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Das altbekannte Problem von den Gußköpfen von den vorderen Hubzylindern (Plungerzylinder)

  • Fendt 270 VA
  • August 24, 2026 at 10:13 PM
  • Fendt 270 VA
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    • August 24, 2026 at 10:13 PM
    • #1

    Hallo zusammen,

    wer einen GT oder einen Farmer 2 mit Baas- Frondtlader hat, kennt wahrscheinlich das Problem von den vorderen Hubzylindern bzw. Frontladerzylindern. Die Plungerzylinder haben Gußköpfe, die gerne mal brechen, vor allem wenn man auf Anschlag fährt.

    Das ist mir heute leider bei meinem Fendt 231 GT passiert. Der Zylinderkopf ist schon mal gebrochen und wurde vom Vorbesitzer nicht fachmännisch geschweißt, hat aber scheinbar jahrelang dicht gehalten. Wobei man sagen muß, dass jahrelang die Pritsche nicht angebaut war und die Zylinder ungenutzt in der Rastposition geparkt haben.

    So nun zur eigentlichen Frage:

    Gibt es diese Gußköpfe noch als Ersatzteil zu kaufen, wenn ja wo? Die Kolbenstange ist 40mm im Durchmesser. Ich würde auch gleich einen neuen Dichtsatz besorgen und auch den Kopf abdichten, damit er nicht gleich wieder saut.

    Die Dichtsätze gibt es noch. Das ist kein Problem. Vielleicht hat jemand eine Anlaufstelle für mich. Ich werde morgen mal zur BayWa fahren und hoffe, dass die noch einen Kopf auftreiben können.


    Sollte ich keinen Zylinderkopf als Ersatzteil bekommen, bleibt mir wohl oder übel nichts anderes übrig als nach gebrauchten Zylindern Ausschau zu halten.


    Liebe Grüße aus der Oberpfalz

    Claus

    Liebe Grüße aus der Oberpfalz

    Claus

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    F17L, F28, F275 GT, Farmer 270 VA

  • F-jm1986
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    • August 24, 2026 at 10:36 PM
    • #2

    Abend.


    Wenn du das so schreibst gehe ich davon aus Reparatur ist aussichtslos.


    Ich hab den Aufbau gerade nicht vor mir, aber das ist kein Einzelteil, richtig?

    Klingt als ginge es aus darum original zu bleiben?


    Ich hab das Gefühl der Hydrauliker hier in der könnte den Kopf nachfertigen, dann halt wahrscheinlich nicht aus Guss...

  • Fendt 270 VA
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    • August 25, 2026 at 12:03 AM
    • #3

    Danke Franz Josef für die Rückmeldung. Den Kopf gab es früher als Ersatzteil einzeln, ob das immer noch so ist, kann ich nicht sagen. Wird sich morgen herausstellen, wenn ich bei der BayWa war.

    Beim Farmer 2 und bei der 100er Serie sind ähnliche Zylinder beim Frontlader verbaut nur mit 50er Kolbenstange und größeren Hub. Mein Cousin hat mal vor 30 Jahren einen neuen Kopf benötigt, da dieser genau wie bei mir einfach am Gewinde gebrochen ist. Das ist eine Schwachstelle von diesen Zylindern und habe ich schon häufiger gesehen.

    Der Kopf ist nach meiner Meinung nach nicht mehr reparabel, wenn man es vernünftig machen möchte. Er ist am Gewinde in zwei Hälften gebrochen und ein Teil von dem Gewinde ist noch am Zylinder geblieben. Außerdem ist der Kopf mit normalen Elektroden geschweißt worden und die Bruchstelle ist aufgehärtet - das wird nix mehr.

    Ob Guß, Alu oder Stahl wäre mir egal. Der GT ist noch nicht restauriert, das habe ich erst vor, wenn ich mal in Ruhestand bin. Dazu brauche ich Zeit und die habe ich momentan nicht.

    Nachbauen könnte ich den Kopf selbst. Drehmaschine und die Werkzeuge dazu habe ich, das ist nicht das Problem. Was mich allerdings davon abhält das Teil einfach nachzufertigen ist, dass ich Bedenken habe, dass Stahl auf verchromten Stahl nicht funktioniert. Alu bräuchte ich ein hochfestes und das ist sehr teuer. Da loht die Reparatur kaum.


    Der Gußkopf hat kein Führungsband. Die Kolbenstange läuft auf direkt auf dem Guß. Das ist kein Problem, da der verchromte Stahl härter ist, als der Guß. Außerdem hat Guß Notlaufeigenschaften und beschädigt die Kolbenstange nicht.


    Ich habe bei Kleinanzeigen ein Paar Zylinder von einem 231 GT aufgetrieben. Ich hab den Verkäufer mal angeschrieben. Wahrscheinlich ist ein kompletter Zylindertausch ohnehin einfacher, als nur den Kopf zu tauschen. Ich bräuchte ja neben dem Kopf auch noch die Dichtungen und die kommen alleine schon auf rund 50 Euro incl. Versand.

    Ich schätze, dass der Kopf vom Hydraulikzylinder mindestens 140 bis 150 Euro kostet und da bin dich dann bei dem Preis, was mich ein gebrauchter Zylinder kostet.

    Liebe Grüße aus der Oberpfalz

    Claus

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    F17L, F28, F275 GT, Farmer 270 VA

    Edited once, last by Fendt 270 VA (August 25, 2026 at 12:10 AM).

  • Fendt 270 VA
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    • August 25, 2026 at 9:43 AM
    • #4

    Ich war gerade bei der BayWa. Hier ist das Ergebnis:

    Von den Zylinderköpfen gibt es 2 verschiedene Ausführungen mit unterschiedlichen Nuteinstichen.

    Beide sind nicht mehr lieferbar. Das habe ich schon vermutet. Also bleibt mir sowieso keine andere Wahl, als die gebrauchten zu kaufen. Einen Anlasser hat der Verkäufer auch, da bei meinem der Freilauf durchrutscht.

    Ist eben so.

    Liebe Grüße aus der Oberpfalz

    Claus

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  • Paul F15
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    • August 25, 2026 at 1:50 PM
    • #5

    Hallo Claus,

    stell doch mal bitte Bilder von den gebrochenen Gussköpfen ein. :)

    Grüße

    Grüße aus dem Unterallgäu!

    Was ist besser als ein Fendt?

    - Richtig! 3 Fendt 8)

  • Fendt 270 VA
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    • August 25, 2026 at 2:44 PM
    • #6

    Bitte sehr

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    Liebe Grüße aus der Oberpfalz

    Claus

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  • Andreas Rink
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    • August 25, 2026 at 4:54 PM
    • #7
    Quote from Fendt 270 VA

    Nachbauen könnte ich den Kopf selbst. Drehmaschine und die Werkzeuge dazu habe ich, das ist nicht das Problem. Was mich allerdings davon abhält das Teil einfach nachzufertigen ist, dass ich Bedenken habe, dass Stahl auf verchromten Stahl nicht funktioniert. Alu bräuchte ich ein hochfestes und das ist sehr teuer. Da loht die Reparatur kaum.

    TIP,
    Versuch es mit Aluminium-Bronze kurz EBz, das hat wahnsinnig gute Gleiteigenschaften ist sehr fest und trotzdem auch elastisch. Wir haben das im Werkzeugbau an ganz vielen Beweglichen Stellen eingesetzt Claus.

    Grüße, Andreas

  • Andreas Rink
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    • August 25, 2026 at 5:06 PM
    • #8

  • Manuel2
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    • September 6, 2026 at 10:00 AM
    • #9

    Erstmal vielen Dank für den Bericht und die Bilder. Verstehe ich es richtig dass der Bruch durch die Biegebeladung des ausgefahrenen Zylinder passiert? Oder ist es der Druck auf den Zylinderkopf wenn der Kolben auf Anschlag geht ?

    Habe mich eh oft gefragt ob der Kolben nicht rausschießt wenn man es drauf ankommen lässt, hab mich nie getraut die Kolben ganz auszufahren, weil die Kolbenstange ja keinen richtigen "Kolben" hat der als amtlichen Anschlag dienen würde. Vielen Dank schon mal für Hinweise.

  • Fendt_231GT
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    • September 7, 2026 at 5:14 PM
    • #10

    Hallo,


    dass die Muffen gerne brechen, wenn man die Zylinder auf Anschlag fährt, kann ich so nicht bestätigen. Auch derartige Brüche habe ich erst einmal gesehen. Sowas ist bei uns auch bei sehr stark beanspruchten Maschinen bisher niemals vorgekommen. Eher Ausnahme als Regel...

    Die Zylinder lassen sich selbstverständlich ganz ausfahren bzw. bis Anschlag, Manuel2 . Die Kolbenstangen besitzen eine zylindrische Platte als Anschlag, beim 231 wurde ab Fahrgestellnummer 231/1777 eine geänderte Kolbenstange mit einem sehr starken Runddrahtring als Anschlag verbaut. Die Muffe wurde auch entsprechend geändert.

    Eine weitere Änderung kam ab Fahrgestellnummer 231/15001. Statt einem O-Ring wurde ein Nutring als Stangendichtung verbaut. Diese Muffen halten weitaus besser dicht und sind auch unter Kennern sehr begehrt.

    Das Steuergerät schaltet ab, wenn die Zylinder ganz ausgefahren sind. Im Zweifelsfall mal den Hydraulikdruck prüfen, nicht dass die Ursache für derartige Brüche dort liegt...

    Es grüßt aus Nordhessen

    Johannes

  • MartinG
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    • September 7, 2026 at 6:21 PM
    • #11

    Ich kann mir nur vorstellen, das die Überwurfmutter aus Guss wohl mit Frontlader oben beim fahren Schläge bekommt und dann irgendwann bricht manchmal eben auch dann, wenn der Kolbenanschlag Hydraulisch angelegt wird. Oft ist das Material ja auch schon 60 Jahre alt.

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  • Hydraulikzylinder
  • Zyinderkopf
  • Plungerzylinder
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