Axialspiel Kurbelwelle KDW615E

  • Hallo,

    Laut Datenblatt bei Theopold-Parts für den F20 dürfen es bis 0,4mm sein.

    Allerdings ist dieser Wert nur sehr bedingt aussagekräftig für den Motorverschleiß. Bei meinem AKD311Z im F17 habe ich ca. 1mm Axialspiel. Die Vermessung der KW-Lager bei der Zerlegung ergab Radialspiel innerhalb der Neumaßtoleranz. Ein zu großes Axialspiel macht, wenn es sich innerhalb von maximal 2mm bewegt eventuell noch nichts aus.

    Gruß!

  • Hallo!


    Der 615er Motor hat ein Tonnenlager und ein Kugellager eingebaut. Beides in der Ausführung C3. Daher kann auch bei noch guten Lagern ein Axialspiel vorhanden sein. Für den genauen Wert muss man das Datenblatt des Kugellagers besorgen. Die Lager haben die Bezeichnung NM70-C3 und 21314,22217-C3


    Beim AKD 311Z wird das Axialspiel durch den Bund am Mittellager bestimmt. Dieser verschleißt durch Axialbelastung durch Kupplung oder Mähwerkskupplung. Das Axialspiel ist neu 0,12 - 0,2 mm.

    Das musste früher spätestens gewechselt werden wenn die die Mähwerkskupplung nicht mehr trennte


    mfg


    Wolfgang

  • Hallo,

    stimmt. Die alten Einzylinder MWM haben ja Wälzlager als Hauptlager. Habe den Wert mit den Pleullagern verwechselt.

    In dem Fall dürfte die Kurbelwelle bei intakten Lagern kein spürbares Axialspiel haben. Auch bei C3 dürfte ein solches Lager im Bereich von hundertstel mm axialspiel haben.

    Zum AKD 311Z. Ja die Fahrkupplung drückt bei jeder Betätigung auf das Mittellager. Aber die Mähwerkskupplung hat damit zumindest beim F17 nichts zu tun.

    Gruß

  • Quote

    Das musste früher spätestens gewechselt werden wenn die die Mähwerkskupplung nicht mehr trennte

    Steh ich irgendwie auf den Schlauch?!


    Die Mähwerkskupplung ist doch extra angeflanscht und "unabhängig" vom Motor...gehen doch nur die Keilriemen hin?

    Wie können verschlissene Motorlager eine Auswirkung darauf haben?


    Gruß