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  6. Prospekte

Einspritzpumpe für Fendt F15 Motor KDW 415 E

  • spacehunter
  • January 16, 2011 at 8:43 PM
  • spacehunter
    Beginner
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    9
    • January 16, 2011 at 8:43 PM
    • #1

    :( Hallo zusammen,

    kurz vor Fertigstellung (Restaurierung) meines 15er Fendt tut sich für mich ein großes Problem auf. Und zwar läst sich die Einspritzpumpe nicht unter Druck bringen. Habe Entlüftungsvorgang nach Motorbedienungsanweisung 20x und mehr durchgeführt, bringe aber kein Diesel in die Eispritzdüsenleitung! Beim Pumpen mit dem Handhebel fühlt es sich an als wäre da gar nichts!!

    Wer kann mir da Auskunft geben, was zu machen ist..steht da eventuell ein Ausbau an?!

    Gruß Spacehunter

  • Dieselross 24
    Master
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    2,390
    • January 17, 2011 at 7:59 AM
    • #2

    Moin,
    ich habe von der Pumpe im F15 zwar keine Ahnung ( natter??)
    aber bei mir war es auch mal so gewesen, dass ich pumpen konnte wie ein Ochs-aber es kam nichts.. Allerdings habe ich eine Bosch PFR ( 2Zyl. Reihenpumpe )
    Da musst du erst mal das Gestänge auf Förderung bewegen, damit da überhaupt Sprit gefördert wird.
    Das heisst- Gasgeben, oder (bei mir) Kaltstartknopf drücken.

    Es gibt hier aber bestimmt Spezialisten die sich damit auskennen und dir "richtig" weiterhefen können. :)

    Mfg
    Thorsten

  • f18h-doc
    Enlightened
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    1,493
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    3,366
    • January 17, 2011 at 7:28 PM
    • #3

    Hallo,

    die Pumpe vom f15 ist nicht immer ganz einfach zu entlüften. Mach mal den zentralen Verschlussdeckel weg (zwischen den beiden Befestigungsschrauben der Pumpe) und schraub sie wieder zu, wenn dort der Diesel blasenfrei austritt. Anschliessend MUSS die Einspritzleitung an der PUMPE ganz abgeschraubt werden. Wenn auch dort der Diesel blasenfrei kommt, schraubst Du die Leitung wieder rein (die Feder im Rückschlagventil nicht vergessen) und pumpst mit dem Handhebel wieder vor ( diesmal bei abgeschraubter Leitung an der Düse) wenn dann der Diesel kommt, hast Du gewonnen. Wenn nicht, dann ist entweder das Saugventil undicht oder die Stellung der Kurbelwelle ist gerade am Einspritzen. Dazu drehst Du den Motor auf Kompression und ihn dann eine Umdrehung weiter. Wenn das Saugventil nicht abdichtet, dann probier selber lieber nicht weiter rum, sondern gib sie jemandem, der sich mit sowas auskennt. Wenn ich derjenige sein soll, dann schreib mir eine PN.

    Gruss f18h-doc

  • Fendtgt220
    Beginner
    Posts
    21
    • January 18, 2011 at 9:45 AM
    • #4

    Guten Morgen.
    Lese gerade Deine Anfrage. Ich habe auch einen älteren Fendt GT 220 Restauriert. Meine Erfahrung und alles drum herum, wenn ein Traktor dieses alter hat und man Restauriert alles wunderschön, sollte man auch die Einspritzpumpe überhohlen lassen, auch die Düsen sind bestimmt nicht mehr die besten. Meine Düsen und die Pumpe wurden Überhohlt, kann nur sagen es war der richtig Schritt. Melde dich bei mir ich habe einen Bekannte der bei Bosch die alten Gerätschaften, Maschinen bei seiem Austritt aufgekauft hat und Arbeitet/ Überholt als Rentner solch Teile, nicht nur günstig, auch nach guter Sitte, sauber und gut, eben General überhohlt.
    Gruß Fendtgt220.

  • mwm-bastler
    Beginner
    Posts
    26
    • June 13, 2013 at 12:49 PM
    • #5

    Hallo Spacehunter,
    ich habe auch gerad diesen Entlüftungsstress

    wie hats denn bei dir am Ende funktioniert ?
    Warst du erfolgreich? Was hast du gemacht ?

    kennt kjemand zufällig mal die genaue Bezeichnung dieser Pumpe ?
    Hat der Natterkonstrukteur dafür auch ne Typenbezeichnung vergeben ?

    Danke

  • DieselrossF18G-Max91
    Beginner
    Posts
    9
    • August 29, 2026 at 3:40 PM
    • #6
    Quote from f18h-doc

    Hallo,

    die Pumpe vom f15 ist nicht immer ganz einfach zu entlüften. Mach mal den zentralen Verschlussdeckel weg (zwischen den beiden Befestigungsschrauben der Pumpe) und schraub sie wieder zu, wenn dort der Diesel blasenfrei austritt. Anschliessend MUSS die Einspritzleitung an der PUMPE ganz abgeschraubt werden. Wenn auch dort der Diesel blasenfrei kommt, schraubst Du die Leitung wieder rein (die Feder im Rückschlagventil nicht vergessen) und pumpst mit dem Handhebel wieder vor ( diesmal bei abgeschraubter Leitung an der Düse) wenn dann der Diesel kommt, hast Du gewonnen. Wenn nicht, dann ist entweder das Saugventil undicht oder die Stellung der Kurbelwelle ist gerade am Einspritzen. Dazu drehst Du den Motor auf Kompression und ihn dann eine Umdrehung weiter. Wenn das Saugventil nicht abdichtet, dann probier selber lieber nicht weiter rum, sondern gib sie jemandem, der sich mit sowas auskennt. Wenn ich derjenige sein soll, dann schreib mir eine PN.

    Gruss f18h-doc

    Ich hab gerade das selbe Problem. Motor frisch überholt und Einspritzpumpe ebenso. Die Quaderförmige Pumpe wo Friedrich Deckel draufsteht.

    Ein Fendt Dieselross F18 G (F15er Motor mit F20er Hubraum aber F15er Technik).

    Der Motor lief einwandfrei, ca 25 bis 30 Stunden lang. Zwar mit viel zu wenig Leistung im Vergleich zu einem F15 in meiner Nähe, hab aber paar Stunden vor Ausfall die Diesel-Vollastmenge erhöht, kam nicht bis zur Rauchgrenze, hab so eingestellt wie er am besten lief anhand kurzen Probefahrten.

    Hab dann Aral Ultimate getankt und lief besser als mit b7, wurde immer besser. Neulich war ich auf Oldtimertreffen, wie gewohnt hinwärts, zu wenig Leistung bergauf, aber er lief seit Überholung zum ersten Mal in meinem Leben (bin 35 Jahre) ohne unverbrannten Dieselgestank in der Fresse zu haben. Bevor ich die Pumpe neu montiert hab würde das Laufrollenspiel eingestellt, die war viel zu weit weg von der Nockenwellenwalze.

    Heimwärts vom Oldietreffen zog er plötzlich so gut wie er müsste. Sogar steil bergauf merkte man dem Motor null an, dass er gerade steil bergauf fährt, er wurde nicht langsamer und musste nicht Mal nachregeln um seine Drehzahl zu halten.

    Auf dem Heimweg 2 Stopps, dann 300 Meter vor Zuhause begann er kurz zu Stottern, nochmal Stottern, es wurde spotzen daraus, ich dachte schon der Diesel wäre alle. Zuhause im Innenhof Gang raus, Gas weg und er starb ab. .kt Vollgas versucht zu starten, sprang wieder an, aber spotzte wieder blau und hatte schlecht Leistung.

    Hab jetzt gedacht die Einspritzpumpe ist wieder zugeschmockt vorm Rückschlagventil in der Kammer, aber da kam gerade viel Luft raus, Am Filter kam ebenfalls kurzzeitig viel Luft, aber jetzt absolut Blasenfreier und sauberer Diesel kommt aus der Pumpe geschossen (Leitung zur Einsoritzdüse wo das R8ckschlagventil drin ist).

    Alles wieder zamgebaut, hab ich geradexie Leitung an der Düse weggeschraubt und mit dem Anlasser geliefert. Dabei kommt absolut null Diesel aus der Leitung, nur wenn ich mit dem Handpumphbel Diesel fördere, dann kommt Diesel raus, und an die Düse verschraubt springt er dann auch an mit Handgas auf Vollgas eingestellt und Bandpumpen gleichzeitig. Hör ich auf zu pumpen, geht er ohne eine einzige Zündung wieder aus.

    Wo kann jetzt noch das Problem liegen? Ich hab Spritzufuhr von Tank, sauberen neuen und entlüften Filter, ich hab sauberen Kraftstoff, ich hab jetzt nirgends mehr Luft im System.

    Was kann jetzt noch falsch sein?

  • f18h-doc
    Enlightened
    Reactions Received
    1,493
    Posts
    3,366
    • September 1, 2026 at 7:46 AM
    • #7

    Hallo,

    dann ist das Rückschlagventil undicht. Das ist hinter der Verschlusschraube zwischen den beiden Befestigungsschrauben für die Pumpe. Für den Ausbau musst Du aus einer Halbzollnuss ein Werkzeug mit 4 Stiften bauen um die dahinter liegende Befestigungsmutter zu lösen. Wenn die raus ist, dann kannst Du das Ventil sehen. Vielleicht reicht Ausblasen. Wenn nicht dann muss halt auch das Ventil ganz raus.

    Gruß f18h-doc

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