Posts by Fendti

    Servus beinand,
    schau Dir mal die beiden ersten Köpfe an. Sicherlich wirst du feststellen, dass sich die Ventile in den Kopf eingearbeitet haben. Somit besteht dann ebenso Handlungsbedarf - vorausgesetzt man macht es richtig. Voraussetzung ist dann noch, dass alle ohne Risse sind. Ich hab das bei meinem alles gemacht. Michaelis in Straubing hatte mir geholfen. Die machen saubere Arbeit und haben Erfahrung mit den alten Kisten. Heißt dann natürlich auch neue Ventile.

    Gruß!
    Fendti

    Servus,

    230/231 GT hat immer Winkeltrieb.
    Es gibt die Version mit und ohne Schnellgang (Schnellgang geht bis 28km/h Skala).

    Für den 220 und 225 sollte es diese Version sein (siehe hierzu auch Bild aus originaler Betriebsanleitung); ist
    Baugleich mit Farmer 2 und 2E.


    Gruß!



    Servus,

    noch ergänzend ein Hinweis. Vieles ist geschrieben. Liest sich halt, wie so oft, um Ecken leichter als es dann wird. Aus Erfahrung würde ich die aufgeschrumpfte Buchse wegen der ursprünglichen Masse nicht anrühren.
    Wenn alles offen ist kommt das Spannende: Das Röhrchen mal aus dem Gewinde bewegen ...! Stell dich mal auf eine Kettenrohrzange mit gut 2 Meter Verlängerung ein. Dann klappt das. Anwärmen würd ich wegen der Buchse lassen.


    Gruß!
    Da Fendti

    Servus,


    recht einfach: Man nehme eine Hutmuter (auf die Madenschraube) und einen Kupferring.
    Jungs - über die Ecke denken ... :thumbsup:


    Gruß aus lower bavaria!

    D´ere (Habe die Ehre)!


    Überdruckventil sitzt im unteren Teil des Ventilblocks.
    Die Einstellung "Überdruck" wird über die Madenschraube am Ventilblockboden gemacht. Gemessen wird an der Hydraulikbuchse hinten für den
    Anhänger. Beim 231er hab ich das Ventil auf 160Bar eingestellt.
    Einen Hydraulikschaltplan gibt es für dieses Einfachsystem nicht; einfach Leitungen verfolgen ...
    Noch ein Tip: Den Ventilblock zu zerlegen ist meist von wenig Spaß geprägt. Reparabel ist das Teil nicht, da die beiden innenliegenden Schieber saugend individuell (ohne irgendwelche Dichtungen!!) eingeschliffen wurden! Wenn Öl und Filter immer sauber gehalten wurden hält das ewig.
    Das ist auch der Grund, weshalb es für den Ventilblock keine Ersatzteile gibt. Bei Defekt wurde der ganze Block erneuert.
    Selbst die beiden Dichtungen für Ober- und Unterteil sind ohne die Ko-Zeichnung nicht zu beschaffen - weil Durchmesser am Teil nicht ermittelbar ...


    Gruß!

    Servus,


    genau so ist es. Schau Dir die Kabelverbindung von der Glühwendel Richtung Glühkerzen an. Hier scheint das entsprechende Kabel auf Masse zu liegen - und zwar vor der Glühwendel. Mit Ohmmeter einfach herauszumessen.


    Gruß!

    Servus beinand,
    eigentlich ist ja eh schon alles gesagt. Aufgrund eigener Erfahrungen aber noch folgender Hinweis:
    Immer dann, wenn es um sicherheitsrelevante (und da mein ich nicht den TÜV - hier kann man einiges vorbei reparieren) Teile geht (Lenkung, Bremsen, Licht, Reifengrößen bzw. Geschwindigkeitstuning) seit Ihr immer im STRAFRECHT wenn etwas passiert, das meist mit Vorsatz!!
    Im schlimmsten Fall geht die Existenz verloren; da haben sich die Zeiten ERHEBLICH verändert!
    Ergo: Lassen und g´scheit machen.


    VG!
    Fendti

    Servus,
    versuch das Photo noch ein wenig weiter weg zu machen und den roten Kreis dafür größer - Scherz beiseite:
    Mach ein gscheites Photo und dann bekommst auch eine gscheite Antwort.


    Gruas!
    Fendti

    Servus,
    und nebenbei bemerkt passt auch der Frontlader vom 255 nicht an den 231. Dieser lässt sich zwar anbauen erreicht aber eine
    viel zu niedere Hubhöhe. Mit entsprechenden Aufwand lässt sich aber die Frontachse vom 255er an den 231er anbauen; Lenkungsumbau auf Hydraulik (incl. Pumpe) muss natürlich auch gemacht werden. Was der TÜV dann dazu sagt ist ein anderes Thema ...


    Güße aus N-Bayern!
    Fendti

    dere! (=habe die ehre = grüss gott),
    das fendt getriebe mit feinstufe (schnellläufer) ist in s lauter. logik ist einfach: gerade verzahnt und höhere umlaufgeschwindigkeit der verzahnung. bemerkbar auch in der eingelegten s-stufe und beim langsamen einkuppeln. das getriebe wegen "vermeindlichen geräuschen" proaktiv zu zerlegen sollte wohl überlegt sein. ohne tiefes wissen und erfahrung endet das, besonders beim gt, immer im fiasko.
    gruss aus lower bavaria!!

    Hallo,
    das sollte kein Problem sein. Ein Richten sollte immer drin sein. Die Teile sind bei der Baywa Apotheke fast alle zu bekommen.
    Wichtig sind die Plastikbuchsen und Wellen (zur Not auch selber herstellbar). Dämpfer: bin ich mir nicht sicher, kostet dann aber um die 50Euro. Rest ist normal wieder gangbar zu machen. Selbst die Gummianschlagpuffer hatte ich noch bekommen.
    Aufwand zum Zerlegen und Remontieren ist nicht ohne. Da sollten ein paar Flaschen Rot mit eingerechnet werden. Der ganze Mist
    fällt beim Zerlegen auseinander. Wenn es sauber gemacht wird ist dieser Sitz, mit all seinen Verstellmöglichkeiten, richtig gut.
    Also - machen. Wenn 2 linke Hände und, oder knausrig - lassen!
    Gruß!
    Fendti

    Servus beinander,
    der MWM D308-3 mit 2235 Kubik Hubraum ist mit max. 46,5Ps bei 3000 Umdrehungen ausgelegt.
    Es geistern immer wieder mal Motoren mit dieser eingestellten Leistung in eBrei herum.
    Eingestellt wird das ausschließlich über´s Einspritzsystem; wäre also keine Hexerei.
    Neben der Sicherheitsproblematik (Verkehrstüchtigkeit, Zulassung) sind die Auswirkungen auf Getriebe
    und Getriebegehäuse sicherlich nicht ohne. Die Geschwindigkeit bei 3000 Umdrehungen, welche bei 46 PS sehr
    wahrscheinlich errreicht würde, kann sich jeder ausrechnen ...! Die Kiste dann zum Stehen zu bringen ist eine
    andere Nummer und wahrscheinlich lebensgefährlich.
    Ich schließe mich den Vorrednern an. Manchmal ist eben weniger mehr.


    Entschleunigte Grüße!
    Fendti

    Hallo,


    oh Gott, mach Dir doch deshalb keinen Stress. Bei mir hat noch nie ein TÜV die Verriegelung des Hubwerks geprüft, ausser
    Du nervst den Prüfter mit dem Thema Kugelkopf auf Ackerschiene. Falls es Dir notwendig erscheint ist der Bolzen innerhalb
    von wenigen Minuten auf der Drehbank analog dem Bolzen auf der rechten Seite abgedreht.
    Und falls Du wirklich sofort zum TÜV mußt - nimm doch den rechten Bolzen und steck in auf der linken Seite rein, Hubwerk
    verriegelt und Hydraulik frei. Somit ist für den TÜV alles in Butter ...!


    Gruß!
    Fendti

    Servus nochmal,


    Kotflügel sind aus Blech. Spritzlappen gab es bis vor einigen Jahren noch im Original als Ersatz zu kaufen.


    HIer noch ein paar Bilder:


    Kupplungsbetätigung mit Klapphebel für Zapfwellenkupplung:















    Stromverteiler zum Holm:



    Sitzlehne zum Abstützen beim Rückwärtsfahren (Sitzbezug im Original ist braun):

    Servus beieinander,


    Getriebeöl:
    die Suchfunktion hilft, guggst Du:


    Getriebeöl Farmer, Geräteträger - Kundendienstmitteilung
    ... Ab 2/72 wurden unter anderen die GT´s auf Hypoid umgestellt - also GL5 (Quelle: KDM2/72)


    Von 9/62 bis 2/72 war SAE80 in Verwendung - dann auch für alle zurückliegenden Schlepper freigegeben.
    Ausdrücklich kein Hypoid (Quelle: KD-Mitteilung Gruppe 11a, KDM5/70)


    Lenkgetriebe (300ml): Analog Getriebe

    Motoröl:
    "Einfaches" 15W-40
    Quelle: Schmierplan Ausgabe 01/79


    Hydrauliköl: 20W20 (kein Mehrbereichsöl)
    Quelle: Schmierplan Ausgabe 01/79


    Gruß!
    Fendti

    Servus,


    siehe dazu meinen Beitrag: "Kindersitz am Fendt GT231" hier im Forum oder Titel googeln.
    Funktioniert einwandfrei und ist sicher. Kosten dazu sind eher vernachlässigbar.


    Besten Gruß!
    Fendti

    Hallo zusammen,


    ich eröffne mal einen Themenblock, der mit Bildern zeigt wie es im "Original" weitgehensd ausgesehen hat.
    Darüber hinaus auch ein paar Anregungen, welche als "Lösungsoption" weiter helfen können und keinen Eingriff in die Fahrzeugsubstanz mit sich bringen.
    Bei einer sauberen Restauration kann das oft wertvolle Hinweise (z. B: für Nachbauten) geben; nebenbei betrachtet steigt damit der Wert des GT zusätzlich an.
    Wäre schön, wenn Ihr mit Bildern weiter ergänzt.


    Besten Gruß!
    Fendti


    So und hier der Anfang:


    Instrumente: Da es immer nervig ist keine Uhr zu haben hier eine mögliche Lösung dazu, verbunden mit einem Natoknochen.
    Als Nebeneffekt wird die Batterie geschickt verkleidet.



    Hier die Mähwerkschaltung vom GTs231: Oberer Bowdenzug zum Hebel am Lenkrad, unterer Bowdenzug zur Abschaltung beim Mähwerkanheben.














    Pritsche: Um den GT etwas mehr Gewicht an der Vorderachse zu geben hier eine Möglichkeit dazu: Stahlplatte mit ca. 75KG anstelle der ersten Pritschenbretter.
    Ergebnis: Keine weiteren Frontgewichte (mit Schweissarbeiten für Halter) notwendig. Absenken der Pritsche aufgrund der Gewichtsverteilung funktioniert weiterhin
    problemlos - und: So gut wie "unsichtbar" und einfach rückbaubar.




    Hier der originale Riemenschutz für den Mähwerkantrieb Doppelmesser. Beim Einfachmesser wurde der Schutz auf "kleiner" gestellt.



    Kotflügel vorne mit Gummilippe (Standard bei allen Schnellläufern):




    Originale Abdeckkappe Zapfwelle und Zapfwellenschutz.
    Auch bei den meisten GT´s nicht mehr vorhanden: Griffstangen für die Steckbolzen der Anhängevorrichtung.