Bergung Schlepper

  • Hallo,


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    gerade gefunden..


    Gruß Uli

  • Servus,


    Ich schließe einfach mal einen Defekt aus, es ist sehr Unwahrscheinlich das das Lenkrad und die Bremse gleichzeitig Versagt hätten.
    Deshalb gehe ich stark davon aus das der Traktor auf jeden Fall in einer GPS Spur lief und der Fahrer durch was auch immer Abgelenkt war und den Masten einfach nicht gesehen hat.

    Etwas anderes kann ich mir eigentlich nicht Vorstellen.

  • Guten Morgen zusammen,


    egal wie der Unfall zustande gekommen ist. Für den Jungen tut es mir Leid, den Ärger, den er jetzt hat möchte ich nicht haben. Der Sachschaden ist enorm.


    Ich gehe aber davon aus, dass am Traktor kein Defekt war, sondern wie schon geäußert die GPS- Ortung in Verbindung mit Unachtsamkeit zu dem Unfall führte.

    Ich bin kein Freund von den ganzen Assistenzsystemen, wenn man sich nicht 100%ig darauf verlassen kann. Wie oft ist es schon vorgekommen, dass Autos im Fluss oder See gelandet sind, weil sich Fahrer blind aufs Navi verlassen und eine Route mit einer Fährverbindung ausgewählt haben.

    Gleiches mit steckengebliebenen Fahrzeugen im Sumpf, weil das Navi den Weg durch unbefestigtes Gelände ausgewählt hat.

    Mir ist schon so etwas ähnliches letztes Jahr passiert. Mein BMW war wegen eines größeren Wildschadens zur Reparatur und ich hatte einen Audi A6 als Leihwagen. Leider kann man den Spurhalteassistenten nicht ganz abschalten sondern nur, wie stark er ins Fahrverhalten eingreift. Ich fahre jeden Tag zur Arbeit auf einer ausgebauten Straße, die in eine nicht ausgebaute Straßte (ohne unterbrochene Mittellinie) übergeht. Der Assistent hat mich immer auf die Gegenfahrbahn gelenkt, da er dachte, die linke durchgezogene Begrenzungslinie wäre die Abgrenzung der rechten Spur und das bei Gegenverkehr. Ich kann nur sagen lebensgefährlich.

    Ähnliches auf der Autobahn. Mehr ins Detail gehe ich nicht, da ich sonst wieder einen Wutanfall bekomme.


    So was darf nicht passieren, deshalb möchte ich gar kein Urteil über den Unfall bilden. Das ist moderne Technik von heute!

    Liebe Grüße aus der Oberpfalz


    Claus


    _________________________________________________________


    F17L, F28, F275 GT, Farmer 270 VA

  • egal wie der Unfall zustande gekommen ist. Für den Jungen tut es mir Leid, den Ärger, den er jetzt hat möchte ich nicht haben. Der Sachschaden ist enorm.

    Das sehe ich ein wenig anders. Der Junge soll nach Presseberichten ein 16-jähriger Auszubildender sein. Warum setzt man so einen jungen und unerfahrenen Mann (vermutlich im ersten Ausbildungsjahr) auf ein 450 PS starken Schlepper ?

    Der Ausbildungsmeister sollte schleunigst mal seine Ausbilder-Eignungsprüfung wiederholen. Bei solch einem Knaben sitze ich daneben und lasse den unter Aufsicht fahren und arbeiten. Der hat einfach die Fähigkeiten des Azubi überschätzt. Und dieser Ausbilder ist jetzt in Erklärungsnot. Ein gefundenes Fressen für die Versicherung, wo hoffentlich die Deckungssumme ausreichend sein sollte.


    Gru ßWerner

  • Das sehe ich ein wenig anders. Der Junge soll nach Presseberichten ein 16-jähriger Auszubildender sein. Warum setzt man so einen jungen und unerfahrenen Mann (vermutlich im ersten Ausbildungsjahr) auf ein 450 PS starken Schlepper ?

    Der Ausbildungsmeister sollte schleunigst mal seine Ausbilder-Eignungsprüfung wiederholen. Bei solch einem Knaben sitze ich daneben und lasse den unter Aufsicht fahren und arbeiten. Der hat einfach die Fähigkeiten des Azubi überschätzt. Und dieser Ausbilder ist jetzt in Erklärungsnot. Ein gefundenes Fressen für die Versicherung, wo hoffentlich die Deckungssumme ausreichend sein sollte.


    Gru ßWerner

    Dass 16 Jährige solche Geschosse fahren ist ja nichts neues, schlimmer noch - sie dürfen sogar mit 40 Tonnen auf der Straße fahren und nicht "nur" im Feld


    Eigentlich kommt es aber auch nicht unbedingt aufs Alter an, ich denke kaum, dass ein 18 jähriger anders gehandelt hätte

    Fendt4ever, wer fendt fährt führt...
    Hubraum ist durch nichts zu ersetzen - außer durch noch mehr Hubraum!

    Gewaltig ist des Schlossers Kraft, wenn er mit einem Hebel schafft.


    Ersatzteile Fendt Farmer 2 und 100er Reihe abzugeben - Email bei Interesse!

  • Servus,

    ich hab als 16-jähriger, beim einschläfernden Fräsen im Hopfengarten, mit dem Vorderreifen unseres Schmalspurschleppers ( IHC 423 ) einen Hopfenmasten gestreift.

    Damals ohne Servolenkung, danach hat der Daumen in eine andere Richtung gezeigt, sehr schmerzhaft,

    aber ich war wieder hellwach, nach der durchgefeierten Nacht.

    Das war 1976, ohne GPS und sonstigen Schnickschnack auch schon möglich.

    Egal, was der Grund war, an der Qualifikation oder Ausbildung denke ich wird es nicht gelegen haben.

    Der Komfort auf diesen Schleppern ist heute extrem gut, die Felder anscheinend riesig und das Ermüdungspotenzial

    dementsprechend umso mehr, als wir es damals hatten.

    Blöd gelaufen, wie auch immer, wir wissen es nicht, aber es tut mir für den Jungen leid.

    Wahrscheinlich wird man ihn dafür verantwortlich machen, wenn im Herbst der Strom ausgeht.


    Gruß - Sepp

  • Der Komfort auf diesen Schleppern ist heute extrem gut, die Felder anscheinend riesig und das Ermüdungspotenzial

    dementsprechend umso mehr, als wir es damals hatten.

    Das habe ich persönlich ähnlich erlebt, war da aber deutlich älter. Als mein Kumpel 1991 sein Eigentum in Sachsen-Anhalt zurück übertragen bekommen hatte, wollte ich (während eines Urlaubs dort) den Osttraktoristen mal zeigen was eine Harke ist und habe gegrubbert was das Zeug hielt. Nicht wie die Traktoristen nur 5cm Arbeitstiefe, weil die wurden nach Hektar bezahlt, sondern einen ordentlichen Stoppelsturz. Schlepper war neben einem MB Trac 1000 noch ein MF 1114 mit deutlich mehr Feuer im Motor. Der Grubber lebt heute noch auf dem westfälischen Betrieb weiter und ist ein Lemken Smaragd 3m AB mit automatischer Steinsicherung. Trotz Radio auf voller Pulle bin ich irgendwann in den Sekundenschlaf gefallen und wurde abrupt gebremst durch einen am Feldrand stehenden Pflaumenbaum. Aufgewacht bin ich durch das herunterprasselnden Geräusch der Pflaumen auf die Motorhaube und das Kabinendach. Gott sei Dank ist weder mir noch dem Schlepper etwas geschehen, da dieser mit einem fest montierten Frontgewicht ausgerüstet war. Auch der Baum steht heute noch an seinem Platz.


    Gruß Werner


    P.S. : Letzte Meldung heut aktuell zum Thema : Der Lehrling besitzt die richtige Fahrerlaubnis und die Polizei konnte keine technischen Mängel am gesamten Gespann feststellen.

  • Moin,

    Wenn ich manchmal sehe wie die Jungs mit 50-60 Km/h mit vollbeladener Mulde und Groß Schlepper bei uns durchs Dorf brettern dann wird mir ganz anders. Da wunderts mich das nicht noch mehr passiert, dann ist es gut wenn es „nur“ ein Strommast oder ein Baum ist.

    Grüße Klaus

  • Moin,

    Wenn ich manchmal sehe wie die Jungs mit 50-60 Km/h mit vollbeladener Mulde und Groß Schlepper bei uns durchs Dorf brettern dann wird mir ganz anders. Da wunderts mich das nicht noch mehr passiert, dann ist es gut wenn es „nur“ ein Strommast oder ein Baum ist.

    Grüße Klaus

    Da ist aber auch das Alter völlig egal, ab einer bestimmten Größe gehört einfach ein LKW Schein her - Privilegierung hin oder her

    Fendt4ever, wer fendt fährt führt...
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    Gewaltig ist des Schlossers Kraft, wenn er mit einem Hebel schafft.


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  • Da ist aber auch das Alter völlig egal, ab einer bestimmten Größe gehört einfach ein LKW Schein her - Privilegierung hin oder her

    Die Verantwortung liegt beim Fahrzeughalter. Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren werden per Fahrerlaubnisverordnung auf 40 Km/h beschränkt mit der Fahrerlaubnisklasse (FE) "T". Da ist der 50 Km/h - Schlepper ein absolutes Tabu. Leider aber auch mit 40 Tonnen Zuggesamtmasse (ZGM). Und dieser Wahnsinn muss ein Ende haben. Maximale Anhängelast auf 8 oder 16 Tonnen ZGM begrenzen. Oder noch besser wie bei der FE "L" mit Anhänger nur 25 Km/h. Mit erreichen des achtzehnten Lebensjahr eine weitere Fahrprüfung ablegen.


    Gruß Werner


    P.S. : Einem 17 jährigen Knaben aus unserer weiteren Nachbarschaft ist das anscheinend aktuell zum Verhängnis geworden. Mit dem 50 Km/h-Schlepper zwei zulassungsfreie Gitterwagen auf einer seit einem Jahr ausgewiesenen Fahrradstraße (schon ewig auch auf V max. 30 Km/h limitiert) mit Tempo 50 gelasert worden. Zu schnell und ohne gültige Fahrerlaubnis und keine Geschwindigkeitschilder an den Anhängern. Das wird teuer für Fahrer und Halter.