Zapfwellenprobleme beim Fendt Farmer 102 S

  • hallo,
    Bei meinem Fendt Farmer 102 S dreht die Zapfwelle auf einmal immer mit. D.h. auch wenn der Zapfwellen-hebel auf AUS ist. Man kann die Zapfwelle nur noch manuell über den Hebel ausschalten, mit dem man auch von der kleinen auf die großen umschalten kann.


    hoffe auf eure hilfe!
    gruß

    Fendt4ever, wer fendt fährt führt...
    Hubraum ist durch nichts zu ersetzen - außer durch noch mehr Hubraum!

    Gewaltig ist des Schlossers Kraft, wenn er mit einem Hebel schafft.


    Ersatzteile Fendt Farmer 2 und 100er Reihe abzugeben - Email bei Interesse!

  • Moin
    Da würde ich die Mechanik für den Handhebel mal kontrollieren,ob da nict über die Jahre zuviel Spiel gekommen ist,steht in der BA beschrieben.

    Viele Grüsse aus fast Ostfriesland! Heiko & Sascha
    Es geht nichts über einen 12er GT!!!!!!!!!!!
    Doch, ein 12er GT als `Lenkhilfe` am F12HL!!!!!!!:thumbsup::thumbsup:

    Oder man nimmt gleich den Großen ;):thumbsup:

  • Siehst Du das, wenn ein Gerät dran ist, oder dreht einfach der Stummel ein bisschen? Das wäre nicht ungewöhnlich, solange die Kupplung unter Last noch funktioniert.
    mvg

    Beste Grüße
    --------------------------------------------
    Fehlt dem Auspuff seine Klappe,
    war der Ast wohl nicht von Pappe!

  • also die läuft schon stark mit, von hand kann man sie nicht anhalten! Und das kanns ja nicht sein, so kann man ja auch keine Zapfwelle anbauen.
    Ich dachte zuerst an die Kupplung und dachte, dass diese defekt ist, könnte das auch noch sein?

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  • noch ein zusatz: mit dem spiel und dem hebel: ich habe diesen auch ganz richtung sitz gezogen (ca. 3 cm) und da tut sich auch nichts

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  • Moin
    wie ich schon sagte,schau mal in die Bedienungsanleitung,da steht genau drin wie die Hebelei funktioniert,welches Spiel an welcher Stelle sein darf und was nicht.also Bauwagen,kontrolliere erstmal,dann können wir weiter schreiben.

    Viele Grüsse aus fast Ostfriesland! Heiko & Sascha
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  • Beim Anbauen von Gelenkwellen und bei Straßenfahrten bzw. längerem Nichtgebrauch der Zapfwelle sollte diese immer unten am Getriebetunnel ausgeschaltet und die Zapfwellenkupplung am Lenkrad eingerückt sein.
    So wie sich dein Text anhört, hast du die unten aber immer eingeschaltet und die Kupplung am Lenkrad ständig ausgerückt, eventuell ist das durch die ständige Spannung so ausgeleiert, dass die Kupplung nicht mehr richtig trennt.
    Das Lesen der Betriebsanweisung soll manchmal echt Wunder wirken.


    Gruß
    Henning

    Zitat

    Sie werden feststellen: Es gibt viele Traktoren, aber nur einen Fendt.

    Zitat

    Fendt fahren ist mehr als nur Trecker fahren. Es ist das Erleben von Leichtigkeit, sogar bei Schwerstarbeit.

  • ja, das problem ist, das ich den schlepper gebraucht gekauft habe. Was der Vorbesitzer gemacht hat, weiß ich auch nicht. Ich persönlich entspanne die Zapfwelle immer wenn er aus ist, also Zapfellenhebel am lenkrad auf EIN.
    wenn die kupplung nicht mehr richtig trennen sollte, was wäre dann der nötige schritt zur reperation?

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  • Hallo,


    der Reihe nach! Du m u s s t erstmal die Spiele in der Hebelei zwischen Lenkradhebel und Kupplungshebel auf der Asrückwelle am Verteilergetriebe nach BA checken und einstellen! Wenn das nichts bringt, dann ist die Kupplung wahrscheinlich verölt und der Schlepper muss zwischen Verteilergetriebe und Schaltgetriebe getrennt werden. Diese Arbeit kannst Du aber nur, wenn Dir das WHB (gibts oft im ebay für ca. 25 Euronen) vorliegt, da Du Dir dafür ein bisschen Werkzeug, das es nirgends zu kaufen gibt bauen musst und bei Nichtbeachtung auch Deine Gesundheit gefährdet ist, ausführen. Im Übrigen kannst Du den Zapfwellenhebel am Lenkrad bei Nichtgebrauch der Zapfwelle immer angezogen lassen da an den Farmer S Typen dadurch absolut nichts kaputtgehen kann. Dies gilt aber wirklich nur für die Farmer S Typen!!!


    Gruss f18h-doc

  • echt? aber da ist doch ne Feder drin, die wird doch lahm oder nicht

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  • Hallo,


    mach Dir um die Feder keine Sorgen, denn die wird gemessen an ihrer Gesamtlänge nur minimal gestaucht. Bei meinem 4S (immerhin schon 41 Jahre auf dem Hof) ist immer noch die orginale drin. Ausserdem gibt Fendt in seiner BA diese Möglichkeit auch vor.


    Gruss f18h-doc

  • Eigendlich brauch ich nix mehr schreiben - hier schreiben ja genug Leute - aber nochmal zum "mitdrehen": Von Hand anhalten kann sowieso niicht sein, da Du einen relativ geringen Hebel hast, beim Zapfwelle aufstecken erledigt sich das von selbst, die ist schwer genug, sodass der Stummel gebremst wird.

    Beste Grüße
    --------------------------------------------
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  • Hallo zusammen,


    ich weiß, dass Thema ist mittlerweile verjährt, doch ich muss jetzt mal was blöd fragen und war schlalte ich die Zapfwelle bei unseren Farmer 200s und dem neuen Farmer 104s wie folgt ein:


    ZW einschalten:
    1. Gang raus
    2. Bei stehenden Schlepper den Zapfwellen-Lenkradhebel zum Sitz hinziehen bis er einrastet
    3. Zapfwellenwählhebel z.B. auf 540/min einrasten lassen
    4. Zapfwellen-Lenkradhebel entriegeln und nach vorne schieben


    ZW ausschalten:
    1. Bei stehenden Schlepper den Zapfwellen-Lenkradhebel zum Sitz hinziehen bis er einrastet
    2. Zapfwellenwählhebel auf 0-Stellung einrasten lassen
    3. Zapfwellen-Lenkradhebel wieder entriegeln und nach vorne schieben


    So mach ich da etwas falsch, weil viele lassen den Zapfwellen-Lenkradhebel eingerastet?!


    Gruß

  • Hallo,


    gut das du das Thema mal ansprichts.


    also beim Nachbars 103er ist die Zapfwellenbetätigung mitlerweile defekt. Nach etwas Nachforschen bin ich drauf gekommen das die den Hebel der Zapfwellenkupplung eigentlich immer gespannt, also zum Sitz hingezogen, hatten.


    Ich entspanne den Hebel grundsätzlich, jedoch ist in der Betriebsanleitung eindeutig geschrieben das der Hebel beliebig lange in "gespannter", also eingerasteter, Stellung bleiben darf...nun ja...vom technischen Verständnis her entspanne ich den jedoch lieber da ja sonst das Lager des Ausrückhebels ständig unter Belastung steht.


    Gruß Uli

  • Hallo!


    Bei der Konstruktion der ZW-Kupplung am Getriebe des 100er Fendt (incl 2S,3S,4S,5S) ist es ansich egal ob gespannt oder ohne. Zumindest für das Ausrücklager. Anders als bei Traktoren mit ZW-Kupplung als Doppelkupplung dreht die Welle und so auch das Ausrücklager im gespannten Zustand nicht mit. Auch ein Druck auf das Axiallager der Kurbelwelle wird nicht ausgeübt, da die ZW-Kupplung nicht auf dem Schwungrad des Motors sitzt. Der einzige Nachteil, der durch dauerhaftes Spannen entstehen kann ist, daß die Feder evtl an Spannung verliert....


    Gruß!

  • Hallo,


    also wenn ich mir das Schnittbild der Zapfwellenkupplung, Montagehandbuch Farmer 3S S.42, anschaue muß ich erkennen das es sich bei dem Lager, welches im Ausrückhebel sitzt, um ein "relativ normales" Radialkugellager handelt! Diese Radialkugellager sind, soweit es sich beim dem Lager um ein "normales" Radialkugellager handelt??, normalerweise nicht dafür gebaut längere Zeit Axiale Kräfte aufzunehmen!


    Aus dieser Sicht her kann ich nur Raten den Zapfwellenhebel nicht längere Zeit gespannt zu lassen! Hier hätte dann zumindest ein Schrägkugellager verbaut werden müssen um der Federspannkraft, im ausgerückten Zustand, längere Zeit zu widerstehen. Im entspanten Zustand, wirkt dann auf dieses Lager praktisch keine Kraft da die Feder direkt auf den Flansch der Kupplung drückt.


    Gruß Uli

  • Hallo!
    Das ist am Ende alles Haarspalterei. Wenn ausgekuppelt ist ist zwar Last drauf aber dafür dreht´s nicht. Und für einen Standschaden am einen Kugellager brauchts deutlich höhere Kräfte als die dort vorhandenen. Wenn eingekuppelt ist ist zwar keine Last drauf aber dafür dreht´s mit. Kugellager die ohne Last drehen können auch deshalb ausfallen....
    Ausserdem ist davon auszugehen, daß die Dimensionierung für die Last wohl ausreichend ist, daß dieses Lager die Kraft auch Axial erträgt....
    Ein Argument für Ausgekuppelt ist noch der ursprüngliche Aspekt dieses Fadens. Wenn immer Eingekuppelt ist und die ZW-Kupplung nie / selten benutzt wird verkleben evtl. die Beläge und die Kupplung trennt nicht mehr.


    So hat alles sein für und wieder.


    P.S. Ich fahre auch fast immer eingekuppelt mit Gang auf Neutral. Allerdings benutze ich auch regelmäßig die Zapfwelle, so daß ein Verkleben ausgeschlossen ist....

  • Also, war heute mal bei der BayWa und habe mit einem aus der Werkstatt gesprochen und er sagt, dass man lieber den ZW-Lenkradhebel entriegeln soll, muss aber darauf achten, dass der Zapfwellenwählhebel auf eine der beiden 0-Stellung eingerastet ist, dann kann man nicht viel falsch machen und wie schon geschrieben, sollte man die Zapfwelle ruhig einmal einschalten, besonders wenn die nicht so oft benutzt wird!

  • Hallo,


    Farmer 104s..du hast natürlich Recht.. :whistling: Wenn ausgekuppelt ist, also der Hebel gezogen ist sollte bzw. wird die Welle stehen und das Lager wird nur statisch belastet was eigentlich nicht zu einem Schaden führen dürfte, außer die innere "Rest"-Reibung (z.B. durch eineetwas zu knapp eingestelletes Spiel, verklebte Lamellen etc. ) wäre so hoch das die Welle, welche nach hinten führt, trotzdem mitdreht und das könnte dann durchaus Schäden verursachen... deshalb im Zweifel lieber den Hebel entriegeln.. :)
    Inwieweit das Lager solche axialen Kräfte verträgt...nun...ich würde das so in eine meiner Maschinen nicht einbauen...



    Gruß Uli


    P.S. meine Nachbarn haben übrigens die Zapfwellenbetätigung beim Vorgänger 103 er auch geschrottet...