Fendt Farmer 2D und 104S

  • Moin
    Jetzt will ich euch mal unsere beiden Fendt zeigen.
    Als erstes wäre da der 2D von 1963. Der ist Anfang der 70er Jahre bei meinem Opa auf den Hof gekommen und lief dort bis 1990 regelmäßig in der Landwirtschaft, seit 1990 wird er nur noch gelegentlich genutzt, so wie unsere anderen beiden auch. 2000 hatten wir einen Getriebeschaden und er hat ein anderes Getriebe dran bekommen, seitdem ist er leider auch abgemeldet, und um den anmelden zu können, müssten jetzt erst die Bremsen neu gemacht werden. Aber dafür brauchen wir den zu selten, das lohnt sich nicht, es reicht, wenn der große angemeldet ist. In diesem Winter haben wir den Motor komplett überholen lassen, planschleifen, neue Buchsen, Ventile und und und..., jetzt haben wir die nächsten Jahre wieder Ruhe :)
    Das ist er:
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    Unser 104S ist Baujahr 1972. Er kam Mitte der 80er auf den Hof meines Opas. Vorher lief er im überbetrieblichen Einsatz und soll angeblich sogar schon vom Silo gerutscht sein, der sah damals also auch dementsprechend aus. Der Händler hat ihn damals wieder schön gemacht, die Kotflügel hinten sind neu gekommen und sonst wurde er auch wieder schön aufgebaut. Dann lief er nur vier Jahre täglich in der Landwirtschaft und seitdem wird der hin und wieder benutzt. Er ist der einzige von allen drei, der noch angemeldet ist. Er hat jetzt insgesamt über 14.000 h runter. Vor drei Jahren wurde die Zylinderkopfdichtung erneuert, ansonsten hatten wir da noch keine Probleme mit. Schade ist, dass er keine Servolenkung hat, rangieren ist damit so gut wie unmöglich, der kleine 2D lässt sich fast mt einem Finger lenken. Ab und zu, gerade hier aufm Moor, wünscht man sich auch Allrad, aber irgendwie kommt man auch ohne immer wieder weiter, reißen tut er auf jeden Fall gewaltig, und wenn er bald neue Reifen hat, bestimmt noch besser :)
    Hier mal ein paar Fotos:
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    Dann haben wir noch einen F2L612 von 1958, aber ich glaube, mit dem bin ich hier im falschen Forum. Der kam Mitte der 60er bei meinem Opa auf den Hof und sonst gibts da gar nicht viel drüber erzählen, der läuft und läuft und läuft. Ich hab hier auch eben schnell ein Foto:
    (Edith sagt: Klicke auf den Link, zum Einfügen ist das Foto zu groß und sprengt den Thread :) )
    http://www.agrartechnik-im-einsatz.de/de/index.php?page=view_picture&id=56377#anker


    Das war eine kleine Übersicht über unseren "Fahrzeugpark", falls es fragen gibt, schießt los, ich werde versuchen, die zu beantworten.


    Gruß
    Henning

    Zitat

    Fendt fahren ist mehr als nur Trecker fahren. Es ist das Erleben von Leichtigkeit, sogar bei Schwerstarbeit.

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  • Moin
    Echt Klasse,sehen ja beide Top aus!
    aber kannst du mal Bilder vom Deutz reinstellen?

    Viele Grüsse aus fast Ostfriesland! Heiko & Sascha
    Es geht nichts über einen 12er GT!!!!!!!!!!!
    Doch, ein 12er GT als `Lenkhilfe` am F12HL!!!!!!!:thumbsup::thumbsup:

    Oder man nimmt gleich den Großen ;):thumbsup:

  • Moin
    Erstmal vielen Dank für die positive Resonanz, das freut mich, dass die beiden euch so gut gefallen.


    @ uli0601:
    Der 2D ist eigentlich perfekt vorm Hecklader, der ist super wendig und heben tut er, bis er vorne hochgeht, nur das auf- und absteigen gestaltet sich dann doch schon ein bisschen schwieriger, und wenn man dann auf die Hubarme steigt, muss man generell aufpassen, dass man die Klappsplinte nicht raustritt. Wenn das Zugmaul dran ist, kann man am besten dadrüber absteigen und dann auf die Ackerschiene.
    Der 2D ist äußerlich noch im Originalzustandm, nur, wie oben schon geschrieben, das Getriebe ist mal durch ein anderes ersetzt worden, welches leider nicht so schnell übersetzt ist wie das alte.
    Der 104S hat dann in den 80ern auf jeden Fall die Kotflügel neu bekommen, und ich denke, die Haube wurde damals auch neu lackiert, aber seitdem ist da noch nicht viel wieder dran gemacht worden.


    @ F12:
    Vom Deutz habe ich kaum digitale Fotos, konnte nur dieses eine ausm Internet zurückholen, die Originaldatei ist irgendwie nirgends mehr auffindbar, leider. Hier ist das Kennzeichen ziemlich verschmudelt. Und ja, ich weiß, farblich ist der Deutz großer Pfusch, aber ich hab meinem Vater schon angedroht, dass der Deutz seine gelben Streifen zurückbekommen soll, hier dann jetzt das Foto:
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    Wie gesagt ist das ein F2L612, Baujahr 1958 mit 18 PS.


    @ Jungbauer:
    Ich guck mal, was ich noch von denen finde, meistens sitzt man da ja selber drauf und ist damit am Arbeiten und dann wird das Fotografieren schnell vergessen, bzw. es bleibt keine Zeit, da dann großartig mit der Kamera rumzurennen. Die Eos ist ja nicht mal eben schnell in der Hose immer griffbereit, und ein Fotohandy besitze ich nicht (meins hat noch nichtmal Farbe und kann nur Pieptöne, aber man kann damit telefonieren und SMSen, das reicht). Ich hab vor einiger Zeit mal alte Alben durchstöbert und die Treckerfotos eingescannt, hier sind ein paar, da sind alle drei drauf:
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    Diese Fotos müssten damals entstanden sein, als der 104S gerade "neu" auf dem Hof war. Ich hab noch mehr alte gescannte, die kann ich hier bei Interesse auch noch nach und nach einstellen.


    @ Matt:
    Ja, Zwillingsreifen sind schon was schönes, haben wir übrigens für alle drei Trecker. Erst hatten wir die am 2D gar nicht dran, ich hab mit dem 104S die Hecke rausgezogen und mein Vater hat die Pflanzen dann mit dem Hecklader angehoben und ein paar mal fallen gelassen, so dass die Erde ziemlich abgeht. Das ist auf jeden Fall einfacher als von Hand, und geht ziemlich schnell. Umso öfter er aber zwischen Osterfeuer und alter Hecke hin- und hergefahren ist, umso tiefer ging der kleine dadurch, und da haben wir die noch schnell angebaut. Hinten im Schuppen liegen auch noch Gitterräder, die mal als Zwillingsräder am 2D waren, aber die haben kein innenleben zum Anschrauben mehr (Gitterräder sind übrigens unverkäuflich ;) ). Gerade hier aufm Moor ist das nicht verkehrt, Zwillingsreifen zu haben. Wenn unser großer seine dran hat, dann macht der nochmal viel mehr her, als er so schon macht, hier ein paar Fotos (auch eingescannt):
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    Den Mistbagger von Demag haben wir vor ein paar Jahren leider verschenkt, inzwischen könnte ich drüber heulen, der Trecker brauchte nur auf Standgas laufen und der Bagger hat alles ohne Murren gehoben, nur die Zylinder hätten neu abgedichtet werden müssen :'-(
    Der Holder meines Onkels giert das vor seinem Atlas immer aus, und die Hydraulikpumpe hebt trotzdem nicht alles.


    So, jetzt hab ich für heute schon wieder jede Menge geschrieben, zum Schluss habe ich noch ein kleines Video für euch. Die Qualität ist nicht die beste, da das ursprünglich auf Band aufgenommen war und von mir digitalisiert wurde. Vielleicht finde ich ja nochmal ein Programm, mit dem man die Qualität verbessern kann, gerade das Knacksen, was von der Kamera kommt, nervt doch ziemlich. Ich bin übrigens der kleine Stöpsel da aufm Schutzblech. Vorher hatten wir die Fläche schon mit einem Untergrundlockerer durchgezogen, da war der 2D vor dem 104S vorgespannt. Ich hab auch noch ein Video vom Tiefenlockern auf Grünland, das ist aber noch nicht online. Jetzt aber genug geredet, hier endlich der Link zum Video, viel Spaß!


    ~> Fendt Farmer 104S beim Planieren im Moor am 06.03.1999


    Edith sagt: Am 2D haben wir normalerweise auch ein Seitenmähwerk, das ist aber wegen der Motorüberholung abgekommen und jetzt noch nicht wieder angebaut. Damit mäht Opa immer die Ecken und Kanten aufm Land, was er verpachtet hat, nach, ausserdem lässt sich der Weidezaun damit perfekt frei halten. Für den Deutz existiert auch noch ein Seitenmähwerk, aber das habe ich selber noch nie gesehen.


    Gruß
    Henning

    Zitat

    Fendt fahren ist mehr als nur Trecker fahren. Es ist das Erleben von Leichtigkeit, sogar bei Schwerstarbeit.

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  • OK, dein Wunsch sei mir Befehl (was jetzt aber nicht heißen soll, dass ich alle deine Wünsche erfüllen kann/will :P )


    Da wir diesen Winter ja endlich mal einen richtigen Winter hier in Ostfriesland hatten, ich das Schnee schaufeln von Hand und das ständige Radlader-ausleihen vom Bekannten Leid war, hab ich in einer Community in meine Statusmeldung eine Suchanzeige nach einem guten gebrauchten Planierschild aufgegeben. Kurze Zeit später kam eine Antwort von einem ehemaligen Lehrling des Bekannten mit dem Radlader, er ahbe noch ein Planierschild, 2 Meter, stehen, es sei aber etwas schief. Ok, Fotos angeguckt, ja, 150 Euro wollte er da noch für haben. Bisschen gegoogelt, neu kostet sowas 750 € aufwärts, ok, fahren wir mal hin und gucken das Teil an. Meine Mutter war da zwar nicht so begeistert von, dass ich mir eins kaufen wollte, aber irgendwie konnten Papa und ich sie dann doch noch überreden. Im Oirignal sah das "bisschen schief" aber schlimmer aus als auf den Fotos, konnten den Preis auf 100 € drücken, der Bock ist noch top in Ordnung, der Zapfen auch und verstellen ließ es sich auch problemlos - ok, schlafen wir 'ne Nacht drüber. Direkt danach zu einem hier im Dorf hin, der einen großen Raupenbagger hat: "Meinst, das kann man mit dem Bagger wieder hindrücken?" - "Jo, müsste klappen, aber besser im Sommer" - Ja, ok, eilt ja nicht". Abends noch 'ne e-Mail hingeschickt: "Morgen früh stehen wir auf der Matte".
    Probem: Wie kriegen wir das Schild nach Hause? Dazu kam, dass in dem Landkreis an dem Wochenende überhaupt kein Winterdienst mehr durchgeführt wurde - Salzmangel. Am Tag vorher haben wir für die paar km schon ewig gebraucht. Ich wäre gerne mitm Trecker langsam losgezogen, abe4r auf der spiegelglatten Fahrbahn und den schlechten Straßen hier ist da auch nichts dran zu halten, wenn der erstmal rutscht. Ausserdem kann man sich besseres vorstellen, als bei den Temperaturen einen halben Tag still aufm Trecker in der Halbkabine zu sitzen, und das sag ich, obwohl mir Kälte eigentlich nicht viel ausmacht. Schließlich haben wir dann doch unseren Audi 100 und den Autoanhängern genommen, paar alte Teppichstücke drauf das der Anhänger nicht verschrammt6 und los gings. Direkt an der Ausfahrt auf die Straße wollte der Anhänger uns schon überholen, aber dann sind wir ein bisschen langsamer gefahren, sind dann auch irgendwann angekommen, haben das Schild vom Bock abgeschraubt und beide Teile einzeln verladen, danach gings ab nach Hause.
    Weil unsere Fendts bei Opa im Schuppen stehen, hab ich dann erstmal den Holder A55 meines Onkels vorm Schild gehabt, funktionierte eigentlich ziemlich gut. Dank Knicklenkung konnte man immer schön gegenlenken und das Vorderteil hat das Hinterteil dann super in der Spur gehalten. Als ich das erst gerade versucht habe, ging der mir trotz Allrad so zur Seite weg. Ein bisschen doof ist auch, dass die Seitenstraße hier bei uns ziemlich rund ist. Mit dem Gespann hab ich dann noch zwei oder drei mal geschoben, Fotos zu machen wurde natürlich (wie sollte es auch anders sein?) mal wieder total vergessen.
    Dann wurde kein Schnee mehr gemeldet und wir haben unseren 104S geholt und das Schild zu meinem Opa gebracht. Da lag auf der Straße noch Schnee, Schwung genommen, Schild runter, Trecker stand auf der Stelle und bewegte sich keinen Millimeter weiter. Schild angehoben, Trecker blieb auf der Stelle stehen - Eis! Unterm Schnee. Mit ewigem hin und her dann irgendwann wieder Grip gekriegt, und dann schnell rein damit.
    Entgegen aller Wettermeldungen fing es dann am 05. März doch tatsächlich wieder an zu schneien! Hab unsere Einfahrt hier zu Hause dann am Samstagmorgen von Hand freigequält, ab ins Auto und dann zu Opa, bevor er sich auch wieder von Hand quält. Winterdienst wurde natürlich noch nicht gemacht, also schön langsam am Kanal die Straße langrollen, dieses mal hatte ich aber an meine Kamera gedacht und meine Schwester als Fotografin mitgenommen.
    Endlich bei Opa angekommen, hatte er vor den Garagen natürlich schon angefangen, die Auffahrt war aber noch nicht.
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    So sah es hinterm Haus aus, hier vorm Misthaufen war er auch schon von Hand dabei
    Schuppen auf, kurz vorglühen und der 2D, der vorne steht, sprang sofort an. Opa ist erstmal nach draußen geflüchtet, kam wie jedes mal eine gute Wolke ausm Auspuff :D . "Nehmen wir jetzt den kleinen oder doch lieber den großen?" - "Ich nehm den kleinen". Ich vors Planierschild gefahren, wollte die Ackerschiene abbauen - scheiße! Die Hubstreben sind ja noch auf die starren Hubarme gesteckt und das Zugmaul ist auch noch dran, ausserdem liegt hier doch mehr Schnee als gedacht - ich glaube, ich nehm doch lieber den großen.
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    Hier hab ich gerade wieder die Gewindestange zwischen den Unterlenkern festgedreht
    Also den kleinen zur Seite, rauf auf den großen, straten und wummsid war er da - ohne vorglühen, wie immer. Ackerschiene war noch nicht wieder dran, also konnte das Schild so dran. Ein guter Oberlenkerbolzen fehlt mir daran noch, da musste ich mit einer langen Maschinenschraube improvisieren.
    Dann gings los, von der Landseite aus auf die Einfahrt.
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    Hier fahre ich gerade oben durch den Weg
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    Vor den Garagen hat Opa schon von Hand ganze Arbeit geleistet
    Auf dem folgende Foto seht ihr das schiefe Planierschild. Im Sommer wird es dann mit dem Bagger gerichtet, entrostet, bekommt dann neue Farbe (Ich tendiere zu Lemken-Blau, mein Vater zu Feuerrot, mal sehen, wozu ich mich dann entschließe), einen Stützfuß (das mit dem Holzklotz ist auf Dauer auch keine Lösung) und komplett neue Bolzen in der Aufnahme.
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    Der Oberlenker muss eben schnell aufs passende Maß eingestellt werden
    Dann gings endlich ans schieben, erst schön langsam im ersten Rückwärtsgang, aber all zu weit bin ich dann doch nicht gekommen. Also wieder vor, zweiten Rückwärtsgang, Gas geben, Schild runter und dann gings rund.
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    Hier muss ich gerade wieder ein Stückchen vorsetzen, dann lasten zwei Meter Schildbreite unseren großen doch ganz schön schnell aus
    Den Schnee haben wir dann quer über die Gemeindestraße die Kanalskante runtergeschoben, dabei durfte ich nicht zu weit rückwärts, der Nachabr saß im Januar an der Kante und kam weder vor noch zurück, er hätte auch reinrutschen können.
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    Die Gemeinde hat es hier im letzten Winkel des Bezirks natürlich wieder mal nicht nötig, zu schieben
    Ein anderer Anwohner der Straße hatte sich dazu bereit erklärt, die Straße für die Gemeinde kostenfrei zu schieben und wollte sich sogar extra einen Salzstreuer kaufen, aber die Gemeinde wollte ihm kein Salz dafür überlassen. Das Teilstück bei meinem Opa und den Nachbarn habe ich dann noch geschoben, davon existieren leider keine Fotos, weil meine Schwester kalte Finger bekommen hat. Zum Glück ist der Abschnitt relativ gerade, die anderen sind wesentlich schiefer. Auf einem Stück ist der Boden durch den Frost sogar so aufgeweicht, dass die Pflastersteine senkrecht standen, ein Auto hat sich da sogar die Ölwanne aufgerissen und einen riesen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Inzwischen sind die dabei, die Stelle großzügig auszukoffern und ordentlich zu verdichten. Genau die Stelle wurde im letzten Jahr schonmal ausgebessert, weil sich da seit den 80ern immer mehr "Löcher" angehäuft hatten, aber im Grunde liegen die Steine aus den 80ern wesentlich stabiler als das Geflicke, was die Gemeinde da seit ein paar Jahren betreibt. Ich hoffe, die haben aus dem diesjährigen Problem gelernt.
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    So sah die Straße bei meinem Opa vorm Schieben aus
    So, ich hab mich jetzt schon wieder genug aufgeregt, hier noch zwei Fotos vom Schieben:
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    Hier gehts rein, bzw. gerade raus
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    Jetzt den Haufen noch schnell auf die Kanalskante schieben
    Jetzt habt ihr auch mal ein paar Fotos vom Schnee schieben in Ostfriesland gesehen, ich hoffe sie haben euch gefallen. Dies war jetzt auf jeden Fall auch mein längster Beitrag in diesem Forum, ich glaub sogar in alles Foren, in denen ich aktiv bin/war. Ich möchte hier ein großes Lob an euch und dieses Forum aussprechen, es gefällt mir hier sehr gut und es herrscht ein sehr nettes Klima zwischen den Mitgliedern. In den meisten Foren geht es ja oft nur gegeneinander an, hier im Fendt-Oldtimer-Forum fühle ich mich ich richtig wohl und sofort aufgenommen, vielen Dank dafür.


    Gruß
    Henning[/i]

    Zitat

    Fendt fahren ist mehr als nur Trecker fahren. Es ist das Erleben von Leichtigkeit, sogar bei Schwerstarbeit.

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  • Moin
    Bevor "mein" Thread hier ganz einschläft will ich ihn eben wieder zum Leben erwecken. Jetzt Samstag durften unsere Trecker wieder raus. Und zwar sollte der Acker (von hier ganz oben, 1. Beitrag) endlich saatfertig gemacht werden. Opa hat da letzte Woche bereits Mist drauf gefahren und den mit dem 2D untergepflügt (ich hab erst im Nachhinein davon erfahren, ärgerlich). Danach war er da ein paar mal mit dem Grubber des Nachbarn durch, aber da der keinen Krümler hat, sind die Kluten nur verschoben worden und geblieben.
    Da flammte die Idee auf, den Grubber meines Onkels zu leihen, weil der einen Krümler hat. Normalerweise läuft da ein Holder A55 mit 42 PS und Allrad vor, aber unser 104S mit Hinterrad ist da sonst auch schon gut mit losgezogen. Wenn man den grubber aber richtig tief reinsetzt, kriegt man beide ziemlich schnell zum stehen. Also schnell rübergelaufen, gefragt, ja, kannste kriegen.
    Also jetzt Samstag morgen erst mit'm Auto nach Opa, der große stand schon draußen und beim 2D hat Opa gerade die Zwillingereifen angebaut. Ich dann sofort auf den 104S und wieder 7 km nach Hause gekrüdelt (mein Onkel wohnt direkt nebenan), Grubber angebaut, noch schnell die Warntafel aus'm Schuppen geholt und dann so wieder los.


    [Blockierte Grafik: http://www.agrartechnik-im-einsatz.de/resources/pictures/575356.jpg]


    Wieder bei Opa angekommen stand der 2D schon fertig bereift im Land und Opa kam auch gleich wieder nach draußen. Dann schnell den Grubber an den 2D bauen. Der ist leichter und durch die Zwillinge haben wir nicht so tiefe Spuren, da das Land ja auch Grünland werden soll. Und da ist das nicht so schön, wenn das von Anfang an schon schief ist. Jetzt schieb ich mal ein paar Fotos vom 2D beim Grubbern dazwischen:


    [Blockierte Grafik: http://www.agrartechnik-im-einsatz.de/resources/pictures/575359.jpg]


    [Blockierte Grafik: http://www.agrartechnik-im-einsatz.de/resources/pictures/575362.jpg]


    [Blockierte Grafik: http://www.agrartechnik-im-einsatz.de/resources/pictures/575363.jpg]
    Natürlich konnten wir mit 28 PS nicht all zu tief arbeiten, aber die Kluten wurden sehr schön zerkleinert.


    [Blockierte Grafik: http://www.agrartechnik-im-einsatz.de/resources/pictures/575364.jpg]


    [Blockierte Grafik: http://www.agrartechnik-im-einsatz.de/resources/pictures/575367.jpg]


    [Blockierte Grafik: http://www.agrartechnik-im-einsatz.de/resources/pictures/575374.jpg]


    [Blockierte Grafik: http://www.agrartechnik-im-einsatz.de/resources/pictures/575377.jpg]


    Jetzt wollte Opa nicht mehr, er wollte endlich anfangen mitm Dünger säen, also hab ich hier das Grubbern übernommen. Nach getaner Arbeit hab ich mir schnell die Zeit für ein schnelles Fotoshooting genommen:


    [Blockierte Grafik: http://www.agrartechnik-im-einsatz.de/resources/pictures/575379.jpg]


    [Blockierte Grafik: http://www.agrartechnik-im-einsatz.de/resources/pictures/575382.jpg]


    [Blockierte Grafik: http://www.agrartechnik-im-einsatz.de/resources/pictures/575383.jpg]


    Dann musste der Grubber wieder an den großen gebaut werden, damit ich ihn wieder wegbringen konnte. Hier steht mein Gespann schon bei meinem Onkel in seiner Baumschule:


    [Blockierte Grafik: http://www.agrartechnik-im-einsatz.de/resources/pictures/575384.jpg]


    [Blockierte Grafik: http://www.agrartechnik-im-einsatz.de/resources/pictures/575385.jpg]


    Jo, der Grubber war dann weg, also wieder 7 km nach Opa hingedüst, davon nur 2 km Hauptstraße und den Rest über die olle Pflasterstraße, die auf Moor verlegt wurde - Katastrophe! Zum Glück hat er Vorderachsfederung, sonst wäre das nicht auszuhalten (ich bin die Strecke schonmal mit'm A55 und Grabmaschine gefahren, der wollte dauernd vorne abheben und hat sich total aufgeschaukelt).


    Hier ein Video von der ganzen hin- und her-Fahrerei:


    ~> http://www.youtube.com/watch?v=ZkCR50adZLI


    Naja, bei Opa angekommen den großen hinters Haus gestellt, das Zugmaul vom Kleinen unter'n Arm geklemmt und dann wieder zum Acker. Opa hatte in der Zwischenzeit schon die Grassaat ausgesät, also die Walze hinter den 2D, 1. Straßengang rein und schön langsam über den Acker tuckern lassen. Davon hab ich leider keine Fotos, aber vom Grünland walzen hab ich hier noch ein Foto:


    [Blockierte Grafik: http://www.agrartechnik-im-einsatz.de/resources/pictures/575386.jpg]


    und ein Video:


    ~> http://www.youtube.com/watch?v=9KWiS_28JGc


    Als das getan war, musste die Walze wieder auf ihren Standplatz und dann hatte der 2D Feierabend. Nur die Zwillinge mussten noch schnell ab. Währenddessen hab ich schonmal den F2L612 rausgeholt, da der ganz vorne im Schuppen stehen soll, der 2D kommt in die Mitte und der 104S ganz nach hinten:


    [Blockierte Grafik: http://www.agrartechnik-im-einsatz.de/resources/pictures/575387.jpg]


    Vom F2L612 hab ich auch noch ein Video, das ist aber noch nicht online.


    Und dann war Feierabend. Ich hoffe, ich habe hier jetzt keine all zu großen Fehler reingehauen, falls doch, bitte ich dies zu entschuldigen. Ich bin während des schreibens ständig unterbrochen worden, daher hab ich hierbei fast den ganzen Abend verbracht. Falls ihr noch mehr Bilder haben wollt, klickt einfach eins der Fotos an, dann öffnet sich die komplette Galerie davon, die auf AiE abgelegt ist. Viel Spaß und danke, dass ihr euch meinen Höllentext hier durchgelesen habt.


    Gruß
    Henning

    Zitat

    Fendt fahren ist mehr als nur Trecker fahren. Es ist das Erleben von Leichtigkeit, sogar bei Schwerstarbeit.

  • Danke fürs Lob. Der Opa hier auf den Bildern ist doch letzte Woche erst 74 geworden. Mein anderer Opa hier ist jetzt 81, mit dem bin ich gerade vom Acker vom Knospen brechen gekommen. Der kann es einfach nicht lassen, gestern war er mit'm B12 am eggen :)
    Meine Oma mit 79 war auch mit dabei, sie sagte noch, vor einem halben Jahr hätte noch keiner geglaubt, dass sie jetzt wieder auf'm Acker steht. Sie hatte nämlich Krebs, aber sie hat das nie als besonders schlimm und hoffnungslos, sondern eher als normale Krankheit gesehen, und das hat ihr stark geholfen, das zu überwinden.
    Und wir sagen immer, solange die das selbst wollen und können, sollen die machen, was sie wollen. Den wenn ihnen langweilig ist, gehts denen richtig schlecht.
    Gruß
    Henning

    Zitat

    Fendt fahren ist mehr als nur Trecker fahren. Es ist das Erleben von Leichtigkeit, sogar bei Schwerstarbeit.

  • Hallo Henning
    Siehste... mein Opa ist auch 72. Er rennt zwar auch immer nochmal rum und tut was im Garten (die meiste Arbeit mache ich ja, wer den Hof mal übernehmen will muss ihn ja auch Pflegen nech^^)
    Schön, dass es deiner Oma wieder gut / besser geht.
    Lg
    Nils

  • Moin,


    da ich diesen Thread ja mal wieder sehr lange ruhen lassen habe, möchte ich ihn heute erneut mit Leben füllen. Und zwar gab es dieses Jahr ja so wie jedes Jahr wieder zwei Osterfeuer in unserer Familie. Das erste, bei dem einen Opa, haben wir bereits kurz vorm Mittag angesteckt, das zweite beim anderen Opa und bei meinem Onkel musste dann am Abend dran glauben.
    Natürlich war meine Kamera mit von der Partie und zwischendurch musste einfach kurz Zeit für ein paar Fotos sein. Fange ich hier mit dem ersten Osterfeuer an. Das Brennmaterial lagern wir übers Jahr so nach und nach am Rand unseres Landwegs ab. Da hat sich im letzten Jahr ein beachtlicher Haufen angesammelt. Der musste natürlich erst auf die Mitte des Weges umgesetzt werden. Hier im Einsatz unser Fendt Farmer 2D mit unserem Hecklader.


    [Blockierte Grafik: http://www.agrartechnik-im-einsatz.de/resources/pictures/700348.jpg]
    Mein Vater war schon angefangen, als ich noch unseren Deutz geholt habe


    [Blockierte Grafik: http://www.agrartechnik-im-einsatz.de/resources/pictures/700349.jpg]
    Das Gestrüpp verhakte ziemlich ineinander, von daher war das gar nicht so leicht, das mit dem Hecklader umzusetzen


    [Blockierte Grafik: http://www.agrartechnik-im-einsatz.de/resources/pictures/700350.jpg]
    So langsam kommt das Ende in Sicht


    Nachdem der Haufen endlich mit genügend Abstand zum Schloot umgesetzt worden ist, hatten wir noch einen Viehwagen voller Stroh, welches mit auf das Feuer sollte. Das Stroh diente viele Jahre als Deckenisolierung im ehemaligen Schweinestall. Mein Vater und mein Opa haben diese in der letzten Woche mühsam von der Decke entfernt und in den Viehwagen gestopft. Von der Menge her wäre auch kaum noch was reingegangen. Zum Glück haben wir "Aufsatzschotten", die vor ein paar Jahren auch an einem Ostersamstag angefertigt wurden, um abends beim Osterfeuer auf dem Wagen sitzen zu können. Als Zugmaschine dient hier unser Deutz F2L612/6-N mit 18 PS aus dem Jahr 1958. Mit dem habe ich kurz zuvor auch noch schnell unseren Krone Kipper (S 90 Z, 5,7 t von 1976) von der Diele geholt, der uns während des Feuers als Tisch diente.


    [Blockierte Grafik: http://www.agrartechnik-im-einsatz.de/resources/pictures/700351.jpg]
    Mein Vater rangiert das Gespann ans Feuer, während mein Vatter schonmal die
    Verschlüsse der Klappe öffnet


    Vom Stroh wurde allerdings erstmal nur ein Teil entladen. Aufgrund der in diesem Jahr extremen Trockenheit hatten wir endlich mal wieder unser "Landi"-Jauchefass im Einsatz. Den Prallteller hatte Opa abmontiert und somit hätten wir für den Falle des Falles erstmal genügend Wasser in Reichweite gehabt. Gerade hier im trockenen Moor kommt es sehr leicht zu einem Moorbrand. Am Ostersonntag musste die Feuerwehr der Nachbargemeinde zu mindestens zwei Moorbränden, die aufgrund eines Osterfeuers begonnen haben, aufbrechen. Gezogen wurde unser Fass vom größten Pferd im Stall, unserem Farmer 104S mit 54 PS aus dem Jahre 1972.


    [Blockierte Grafik: http://www.agrartechnik-im-einsatz.de/resources/pictures/700352.jpg]
    Unser Fendt Farmer 104S mit dem Jauchefass voll Wasser wartet noch auf einem
    Seitenweg


    Mein Vetter hatte ebenfalls sein größtes Pferd im Stall mit gebracht, und zwar einen echten wilden Mustang!


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    Ford Mustang mit über 300 PS, allerdings nur bedingt geländetauglich


    Mein anderer Vetter hat dann kurzerhand das Feuerzeug gezückt und das Stroh in Brand gesetzt, nachdem dann auch der Rest der Familie den Weg zum Brennhaufen gefunden hat.


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    Juhu, es brennt!


    Der Farmer 2D hat jetzt erstmal Pause und wir genießen das Feuer.


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    Fendt Farmer 2D von 1963 mit 28 PS aus drei Zylindern


    Nachdem der größte Teil abgebrannt ist, wollten wir die Glut wie jedes Jahr mit dem Hecklader zusammenschieben. Aufgrund der Länge des Feuers in diesem Jahr gestaltete sich das jedoch nicht so leicht, da man aufgrund der Glut nicht weit reinfahren konnte. Da kam meinem Vater die Idee, das Planierschild anzubauen und das damit zu machen. Im folgendes ein paar Fotos vom zusammenschieben.


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    Fast alles ist aufgebrannt, nur noch ein paar Wurzeln liegen drin, die in den nächsten Tagen aber bestimmt auch noch verschwinden werden


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    Die Staub- und Rauchentwicklung war schon extrem


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    Mit Schwung rückwärts, dann schnell wieder die Vorwärtsgruppe rein und bloß
    nicht abwürgen *g*


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    Einmal durchs Land und dann von der anderen Seite schieben


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    Natürlich muss der Wind genau in diese Richtung wehen, aber Scheibe auf und
    dann verschwindet der Rauch auch schnell wieder


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    Sieht doch schonmal ganz gut aus


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    Durchs Land geht's dann auch wieder zurück

    Zitat

    Fendt fahren ist mehr als nur Trecker fahren. Es ist das Erleben von Leichtigkeit, sogar bei Schwerstarbeit.

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    Kurzer Lichttest: jop, funktioniert!


    Danach läd mein Vetter das restliche Stroh in einiger Entfernung vom Feuer vom Viehwagen ab und mein Vater schiebt das auf den Gluthaufen.


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    Das Planierschild, vor einundhalb Jahren für 100,00 €uro gekauft, hat sich jetzt schon mehr als bezahlt gemacht


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    Alles trocken, da kann man gar nicht gegen gucken, und schon ist auch das Stroh ein Raub der Flammen geworden


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    Jetzt man schnell wieder vorwärts


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    Wenn das im letzten Jahr man auch so schön gebrannt hätte, aber da hat der Regen unser Feuer doch glatt gelöscht


    Währenddessen auch das letzte Stroh verbrannte, habe ich ein schnelles Detailfoto am 2D gemacht.


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    Schriftzug Farmer 2D


    Nachdem auch vom restlichen Stroh nichts mehr übrig war, haben wir die Glut noch etwas zur Seite geschoben und den Bereich um den Haufen vorsichtshalber nass gemacht. Dazu hat Opa dann den Prallteller wieder ans Jauchefass geschraubt und mein Vetter hat damit ein paar Runden um den Gluthaufen gedreht.


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    Falls das Feuer in den Boden gebrannt wäre, hätte dieses bisschen Wasser oberflächlich auch nicht viel ausrichten können, aber das trockene Gras kommt
    somit schonmal nicht mehr in Brand


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    Einmal schnell rückwärts setzen, denn gerade an der trockenen Schlootskante kann etwas Wasser nicht schaden


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    Die Polizei hat dieses Jahr auch verstärkt Kontrolle gefahren, aber an unserem Feuer sind die vorbeigefahren - wir hätten eh nichts zu verbergen gehabt


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    So langsam braucht man keine Angst mehr haben, dass sich das Feuer nochmal oberflächlich ausbreiten könnte


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    Viel Wasser ist jetzt auch nicht mehr drin


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    Die Verteilleistung und -genauigkeit ist schon bei vollem Fass nicht berauschend, und bei sinkendem Inhalt fällt sie nochmal um Längen


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    So, das wars, das Fass ist leer


    Opa und mein Vetter haben das Fass dann weggebracht und wieder "eingemottet". Ich habe noch schnell ein Foto vom Deutz mit dem Viehwagen gemacht.


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    Nochmal unser Deutz mit unserem Viehwagen


    Dann habe ich den Viehwagen wieder mit dem Deutz auf die Diele gebracht und danach unseren Kipper heimkutschiert. Der große Fendt kam dann wieder hinten in den Schuppen, davor der Deutz und ganz vorne an steht der Farmer 2D mit angebautem Planierschild, so dass Opa den ausgeglühten Haufen bald plattschieben kann. Damit wäre das erste Osterfeuer in diesem Jahre beendet.


    Nach einer kurzen Pause ging es dann am Abend mit dem zweiten Osterfeuer an anderer Stelle weiter. Dieser Haufen wird immer abends angesteckt und wir bekommen Besuch von Nachbarn und Bekannten.


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    Das Osterfeuer, bevor es abgebrannt wurde


    Da uns hier auch ein Stromanschluss zur Verfügung steht, hat mein Vater kurzerhand eine mobile Musikanlage zusammengestellt.


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    Wofür so ein alter Kinderwagen vom Schrott nicht noch alles gut ist


    Zuhause hatten wir noch etwas Strauchschnitt, alte Pappkartons und morsches Brennholz. Dieses habe ich noch mit dem Holder B12 meines Opas zum Feuer gebracht. Ganz wichtig war auch die Beiladung, die aus zwei Grills bestand. Danach bin ich nochmal zum Schuppen und habe ein paar Schaalbretter auf die Wüppe gelegt, so dass wir diese als Tisch nutzen können.


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    Holder B12, 12 PS, Bj. 1963 mit Opas Wüppe, hier als Tisch "missbraucht"


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    Die Beiladung wird ordentlich angeheizt, dann gab es leckere Bratwürste und Hamburger


    Obwohl die Materialien dieses Brennhaufens nicht ganz so abgelagert sind, brannte auch dieses Feuer sehr gut. Manche Pflanzen wurden erst vor kurzer Zeit rausgerissen.


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    Das brennt ja prima, und in diesem Jahr sogar ohne Gasbrenner


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    Nahaufnahme der Flammen


    Das Feuer hat sich so schnell durch den Haufen gefressen, dass links eine kleine Ecke stehen geblieben ist. Hier hat mein Onkel kurzerhand mit seinem Holder A55 und dem Hecklader nachgeholfen.


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    Wofür s oein Hecklader doch alles gut ist


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    So, jetzt müsste auch hier alles aufbrennen


    Zirka zwei Stunden später war dann auch dieses Osterfeuer so gut wie aufgebrannt.


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    Das sieht doch prima aus - im letzten Jahr haben wir dieses Feuer aufgrund des Regens nichtmal mehr angezündet


    Mit dem folgenden Foto wünsche ich euch frohe Ostern gehabt zu haben.


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    FROHE OSTERN


    So, das war es dann für heute mit meinem "Osterfeuer-BLOG". Ich hoffe, dieser Bericht hat euch gefallen, auch wenn er etwas länger ausgefallen ist und ich über 90 Minuten dran getippt habe. Die Fotos werden wahrscheinlich wieder nur abgeschnitten angezeigt (d**** Breite des Forums) - wer die Fotos also komplett genießen möchte findet die dazugehörige Galerie HIER.


    Sobald unsere Flotte mal wieder im Einsatz ist, wird hier natürlich der nächste Bericht erscheinen. Zum Termin kann ich allerdings noch keine Angaben machen. Da die Anzahl von Zeichen pro Beitrag leider auf 10.000 begrenzt ist, musste ich diesen Bericht in zwei Beiträge aufteilen.


    Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen


    Henning

    Zitat

    Fendt fahren ist mehr als nur Trecker fahren. Es ist das Erleben von Leichtigkeit, sogar bei Schwerstarbeit.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von Farmer 104S ()

  • Hallo !
    Hatte schon zuvor im Beitrag geantwortet. Sei herzlichst gegrüßt und Danke für deine herrlichen Fotos bisher!
    Ich hatte nicht beachtet (Henning!) aus wessen Hand immer diese herrlichen Fotos hier eingestellt werden.
    Danke noch einmal dafür!


    MfG
    Märzhase