Massive Probleme beim Lenkgetriebe F12 HL

  • Moin Männers,


    ich habe gestern meine reparierte Fingerhebelwelle wiederbekommen, soweit ist auch schon wieder alles zusammen gebaut, und funktioniert auch soweit zu 90%, ich muss noch die Ölundichtigkeit in den Griff bekommen ( Es sifft bei der Kabeldurchführung heraus, aber das sollte ich in den Griffbekommen, mein größeres Problem ist, dass das Gewinde der Mutter vom Lenkrad wohl vom Vorbesitzer schon ordentlich in MItleidenschaft gezogen wurde, ich hab sie damals mit dem Schlagschrauber runtergeholt, jetzt sind natürlich auch die Gänge nicht mehr so gut. Kann mir jemand sagen ob es sich um ein M18 Feingewinde oder Regelwinde handelt? Ich muss wohl auch das Gewinde an der Schneckenwelle nachschneiden weil hier eben die ersten 2 Gänge auch in den Fritten sind.

  • Grüße!

    Da es ohnehin nicht DAS Feingewinde gibt, kannst du die Steigung auch selbst ermitteln. Bei Regelgewinde M18 wäre die Steigung 2,5; Feingewinde gibt es da mehrere. Am besten suchst du dir Schrauben von M6 bis M16 und hältst sie an das Gewinde oder in die Mutter, die passende Steigung gibt sich eindeutig zu erkennen.

    M6 1mm; M8 1,25mm; M10 1,5mm(die is gängig); M12 1,75mm; M14/16 2mm.

    Gruß René

  • Danke für den genialen Tipp, hab einen Kollegen angehauen das er mir am Montag noch eine Gewindelehre mitbringt. So hätte ich halt evtl heute noch eine Bestellung lostreten können so das ich bis zum nächsten Wochenende ein Schneidsatz und eine neue Mutter habe um endlich fertig zu werden.

  • Grüße!

    Nichts gegen Gewindelehren, aber für metrische Gewinde lohnt sich sowas eigentlich nicht, Überseegewinde sind da schon "anspruchsvoller", bzw warum einfach, wenns auch umständlich geht(die Ami-Gewinde).

    Zu dem angehauenen Außengewinde, ich wäre vorsichtig, dort direkt ein Schneideisen draufzudrehen. Man hat dort schnell ein zweites Gewinde angefangen, wenn man den alten Gang nicht richtig oder schräg erwischt.

    Lieber erstmal mit der Dreikantfeile die Gänge freilegen und sauber feilen.

    Vielleicht hat jemand in deiner Bekanntschaft auch noch eine Gewindefeile?!

    Gruß René

  • Moin

    Ich würde es mit einer Gewindefeile versuchen, ist am schonensten....

    Viele Grüsse aus fast Ostfriesland! Heiko & Sascha
    Es geht nichts über einen 12er GT!!!!!!!!!!!
    Doch, ein 12er GT als `Lenkhilfe` am F12HL!!!!!!!:thumbsup::thumbsup:

    Oder man nimmt gleich den Großen ;):thumbsup:

  • Hallo,

    bei meinen F12 ist kein Schmiernippel verbaut, sondern ein 4 Kant Stopfen.

    Das heißt das hier kein Fett rein darf muss soll??

    Wie schaut das mit Fließfett aus??

    Ginge das nicht auch als „ Füllung“?

    Meiner stand seit 1970 in einer Scheune ..wenigstens trocken aber hslt alles verharzt usw.. nun möchte ich lieber mal kontrollieren bzw auffüllen..

    Wenn ich das so lese


    Mit freundlichen Grüßen

    Thorsten

  • Hallo Thorsten,

    Ich denke mal das der auch wie der F15 eine Fingerlenkung (wahrscheinlich ZF) hat. Da wird doch überall empfohlen das Lenkgetriebe mit Getriebeöl zu füllen, da das für höhere Belastungen ausgelegt ist, und der Schmierfilm nicht abreisst. Ich gehe mal davon aus, das das beim F12 evtl. Auch so gedacht ist, und drum nur ein Stopfen dran ist.

    Aber Details hab ich leider keine.

    Bei meinem F15 hab ich nun auch Getriebeöl eingefüllt, da das mir mehrmals empfohlen wurde.


    Viele Grüße

    Bobby

  • @Dieselross24


    genau bei mir ist im Lenkgetriebe ebenfalls ein 4 Kant eingedreht der mit einem 11er Maulschlüssel zu lösen ist. Fließfett soll anscheinend auch funktionieren, aber ich würde dir trotzdem auch im eigenen Interesse raten Getriebeöl einzufüllen. Ich hab meine Lenkung jetzt soweit wieder in Stand setzen können, du musst halt darauf achten das dein Gehäuse komplett dicht ist. Bei mir gab es leider eine Undichtigkeit bei der Kabeldurchführung (Rohr verrostet). habe dieses Rohr jetzt durch ein Alurohr ersetzt und dementsprechend abgedichtet. Bis jetzt scheint es zu heben.


    Grüße


    Chris