Beiträge von DieselrossF40

    Guten Tag,


    bin zeitlich und gesundheitlich nicht mehr so stark eingeschränkt, wie bisher. Deshalb werde ich für alle Interessierten diesen Bericht weiterführen. Erst einmal ein Kompliment an die neue Aufmachung des Forums.
    Mein F24L steht die meiste Zeit in der Garage und wartet auf seinen Getriebetausch. :pinch: 
    wischenzeitlich haben wir aber das FW237 meines Vaters wieder aufgearbeitet. Dessen Bildbericht folgt hier.


    1) Montage Zapfwellenabtrieb mit Klebesicherung der Nutmutter.
    2) Getriebehälften nach dem Zusammenführen zusammen mit geprüfter Schaltgarnitur.
    3) Überholte Einscheibenkupplung nach dem Erhalt.
    4) Neu genietete Kupplungsscheibe.
    5) Anbau der Kupplung und Ausrichtung der Kupplungsscheibe.
    6) Montage des neuen Graphitlagers. Sowie gereinigte Kupplungsglocke.

    Nabend,


    heute den generalüberholten neuen-alten KDW12Z-Dieselburschen vom Instandsetzer geholt. Nächste Woche kommt die umgebaute Wasserpumpe und die Tauschkupplung. Derweilen wurde der kraftheber zerlegt, subjektiv und objektiv geprüft und für gut befunden. Hier wurden schon PA-Gleitlagerschalen für die Hubwelle verbaut. Das Kegelraddifferential ist einbaut, vermessen und eingestellt durch spielfreies Vorspannen der O-angestellten kegelrollenlager. Achtrichter sind montiert und abgedichtet, die bremsen montiert und voreingestellt. die kupplungsglocke muss nach dem ersten testlauf (eher testdurchschalten) der getriebes noch abgedichtet werden.


    Bilder folgen asap.

    mahlzeit,


    ich mache den thread wieder neu auf. in den nächsten tagen muss ich eine bestandsaufnahme von allen noch nicht verbauten teilen machen. hoffe das thema wird noch nicht komplett dicht gemacht. mittlerweile hat sich die zweite achsseite am 307 auch verabschiedet, ist aber alles schon wieder gemacht und soweit dicht. auch die neuen italy-kegelrollenlager halten soweit.
    die achstrichter am f24l sind auch soweit dicht, zeit zum fahren oder arbeiten war das letzte jahr kaum. jetzt denk ich wirds entspannter. werde hier, wenn möglich, die tage n paar bilder reinstellen.

    mir ham uns aus einem alten zapfwellengelenk nen abzieher gebaut.


    im bereich der gelenkaugen zwei gerollte türscharniere anschweißen durch die bohrungen zwei gewindestangen stecken mit zwei sechskantmuttern. dann die keilwellennabe auf die zapfwelle aufstecken (die stiftsperre muss gut funktionieren) und dann abwechselnd die beiden sechskantmuttern mit nehm schlüssel drehen.

    Moin,


    wenn der ring undicht ist, wird vielleicht die welle auch eingelaufen sein. den ring eventuell auf die nicht korrodierte fläche versetzt eintreiben oder einen schmäleren dichtring verbauen, oder wenn die welle stark eingelaufen ist, eine wellenschutzhülse montieren, die hält besser als der wellenwerkstoff (teuer, aber die tests laufen bei mir und haben mich überzeugt, selbst bei uns im geschäft montieren wir die standartmäßig auf die ab- und antriebswellen um wärmebehandlung zu vermeiden).

    danke erstmal.


    wie groß sind denn im allgemeinen die verschiebewege. sind die größer als 10mm?


    des eigentliche problem wären dann auch, ob zwischen gleitlagern und hülsen keine kollisionen auftreten? und wenn ihr meint dass die wege groß sind, dann wird das der fall sein.


    ich hab beim letzten mal den weg nicht ermittelt und im gelenkwellen elbe katalog hab ich versucht ihn nachzurechnen.

    hab hier einen thread aus der Allrad-LKW-Gemeinschaft von einem sehr erfahrenen monteur, allerdings an einer lkw-allradachse:


    "In
    meine auf den ersten beiden Bildern aber zum Gelenk hin auf den ersten 10mm
    deutlich Korrosionsnarben zu erkennen. Das sieht aus, als hätte dort Wasser
    lange gestanden. (Eventuell im Wellendichtring zwischen Staubschutzlippe ind
    Dichtlippe) Das wird deine Dichtringe zerfressen zu haben. So richtig Toll ist
    die Fläche für den neuen Ring nicht, es kann sein das der nicht all zu lange
    hält. Aber mal schauen, nen paar km ging es ja auch mit dem alten Ring.




    Musst du noch einmal dran, würde ich eine Wellenschutzhülse (Speedysleeve) über
    die Welle zeihen. Erfordert dann aber etwas Geschick, der Dichtring muss
    vollkommen auf der Hülse laufen ohne dass das Lager die Hülse erreicht.
    "


    Vielen Dank an google.


    was haltet ihr davon. ?(

    Nabend,


    So an der vorderachse unseres Farmers 307 ist nun auch die zweite seite an den planetenabtrieben undicht. die doppelkreuzgelenke sind wie erwartet an den dichtlippen der rdwr eingelaufen. besteht die möglichkeit trotz zu gewährleistender axialer verschiebbarkeit der gelenkwelle in den bronzegleitlagern, wellenschutzhülsen zu montieren. wenn kein axialspiel mehr vorhanden ist, arbeitet sich die hülse in das gleitlager ein


    montagereihenfolge:


    wellenschutzhülse <-- und dahinter gleich das bronzegleitlager und das jeweil in der achse und an den endabtrieben.


    ich bitte um eure meinungen, die gelenke tauschen, oder die hülsen montieren. es gibt keine möglichkeit die stellen mit einem leinen abzuziehen, da keine drehmaschine vorhanden ist.

    Nabend,


    wo bekomm ich denn die zeitschriften her, wenn beim aboservice keine mehr verkauft sind, hab 2 ausgaben nicht mehr gekauft, jetzt kommenden werde ich kaufen. Gibts ne möglichkeit (außer ebay) noch an diese ran zu kommen, selbst der verlag sagt, dass keine mehr nachgedruckt werden.


    Bin dankbar um jeden tipp.

    Nabend,


    schau mal nach ob hinten im hydraulikgehäuse, ob die umlenkhebel auf die hubwelle alle vorhanden sind. bei mir hat sich einer an diesen zu schaffen gemacht, schlepper war allerdings stillgelegt (hatte keine hydraulikpumpe). ist erst aufgefallen als wir die hydraulik überholen wollten.

    Einstellen des Flankenspiels zwischen Tellerrad und Ritzelwelle:


    Nach Recherche im Internet, in Fendt-Handbüchern und bei mir im betrieb habe ich hier eine zusammenfassung meiner ergebnisse und die frage an euch, ob ich mit diesen ins rennen gehen kann.


    Nach der Montage aller ausgebauten Passscheiben an Ritzelwelle und Tellerrad müssen die Kegelrollenlager der Tellerradwelle spielfrei gemacht werden. d.h. die Telleradwelle darf durch ziehen an dieser nicht mehr axial verschiebbar sein. das gleiche gilt für die ritzelwelle. dieser wird durch das schrägkugellager und dessen vorspannung nicht axial verschoben. dennoch müssen die passscheiben vor und hinter dem schrägkugellager eingelegt werden, notfalls müssen die abstände nachgeprüft werden (mit tiefenmaß). das tellerrad muss ich laut werkstatthandbuch farmer 1z (trifft wahrscheinlich auch für das fw 237 da tellerradlagerung identisch) mit zwei fingern drehbar sein. dann wird das stativ mit der messuhr auf einer tellerradzahnflanke ausgerichtet und genullt. (messbolzen muss spielfrei einfahren können). das ritzel muss jetzt festgehalten oder geklemmt werden. der messuhrausschlag also das spiel zwischen zwei zahnflanken darf 0,2mm (auf tellerrad eingraviert) nicht überschreiten. ist das flankenspiel eingestellt wird und keine der beiden wellen mehr axial verschiebbar, wird tuschierfarbe auf die tellerradvor- und rückflanken gegeben. das tragbild muss wahrscheinlich mehrmals geprüft werden. es ist der aussagekräftigste wert bei der einstellung. jedes mal wenn das tragbild nicht passt muss beurteilt werden ob tellerrad, ritzel oder beide teile versetzt werden müssen. dies wird durch zu und weglegen von passscheiben an den kegelrollenlagern und am schrägkugellager ermöglicht. ist die verstellung erfolg muss das flankenspiel neu geprüft werden, anschließend erfolgt die tragbildprüfung. richtwerte für die richtige einstellung habe ich nicht. es soll durch die tuschierfarbe gezeigt werden.


    kann diese anleitung jemand bestätigen oder logisch nachvollziehen?
    weiß jemand wie hoch das reibmoment der kegelrollenlager sein muss (drehmomentschlüssel oder drehmomentlehre prüfen?)
    weiß jemand ob die verbauten passscheiben als eingangswert verwendet werden können?
    wie hoch soll das reibmoment des schrägkugellagers sein?
    muss ich mich dafür eine drehmomentlehre oder eine federwaage zulegen?




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