Moin Max,
herzlich willkommen im Forum und viel Spaß mit Deinen Maschinen!
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Register a new accountMoin Max,
herzlich willkommen im Forum und viel Spaß mit Deinen Maschinen!
Moin Stefan,
herzlich willkommen im Forum und viel Spaß und Freude mit Deinem Fendt!
Moin Benjamin,
herzlich Willkommen im Forum und viel Spaß mit Deinem Fendt!
Hallo Bettina,
herzliches Beileid zu Deinem/Euren Verlust.
Auch wenn ich selbst noch nicht so lange hier im Forum unterwegs bin, so macht mich die Nachricht doch ziemlich traurig. Auch mein Mitgefühl gilt allen Angehörigen.
Moin Wolfgang,
herzlich willkommen im Forum!
Da bist Du ja vermutlich schon einige verschiedene Fendts gefahren, da bin ich ja etwas neidisch ![]()
Viel Spaß mit Deinem eigenen Fendt,
Moin Elias,
auch von mir ein herzliches Willkommen!
Viel Spaß und Freude mit Deinem Fendt.
Moin,
bei unserem MB-Trac 1300 ging der Betriebsstundenzähler im Kombiinstrument nicht mehr
. Nachfolgend möchte ich ein paar Bilder von der Reparatur zeigen. Auch wenn es hier nicht aus einem Fendt stammt, kann vielleicht dem einen oder anderen die nachfolgende Beschreibung bei ähnlichen Problemen weiterhelfen. Ich denke die meisten solcher Instrumente sind ähnlich aufgebaut.
Die Reparatur war in diesem Fall kein Hexenwerk. Allerdings handelt es sich teilweise um kleine & filigrane Bauteile, also etwas technisches Feingefühl ist bei sowas von Vorteil. Ich habe übrigens zuvor auch noch kein solches Instrument geöffnet oder repariert.
Das Kombiinstrument ist ein VDO 001 542 8216 für die Anzeige der Betriebsstunden sowie der Motor- / Zapfwellendrehzahl sowie die Geschwindigkeiten in den verschiedenen Gängen. Die Ansteuerung erfolgt rein elektrisch, also ohne mechanische Tachowelle. Die genannte VDO-Nummer steht auf der "Beschriftungsscheibe" oben ganz außen:
Das Instrument muss von vorne geöffnet werden, also dort wo die Scheibe ist. Dazu muss man von dem Metallring, der auch die Scheibe hält, vorsichtig den umgebördelten Rand hochbiegen. Am besten mit etwas Gefühl und nicht zu viel, am Ende soll das Ganze ja auch wieder zusammengesetzt werden. Ich habe dazu einfach einen kleinen Schraubendreher zur Hilfe genommen. Anschließend kann man Bördelrahmen samt Scheibe vom Metallgehäuse trennen.
Zwecks Demontage hatte ich das Kombiinstrument auf den Kopf gedreht, also mit der Scheibe nach unten. Da fiel mir auf, dass da einige Krümmel im Instrument rumflogen. Ich dachte mir erst nichts weiter dabei, ist eben eine alte Maschine und vielleicht ist etwas Dreck reingekommen. Als die Scheibe runter war, kam der "Dreck" dann raus. Und wenn man genauer hinsieht, kann man erahnten, dass es sich um die Einzelteile bzw. Reste eines Zahnrades handelt:
Das scheint wohl häufig ein Problem für den Ausfall von alten Betriebsstundenzählern / Kilometerzählern zu sein. Das Material war wohl nicht für eine lange Lebensdauer ausgelegt / geeignet.
Um den Fehler genauer zu lokalisieren, entfernt man die Schrauben auf der Rückseite des Instruments:
Danach lässt sich das Innenleben aus dem Metallgehäuse entnehmen. Man sollte vorsichtig sein, dass der Zeiger bzw. die Tachonadel nicht verbogen wird. Bei dem Instrument konnte ich recht schnell ausmachen, wo das kaputte Zahnrad gesessen hat:
Zwischen dem Schneckentrieb des Elektromotors fehlt das Zahnrad, welches das weiße Partnerrad daneben antreibt.
Bevor es weiterging, habe ich erst mal nach Ersatz geschaut. Ein Freund, der mir dankenswerter Weise mit Rat und Tipps zur Seite stand, nannte mir die Firma PartWorks aus Paderborn (https://partworks.de/). In der Rubrik "Gearworks" führt der Online-Shop unter anderem Zahnräder für Tachometer. Und zwar nicht nur für Tachometer, sondern auch für andere Instrumente. Dort sind auch Ersatzteile für Fendt zu finden.
In meinem Fall ist das Zahnrad mit der Artikelnummer 2507 das richtige Ersatzteil gewesen. Zur Sicherheit hatte ich noch die Anzahl der Zähne des weißen Partnerzahnrades gezählt (48 Zähne) und bei der Bestellung mit Bitte um Überprüfung angegeben, damit ich das richtige Rad erhalte.
Als das neue Zahnrad wenige Tage später in der Post lag, ging es nun an den Einbau. Mit der Bestellung erhält man übrigens auch eine Einbauanleitung.
Zunächst muss die Zähleinheit weiter zerlegt werden. Die Leiterkarte war bereits lose, da ich zuvor alle Schrauben auf der Unterseite des Metallgehäuses entfernt hatte. Der kleine Elektromotor mit dem Schneckentrieb war mit nur einer Schraube befestigt und somit schnell entfernt. Um das neue Zahnrad einbauen zu können, müssen aber zunächst die anderen Zahnräder entfernt werden. Dazu muss die Beschriftungsscheibe samt "Tachonadel" runter. Wie in der Anleitung zu lesen ist, sollte man sich vor dem Ausbau der Nadel markieren, wie diese gesessen hat. Ich habe mir dazu mit einem Bleistift die Ruheposition der Nadel angezeichnet. Die Nadel sollte man nicht mit einem Schraubendreher runterhebeln, sondern diese stattdessen mit Daumen und Zeigefinger in der Mitte fassen, gegen den Uhrzeigersinn drehen und dabei leicht ziehen. Nach dreimaligem Ansetzen und Drehen hatte ich die Nadel herunter.
Nun kann man mit ein paar weiteren Schrauben das mechanische Zählwerk von der Drehzahlanzeige trennen. Danach kann man sich den Zahnrädern zuwenden. Erst muss das Doppelzahnrad ausgebaut werden, welches die niedrigste Ziffer des Zählwerks antreibt. Dazu drückt man leicht die Welle raus, siehe Foto:
Bei mir ging das ganz leicht, ohne viel Kraft, unter der Zuhilfenahme eines Drahtes. Ist die Welle raus, kann man das Doppelrad abnehmen. Danach kann das benachbarte Zahnrad entfernt werden. Dieses war in meinem Fall mit einer kleinen Sicherungsscheibe gesichert. Man sollte bei der Demontage aufpassen, dass das kleine Teil nicht versehentlich wegfliegt. Ebenso wird der ggf. die Sicherungsscheibe und das letzte defekte Zahnrad entfernt. In meinem Fall war das Zahnrad ja schon nicht mehr vorhanden.
Die Teile sollten dann gründlich reinigt werden, ebenso die Wellen, auf denen die Zahnräder sitzen. Ich habe hierfür IPA (Isopropanol) genommen. Außerdem habe ich das Zählwerk vorsichtig mit Druckluft ausgeblasen, falls noch irgendwo Bruchstücke des kaputten Zahnrades sitzen und später den Zähler blockieren.
Der Zusammenbau erfolgt dann in umgekehrter Reihenfolge. Nach der Montage der Zahnräder ist es ratsam sicherzustellen, dass diese sich leichtgängig und gleichmäßig drehen (ggf. nachjustieren). Bei mir war es so, dass das neue Ersatzzahnrad nach der Montage der Sicherungsscheibe etwas schwer ging. Scheinbar war das Ersatzteil minimal zu breit. Eine Schlüsselfeile brachte Abhilfe. Laut der PartWorks-Anleitung sollte man die Zahnräder übrigens nicht schmieren, das sei nicht nötig und verursacht vermutlich eher mehr Probleme als es nützt.
Nach dem Zusammenbau des Zählwerks und der Anzeigeeinheit kann die Anzeigenadel wieder aufgesetzt werden. Dazu habe ich die Nadel wieder gegen den Uhrzeigersinn gedreht und leicht aufgedrückt. Wichtig ist nun wieder die korrekte Ausrichtung entsprechend der zuvor gemachten Markierung(en), damit der angezeigte Wert auch stimmt.
Beim Einsetzen des Innenlebens in das Metallgehäuse ist ggf. auf Markierungen oder Rastnasen zu achten. In meinem Fall war im Gehäuse eine Stelle, wo die umgebogene Blechfahne der Beschriftungsscheibe genau zwischen passte:
Dann befestigt man das Innenleben wieder mit den zuvor entfernten Schrauben auf der Rückseite des Metallgehäuses.
An dieser Stelle habe ich einen Funktionstest gemacht und das noch offene Instrument an den MB-Trac angeschlossen. Die Drehzahl-Nadel bewegte sich einwandfrei und scheint auch die richtigen Werte anzuzeigen. Kurze Zeit später sprang denn auch die letzte Ziffer des Betriebsstundenzählers um eins weiter. Die Reparatur war soweit gelungen! ![]()
![]()
Die Glasscheibe habe ich so gut es ging gereinigt. Falls jemand die Maße der Glasscheibe benötigt: Durchmesser 136mm, Stärke/Dicke 2,8mm.
Um das Instrument wieder zu verschließen, habe ich mir zunächst den Umbördel-Rand vorgenommen. Diesen habe ich mit einer Spitzzange vorsichtig gleichmäßig aufgebogen, damit die Montage einfacher von der Hand geht. Hier ist noch der Zustand nach dem Ausbau und vor dem Aufbiegen zu sehen:
Nun habe ich den Haltering samt Glasscheibe auf das Instrument gesetzt. Auch hierbei ist wieder die Ausrichtung zu beachten, der Haltering hat drei Aussparungen für die umgebogenen Blechfahnen der Beschriftungsscheibe. Nun wird noch der aufgebogene Metallring aufgesetzt.
Im letzten Schritt geht es nun daran, den Rand wieder vorsichtig umzubördeln. Dazu habe ich das Instrument kopfüber auf die Arbeitsplatte gesetzt, so dass die Glasscheibe unten ist. Das Instrument spannte ich mit einer Zwinge auf die Arbeitsplatte (mit Gefühl, nur um es gegen verrutschen zu sichern). Zum Umbördeln sucht oder macht man sich am besten ein passendes Werkzeug. Ich habe ein herumliegendes Stück POM zurechtgeschliffen, so dass ich unten ein schmales, in etwa der späteren Rundung entsprechendes Ende hatte. Dann ging es vorsichtig mit kleinen Hammerschlägen auf mein Hilfwerkzeug rund um das Instrument. Erst habe ich den aufgebogenen Rand vorsichtig nach innen umgebogen, in einem zweiten Durchgang dann flach runtergedrückt.
Danach war mein Kombiinstrument wieder funktionstüchtig und einsatzbereit!
Auf dem Gehäuse habe ich dann noch für die spätere Nachvollziehbarkeit vermerkt, wann mit welchem Zählerstand das Instrument instandgesetzt wurde.
Die Reparatur hat etwas Mühe, Geduld und Fingerspitzengefühl erfordert, aber dafür aus finanzieller Sicht durchaus preiswert! In meinen Augen hat es sich also durchaus gelohnt.
Moin Guido,
herzlich willkommen im Forum und viel Freude mit Deinem Fendt!
Moin Tom,
herzlich willkommen hier im Forum!
Moin Antonia,
herzlich willkommen hier im Forum!
Das sind ja schon ein paar Traktoren
Und ja, gute Maschinen sollte man pflegen.
Das ist jetzt nicht unbedingt auf Traktoren bezogen, aber ich kaufe mittlerweile lieber gute ältere Maschinen, die noch Qualität waren, als der ganze neue Krams, wo alles auf den letzten Cent runtergerechnet und eingespart wurde. Maschinen, die schon 30 Jahre gehalten haben, sind mir da lieber.
Mögest Du hier Antworten auf Deine Fragen bekommen und vielleicht auch mal ein paar Bilder zeigen.
Gruß aus dem Münsterland.
Moin Moritz,
herzlich willkommen hier im Forum!
Dein Trecker sieht ja wirklich wunderbar aus! Tolle Arbeit!
Und nicht vergessen, der Trend geht zum Dritt-Trecker ![]()
Moin Tobias,
auch von mir ein herzliches Willkommen!
Viel Spaß und Freude mit Deinem Neuerwerb.
Moin Jannes,
auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum!
Viel Spaß und Freude mit Deinem Fendt.
Frohes neues Jahr 2026!
Moin zusammen,
von meiner Seite ebenfalls einen guten Rutsch und ein schönes & gesundes neues Jahr!
Moin,
ich wünsche Euch schöne, erholsame und besinnliche Weihnachtstage!
Möget ihr eine schöne Zeit mit Euren Liebsten haben (von mir aus zählt Eure(n) Traktor(en) gerne dazu
).
Lasst das Jahr entspannt ausklingen und kommt gesund und munter ins neue Jahr!
Weihnachtliche Grüße aus dem südlichen Münsterland.
Moin Johannes,
herzlich willkommen im Forum!
Schöne Fotos, schöner GT!
Moin Andreas,
herzlich willkommen im Forum und viel Spaß und Freude mit Deinem Fendt.
Der sieht ja schon sehr gut aus!
Moin Chris,
willkommen im Forum! Wow, der Porsche steht ja wirklich sehr gut da
. Das Gummihuhn (?) im Zugmaul vorne hat mich zum Schmunzeln gebracht
.
Ich wünsche Dir viel Freude & Erfolg beim Basteln an Deinem Fendt, und auch, dass die Abnahme beim TÜV erfolgreich ist. Möge er am Ende auch so perfekt aussehen wie der Porsche!