Fendt Farmer 2 FW 139, Zapfwelle mahlt, Heckhydraulik funktioniert nicht mehr?

  • Hallo an alle schrauberbegeisterten Fendtliebhaber, ich habe ein Problem mit meinem guten alten Fendt, Farmer 2. Beim Mulchen mit dem Schlegelmulcher hörte ich plötzlich ein mahlendes Geräusch, besser beschrieben, es hörte sich so an, als hätte man den Gang nicht ganz eingelegt. Die Zapfwelle lies sich nicht mehr auf 0 stellen, der Mulcher stand still. Zudem konnte ich die Heckhydraulik mit dem Mulcher nicht mehr hochheben. Ich bin hier im Forum auf Beiträge gestoßen, wonach die Kupplung getilt die Fahrkupplung bedient und bei ganzem durchtreten die Kupplung der Heckhydraulik und der Hydraulikpumpe? Merkwürdig ist, das mein Frontlader noch funktioniert, den habe ich über ein separates Steuergerät laufen? Also muss die Pumpe noch funktionieren, hebt aber nicht meht den Mulcher? Nach manuellen bewegen der Zapfwelle bekam ich den Hebel wieder auf Nullstellung. Das starke mahlen war weg, ist aber immer och zu hören. ZApfwelle geht aber nicht mehr. Ich habe noch nicht die S Stellung der 100er Geschwindigkeit probiert, es war mir zu heikel. Ich denke es ist was mechanisches defekt. Kann mir jemand sagen wie ich vorgehen soll. Repariert bekomme ich eigentlich alles, möchte aber nicht die schweren Teile alles zerlegen ohne das es Sinn macht. Was könnte das den sein? Vielen Dank Vorab für die Hilfe.

    Gruß

  • Moin

    Hört sich nach einem Lagerschaden an....einfachste wäre, Deckel am Getriebe ab,Öl runter und gucken, ob man so was sieht..... Kupplung der Zapfwelle treibt auch die Hydraulik Pumpe an.....vieleicht zwei Pumpen verbaut? Beschreibe mal näher den hydraulischen Aufbau deines Farmers....

    Viele Grüsse aus fast Ostfriesland! Heiko & Sascha
    Es geht nichts über einen 12er GT!!!!!!!!!!!
    Doch, ein 12er GT als `Lenkhilfe` am F12HL!!!!!!!:thumbsup::thumbsup:

    Oder man nimmt gleich den Großen ;):thumbsup:

  • Vielen Dank für die schenllen Antworten. Meines Wissens ist nur eine Pumpe verbaut? Ich habe einen Ausgang der Pumpe abgezapft und zu einem neuen Steuergerät am Kotflügel geführt. Von dort die drucklose Leitung zurück in den drucklosen Rücklauf zum " Tank". Daher verstehe ich es nicht, wieso die Heckhydraulik nicht mehr geht, aber die Fronthydraulik. Es muss ja fast eine weitere Pumpe existieren. Ich habe aber keine gesehen? Der Traktor steht jetzt im Feld einige KM entfernt, so dass ich nicht direkt nachschauen kann. Ich kann zwar nocgh fahren und die Gänge kuppeln, es mahlt aber noch leicht, daher habe ich ihn nur zur Seite gefahren. Anhand der Explosionszeichnungen die im Internet zu finden sind, kann ich den Getriebeaufbau auch nicht nachvollziehen?. Hier steht was von Zapfwellengetriebe? Sehe ich auf die Zahnräder, wenn ich den gesamten Deckel vorm Sitz abschraube? KAnn ich von dort was reparieren oder muss ich das Getriebe ganz ausbauen? Hat jemand ein Bild von der Kupplung? Die soll ja auch getrennt nach Fahr- und Zapfwelle aufgebaut sein? KAnn hier die Verbindung abgerissen sein? DIe Traktorenteile sind ja schon sehr schwer, ich muss den Traktor in die Garage bringen, damit ich ihn überhaupt zerlegen kann. Befürchte aber, noch mehr Schaden mit der Fahrt anzurichten? Gibt es detailierte Zeichnungen des Aufbaus oder sogar ein Schnittbild, wonach ich den Aufbau nachvollziehen kann?:

    Gruß Markus

  • Hallo Selbstzuender

    Frage :

    Seit wann funktioniert deine Heckhydraulik nicht mehr ? Erst nach Einbau des neuen Steuergerätes ? Hat das neue Steuergerät eine Druckweiterführung ?

    Wie hast du das neue Steuergerät angeschlossen ? Das neue Steuergerät muß zwischen Pumpe und Regelsteuergerät geschaltet sein ,


    Gruß schrauber ottmar

  • Hallo Schrauber Otmar, die Hydraulik ist richtig angeschlossen. Sie funktionierte immer. Sie blieb erst bei dem Schaden der Zapfwelle stehen. Ich werde wohl die Zapfwelle im Feld nach hinten rausziehen, vorher das ganze Öl ablassen. Dann werde ich schauen das ich das defekte Zahnrad abbekomme und sie wieder reinschieben. Öl auffüllen und in die 5 Km entfernte Garage fahren. So dürfte nichts mehr mahlen und zumindest das Schaltgetriebe nicht unter den Spänen leiden. So viel zu meiner Theorie?.

    Grüße aus Trier

  • Guten Schraubertag an alle. Zum Sachstand, ich habe mir ein gebrauchtes Getriebe besorgt. Die Portalachsen sind noch dran, eine war beschädigt, so dass ich alles abgebaut habe und nur das Getriebe verbaue. Hier fiel mir auf, dass die Bremsbänder ja immer ganz leicht auf der Bremstrommel schleifen, selbst wenn man die Justierschrauben ganz locker stellt. Bei meinen alten Portalachsen war die Bremstrommel komplett durchgeschliffen, die jetzigen sind auch nicht weit davon. Hat jemand sich schon einmal an einen Umbau der Handbremse gewagt und diese ohne Bremsbänder betrieben? Gibt es hier Bilder dazu? Ich finde das so ausgeführte Bremssystem mit Bremsbändern einfach katastrophal. Bitte jetzt aber keine Belehrugen wegen ABE bzw. Tüv. Bei anständiger Bauweise ist dies sicherlich besser konstruierbar als das Original.

    Sorry