Unsere 12er

  • Moin.


    Super. Vielen Dank. Bin auf der Suche nsch einem Pflug passend zum unserem Farmer 4SA. Werde dazu aber auch noch ein Thema aufmachen. Bin auf den Rat von euch Pflugfachmänner gespannt.

    Gruß
    Sebastian


    Fendt Favorit 610SA Bj.:75

    Fendt Farmer 4SA Bj.: 72
    Fordson Major Bj.: 56

  • Um eine Empfehlung abgeben zu können, sind noch einige Informationen erforderlich.


    Wieviel Erfahrung hast Du mit Pflügen?

    Was für Boden habt ihr?

    Wie tief soll gepflügt werden?

    Wieviel soll gepflügt werden?

    Soll es ein Volldreh- oder ein Beetpflug sein?

    Welche Bereifung hat der 4sa?


    Beetpflüge lassen sich in der Regel einfacher einstellen.

    Da der Favorit 3 (ab 1966) und der Farmer 4s den gleichen Motor haben und auch ähnlich viel wiegen, sollte die Zugleistung beim Pflügen ähnlich sein.

    Bei unseren Bodenverhältnissen (60-95 Bodenpunkte mit Ton-, Kleiköpfen und Hanglagen), ist der Favorit 3 mit der 3scharigen Feldtaube ausgelastet. Mein Vater hat mit unserem damaligen Favorit 3 Allrad (Bj.02.1967) bei schwierigen Verhältnissen sogar mit einem 2 Schar Winkeldrehpflug, der zum Favorit 1 angeschafft worden ist, gepflügt.

  • Moin.


    Ich antworte in meinem Thema bei den Umfragen. Dass hier nicht zuviel fremd duskutiert wird.....

    Gruß
    Sebastian


    Fendt Favorit 610SA Bj.:75

    Fendt Farmer 4SA Bj.: 72
    Fordson Major Bj.: 56

  • Moin,

    Ich melde mich auch mal dazu ;)

    Als erstes möchte ich meinen Dank an Hartwig aussprechen,der den herrlichen Tag möglich gemacht hat :) Auch wenn ich leider kaum an den Gesprächen Teilnehmen konnte,denke ich,habe ich ebenso viel Spaß gehabt wie die anderen :)

    Naja ansonsten hat sich viel getan,nur zum Thema Schlepper eher weniger...

    Ein paar Dinge gibt es dennoch zu Berichten ;)

    So,fangen wir mit dem ersten an: Es gab für den GT doch nochmal eine andere Mähwerksaufhebung,die auch vom 12er stammt. Rein zufällig ist nach der Montage aufgefallen,dass dieser auch von der Geometrie stimmiger ist,da ich die Aushubhöhe auch wirklich einstellen kann nun. Dazu musste die Hubstange auch wieder leicht gekürzt werden.

    Auf den 2. und 3. Foto ist zu sehen,dass ich wegen der Hubwelle allerdings einen Bogen einbauen musste,da die Welle sonst bricht,da die Hydraulik zu weit hebt. Haben die anderen GT-Besitzer das Problem auch?

    Weiter geht es:

    Nach dem die Gewichte für den GT nun endlich Lackiert sind und sich zu den Anbaugeräten nun auch eine Anbauschiene sammt Netzegge vorhanden ist,musste ich einfach kurzer Hand mal die Kombination zusammenstellen ;)

    Bilder habe ich für Euch natürlich auch gemacht :)

    Nun fehlt eigentlich nur noch der Acker,damit ich Kartoffeln anbauen kann,Geräte sind nun alle vorhanden :)

  • Moin,


    Ja diese Gewichte sind Original,dienten dazu um in Hanglagen mit den Anbaugeräten sicher Arbeiten zu können und waren dementsprechend ein eher selten gekauftes Zubehör,da es genügend andere Möglichkeiten gab um den GT vorn zu Ballastieren. Gutes Beispiel dazu idt die bei Euch vorhandene Box, Gewichte gab es früher unmass und Stellen um Halter zu fixieren gab es beim GT ebenfalls reichlich ;)


    Anbei noch ein Bild,wo man die Gewichte besser sehen kann.

  • Da, sich Heiko und Sascha bei mir so nett bedankt haben, möcht ich mich ebenfalls bedanken.
    Bei Heiko speziell für die netten Gespräche und die vielen Informationen und bei Sascha speziell für das Ablösen beim Pflügen?, sonst hätte ich mit Heiko nicht so lange und intensiv reden können.

    Anbei noch ein Bild vom Start zum pflügen.

  • Moin

    So war der Tag wirklich schön,von allen Seiten betrachtet ideal,besser geht fast nicht.

    Viele Grüsse aus fast Ostfriesland! Heiko & Sascha
    Es geht nichts über einen 12er GT!!!!!!!!!!!
    Doch, ein 12er GT als `Lenkhilfe` am F12HL!!!!!!!:thumbsup::thumbsup:

    Oder man nimmt gleich den Großen ;):thumbsup:

  • Moin zusammen!

    Und schon wieder ein Jahr rum,hier bei uns hat sich auch bißchen was getan,aber dazu später mehr vom F10.


    Es stand wieder einmal ein Pflugtag an,oder besser gesagt Tage. Da Hartwig oder besser holzmichel 67 geladen hatte und wir zu den Glücklichen gehörten,die eingeladen waren,stand ganz oben auf dem Zettel bei uns den Tag gönnen wir uns,obwohl eigentlich keine Zeit da war wegen anderer Umstände bei uns hier.....Was sich den ganzen August durch hinzog. Aber das ist eine andere Geschichte.

    Hartwig hatte geladen,viele Freunde aus seinen Umkreis sind auch gekommen zu diesen,ich nenne es mal Pflugtag wie Eingangs erwähnt.

    Bedingungen waren allerdings durch den recht trockenen Sommer doch so extrem, das hatte ich nich nie gesehen.

    Da wurden regelrecht Brocken aus der Erde gebrochen beim pflügen, da dachte man,man bricht Beton auf.

    Aber dazu kann Hartwig sicher näheres sagen. Ich weiß nur, mich wundert es jetzt nicht mehr,das hier oben weiter an der Küste der Marschboden zwar auch schwer zu bearbeiten ist,aber da, das ist Wahnsinn unter den Umständen......

    Da haben wir hier mit den Sandboden und anmoorigen Ecken leichtes Spiel........ Nebenbei ist auch das Pflug, was letztes Jahr ohne Probleme lief hinter dem Farmer 2,gebrochen am Rahmen, Bilder anbei.

    Bilder und Videos folgen,erstmal ein paar Vorweg.

    Dankeschön an holzmichel 67,Sascha durfte pflügen,während dessen ich mich mit der Gruppe um Hartwig unterhalten konnte. Es war ein sehr schöner Tag bei besten Wetter ,gerne wieder.

  • Moin

    Noch ein paar Bilder vom Pflug am Farmer 2, leider gebrochen.......

  • Hallo, ;)


    schöne, interessante Bilder. Schöne lange Fläche für die Bearbeitung.

    Der Bruch sieht ja nicht gerade alltäglich aus.

    Am Zugrahmen (Baum oder Grindel) beide Teile gleichmäßig abgebrochen...:( der Pflug eventuell ein Niemeyer?

    Ist das ein Material Fehler? Welche Kräfte haben da gewirkt (Stein oder Hindernis im Boden)

    Gruß

  • Moin

    Was nun genau der Anlaß zum Bruch war,wissen wir nicht. Materialfehler oder alter Riss nicht zu erkennen.Der Fahrer und Besitzer des Gespannes hat noch gekuckt und gewühlt ab der Stelle im Acker,aber kein Stein in Sicht.

    Was sehr schwer lief,waren die Kleiköppe und die Fahrgassen, hart wie Beton.......Aber da warten wir eben auf den Holzmichel 67,da hat der Hartwig den Vortritt und kennt dieses Gelände besser und weiß es sicher genauer zu beschreiben.

    Für mich mal wieder ein schöner entspannter Tag mit vielen netten Gesprächen am Rande des Geschehens mit Erfahrungsaustausch unter Gleichgesinnten.

    Danke an dieser Stelle an den Hartwig für diesen schönen entspannten Tag.

    Viele Grüsse aus fast Ostfriesland! Heiko & Sascha
    Es geht nichts über einen 12er GT!!!!!!!!!!!
    Doch, ein 12er GT als `Lenkhilfe` am F12HL!!!!!!!:thumbsup::thumbsup:

    Oder man nimmt gleich den Großen ;):thumbsup:

  • Moin zusammen,


    zuerst einmal herzlichen Dank an Heiko und Sascha zurück.

    Ihre Anwesenheit war eine große Bereicherung!

    Nun zum Pflügen.

    Es sollte eigentlich mit mehr als 3 Schleppern gepflügt werden

    Von meinen Schleppern sollten pflügen:

    Fendt Favorit 3 Allrad mit 3 Schar Feldtaube von Rabe


    Fendt Favorit 3 mit 3 Schar Feldtaube von Rabe

    Fent F231 GT mit original Fendt Winkeldrehpfug
    weitere Pflüger:

    Fendt Favorit 3s mit 3 Schar Feldtaube von Rabe

    Fendt Farmer 2D mit 2 Schar Volldrehpflug Typ D 25/50K von Lemken

    Fendt 103s mit 2 Schar Volldrehpflug von Niemeyer

    New Holland mit 2 Schar Frost Mosel

    Gepflügt haben:

    Fendt Favorit 3 Allrad mit 3 Schar Feldtaube von Rabe mit max. 4,8 Kḿ/h

    Fendt Farmer 2D mit 2 Schar Volldrehpflug von Lemken

    New Holland mit 2 Schar Frost Mosel

    Mit dem Fendt Favorit 3 und 3s mit 3 Schar Feldtaube von Rabe war ein Pflügen aufgrund fehlenden Allradantriebes (die Leistung konnte nicht auf den Boden übertragen werden und die Schlepper gruben sich ein) nicht möglich. Mit dem Favorit 3s haben wir es im Lehm versucht und haben nach 10 Metern aufgegeben.

    Der Fendtpflug hinter dem GT hatte aufgrund der kleinen Anlagen (sind neu) bei dem großen Seitendruck keine Führung, und konnte nicht zufriedenstellend eingestellt werden.

    Bei dem Niemeyer war eine Gewindespindel zum Einstellen gebrochen, so dass er nicht eingestellt werden konnte

    Da wir mehrere Pflüger waren hatte ich auf einem Drittel der Fläche (44 Morgen oder 11ha mit eine Pfluglänge von 400 Metern)) eine Spaltfurche angelegt, so das mit dem kleineren Schleppern im Lehm und mit den Größeren im Klei (Bindiger boden aus Lehm bis schluffigem Lehm mit sehr hohem Tongehalt) gepflügt werden konnte

    Mein Vater hat in den 70er Jahren im Klei unseren damaligen U406 vor dem 3scharigen Rabe Taube K60 dazu gebracht, dass er sich über die Hinderräder (12.5-20) vorne 50 cm vom Boden abgehoben hat.

    Später folgt noch mehr an Bericht.

  • Die Hauptpflugarbeit ist vom Fendt Favorit 3 Allrad mit 3 Schar Feldtaube und vom Fendt Farmer 2D mit 2 Schar Lemken erledigt worden.

    Der New Holland hat nur ein paar Runden gedreht.

    Der Bruch am Lemken ist, durch unsachgemäßes Geschweiße und dadurch verursachte Vorschädigung in Verbindung mit starker Belastung durch Pflügen im harten Spurschacht und Kollision mit einem Findling, verursacht worden. Mittlerweile ist der Lemken aber wieder repariert und hat am 23. und 24.08.2018 wieder mit gepflügt. Am 25.08.2018 bin ich dann mit dem Pflügen fertig geworden. Wir haben rund 250 Liter Diesel benötigt und haben wo der Pflug so tief ging 30 cm tief gepflügt.

    Bedanken möchte ich mich auch noch bei dem Landwirt, der uns nicht nur die Fläche sondern auch den Diesel zum Pflügen zur Verfügung gestellt hat! Bedingung hierfür war allerdings ordentliche Pflugarbeit.

    Anbei noch Bilder von den Brocken, die wir losgerissen haben. Allerdings hat es mittlerweile 10mm geregnet und sie sind nicht mehr so groß.


    Gruß

    Hartwig

  • Moin

    Dem kann,ich nichts hinzufügen, sondern mich nur für den schönen Tag bedanken.

    Kenne auch pflügen,aber solch ein Boden,Wahnsinn,hatte ich noch nicht gesehen.

    Danke nochmal an Hartwig.

    Viele Grüsse aus fast Ostfriesland! Heiko & Sascha
    Es geht nichts über einen 12er GT!!!!!!!!!!!
    Doch, ein 12er GT als `Lenkhilfe` am F12HL!!!!!!!:thumbsup::thumbsup:

    Oder man nimmt gleich den Großen ;):thumbsup:

  • Hallo Hartwig, ;)


    danke für deine Erläuterungen zu den Bildern.

    Und dem Geschehen auf dem Ackerland beim Pflügen.

    Der Boden ist ja auch wirklich nicht überall so mit diesem Lehmanteil wenn er dann so lange austrocknet.

    Auf einer Ecke vielleicht 5 - 6 ha hier in unserem Ort gibt es ähnliche Bedingungen wie bei euch.

    Auf dieser Fläche wurden vor Jahren meist Rüben angebaut.

    Inzwischen fast nur noch Mais.

    Das war auch die Ecke in diesem Jahr, die bis zuletzt noch grün war und als letztes Abgeerntet wurde.


    MfG

  • Hallo Märzhase,


    der Lehmanteil in dem Boden ist eher gering, hauptsächlich besteht er aus Ton. Die Bodenpunkte belaufen sich auf rund 65-70.

    Bei uns wird noch 1/3 der Fläche mit Zuckerrüben bebaut. Bei der jetzigen Preisentwicklung wird das jedoch nicht so bleiben:-(.

    Obwohl wir von Mai bis Juli weniger als 30mm Niederschlag hatten und das Stück auf dem Berg liegt, hat der Weizenertrag bei 8t/ha (das sind 40 Zentner/Morgen. Ich muß das immer noch in Zentner pro Morgen umrechnen) gelegen.

    Wir liegen am Elm und bei uns gibt es nur Lehm und Klei zwischen 60 und 90 Bodenpunkten. Sandboden kennen wir nicht. Den gibt es erst Richtung Wolfsburg nördlich der Bundesstaße 1.

    Die Bodenverhältnisse beim Pflügen waren nicht gut aber es geht noch schlechter. Wenn der Boden die richtige Feuchtigkeit hatte, konnten wir mit dem 1979 angeschafften 611LS (anbei ein Bild vom Februar 2018 bei der Holzabfuhr)

    fendt-oldtimer.de/wcf/index.php?attachment/40033/

    nur mit der 3scharigen Taube K60 pflügen. Den 4scharigen Frost Mosel hat er nicht mehr gezogen.

    Ein Freund meines Vaters aus Rotenburg (Wümme) hat sich darüber lustig gemacht, dass Vater 1967 zum Favorit 3 Allrad nur die 3scharige Taube K60 angeschafft hat. Er meinte sein 24er Hanomag (vermutlich ein R24 oder C224 2takter) zieht unter allen Umständen eine 2 Schar, also mußte der Favorit 3 Allrad auf alle Fälle min. einen 4 Schar ziehen.

    Erst als er uns einmal besuchte und den Favorit vor der Taube K60 beim pflügen erleben konnte, hat er seine Meinung geändert.

    Soviel zu unseren Bodenverhältnissen.


    Gruß

    Hartwig