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Spiel in der Lenkung/ Räder halten die Spur nicht wegen losem Stehbolzen am Lenkungsbock

  • JungesGemuese
  • January 24, 2024 at 7:36 PM
  • JungesGemuese
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    • January 24, 2024 at 7:36 PM
    • #1

    Moin in die Runde,
    unser 231GTS hat beim Kartoffellegen und Pflegen im letzen Jahr die Spur nicht gehalten. Selbst bei kleinen Unebenheiten in der Furche brachen die Räder seitlich aus und der GT fuhr in die Dämme und hinterließ dort unschöne S puren.
    Als Ursache dafür habe ich den Lenkungsbock ausgemacht, bei dem der Stehbolzen vorne links nicht im Gewinde der Kupplungsglocke hält und die drei anderen Schrauben sich nach kurzer Gebrauchsdauer losrütteln.

    Ich habe jetzt den Lenkungsbock ausgebaut und festgestellt, dass das Gewinde des Stehbolzens M12x45) hin ist. Laut Teileliste ist das bei den kleineren Modellen ein M10x40 ISO 939. (489 131 505) oder 489 135 405. Für den Bolzen des 231 GTS habe ich keine Nummer gefunden.


    Kann es zu Problemen kommen, wenn ich statt des Bolzens eine Schraube nehme und der den Kopf abflexe?

    Das Gewinde in der Kupplungsglocke werde ich sicherheitshalber nachschneiden, doch dabei könnten Eisenspäne in die Kupplungsglocke fallen. Ist das dramatisch und deshalb zu vermeiden? Wenn ja, wie?
    Vielleicht durch die Abschmieröffnung in der Kupplungsglocke?

    Danke an die, die ihre Erfahrung teilen und eine kurze Antwort schreiben.

  • MZ-Freund
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    • January 24, 2024 at 8:17 PM
    • #2
    Quote from JungesGemuese

    Das Gewinde in der Kupplungsglocke werde ich sicherheitshalber nachschneiden, doch dabei könnten Eisenspäne in die Kupplungsglocke fallen. Ist das dramatisch und deshalb zu vermeiden? Wenn ja, wie?

    Danke an die, die ihre Erfahrung teilen und eine kurze Antwort schreiben.

    Hallo,

    ganz kurz dazu: Spanräume vom Schneidbohrer mit Fett füllen.

    Gruß René

  • Fendt 270 VA
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    • January 24, 2024 at 9:01 PM
    • #3

    So mache ich das auch. Was zusätzlich noch hilft ist einen Sacklochgewindebohrer nehmen, der fördert die Späne von der Bohrung nach außen. Zusätzlich noch einen Staubsauger benutzen um die Späne abzusaugen.

    Liebe Grüße aus der Oberpfalz

    Claus

    _________________________________________________________

    F17L, F28, F275 GT, Farmer 270 VA

  • OM471HDEP
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    • January 26, 2024 at 1:11 PM
    • #4

    Hallo in die Runde

    Lenkung und Lenkungsbauteile sind ein sicherheitstechnisches Bauteil !!!! bitte hier keine Bastelarbeiten

    da kennt der TÜV die BG bzw Versicherung keinen Spass

    die orginalen Stehbolzen sind aus 10.9 Stahl also besonders vergütet

    auf keinen Fall Schrauben 8.8 absägen und dafür verwenden die reißen irgendwann ab bzw lockern sich

    das sackloch vorichtig nachschneiden entfetten und die neuen Stehbolzen mit Mittelfest einkleben die neuen Muttern gut festziehen

    der Sichere feste sitz des Lenkungsbock ist ein Prüfungspunkt bei der HU

    gruß Martin

  • JungesGemuese
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    • January 26, 2024 at 6:32 PM
    • #5
    Quote from OM471HDEP

    Lenkung und Lenkungsbauteile sind ein sicherheitstechnisches Bauteil !!!! bitte hier keine Bastelarbeiten

    da kennt der TÜV die BG bzw Versicherung keinen Spass

    die orginalen Stehbolzen sind aus 10.9 Stahl also besonders vergütet
    auf keinen Fall Schrauben 8.8 absägen und dafür verwenden die reißen irgendwann ab bzw lockern sich
    das sackloch vorichtig nachschneiden entfetten und die neuen Stehbolzen mit Mittelfest einkleben die neuen Muttern gut festziehen

    der Sichere feste sitz des Lenkungsbock ist ein Prüfungspunkt bei der HU

    gruß Martin

    Hallo Martin,
    gut, dass du das nochmal explizit schreibst. Ich war gerade auf der Suche nach genau dieser Information. Als verantwortungsbewusster Mensch und gelernter Kfz.-Mech. bin ich mir dieser Tatsache bewusst und bei mir wird nicht verbastelt, sondern repariert. Obwohl wir mit dem Fahrzeug das Hofgelände und die angrenzenden zugehörigen Anbauflächen nicht verlassen, muss man doch immer damit rechnen, dass irgendwann irgendwem das Verbastelte um die Ohren fliegt.

    Leider finde ich keinen Lieferanten und habe auch keine Teilenummer für den Bolzen des 231er M12x40, ISO 939, 10.9 gefunden. Meine sonst gut sortierte Fendt Fachwerkstatt hatte auch keinen in der Göße am Lager. Ich benötige auch zwei Belagscheiben für die Handbremse und einen gesteckten Spurstangenkopf v. li. außen mit 18mm Anschluss, füre den ich keine Teilenummer habe. Für Tipps in punkto Bezugsquellen bin ich dankbar.

    Beste Grüße

    Edited once, last by JungesGemuese (January 26, 2024 at 7:26 PM).

  • Eisenbräter
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    • January 26, 2024 at 10:13 PM
    • #6

    Vielleicht hier?

    DIN 939 Stiftschrauben, Einschraubende = 1,25d - bei Reidl.de online kaufen - REIDL | Ihr Online Baumarkt

  • JungesGemuese
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    • January 27, 2024 at 3:50 PM
    • #7
    Quote from Eisenbräter

    Vielleicht hier?

    https://www.reidl.de/stiftschrauben…phoCWXMQAvD_BwE

    astrein! 👍🏻 Danke...

  • OM471HDEP
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    • January 28, 2024 at 3:17 PM
    • #8

    Hallo in die Runde

    bin erst jetzt dazu gekommen

    lt. Agco Parts book ist der stehbolzen und auch die schrauben aus 8.8 Stahl

    bei dem Stehbolzen wunderts mich normalerweise sind die aus 10.9

    Naja 8.8 dehnt sich etwas da kann man beim anziehen mehr Spannung aufbauen bzw mehr vorspannen

    10.9 knallen halt dann ab

    gruß Martin

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    • Lenkungsystem F231GT.JPG
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    Edited once, last by OM471HDEP (January 28, 2024 at 4:33 PM).

  • OM471HDEP
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    • January 28, 2024 at 3:31 PM
    • #9

    Nochmals Hallo

    die verstellbaren Spurstangenköpfe gibts bei verschiedenen Händler als Nachbau

    so zb bei Höhnle Landtechnik

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    • Spurstange vorne verstellbar.JPG
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  • JungesGemuese
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    • May 2, 2024 at 3:59 PM
    • #10

    Nachtrag:

    Das Lenkgetriebe ist jetzt festgeschraubt, die Spurstangen hatten doch kein Spiel. Insgesamt ist das Lenkungsspiel nun deutlich geringer, aber immer noch nicht beseitigt. Wenn ich an einem der Vorderräder rüttele, bewegen sich die Lenkarme nach oben und unten. Heißt das, die Achsschenkelbuchsen ausgeschlagen sind? Wie zeitaufwendig ist, die Buchsen zu erneuern bzw. brauche ich da spezielle Werkzeuge für?

    Welchen Zweck hat der gekonterte Gewindestift (Abb. 21,22) am Lenkarm?

    Würde mich freuen, wenn da jemand was zu sagen kann. Danke.
    VG

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    • Fendt GTS231 Achsschenkelbuchse.png
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    Edited once, last by JungesGemuese (May 2, 2024 at 5:22 PM).

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    • May 3, 2024 at 6:38 AM
    • #11

    Guten Morgen,

    der Aufwand kommt darauf an, wie sorgfältig du die Reparatur machen willst. Wenn du nur die Buchsen erneuern willst, ist das nicht so wild. Beim Austreiben von den Buchsen brauchst du entweder einen großen Bolzen, mit dem man von Innen an der Kante der Buchse ansetzt und dann mit dem Hammer die Buchse austreibt. Wenn der Bolzen nicht eingelaufen ist, ist das keine große Sache.

    Beim Einziehen der neuen Buchsen kann es sein, dass es diese etwas staucht. Dann musst du mit einer Reibahle nochmals durchreiben, dass die Passung stimmt, sonst klemmt später der Bolzen.

    Sollte der Bolzen auch eingelaufen sein, würde ich mir Übermaßbuchsen der Bohrung drehen lassen, falls du das nicht selbst machen kannst und den Bolzen wieder sauber rund drehen. Die Buchsen müssen dann entsprechend dem neuen Bolzenmaß ausgerieben werden. Das ist eben entsprechend aufwändig.

    Liebe Grüße aus der Oberpfalz

    Claus

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