Guten Tag ich bin etwas Ratlos wir hatten vor einigen Wochen die Zylinderkopf Dichtungen bei unserem 512 er gemacht ist ja bekanntes Problem. Soweit alles erledigt dann hat er an den Ventilen angefangen zu klackern auch nicht weiter schlimm soll man ja nochmal prüfen und ggf nachstellen. Leider mussten wir feststellen damit beim Zylinder 6 die auslasseite glaub ich ist es der Kipphebel eingelaufen und defekt ist nach Prüfung kam kein öl an. Wir haben dann alles nochmal geprüft und durchgeblasen mit Kamera rein gesehen ob Dreck drinnen ist laut unserer Sicht alles sauber ( 100 pro wissen wir es natürlich nicht). Auch geprüft ob die Kopfdichtung richtig montiert wurde sprich ob eine durchlass dadurch blockiert wurde auch das ist nicht der Fall. So dann hab ich mach neuer Montage festgestellt damit auf der einen Seite des besagten Kipphebel s minimal öl kommt bei gehobener Drehzahl bei der anderen nicht und auch hatte ich bei manchen den Eindruck es kommt öl aber sehr dürftig wie gesagt mein Eindruck. Frage woran kann es liegen haben wir vielleicht beim Zusammenbau die stöselstangen vertauscht ? Es kann auch sein damit das Problem schon vor dem Dichtungswechsel war wissen wir nicht. Ich bin am verzweifeln wir werden jetzt mal den Öldruck prüfen ob es vielleicht die Pumpe ist aber auch das ist nicht einfach weil man da beim Filter schlecht hinkommt. Hat jemand ein Tipp für mich ? Weil jemand ein ähnliches Problem hatte? Hoffe nicht auf die Nockenwelle:(. Mfg Markus
Fendt 512 Ölprobleme Kipphebel
-
-
Hallo Markus,
hatte bei meinem 3S auch das Problem das auf einem Zylinder kein Öl an den Kipphebeln ankam.
Problem war das sich da unten in den beiden Töpfen, wo die Stößelstangen drinstehen, Dreck angesammelt hatte. Dieser Dreck hatte dann natürlich die Bohrungen in den Stößelstangen verstopft so das kein Öl mehr hochsteigen konnte.
Dreck unten rausgepult und die Stangen durchgeblasen und es hat wieder funktioniert.
Gruß Uli
-
Servus,
das ist ein bekanntes Problem bei den 226 B Motoren. Da hast du wohl die A... Karte gezogen.
Habe gerade an meinem 614 mit dem gleichen Motor das Thema durch. Gleiches Problem: Kein Öl am hintersten Zylinder an den Kipphebeln.
Zur Ursache: Die 12 Stößeltassen werden mit Öl versorgt, das Öl muss an jedem Stößel vorbei, am letzten reicht irgendwann was Öl nicht mehr aus, gerade wenn die Stößel schon etwas verschlissen sind. Da haut dann das Öl einfach ab, statt dass es durch die Stößelstangen zu den Kipphebeln kommt.
Großartig weiter fahren würde ich da auch nicht mehr, sonst passiert dir eventuell sowas:
Stößel gefressen aufgrund Ölmangel.
Öldruck messen kannst du, ich glaube aber nicht dass du hier eindeutig einen Fehler feststellen kannst, bei mir hat der Öldruck auch noch gepasst trotz nicht mehr vorhandenem 12. Stößel.
Bei Fragen gerne melden, ich hab mich die letzten paar Monate sehr intensiv mit dem Thema auseinandersetzen dürfen

Grüße
-
F12
June 28, 2026 at 7:28 PM Moved the thread from forum Hilfe to forum Motor / Kupplung. -
Ok sehr gut erstmal bin ich neu hier im Forum kann ich nur hier schreiben oder dir direkt eine Nachricht senden mfg? Falls nicht was würdest du vorschlagen soll ich jetzt als erstes tun mfg?
-
Display More
Hallo Markus,
hatte bei meinem 3S auch das Problem das auf einem Zylinder kein Öl an den Kipphebeln ankam.
Problem war das sich da unten in den beiden Töpfen, wo die Stößelstangen drinstehen, Dreck angesammelt hatte. Dieser Dreck hatte dann natürlich die Bohrungen in den Stößelstangen verstopft so das kein Öl mehr hochsteigen konnte.
Dreck unten rausgepult und die Stangen durchgeblasen und es hat wieder funktioniert.
Gruß Uli
Wenn du sagst rausgespühlt mit was hast du das genau gemacht? Mfg
-
Hallo Markus,
hatte rausgepult! geschrieben. Ist ein paar Jahre her. Aber wenn ich mich erinnre hab ich die beiden Stößelstangen rausgezogen und hab dann über einen dünnen langen Schraubenzieher o.ä. immer wieder einen Stofffetzen da noch unten gebracht mit dem ich den Dreck da unten rausgeholt habe.
Am besten wäre natürlich wenn man die Tassen da nach oben rausziehen würde....weiß aber nicht ob das gehen würde.

Gruß Uli
Nachtrag: Ich hatte damals aber die Köpfe demontiert! Wenn du den Kopf nun nicht gleich demontieren willst dann würde aktuell helfen den Kipphebelbock zu demontieren und dann die Stößelstangen raus nehmen.
Mit einer Endoskopkamera kannst nun nach unten auf die Tassen schauen. Würdest sofort sehen wenn die verdreckt wären..
Gruß Uli
-
Ok und wenn sie nicht verdreckt sind ? Was machen wir dann?
-
Hallo,
dann dürftest du das Problem haben welches Paul f 15 beschrieben hat...
Aber blase Sicherheitshalber trotzdem mal die Stößelstangen durch...also ob die überhaupt noch Durchgang für Öl haben..
Gruß Uli
-
Von dem Durchblasen hat mir ein Motoreninstandsetzer dringend abgeraten, da dadurch die eingepressten Köpfe locker werden können. Ob da was dran ist kann ich dir nicht sagen.
Ich habs selber auch zuerst so versucht, war aber alles durchgängig. Danach hab ich an dem Zylinder die Düse gezogen und den Motor mal auf 5 Zylindern laufen lassen. Da bin ich dann mit einer Endoskopkamera zu den Stößeln runter und habe gesehen, dass an den Stößeln auch kein Öl rauskommt während der Motor läuft. Von solchen Aktionen rate ich ab, das ist alles auf eigene Gefahr

Dass da großartig was verdreckt ist, dass die Bohrungen gleich zu sind glaube ich jetzt auch nicht unbedingt. Das Öl muss ja schließlich zuerst durch den Filter durch. Ist aber natürlich nicht ausgeschlossen wenn das Motorölwechselintervall jedes mal weit überzogen wird oder sonstige Spielchen betrieben wurden.
Du kannst es ja mal mit durchblasen versuchen, aber dieses Problem ist eben eine Krankheit beim 226 B, gerade beim 6 Zylinder
-
Hallo Paul,
das die Stößelstangen kaputtgehen könnten, wenn man durchbläst ,kann sein wenn man es mit dem Druck übertreibt!
Wo der Dreck bei mir herkam war mir übrigens ein Rätsel. Zumindest in der Zeit wo der Fendt bei mir ist wurde regelmäßig Öl gewechselt. Es hat irgendwie so ausgesehen als ob da von oben mal was reingefallen wäre...von mir mit Sicherheit nicht. Will gar nicht wissen wie lange der so vorher gelaufen ist. Schaden hat es aber offensichtlich keinen weiteren bei mir gegeben.
Ich vermute auch das bei Markus eher alles sauber ist.
Gruß Uli
-
Kann Paul F15 nur zustimmen, das Problem liegt höchstwahrscheinlich an den Stösselbechern. Ich bin aktuell auch an einem 226 B aus einem 311 dran, der Motor hat ebenfalls das Problem gehabt, dass auf Zylinder 6 kein Öl und auf Zylinder 5 nur minimal (!) Öl an den Kipphebeln angekommen ist. Letztendlich war an Zylinder 5 ein Stösselbecher defekt, Bohrung im Block war deutlich oval. Dort ging der Öldruck verloren, weswegen Zylinder 6 gar nichts mehr bekam. Es gibt Stösselbecher im Übermaß, dafür müssen die Stösselbecherbohrungen beim Instandsetzer bearbeitet werden. Dafür muss der Motor ausgebaut und komplett zerlegt werden. Alternativ kann man natürlich auch den Block tauschen, ein guter oder gar neuer ist aber nur sehr schwer zu bekommen.
-
Fendt_231GT Einen neuen Block zu bekommen ist gar nicht mal so schwer. Zumindest der Turbomotor wird noch fast baugleich in China von Weichai produziert.
Ich kann allerdings nicht sagen obs den auch noch als Sauger Version ohne Kolbenbodenkühlung gibt. Wäre aber wahrscheinlich nicht von Nachteil wenn man die auch beim Sauger hätte, es müssten halt die Bohrungen von Versorgung und Ablauf des Turbos verschlossen werden.
Ein weiteres Thema ist auch die Aufnahme von der Einspritzpumpe. Für die Reihenpumpe gibts die Blöcke mit 4 M10 Stehbolzen. Bei der Verteilerpumpe weiß ich es nicht, da diese ja mit 3 M8 Stehbolzen angeschraubt ist. Es gibt auch einige Instandsetzer die diese Chinablöcke verkaufen, ich habe noch von keinem was Schlechtes darüber gehört. Ist aber leider oftmals die einzige sinnvolle Alternative, da der B Motor voller Probleme steckt, unter anderem auch das Hauptthema mit den eingelaufenen Buchsensitzen.
Wo ich allerdings schon von Problemen gehört habe, war ein Bekannter, der einen kompletten Motor aus China einbauen lassen hat. Da war der neue Motor nach 1000 Betriebsstunden Schrott da es ein Problem mit der Ölversorgung gab.