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  6. Prospekte

108 SLA - Restauriert , aber Fahrprobleme

  • 1dKlaus108SLA
  • August 16, 2026 at 8:43 PM
  • 1dKlaus108SLA
    Beginner
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    24
    • August 16, 2026 at 8:43 PM
    • #1

    Liebe Fendtfreunde :)


    ich habe mich hier im Forum ja schon öfters mit meinem 108er gemeldet – damals vor allem wegen der defekten Lenkung, aber auch mit ein paar allgemeinen Fragen rund um den Traktor. Da wurde mir schon sehr gut weitergeholfen, deshalb hoffe ich, dass vielleicht auch bei meinem aktuellen Problem jemand einen Tipp für mich hat.
    Ich habe den 108er in den letzten knapp zwei Jahren Stück für Stück restauriert und dabei einiges gemacht:

    - EDSCHA-Kabine komplett überarbeitet und restauriert
    - Kotflügel instandgesetzt, Bleche gekante und eingeschweißt
    - Elektrik neue Anschlüsse, inklusive Sicherungskasten, Steckverbindungen und Armaturen
    - Vorderachse komplett neu gelagert
    - Hubwerksblock und Hubzylinder neu abgedichtet
    - Steuergeräte neu abgedichtet und Hydraulikleitungen teilweise neu verlegt
    - Bremszylinder und Hauptbremszylinder erneuert
    - alle Öle gewechselt bzw. neu aufgefüllt

    - ESP neu abgedichtet
    - Verteilergetriebe mit neuer Papierdichtung versehen
    - Orbitrol beim Spezialisten überprüfen und überarbeiten lassen


    Vor der Restauration hatte ich ja den 108er schon gefahren. Bis auf die Lenkung, die damals schon nicht richtig funktioniert hat, war eigentlich alles unauffällig.


    Der Traktor stand dann insgesamt fast zwei Jahre bei mir im Garten, während ich immer wieder daran gearbeitet habe. Das Getriebeöl hatte ich relativ früh abgelassen, und das Getriebe stand anschließend ungefähr sechs Monate komplett leer, bevor ich es wieder befüllt habe.
    Jetzt wollte ich nach der langen Zeit natürlich endlich mal wieder fahren.
    Ich schalte Hase ein – Hebel geht rein, aber der Traktor fährt keinen Meter. Hm? Was ist da los?
    Also gut, dann nehmen wir Schildkröte. Aha – damit fährt er.
    Also fahre ich mit Schildkröte den Berg hoch. In einem Gang kommt er ein Stück hoch, wird langsamer und bleibt stehen.
    „Hm, was war denn da los?“
    Also wieder ein Stück zurück, anderen Gang rein – und siehe da, damit kommt er den Berg hoch.
    Dann wieder Rückwärtsgang rein, langsam rückwärts den Berg runter und den Traktor wieder abgestellt.
    Und jetzt stehe ich da und frage mich: Wo liegt hier das Problem? 😄
    Der Motor läuft dabei ruhig und nimmt sauber Gas an. Deshalb bin ich momentan etwas ratlos, ob es Richtung Kupplung, Turbokupplung/Turbomatik, Gruppen-/Wandlerschaltung oder Getriebe geht.
    Eine meiner ersten Vermutungen wäre tatsächlich noch das Getriebeöl. Das Getriebe war ja sehr lange komplett leer, und beim Ablassen ist wirklich aus jeder Ecke der letzte Tropfen herausgelaufen. Vielleicht muss sich das Öl nach dem Befüllen erst wieder entsprechend verteilen bzw. ich habe beim Füllstand noch etwas übersehen. Das werde ich auf jeden Fall nochmal genau kontrollieren.
    Hat jemand von euch eine Idee, wo ich am sinnvollsten anfangen sollte zu suchen? Gerade dass Hase überhaupt keinen Vortrieb hat, Schildkröte dagegen funktioniert, kommt mir doch etwas komisch vor.Vom langen Stehen dürfte aber ja normalerweise nichts kaputtgehen.


    Vielleicht ist es ja auch wieder etwas ganz Banales und jemand sagt direkt:
    „Das ist ganz einfach, das liegt daran …“ 😄
    Für jeden Tipp wäre ich dankbar!:)


    Anbei noch paar Fotos

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  • F-jm1986
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    • August 16, 2026 at 9:18 PM
    • #2

    Mir stellt sich die Frage ob die Gruppenschaltung auch wirklich gerastet war.


    Könnte durchaus sein dass da seit Montage der Kabine was im Weg ist.


    Aber es heisst ja auch in Schildkröte gings ne Weile und bleibt er stehen.


    Welche Motordrehzahl?


    Kann schon sein dass die der Turbomatik zu wenig war...

  • 275S
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    • August 16, 2026 at 9:41 PM
    • #3

    Hallo

    Ist in der Turbomatik die richtige Ölsorte/Menge drin?

    Gruß Jürgen

    Holzheizer :thumbup::)

  • 1dKlaus108SLA
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    • August 16, 2026 at 10:18 PM
    • #4

    Hi, also von der Kabine stört nichts.

    Den Hebel habe ich auch bis Anschlag nach vorne gedrückt, ohne Gewalt.

    Am Berg habe ich auch mit Vollgas versucht, ohne Wirkung.


    Die Turbokupplung ist tatsächliche das einzige Öl, dass ich noch nicht getauscht habe.

    Edit*Grund, da es ab 5000h gewechselt werden muss und der Schlepper keine 8000h auf der Uhr hat.

  • uli0601
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    • August 17, 2026 at 6:13 AM
    • #5

    Hallo,

    das Schaltgetriebe würde auch ohne Öl Vortrieb erzeugen!

    Bitte Testen: Höchsten Gang einlegen, Dann im Standgas Fahrkupplung kommen lassen. Der Schlepper muss nun erkennbar auf "Zug" gehen...d.h. die Motordrehzahl sollte etwas Abfallen. Wenn sich da nix tut hast entweder ein Problem mit der TK oder mit der Fahrkupplung.

    Schau bitte zuerst mal wieviel Öl noch in der TK drin ist. (Handbuch vorhanden? )

    Gruß Uli

  • 1dKlaus108SLA
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    • August 17, 2026 at 7:18 AM
    • #6

    Hallo Uli,

    ja, die Handbücher habe ich alle.

    Ich würde jetzt einfach die 5,6L von der Turbokupplung ersetzen. Habe ja noch einiges an 15W40 hier.

    Aber das Problem mit dem Straßengang bleibt ja weiterhin

  • uli0601
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    • August 17, 2026 at 7:52 AM
    • #7

    Hallo,

    wenn die TK aktuell Öl hätte würde die auch funktionieren! Aktueller Füllstand geprüft?

    Öl kannst immer noch wechseln...

    Wie geschrieben liegt das Problem entweder an der TK, da dann kein oder deutlich zu wenig Öl, oder an der Fahrkupplung. Kupplungspedalspiel geprüft?

    Was natürlich an der TK sein könnte wäre das deren Verzahnung "durch" wäre....wollen wir aber nicht annehmen.

    Beim Farmer 3S kann man das von unter her prüfen wenn man eine Abdeckung abnimmt dann kann man die Eingangswelle ins Verteilergetriebe sehen. Mit einer Rohrzange kann man die dann hin-und herdrehen ...die TK muss sich dabei mitdrehen. Sollte beim 108er ähnlich gehen..

    Gruß Uli

    Edited once, last by uli0601 (August 17, 2026 at 7:57 AM).

  • Paul F15
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    • August 17, 2026 at 12:07 PM
    • #8

    Servus

    Hört sich an als wäre Kupplung oder deren Verzahnung durch oder in der Turbokupplung kein / zu wenig Öl.

    Grüße

    Grüße aus dem Unterallgäu!

    Was ist besser als ein Fendt?

    - Richtig! 3 Fendt 8)

  • 1dKlaus108SLA
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    • August 17, 2026 at 1:11 PM
    • #9

    Funktioniert die Prüfung auch in der Schildkrötengruppe? Oder bedeutet höchster Gang , Straßengruppe und Schnellgang?

  • uli0601
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    • August 17, 2026 at 2:40 PM
    • #10

    Hallo,


    das was ich Beschrieben habe, also im höchsten Gang, ginge im Endeffekt auf den sog. Festbremsdrehzahltest hinaus! (Im Handbuch normalerweise Beschrieben)

    Ob der Schlepper auf "Zug" geht merkt man in jedem Gang...je kleiner der Gang desto mehr Zug entwickelt der Schlepper, d.h. umso mehr Kraft bräuchtes um den zu Bremsen also Anzuhalten. Das bedeutet also das der Standgastest! in jedem Gang funktionieren sollte.


    Deshalb wird der Festbremsdrehzahltest im höchsten Gang gemacht. Für dich würde das bedeuten, falls der Schlepper überhaupt auf Zug geht wenn du im höchsten Gang und Standgas die Fahrkupplung kommen lässt, das dann die Handbremse fest angezogen wird, die Fußbremse betätigt wird und dann der Gashebel auf Vollgas gestellt wird.

    Die Motorendrehzahl darf dann nicht deutlich über etwa 1200 Umdrehungen hinausgehen. Sollte der Motor weiter hoch drehen liegt ein Problem entweder an der TK oder an der Fahrkupplung vor...Test sofort Abbrechen!

    Gruß Uli

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