Beiträge von FL114

    ...ja, beim abnehmen des deckels kommt die welle auch mit raus. dabei fällt die schaltmuffe und evt. das nadellager, das zwischen den wellen sitzt ins getriebe. du musst den großen getriebedeckel abnehmen, dann kommst du innen ran.
    gruss
    ingo

    ..ich rate nochmal, da ich zu dem schlepper kein bild habe:
    taunus-schlepper aus frankfurt?
    gruss
    ingo

    ...f2m414 und renk-getriebe. eicher hatte diese kombination. und wotrak (sah aber anders aus). außerdem betz.
    also wenn es kein betz (aus köln-dünnwald) ist, fällt mir sonst kein hersteller ein. vielleicht kommt ja ein anderer drauf.
    gruss
    ingo

    ...ich bin mir n icht 100% sicher, aber der firmensitz war in köln, oder? ^^
    gruss
    ingo

    ...ich gehe jetzt mal davon aus, dass ich richtig lag.
    habe im moment kein rätsel. möchte jemand anderes weitermachen?
    gruss
    ingo

    ...motor, tank und vorderachse sind vom ifa radschlepper rs 4/30, das getriebe und die kotflügel von lanz aulendorf (vorkriegs-d40).
    gruss
    ingo

    ....an den meisten alten mwm sind zur kurbelwellenabdichtung sog. huth wellendichtringe eingebaut. im reparaturfall werden diese ringe meist durch normale simmerringe ersetzt. dazu ist folgendes zu bemerken:
    die dichtffläche der kurbelwelle ist an dieser stelle nicht gehärtet. mwm hatte zu beginn ebenfalls simmerringe eingesetzt und bekam dann probleme mit eingelaufenen wellen und undichtigkeiten. die huthringe sind durch die grafitschnur hier besser geeignet.nun muss man halt abwägen: will man den hohen preis für einen huthring bezahlen (ich habe, glaube ich, noch zu dm-zeiten für so einen ring 100.- dm bezahlt), vor allem, wenn der motor nur sporadisch läuft? entscheidet man sich für den simmerring, kann man auch über den einsatz einer passenden (gehärteten) wellenschutzhülse nachdenken. ein simmerring aus viton (dieses material wird im motorenbereich wegen der höheren temperaturbelastbarkeit gerne verwendet) soll direkt auf der welle laufend nicht verwendet werden, da die gefahr des einlaufens bei diesem werkstoff besonders groß ist.
    gruss
    ingo

    ...noch was: der pumpeninnendruck muss je nach ausführung des überströmventils bei 1-2 bar liegen. genaueres kann dir ein bosch-dienst sagen. ich würde ein manomerer über eine lange hohlschraube mittels einem zusätzlichen ringanschluss anschließen.
    ein austausch des ventils würde auch nicht die welt kosten.
    gruss
    ingo

    Bei modernen Motoren brechen die Ringe teilweise auch wegen Überlastung durch Verbrennungsdruckstöße durch zu hohen Spitzendruck oder Druckanstieg. Die alten Saugdiesel dürften derart hohe werte jedoch bei weitem nicht erreichen.


    ...doch. bei klopfender verbrennung können sogar die ringstege am kolben brechen. gebrochene ringe aufgrund verschleißes sind h.-p. sicher bereits bekannt.
    gruss
    ingo

    ...die beschriebenen symptome und vor allem das zeitverzögerte auftreten deuten darauf hin, dass es sich um kraftstoffklopfen durch angesaugte luft im einspritzsystem handelt. durch feinste luftblasen kommt es zu einer verlegung des förderbeginns. das würde auch die zerstörten kolbenringe erklären. kontrolliere saugseitig alle bauteile auf dichtheit und erneuere die förderpumpe. du hast geschrieben, dass du die pumpe ersetzt hast. sonst käme als fehlerquelle noch ein defektes überströmventil an der pumpe in betracht. ich kenne die pumpe nicht, vermute aber, dass es in der oder unter der hohlschraube zum rücklauf sitzt. hast du es getauscht? an deiner stelle würde ich mir außerdem überlegen, ein manometer (natürlich niederdruckseitig an die hohlschraube des schlauchs an der pumpe, der von der förderpumpe kommt) an die pumpe zu basteln um während des auftretens der geräusche den pumpeninnendruck prüfen zu können.
    vie erfolg! und gib bescheid, wenn du den fehler gefunden hast!
    gruss
    ingo

    ...zimmy hat natürlich recht. wer genau hinschaut, kann das dreimalige colo-emblem an den kurbelgehäusedeckeln erkennen.
    vergleiche http://home.arcor.de/motorenbau/herstell/colo/colo.htm
    der colo-motor wurde auch im mwm-motorpferd und bei den modaag-schleppern eingebaut, hier, soweit ich richtig nachgelesen habe, nur als zweizylinder.
    später wurden die motoren als mwm br 118/218 (meist als stationärmotoren) gebaut. ich habe einen solchen dreizylindermotor (bj. 1934) für einen bekannten wieder lauffähig gemacht und ihn deshalb auf dem bild sofort erkannt.
    gruss
    ingo