ausgeben wirst. Dort sind zöllige Lager verbaut die leider nicht leicht zu beschaffen sind und deshalb entsprechend teuer. Wenn hier der Besitzer nicht aufgepasst hat und weitergefahren ist, kann es sein dass der Gusskörper angegriffen ist, dann brauchst du eine neue Achse. Was das kostet, kann ich nicht sagen, aber mit Sicherheit sehr sehr teuer. An dieser Stelle würde ich die Finger von der Kiste lassen.


    Ferner solltest du die Allradkupplung an der Vorderachse schauen, ob die sauber schaltet. Wenn es beim Bremsen und anschließenden Lösen einen Schlag gibt bzw. Geräusche zu hören sind, muss sie eingestellt werden. Zwischen Differenzial und Allradkupplung sind Kunststoffdistanzscheiben. Wenn man die entfernt, dann man das Lüftspiel wieder richtig einstellen. Die Anzahl kann man von außen erahnen, da kleine Nasen seitlich abstehen (schaut aus wie ein kleiner Fächer). Je mehr dort zu finden sind, umso besser.

    Sind keine mehr zu finden, dann brauchst du einen kompletten Satz Lamellen und Scheiben. Ich kann nur sagen: teuer und aufwändig, wenn man es nicht selbst machen kann.


    Ansonsten: der 3-Zylinder Deutzmotor macht kaum Probleme. Mach die Luftleitbleche ab und schau dir den Ölkühler und die Kühlrippen an. Wenn dort weder Staub noch Öl zu finden ist, ist es sehr unwahrscheinlich, dass dem Motor was fehlt.

    Das Getriebe an sich macht auch keine Probleme.

    Vielen Dank. So kompliziert ist das nicht. Das wichtigste ist, dass man maschinell gut ausgestattet ist. Das macht vieles leichter.

    Zugegeben ein bisschen Talent gehört auch dazu, zumal ich kein Schreiner sondern Maschinenbauer bin. Vielleicht kommt daher auch der Hang zum genauen Arbeiten.

    ... muss jeder selbst wissen. Allerdings wird man mit zunehmenden Alter klüger und umsichtiger. Ich beziehe in viele Entscheidungen unsere Kinder mit ein, auch wenn sie noch weit davon entfernt sind einmal unser Anwesen zu übernehmen und ich mit Anfang 50 noch voller Tatendrang bin.

    Aus meinem Verwandtenkreis sind plötzlich zwei Cousins jung ums Leben gekommen und die Kinder mussten sehen, wie sie den Hof weiterbewirtschaften.

    Beide haben auch sehr früh die Kinder in Entscheidungen miteinbezogen und so gab es trotz der großen Schicksalsschläge keine all zu großen Probleme bei der Fortführung der Höfe.

    Original oder nicht ist doch egal. Lackier ihn in der Farbe die dir am besten gefällt.

    Grundsätzlich hast du recht. Aber wenn man den Traktor sowieso komplett neu lackiert sollte man auch bedenken dass der Wiederverkaufswert stark sinkt wenn die Lackierung nicht stimmt. Auch wenn man nicht gedenkt den Traktor zu verkaufen aber man lebt auch nicht ewig

    Guten Morgen,


    würde ich nicht. Das neue nature green passt nicht zu dem Traktor. Kleinere Modifikationen sind nach meiner Auffassung nicht ganz so tragisch. Aber wenn die Lackierung nicht passt gibts nur noch Kopfschütteln.

    Frischer???

    Mir gefällt der neue Farbton zwar, aber Fendtgrün ist in meinen Augen schöner. Vielleicht auch deswegen, da man die Farbe von den Werkzeugmaschinen aus den 60er und 70er Jahren gewöhnt hat. RAL 6011 (Resedagrün) kommt Fendtgrun schon sehr nahe.

    Die Diskussion hatten wir auch letzte Woche unter der Rubrik Kaufangebote. Da stand - ich glaub es war - ein Favorit 3 SA mit silbernen Felgen und einem undefinierten Grün zum Kauf. Einfach nur hässlich.


    Wenn du Wert auf Originalität legst, dann lackier in wie er war Orange. Ist immer noch besser als Naturegreen.