Probleme mit überholtem Getriebe Fendt Farmer 4s Allrad Doppel H

  • Hallo,
    nachdem ich endlich mein Getriebe überholt habe nach vorigem Zahnradschaden im Schaltgetriebe und es alles auch wieder erfolgreich eingebaut habe, stellte ich bei der ersten vorsichtigen Fahrt folgendes fest:


    -die gänge lassen sich anfangs sehr schwer einlegen, erst nach mehrmaligem kuppeln, später bei warmen getriebe ging es besser
    -das getriebe entwickelt meiner meinung nach eine zu große hitze, ich habe oben a schalthebel mal eine schraueb extra weggelassen, da kam nach kurzer zeit dampf heraus ( ölnebel) ich weis nicht ob dies im normalen bereich liegt oder ob es im getriebe deutlich zu viel reibung gibt X( wieviel grad celcius darf so ein getriebe bei normaler beanspruchung erreichen? 80°C ?


    -Der schnelle Rückwärtsgang geht "oft" nicht herein, der weg scheint nicht auszureichen, er rasstet dann manchmal nicht ein..
    lässt sich dies noch über die normale art der schaltung mittels der beiden madenschrauben einstellen?


    Ansonsten lief das getriebe einwandfrei, keine abnormalen geräusche oder ähnliches...


    Vielleicht könt ihr mir ja helfen, ist bisher das erste getriebe was ich gemacht habe ;) es kamen die meißten lager neu und eben die defekten schalträder...

  • Moin
    Öldmapf darf da nicht sein,das Getriebe wird vieleicht Handwarm,mehr nicht unter normalen Belastungen.
    Nimm dir das Reparatur-Handbuch vor und schau mal nach,ob da wirklich alles richtig ist.

    Viele Grüsse aus fast Ostfriesland! Heiko & Sascha
    Es geht nichts über einen 12er GT!!!!!!!!!!!
    Doch, ein 12er GT als `Lenkhilfe` am F12HL!!!!!!!:thumbsup::thumbsup:

    Oder man nimmt gleich den Großen ;):thumbsup:

  • Hallo,


    Also habe jetzt nochmals alles genau angeschaut und diesen Kupplungsapperat der Wendeschaltung mittels der großen schraube ein stück weit nach oben versetzt und mit dem trittblech wieder befestigt...denn dort lag auch das problem: die allradwelle schliff so stark an der hinterkante dieses gehäuses, das es für die maschine dann scheinbar eine unheimlich hohe belastung war, obwohl nur wenige meter gefahren wurden, zum glück hatte ich es nachher noch gemerkt, ist nichts zu bruch gegangen :D ..jetzt fährt er ohne probleme, wird nur handwarm, die gänge pflutschen gut bis auf den rückwärtsgang oben, da merkt man das die schaltung zu weit in das entgegengesetzte gangrad eingestellt ist, welches deutlich früher schaltet als der rückwärtsgang, dieser greift erst auf dem letzten "millimeter"...das werde ich die tage mal einstellen :)

  • Genau dieses Getriebe ist es auch.


    Mittels der 2 Madenschrauben wird der Schaltweg dementsprechend nach rechts oder links verschoben.
    Die beiden Schrauben werden nach erfolgreicher Einstellung dann einzeln herausgedreht und mit Loctite (mittelfest) gesichert.


    Probleme scheint es mit älteren Getrieben hier zu geben: oft ist durch eine Überholung oder durch Austauch von mehreren Lagern, Ausgleichsscheiben etc. zu viel Axialspiel auf der Schaltwelle und man erreicht somit nicht mehr "ganz" das zu schaltende Gangrad...werde mich mal nächste woche daran begeben, wenn die Uni-Klausuren dann endlich vorüber sind ;)